Dragon Ball Legends: Neues Freemium-PvP-Kampfspiel gehört zu Apples Favoriten der Woche

Die Entwickler von Bandai Namco haben mit Dragon Ball Legends ein neues kostenloses Kampfspiel in den deutschen App Store gebracht.

Dragon Ball Legends

Die Dragon Ball-Serie ist sicher jedem Fan von Animes und Spiele-Konsolen bekannt: Bereits im Jahr 1988 erschien das erste Videpspiel zur japanischen Anime-Serie für das Nintendo NES, das sich über 1,2 Millionen mal verkaufte, viele weitere Adaptionen folgten. Mit Dragon Ball Legends (App Store-Link) gibt es nun also auch ein mobiles Spiel im deutschen App Store, das sich kostenlos auf iPhones und iPads laden lässt und neben 193 MB an freiem Speicherplatz auch iOS 10.0 oder neuer auf dem Gerät benötigt. Die Sprachausgabe kann entweder auf Englisch oder Japanisch erfolgen. 

Momentan wird Dragon Ball Legends von Apple auch in der eigenen Kategorie „Unsere neuen Lieblingsspiele“ beworben, zudem bekommt das Spiel prominente Aufmerksamkeit durch eine weitere Erwähnung in der übergeordneten Bannerrotation des Stores. Bevor man allerdings wirklich mit Protagonisten wie Son-Goku und Co. loslegen kann, sollte man sich dringend in einem stabilen WLAN-Netzwerk befinden, da das Spiel vor dem ersten Start noch einige Daten herunterladen muss. Je nachdem, ob man nur das nötigste lädt oder den kompletten Inhalt, werden so nochmals etwa 100 MB bzw. knapp 600 MB an freiem Speicher benötigt. 

Hat man all diese Schritte hinter sich gebracht und auch die endlosen Fragen nach Anpassungen, personalisierter Werbung und der Datenschutzrichtlinie überstanden, kann man mit einem ersten Showkampf loslegen und wird in die Kampfmechanismen von Dragon Ball Legends eingeführt. Im Grunde genommen hat man mit der eigenen Figur mittels Wischgesten Angriffe auszuführen oder gegnerischen Attacken auszuweichen, und kann bei genügend Energie auch auf Spezial-Moves zurückgreifen, die über verschiedene Karten am unteren Bildschirmrand verfügbar sind. Auch die bekannten Dragon Balls spielen eine Rolle: Sammelt man während der Kämpfe genügend von ihnen ein, lässt sich ein weiterer vernichtender Schlag ausführen. 

Lange Dialoge vor jedem Kampf

Vorsicht heißt es jedoch auch beim Ausweichen und beim Ausführen der Spezialangriffe: Hierfür sind entsprechende Energien notwendig. Nicht immer hilft es daher, zwischen verschiedenen Kämpfern des eigenen Teams hin- und her zu wechseln, da sich auch damit die Energie nicht unbedingt auflädt. Auch die Elemente spielen eine Rolle: Jeder Kämpfer hat seine Vorzüge und ist besonders kraftvoll in Bezug auf eine spezifische Gegnergruppe. Diese Vorteile sollte man sich einprägen und die Kämpfer in den Battles entsprechend einsetzen, um möglichst großen Schaden anrichten zu können. Sind die Feinde besiegt, winken entsprechende Belohnungen und Upgrades.

Neben einer Story-Kampagne kann in Dragon Ball Legends auch in einem Echtzeit-PvP-Duell online gegen andere Gamer gekämpft werden. Beachten sollte man, dass sich Upgrades und Energie, die vor jedem Kampf als Einsatz eingefordert wird, per In-App-Kauf im internen Shop erwerben lassen. Hier sind teilweise Kaufpreise von 31,99 Euro keine Seltenheit – von der fehlenden Fairness in den PvP-Duellen einmal abgesehen.

Was abgesehen von den In-App-Käufen auch noch als negativ zu erwähnen ist, ist die Tatsache, dass vor jeder Kampf-Partie erst einmal lange Dialoge zwischen den Gegnern entstehen. Diese lassen sich zwar währenddessen abbrechen bzw. überspringen, allerdings hätte ich es für optimal gehalten, dieses verbale Kräftemessen schon in den Einstellungen des Spiels generell deaktivieren zu können. Ebenfalls anstrengend: Die immer wieder auftretenden Ladebalken, die kleine Downloadmengen beziehen und das flüssige Navigieren selbst auf meinem aktuellen iPhone 8 etwas in die Länge ziehen. Dragon Ball Legends ist daher wohl wirklich nur ein empfehlenswerter Titel für alle Fans der Anime-Serie.

Kommentare 1 Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de