Mit iOS 18.2 hat Apple eine neue AirTag-Funktion eingeführt, mit der man den Standort verloren gegangener Gegenstände mit anderen Personen teilen kann – zum Beispiel auch mit Mitarbeitenden einer Fluggesellschaft. Packt man also einen AirTag in den Koffer, kann die Airline diesen bei Verlust oder Verspätung schneller auffinden.
Um die Funktion nutzen zu können, muss man den Objektstandort freigeben. Das funktioniert auf iPhone, iPad und Mac, sofern mindestens iOS 18.2, iPadOS 18.2 oder macOS 15.2 installiert ist. In der „Wo ist?“-App befindet sich die Option in den Details. Jeder, der über den entsprechenden Link verfügt, kann den Standort des AirTags für eine begrenzte Zeit einsehen und verfolgen.
Die Webansicht und der AirTag-Standort werden für maximal sieben Tage geteilt oder so lange, bis der Besitzer das Teilen stoppt, nachdem das Gepäckstück wieder aufgefunden wurde.
36 Airlines unterstützen die AirTag-Ortung
Im „Rückblick 2025“ hat Apple zahlreiche Zahlen zu den eigenen Services veröffentlicht und bestätigt, dass derzeit 36 Fluggesellschaften die Ortung per AirTag unterstützen. Die folgenden Airlines sind mit dabei:
- AJet
- Aer Lingus
- Air Canada
- Air France
- Air India
- Air New Zealand
- American Airlines
- Austrian Airlines
- Breeze Airways
- British Airways
- Brussels Airlines
- Cathay Pacific
- Condor
- Copa Airlines
- China Airlines
- Delta
- Eurowings
- Finnair
- Flair Airlines
- Iberia
- JetBlue
- KLM
- LATAM Airlines
- Lufthansa
- Pegasus Airlines
- Porter Airlines
- Qantas
- Saudia
- Singapore Airlines
- SunExpress
- SWISS
- Turkish Airlines
- United
- Virgin Atlantic
- Vueling
- WestJet
Ich musste bisher keinen Koffer suchen

Obwohl ich einen AirTag im Koffer mitreisen lasse, habe ich ihn bisher noch nie aktiv benötigt. Bei meiner letzten Reise nach Las Vegas hatte ich auf dem Rückweg kurz Angst um meinen Koffer, da ich innerhalb von nur zehn Minuten umsteigen musste. Aber: Mein Koffer hat es tatsächlich bis ans Ziel geschafft.
Aufgrund des Schneechaos in Deutschland und den Niederlanden habe ich allerdings auch kuriose Geschichten gehört, bei denen Flüge gestrichen wurden, das Gepäck aber Tage später dennoch zum Ziel transportiert wurde – nur um anschließend wieder um die halbe Welt geschickt zu werden, damit es letztlich zu Hause ankommt. Mit einem AirTag lässt sich der Standort dabei ziemlich häufig und sehr genau bestimmen, denn jedes iPhone, jedes iPad und jeder Mac sendet den Standort anonymisiert an das „Wo ist?“-Netzwerk.
- Behalte deine Sachen im Blick und finde sie, deine Freund:innen und deine anderen Geräte in der „Wo ist?“ App
- Nur einmal Tippen reicht, um dein AirTag mit deinem iPhone oder iPad zu koppeln

36 Fluggesellschaften, die ausdrücklich AirTags unterstützen. Und andere, wie Emirates, die es sogar ausdrücklich verbieten, GPS-Tracker im Koffer zu transportieren.
Ein wunderbarer Flickenteppich, der sich in einer so globalen Industrie wie der Fliegerei ausgebreitet hat. Aber die haben ja Erfahrungen damit, siehe Regelungen zum Gepäck, die von Gesellschaft zur Gesellschaft unterschiedlich sind.
Was nützen einem 30 kg Gepäck beim Langstreckenflug, wenn Flüge innerhalb eines Landes auf 20 kg beschränkt sind? Aber wenigstens geben einem die AirTags ein bisschen Sicherheit, zu wissen, wo sich der Koffer befindet.
Echte GPS-Tracker nutzen in der Regel Mobilfunk, die AirTags nur Bluetooth, deshalb sind GPS-Tracker generell verboten, bei allen Fluggesellschaften.
Stellte noch nie ein Problem da, wenn die Langstrecken nicht an heimischen Flughafen startete sondern wo anders im Land und man entsprechend einem inländischen Kurzstrecken Flug hatte.
Solltest vielleicht nicht bei Ryan Air einzeln buchen? sondern bei den Normalen oder Premium Airlines gleich alles zusammen.