Droool: Meta-Bildersuche bindet soziale Netzwerke wie Tumblr, Facebook und Twitter ein

Nicht selten entdeckt man auf sozialen Plattformen tolle Fotos oder Inspiration für eigene Werke – Droool vereint mehrere Netzwerke unter einem Dach und hilft bei der Suche nach Material.

DrooolMit dem zunächst kostenlos nutzbaren Tool für den Mac, Droool, lassen sich die Netzwerke von Instagram, Facebook, Twitter, Tumblr, Dribble sowie RSS-Abos einbinden und dort nach entsprechenden Bildern suchen. Darüber hinaus bietet Droool dem Nutzer die Möglichkeit, auch nach populären Fotos, Illustrationen, Comics etc. Ausschau zu halten und sich damit direkt inspirieren zu lassen. Für die Installation der App müssen knapp 5 MB auf der Mac-Festplatte reserviert sowie ein 64-Bit-Prozessor und mindestens OS X 10.8 oder neuer vorhanden sein.


Spricht man von „zunächst kostenlos“, ist damit die Basis-Version von Droool (Mac App Store-Link) gemeint, die das Verknüpfen der oben genannten Netzwerke beinhaltet und diese auch anhand von Hashtags oder Autoren durchsuchen kann. Möchte man allerdings eine Integration lokaler Fotobibliotheken einbinden, beispielsweise bei Dropbox- oder aus der iCloud, und zudem auch die gefundenen Fotos mit einem Klick herunterladen, wird ein einmaliger In-App-Kauf von 8,99 Euro fällig, der bequem aus Droool heraus getätigt werden kann.

Mit der Vollversion der Anwendung hat man zudem die Option, zwischen weiteren Themes auszuwählen, die heruntergeladenen Bilder in einer Galerie zu sammeln und alle Inhalte in übersichtlichen Ordnern und mit Tags zu verwalten. Will man eines der entdeckten Bilder dann auch noch selbst mit der Welt teilen, bietet die kostenpflichtige Variante von Droool einige Optionen, darunter eine Sharing-Möglichkeit per E-Mail, iMessage, AirDrop, Facebook, Twitter und Tumblr. Gratis-Nutzer der App können diesbezüglich lediglich einen Mail- oder iMessage-Versand einleiten sowie von AirDrop Gebrauch machen.

Auch bei Droool gilt es, das Urheberrecht zu beachten

Abgesehen von den für eine bestimmte Nutzergruppe sicher sinnvollen Meta-Funktionen der Droool-App und einem wirklich ansehnlichen, klar strukturierten Interface samt „Waterfall“-Ansicht der einzelnen Beiträge, stellt sich die Frage nach den gesetzlichen Vorschriften und Urheberrechts-Verletzungen beim Nutzen von Droool. Natürlich lassen sich Fotos bei Facebook, Twitter und Co. auch ohne die App ansehen und auf der eigenen Festplatte speichern.

Bei der vorhandenen Bilderflut gilt es jedoch auf jeden Fall trotzdem den Autor des Bildes im Blick zu behalten und diesen bei einem Teilen oder Veröffentlichen des Fotos als solchen kenntlich zu machen – alles andere wäre dreister Diebstahl und könnte im schlimmsten Fall rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

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