Ein Blick in den Kalender zeigt: Seit Mittwoch, 23. September, um 2:04 Uhr haben wir bei uns auf der Nordhalbkugel ganz offiziell Herbst. Ein Blick in den Wetterbericht zeigt aber auch: Nächste Woche werden es bei uns in Bochum noch einmal sommerliche 28 Grad. Ich wage trotzdem eine Behauptung aufzustellen: Es wird in diesem Jahr sicherlich noch mal richtig kalt.
Stellt euch an dieser Stelle einfach mal vor, ihr seid früh morgens draußen unterwegs. Etwa auf dem Weg zur Arbeit oder auf der Hunderunde. Ihr habt bitterlich kalte Hände, aber auch keine Lust auf Handschuhe. Was kann es da nur für eine Lösung geben?
Die Lösung stammt aus unserer Grabbelkiste und ist schon ein paar Monate alt: Eine Powerbank mit Handwärmer-Funktion. Der Zubehör-Hersteller nennt das Ganze MagHeat und hat sich einige spannende technische Details einfallen lassen.
Ihr bekommt nämlich nicht einfach nur eine 10.000 mAh fassende Powerbank, sondern zwei Module mit jeweils 5.000 mAh. Beide können magnetisch voneinander getrennt werden – oder sich eben auf die linke und rechte Jackentasche aufteilen. Neben der üblichen Powerbank-Funktion könnt ihr den Heat-Mode mit Heizstufen von 40 bis 55 Grad Celsius aktivieren. Bis zu sechs Stunden lang könnt ihr dann eure Hände (oder meinetwegen auch die Pobacken) wärmen.
Vielleicht kennt ihr ja eine Frostbeule oder seid selbst eine, die sich über dieses abgedrehte Winter-Gadget freuen kann. Immerhin hat diese etwas andere Powerbank einen Wert von 39,95 Euro. Weitere Details erfahrt ihr auf der offiziellen Produktseite.
So könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen
Wenn ihr die XLayer MagHeat Powerbank gewinnen möchtet, müsst ihr lediglich bis Sonntag um 23:59 Uhr eine E-Mail an gewinnspiel@appgefahren.de senden und im Betreff die folgende Frage beantworten:
Welche Skipiste in unserer Nähe hat ab dem 1. Oktober wieder geöffnet?
Unter allen richtigen Einsendungen werden wir in der kommenden Woche einen Gewinner oder eine Gewinnerin auslosen und anschließend in unserem News-Ticker bekanntgeben.

Google Gemini:
Ja, 55 Grad Celsius sind definitiv schädlich für einen herkömmlichen Powerbank-Akku.Der optimale Wohlfühlbereich für Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus liegt zwischen 15 °C und 25 °C. Die meisten Hersteller wie beispielsweise Anker oder Samsung spezifizieren die maximale sichere Betriebs- und Lagerungstemperatur auf 35 °C bis maximal 45 °C. 55 °C überschreiten diese Grenzwerte deutlich und führen zu verschiedenen negativen Effekten.
Die Auswirkungen von 55 °C im Detail:
Rasante Alterung & Kapazitätsverlust: Bei Temperaturen über 50 °C laufen ungewollte chemische Reaktionen im Inneren des Akkus ab. Studien zeigen, dass sich die Lebensdauer (Zyklenzahl) des Akkus bei dauerhaften 55 °C um bis zu 60 % verkürzt. Der Akku verliert dauerhaft an Kapazität.
Zersetzung der Schutzschichten: Die extrem wichtige Schutzschicht auf der Anode (SEI-Schicht) sowie das flüssige Elektrolyt beginnen sich bei solchen Temperaturen zu zersetzen und zu verdicken. Das erhöht den internen Widerstand und mindert die Leistung massiv.
Akku-Schwellung (Aufblähen): Durch die thermische Belastung können im Gehäuse Gase entstehen. Die Powerbank bläht sich auf. Ein aufgeblähter Akku ist beschädigt und darf unter keinen Umständen weiterverwendet werden.
Sicherheitsrisiko (Thermal Runaway): Ab etwa 60 °C wird es kritisch. Kommen zu den 55 °C Außentemperatur noch Eigenwärme durch Laden oder Entladen hinzu, kann die Powerbank die kritische Schwelle überschreiten. Im schlimmsten Fall droht ein thermisches Durchgehen (Thermal Runaway), was zu Bränden oder Explosionen führt.