Belkin: DuraTek-Kabelsortiment mit neuem USB-C-Kabel für MacBooks & Smartphones

Der bekannte Hersteller Belkin hat sein DuraTek-Kabelsortiment mit einem neuen USB-C-Kabel ausgestattet, das sich unter anderem für einige aktuelle MacBook-Modelle eignet.

F2CU050bt04-BLK

Es gibt ja immer mal wieder Kritik an den Kabeln von Apple. Jeder von uns hat es wohl geschafft, dass Ladekabel mit dem 30-Pin-Connector kurz vor dem Anschluss brechen zu lassen. Ich persönlich muss allerdings sagen, dass mir so etwas seit der Einführung der Lightning-Kabel nicht mehr passiert ist. Vielleicht bin ich auch einfach nur vorsichtig genug.

Falls ihr auf Nummer sicher gehen wollt, gibt es von Anbietern wie Anker schon länger besonders robuste Kabel, mit denen man sogar Autos abschleppen kann. Auch der bekannte Zubehör-Hersteller Belkin bietet mit seinen DuraTek-Produkten besonders robuste Kabel an, die allerdings in einem ganz anderen Preissegment spielen. Ein herkömmliches Lightning-Kabel schlägt auch einige Zeit nach der Einführung noch mit knapp 30 Euro zu Buche, das in dieser Woche offiziell vorgestellte USB-C-Kabel ist sogar noch etwas teurer, dürfte sich bald aber auf einem ähnlichen Preissegment einfinden.

Das sagt Belkin zum neuen USB-C-Kabel

„Wir haben unsere DuraTek-Kabel so stabil gemacht, weil wir wissen, dass gewöhnliche Kabel nicht haltbar genug sind, um den Beanspruchungen im realen Betriebsalltag standzuhalten. Letztendlich sind Kabel doch für den Benutzer da, nicht umgekehrt“, sagte Oliver Seil von Belkin. „Trotz des verstärkten Aufbaus wollten wir keine Kompromisse beim eleganten Erscheinungsbild eingehen. Daher haben wir das Kabel von innen nach außen völlig neu konzipiert und haben uns dabei durch industrielle Kabel und Konstruktionsmethoden aus dem Rennsport und dem Flugzeugbau inspirieren lassen. Durch Ausprobieren zahlreicher Konstruktionsmethoden kamen wir schließlich zum besten Kabel, das wir jemals gebaut haben. Wir sind sehr stolz auf den Erfolg unseres Teams.“

Belkin USB-C Kabel 1

Rennsport? Flugzeugbau? Von innen mögen zwar Kevlar-Fasern verbaut sein, von außen sieht das mit Nylon umflochtene Kabel aber aus wie jedes andere. Immerhin: Belkin bietet eine fünfjährige Garantie und bietet vier verschiedene Farben an, neben Schwarz gibt es das Lightning-Kabel und auch das neue USB-C-Kabel passend zu Apple-Produkten auch in Gold, Silber und Roségold.

Aber wie sieht es nun mit dem Einsatz in der Apple-Welt auf? An meinem 13 Zoll MacBook Pro aus 2016 arbeitet das Kabel ohne jegliche Probleme. Das MacBook wird am Netzteil ganz normal aufgeladen und auch die Synchronisation mit Festplatten oder anderen an entsprechenden Hubs angeschlossenen Geräten funktioniert problemlos. Schwierigkeiten könnte es allerdings beim 15 Zoll großen MacBook geben, denn das wird mit 87 Watt geladen, während das DuraTek-Kabel von Belkin nur 60 Watt unterstützt.

Und am Ende ist da einfach noch der Preis. Belkin schlägt für sein robustes und 1,2 Meter langes USB-C-Kabel einen Preis von 29,99 Euro vor. Da ist selbst Apple günstiger: Das USC-Kabel aus Cupertino kostet bei einer Länge von zwei Metern nur 25 Euro und unterstützt zudem alle MacBook-Modelle. Daher die Frage an euch: Für welches Kabel würdet ihr euch entscheiden?

Kommentare 6 Antworten

  1. Hallo, ist für viele vielleicht ein dumme Frage aber kann mich vielleicht mal jemand aufklären? Kann man diesen USB-C Anschluß in beide Richtungen einstecken so wie Lightning Anschluß? Danke!!!

  2. Das Kabel von Apple ist zwar günstiger, unterstützt aber auch nur USB 2.0. Es ist nur als Ladekabel gedacht. Das von Belkin soll zumindest USB 3.1 haben, von Thunderbolt, Displayport Übertragung oder Power Delivery steht aber auch nichts da.
    -> zum Aufladen das von Apple
    -> zum Dateien kopieren das von Belkin
    -> für Monitore (anscheinend) keines der beiden 🙁

    Es wäre schön, dass bei euren nächsten USB-C Tests zu berücksichtigen. Leider sind meistens die Hersteller und Verkäufer nicht aussagefähig…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de