Clips: Apples soziale Video-App steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit

Wer braucht da noch Snapchat und Co? Heute hat Apple seine im März angekündigte Anwendung Clips veröffentlicht. Wir verraten euch, was man damit anstellen kann.

Clips

Ihr seid gerne kreativ unterwegs, was eure Schnappschüsse und Videos anbelangt? Dann steht euch ab sofort ein neues Werkzeug für iPhone und iPad zur Verfügung: Clips (App Store-Link). Apples neueste App lässt euch Videos, Fotos und Musik zu einem kleinen Video verbinden, bevor ihr die Inhalte dann über Facebook, Facebook, Instagram oder ein anderes soziales Netzwerk teilt.

Natürlich ist mit der neuen Anwendung noch viel mehr möglich: Clips führt außerdem Live Titel ein, eine ganz neue Funktion, mit man animierte Bildunterschriften und Titel ausschließlich mit der eigenen Stimme erstellen kann. Lustige Effekte beinhalten Comic-Buch-Filter, Sprechblasen, Formen und animierte Vollbild-Poster, die dabei helfen sollen, die eigene Persönlichkeit in den mit Clips erstellten Videos hervorzuheben

Das ist unser erster Eindruck von Clips

Man braucht lediglich einen einzigen Button berühren und halten, um Live-Videos und Fotos aufzunehmen oder diese aus der Fotomediathek hinzuzufügen. Danach lassen sich künstlerische Filter, Sprechblasen, Formen und Emojis hinzufügen. Außerdem können Vollbild-Poster mit animiertem Hintergrund und anpassbaren Texten ergänzet werden. Clips verfügt über dutzende Musik-Soundtracks zur Auswahl, die sich automatisch an die Länge eines Videos anpassen.

Ebenfalls praktisch: Wenn man die Videos mit Freunden in der Nachrichten-App teilt, kann Clips Kontakte vorschlagen, basierend auf den Personen, die im Video erscheinen oder denjenigen, mit denen man am häufigsten teilt. Sobald ein vorgeschlagener Name ausgewählt wird, fügt Clips das Video direkt in der Nachrichten App ein, um es mit einem Klick zu versenden.

Wir haben Clips natürlich schon aus dem App Store geladen und ein wenig mit der Anwendung herumgespielt. Zum Start gibt es leider nur ein kleines Video, aus dem leider nicht ersichtlich wird, wie genau man mit der App arbeitet. Auch danach liefert Clips keine interaktive Einführung. Wer nicht einfach wild drauf los probieren möchte, sollte am besten einen Abstecher in den Hilfe-Bereich machen. Hier wird ausführlich erklärt, wie man einzelne oder mehrere Videos und Fotos erfasst, mit der eigenen Stimme automatisch Untertitel aufnimmt oder Textbanner und Emojis hinzufügt. Spätestens hier wird klar: Clips ist eine große Spielerei – sollte aber auch nie etwas anderes werden.

Clips
Clips
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Kommentare 11 Antworten

  1. Ein trauriger Versuch durch Lock-In Kundschaft in der Apple Wolke gefangen zu halten. Leider wenig innovativ und ein aehnlicher Rohrkrepierer wie „Ping“.

  2. Ich weiß nicht, was ihr habt – ich finde die App ist sehr selbsterklärend und klar aufgebaut.
    Man kann in wenigen Klicks eine kleine Clip-Geschichte erstellen und bereits während der Aufnahme mit entsprechenden Effekten ausstatten.

    Eine gute mobile Lösung. Natürlich kann man das Konzept noch weiter ausbauen.

  3. Man stelle sich vor, Apple hätte bereits vorhandenen Kram wie iMessage-Sticker und Filter aus der Fotos App, bzw. anderen Apps, die Filter via Extension anbieten, in Clips verfügbar gemacht und erlaubt, nicht nur 1:1 als Bildformat zu nutzen, dann hätte diese Apps tatsächlich Spaß machen können.

    So ist es einfach der mittlerweile übliche undurchdachte und lieblos von Apple hingerotze Dreck, der in kurzer Zeit vergessen sein und im App Store dahinrotten wird. Schade.

    1. Das stimmt. Ich denke jedoch, dass die Formatfreiheit mit der Zeit nachgereicht wird.

      Ansonsten sind jedoch bereits die wichtigsten Filter vorhanden. Ich finde man kann damit bereits viel anfangen.

      Die vorhandenen Sticker haben ja gleichzeitig eine Animation für die Clips. iMessage Sticker sind zum größten Teil statisch.

      1. Mir erschließt sich halt einfach nicht, warum Apple es nicht schafft, Zeugs, das in Apple Apps vorhanden ist, auch in anderen Apple Apps nutzbar zu machen.

        1. Hätte ich natürlich auch gern, jedoch sehe ich Apple (zumindest zum Teil) als eine Designfirma.

          Sie entwickeln keinen Sandkasten sondern die Förmchen. Sie stellen sich eine Softwarelösung vor und begrenzen sie so weit, dass sie nach ihren Vorstellungen genutzt wird.

          Da sie vergleichsweise gute Designer sind, geht diese Vorgehensweise auf.
          Für Leute, die gerne (sofort) kreativ sein möchten, ist es natürlich frustrierend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de