Augmented Driving: Großes Update auf Version 4.0 mit vielen neuen Funktionen

Insbesondere zur Urlaubszeit, wenn sich viele Menschen auf Autobahnen und anderen großen Verkehrsrouten im In- und Ausland bewegen, kann eine App wie Augmented Driving sehr nützlich sein.

Augmented Driving 4.0

Wir haben euch die Applikation für das iPhone und iPads mit Cellular-Modul bereits vor einiger Zeit vorgestellt, und waren erstaunt ob der Möglichkeiten, die ein solches Programm während einer Autofahrt bieten kann. Unseren ausführlichen Bericht findet ihr hier. Vor einigen Tagen hat Augmented Driving (App Store-Link) nun ein großes Update auf die Version 4.0 erfahren. Für 2,69 Euro im deutschen App Store erhältlich, kann das 48,8 MB große Programm gerade noch aus dem mobilen Datennetzwerk geladen werden.

 Mit Augmented Driving lassen sich, in Verbindung mit einer Halterung für die Windschutzscheibe und aktiviertem Ortungsdienst, verschiedene Überwachungen des Verkehrs während einer Autofahrt ausführen. So gibt es einen Fahrspur-Assistenten, der warnt, wenn man seine jeweilige Fahrspur verlässt, eine Abstandsmessung zum vorausfahrenden Fahrzeug, oder auch eine Möglichkeit, die Fahrt über Screenshots oder Videoclips aufzuzeichnen.

Man sollte sich bewusst sein, dass nicht alle Funktionen für alle Gerätegenerationen zur Verfügung stehen – hier lohnt es sich, vorab in die App-Beschreibung zu schauen. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Update auf Version 4.0: Nur für das iPhone 5 steht nun auch beispielsweise eine Erfassung von Fahrzeugen auf Nebenspuren zur Verfügung, ebenso wie eine Vollbild-Videoverarbeitung.

Neue Funktionen auch für ältere iDevices

Nutzer eines iPhone 4S und 5 können ab Version 4.0 von Augmented Driving unter anderem auf eine erhöhte Framerate von bis zu 25 fps zurückgreifen, und auch eine verbesserte Fahrspurerkennung mitsamt farbcodiertem Abstand zum Fahrspurrand in Anspruch nehmen. Auch das Design der erkannten Fahrzeuge wurde verbessert, und aufgenommene Videos und Screenshots werden nun im Fotoalbum gespeichert.

Aber auch User aller iPhone-Generationen können von Neuheiten in der Augmented Driving-App profitieren: Ein neuer „Safety Score“-Modus, eine Echtzeit-Bewertung der eigenen Fahrweise, vergibt Prozentpunkte für das eigene Fahrverhalten. Außerdem wird jetzt der Akkustatus im Display angezeigt, sowie ein Shortcut für einen Kalibrierungs-Reset eingerichtet. Die Anzeige der Fahrspur-Overlays ist ebenfalls verbessert, und ein Tunnel-Modus hinzugefügt worden.

Auch wenn sich die App derzeit bei 3 von 5 Sternen im App Store einpendelt, kann ich nur für mich sprechen: In meinen Tests funktionierte Augmented Driving ohne Probleme, und wurde bereits auf einer längeren Autofahrt zufriedenstellend genutzt. Für das Kalibrieren vor der Nutzung im Auto sollte man sich aber etwas Zeit nehmen, um Fehler und mangelnde Auswertungsmöglichkeiten von vorneherein auszuschließen.

Kommentare 16 Antworten

  1. Wie verhält sich denn die App in Bezug auf Strombedarf, in Kombination mit einer Navigationsapp im Hintergrund und in Punkto Wärmeentwicklung? Mein iPhone hat sich im Urlaub während der Fahrt tatsächlich mit dem Hinweis, daß es zu heiss sei, abgeschaltet.

      1. Strombedarf finde ich schon relevant. Ich wollte mal eine Fahrt mit iZeitraffer aufnehmen. Trotz Flugmodus und Ladekabel war nach der Hälfte der Fahrt Schluss, da der Strombedarf höher war, als das was das Ladekabel liefern konnte.

        1. Das liegt dann aber nicht an der App.
          Wenn Du nur einen einfachen USB-Autolader hast, der nur 500 mA Ladestrom macht, ist es klar, dass nicht so viel nachgeladen wird,wie verbraucht wird (jedenfalls, wenn Du mehr verbrauchst) … Kauf Dir einen mit 1A oder 2,1 A. Das nimmt das iPhone nach meiner Erfahrung problemlos auf und ist dann am Ende der Fahrt sogar voll geladen, trotz Navi und anderen Stromverbrauchern.

        2. P.S. Allerdings könnte der höhere Ladestrom wiederum zu etwas mehr Wärmeentwicklung beitragen.
          Aber wann haben wir hier schonmal so einen Sommer wie gerade…
          Ich habe vorsorglich immer gleich einen Luftstrom aus der Lüftung auf das Telefon gerichtet.
          Da ist trotz Fahrt der Sonne entgegen, nichts zu heiß geworden.
          Das Telefon ist auch weiß…

  2. Vermutlich ist der strombedarf enorm, ebenso die Wärmeentwicklung. Um die Abschaltung wegen zu großer Hitze zu vermeiden, habe ich meins inzwischen von der Windschutzscheibe in das lüftergitter ummontiert. Damit hat sich für mich diese App. Erledigt, zumal mir das Display für die Fülle an gelieferten Informationen zu klein erscheint u ich lieber auf die Straße als auf die App. gucke

  3. Ich habe meine iPhonehalterung auch direkt vor einem Lüftungsgitter installiert, da es sich im direkten Sonnenlicht wegen Überhitzung ausschaltet. Damit erledigt sich diese App von vornherein.

  4. Wir sind zwar nicht in den USA, aber dort ist das Plazieren im Fensterbereich aus Sichtbehinderungsgründen verboten – dann wir das Handy auch nicht mehr soooo warm. Aber die App Idee ist doch extrem spannend!?!!

  5. Bei mir funzt das auch prima. Aber das Overlay für die Straßen wird nicht angezeigt. Also er erkennt zwar die Spur, aber dieses blaue overlay erscheint nicht. Die Sprachmeldungen passen aber.

    Auf der Webseite von denen gibt es auch nur Support für die 3.0 Version. Gibt es hierzu schon infos?

    1. Du musst den HUD-Button (unten links) drücken, bis er gelb hinterlegt ist.
      Man kann mit Hilfe dieses Knopfes u.a. einstellen, was angezeigt werden soll.

      In der App gibt es wahnsinnig viele Möglichkeiten, sich etwas anzeigen zu lassen oder auch nicht, oder Tonsignale oder Sprachausgabe oder alles gleichzeitig zu verwenden.
      Muss man einfach ausprobieren, was einem zusagt.

      Und einen besonderen Knüller finde ich die Nahaufnahme des vorausfahrenden Fahrzeugs rechts mittig, die man durch klicken auf diese Stelle an-, ab- oder in einer weiteren Variante anzeigen kann.

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