Ein Monat mit Apple Pay: So schlägt sich das mobile Bezahlsystem in der Praxis

Mit ein paar kleinen Tricks kann man Apple Pay schon jetzt in Deutschland nutzen. Heute berichte ich über meine Erfahrungen.

Apple Pay

Vor ziemlich genau einem Monat habe ich euch in diesem Blog-Beitrag erklärt, wie man Apple Pay schon jetzt in Deutschland nutzen kann. Neu ist die Methode mit der virtuellen Kreditkarte von Boon nicht, für mich waren es dennoch die ersten Schritte mit dem mobilen Bezahlsystem von Apple. Da euer Interesse mit rund 100 Kommentaren zum Thema durchaus groß war, möchte ich meine Erfahrungen der letzten vier Wochen noch einmal zusammenfassen.


In den Kommentaren rund um Apple Pay gab es nicht nur positive Kommentare, unter anderem fiel die Bezeichnung Hipster. Man mag es sehen wie man will, für kleine Transaktionen wird die drahtlose Bezahlmethode in den kommenden Jahren aber wohl immer wichtiger werden. Und lieber bezahle ich mit einem durch einen Code geschützten iPhone oder mit der Apple Watch, statt eine Kreditkarte mit mir herumzutragen, mit der nach einem Verlust zunächst einmal jeder nach Herzenlust einkaufen kann.

[adrotate banner=“160″]

Kein Portemonnaie dabei? Mit Apple Pay kein Problem

Sicherlich erntet man aktuell zum Teil sehr erstaunte Blicke, wenn man bei Aldi, Lidl oder Kaufland an der Kasse einen kleinen Einkauf tätigt und einen Betrag von weniger als 5 Euro „mit der Karte“ zahlen möchte, bevor man dann das iPhone auspackt oder die Apple Watch an das Lesegerät hält.

Manchmal kann das aber auch mehr als praktisch sein: Am vergangenen Wochenende war ich mit dem Rad unterwegs und hatte nur mein iPhone und die Apple Watch dabei, als mir meine Frau eine iMessage schrieb, ob ich nicht noch Butter und Sahne mitbringen könne. Dank Apple Pay kein Problem. Die Mitarbeiterin bei Lidl, ich würde sie auf Mitte 50 schätzen, trug sogar selbst eine Apple Watch und wollte sofort wissen, wie genau ich das anstelle.

apple pay cash

Mittlerweile habe ich Apple Pay in Deutschland und Österreich dutzende Male verwendet: Im Supermarkt, an der Autobahnraststätte, an der Talstation einer Gondelbahn, im Drogeriemarkt oder im Schnellrestaurant. Nur ein Mal hat die Bezahlung nicht auf Anhieb geklappt, das hatte allerdings einen einfachen Grund.

Neben einem NFC-fähigen Kartenterminal muss das Geschäft natürlich auch Kreditkarten akzeptieren, schließlich steckt diese als Technik hinter dem Bezahlsystem. Da in meinem lokalen Fressnapf nur Girokarten akzeptiert werden, funktioniert dort natürlich auch Apple Pay nicht.

Wann einigen sich Apple und die deutschen Banken?

Nach vier Wochen kann ich dennoch sagen, dass Apple Pay definitiv eine Erleichterung im Alltag ist. Insbesondere mit der Apple Watch geht die Bezahlung schneller und einfacher, als es mit bisherigen Bezahlten möglich ist: Kartenzahlung wünschen, Apple Watch mit einem Doppelklick auf den großen Button aktivieren, an das Lesegerät halten und die Einkäufe schnappen, während man auf die Bestätigung der Kasse wartet.

Umso weniger verständlich ist es aus meiner Sicht, dass sich die deutschen Banken immer noch nicht mit Apple oder auch mit Google geeinigt haben. Zwar müssten die Banken eine Gebühr abdrücken, gleichzeitig würden aber auch die steigende Anzahl an digitalen Zahlungen Einnahmen in die Kassen spülen. Und wenn mich nicht alles täuscht, wären auch die Händler ganz froh, wenn sie nicht so viel mit Bargeld hantieren müssten – schließlich fallen hier neben dem Zeitaufwand auch nicht unerhebliche Kosten an. (Fotos: Apple)

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Apple Pay nach dem Artikel auf appgefahren.de auch ausprobiert? Wie sind eure Erfahrungen bisher?

Anzeige

Kommentare 85 Antworten

  1. ich hoffe du hast trotzdem immer genug bargeld mit um trinkgeld geben zu können, denn das ist mit deinem tollen applepay nicht möglich.

      1. Was auch immer Lidel sein soll, aber es gibt genug Branchen, die auf Trinkgeld angewiesen sind, zB. Kellner, Frieseure etc. aber daran denken so Hippster, die heden Müll elektrisch zahlen müssen ja nicht. Ich hoffe, dass die Banken so weiter machen, Applepay weiter blockieren und jede Transaktion am besten mit 1-2 Euro Gebühr verrechnen.

        1. Was auch immer Frieseure sein soll, aber man kann den Zahlbetrag ja einfach um das Trinkgeld erhöhen, genauso wie man im Restaurant auch die Rechnung+Trinkgeld mit Karte zahlt.

          1. wolf troll woanders. du willst es nicht raffen.

            krusty in deutschland gibt es keine trinkgeldfunktion bei kartenzahlung. zahlst du freiwillig mehr, landet das geld beim betrieb und finanzamt

          2. Auf der anderen Seite möchte ich nicht wissen, wieviel Trinkgeld am Fiskus vorbei geht!! Dann sollen sie doch die Möglichkeit des Trinkgeldes bei Kartenzahlung einführen. Das Ganze kommt aus den USA und dort ist Trinkgeld sehr üblich, warum das dann hier nicht geht ist doch echt fragwürdig…

          3. du hast keine andere Meinung, Du trollst, weil Du nichts zum Thema beiträgst und nur schwachsinn von Dir gibst. Schade, dass man hier keine User blocken kann, Du wärst dabei.

          4. Du bist ein ganz Schlauer. Der Vorschlag  Pay zu blockieren und jede Transaktion mit 1-2 Euro Gebühren zu belegen ist sehr intelligent. Nur weil es dir nicht gefällt. Man denke mal nach. Du bist doch nicht alleine auf der Welt. Dennoch sollte man dich nicht blockieren. Auch Nischenmeinungen sind willkommen.

          5. Apple Pay wird zum Glück seit Jahren blockiert und Transaktionsgebühren sind auch Alltag. Bitte informiere Dich, bevor Du mir vorwirfst, dass es sich um meine Wünsche handelt. Zum Glück stehen die Deutschen auf Bargeld.

          6. Glaube mir, das ist in Deutschland (noch)nicht möglich. Was in die Kasse eingeben wird, wird auch mit Mehrwertsteuer berechnet. Trinkgelder sind seit 2002 steuerfrei. Leider gibt es noch keine Lösung dafür.

        2. #milcar
          Sogenanntes trinkgeld wird i Deutschland sehr wohl besteuert und würde auch zur rentenfinanzierung des arbeitnehmers herangezogen, wenn die arbeitnehmer und -nehmerinnen es ordnungsgemäß angeben würden!
          Ja,- sie tun es aber nicht! Sie wundern sich nur, dass sie wenig rente beziehen….
          Soweit zu dem einwand. Und glaubt mir,- trinkgeld ist keine kleinigkeit. Monatlich 300,- euro und weit mehr sind keine seltenheit! Rechnet einfach mal selbst…

          Natürlich ist es ehrlicher, wenn man bei kartenzahlung oder bargeldloser zahlung das „trinkgeld“ mit einrechnet und für das finanzamt damit sichtbar macht. Nur damit wird es zweimal versteuert.

          Aber zum thema: jedem das seine.
          Und: —wer NICHT bargeldlos zahlen will, soll es sein lassen und einfach beim thema „mal die fresse halten“. Jeder nach seiner fassong.
          Wer nicht will, soll es nicht tun. Aber anderen etwas hierzu vorshreiben oder es besser zu wissen halte ich für …. Na ja. Ihr wisst schon.

          1. Da bist Du leider falsch informiert.

            „Im August 2002 ist die Besteuerung freiwillig gezahlter Trinkgelder abgeschafft worden, sie sind in unbegrenzter Höhe steuerfrei (§ 3 Nr. 51 EStG). Dagegen sind „Trinkgelder“, die ein selbständiger Unternehmer von seinen Kunden erhält, Teil des Entgelts für die erbrachte Leistung und sowohl umsatz- als auch einkommensteuerpflichtig.“

    1. Ich gehe mittlerweile schon viel lieber in den Geschäften einkaufen, wo ich mit meiner Apple Watch bezahlen kann. Also Real, Aldi, DM, Edeka und Netto. Hab einfach meinen Spaß dabei

    2. Anscheinend leider falsch informiert..
      Eine gute Freundin finanziert sich ihr Studium durch eine Nebentätigkeit als Kellnerin und selbst sie sagt, dass es völlig gleich bleibt, ob man ihr den Trinkgeldbetrag bei der Barzahlung drauf gibt, oder der Betrag der elektronischen Bezahlung um das Trinkgeld erhöht.

      1. dann nimmt sie es sich aus der kasse, was leider falsch ist, da der chef dann ihr trinkgeld versteuert, es aber steuerfrei aus der kasse genommen wird. dadurch entsteht eine differenz. gibt nun 2 möglichkeiten. 1. großzügiger oder unwissender chef.
        2. sie begeht auf gewisse art diebstahl, wenn sie den vollen betrag rausnimmt und der chef davon nichts weiß.

  2. Ich nutze Boom mit einer Französischen Apple ID schon seit August letzen Jahres und ich bin total zufrieden damit. Es ist so einfach mit dem iPhone zu bezahlen und die Kassierer schauen auch immer ganz verblüfft und können es gar nicht glauben das das geht.

  3. Ich habe boon. wieder gekündigt. Da mittlerweile EC und Kreditkarte nur noch auf die Geräte gehalten werden müssen, ist Vorteil von applepay fast bedeutungslos.

    1. Finde ich überhaupt nicht. EC und Kreditkarte senden immer wenn ein NFC Gerät in der Nähe ist und danach fragt. Deswegen sind diese auch auslesbar durch eine simple Android App. Man muss nur in der Nähe der Karte sein und da reicht schon die Nähe in Bus und Bahn. Deswegen gibt es ja so tolles Zusatzequipment wie Kartenhüllen und Geldbörsen mit Folien zum Sperren des NFC. Bei Apple Pay funktioniert das nicht. Schon deswegen nicht, weil es nur eine Transaktionsnummer gibt und nicht die Kreditkartennummer samt Gültigkeit übertragen werden (so aber bei NFC).

    2. ?? find ich auch, geht mindestens genau so schnell man braucht kein/e Kreditkarte/iPhone/Apple Watch usw. bis zu 25€ ohne Pin Eingabe und wenn doch sind 5 Sekunden auch ok. (So viel Zeit muss sein).

      Ich persönlich hab meine Geldbörse immer eingeschoben schon wegen FS/Kleingeld (schon wegen Trinkgeld ?)/Bankomatkarte/Ausweise/eCard (elektronische Gesundheitskarte) usw..

      Apple Pay ist sicher cool aber solange es offiziell nicht in Österreich/Deutschland unterstützt wird sind solche „Hintertürchen“ wie Boon keine Option für mich.

      Mfg.

  4. Ich nutze es seit 1,5 Jahren. In der Zeit ist die Bezahlung 3x im Geschäft abgewiesen. Das geht natürlich gar nicht, wenn man einen ganzen Einkaufswagen voll hat und nicht bezahlen kann, weil die MasterCard Server oder was auch immer gerade Probleme haben. Bargeld oder EC zur Reserve also immer mit dabei haben!

    Ansonsten ist das die beste Bezahlung, die es gibt, alles offline und mit AppleWatch ist es auch nicht so nerdig. Es geht schnell und unkompliziert, sowie keine Münzen mehr sammeln. Boon kostet aber, von daher hoffe ich inständig, es wird bald offiziell eingeführt 🙂

  5. Natürlich kannte ich den kleinen Umweg über boon Irland schon länger, aber warum diesen Umweg gehen, wenn Apple Pay doch bald nach Deutschland kommt -so dachte ich über etwa ein halbes Jahr. Nachdem die hiesigen Großbanken offenbar weiterhin erheblichen Widerstand leisten und ihre eigenen Produkt so auf dem Markt verankern wollen, dass sich der Mehrwert nicht mehr automatisch erschließt, scheint mir das Startdatum doch in weite Ferne zu rücken. Also war der Artikel für mich die Initialzündung, den kleinen Umweg auch endlich einzuschlagen. Als technikaffiner Mensch liebe ich im übrigen solche Herausforderungen. Ein Hobby hat schließlich jeder. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten mit der irischen Apple ID (Server funktionierte am Samstagabend nicht richtig) war dann am Sonntagvormittag alles in insgesamt 15 Minuten erledigt! Was soll ich sagen: Ich bin begeistert. Ich gehöre zu den Menschen, die häufig durch die Natur streifen und für meine iPhone-Kamera auf Motivsuche sind. Wofür braucht man dann schon Kreditkarte oder Bargeld?! Und doch landet man dann häufig in der Stadt, um noch schnell eine Einkauf zu tätigen. Mit Apple Pay kein Problem! Nachdem ich am Anfang Apple Pay eher testweise eingesetzt habe, bin ich mittlerweile so begeistert, dass ich auf boon plus upgegradet habe (boon Irland ist ja noch für 12 Monate kostenlos – bis 31.3.!) und bisher nur noch an der Tankstelle mit konventioneller Kreditkarte bezahlt habe. Und auch bei Onlinekäufen funktioniert Apple Pay derart flott, dass ich mich wirklich frage, warum man noch mit Kreditkartennummern und CVC-Code arbeitet. Finger drauf, und alles ist absolut sicher erledigt. Das ist für mich übrigens der entscheidende Vorteil: Kein Händler hat mehr meine Kreditkartennummer, kein Kartengerät erfährt meine Pin, selbst bei 3-stelligen Beträgen nicht. So sieht Datenschutz heute aus! Übrigens: Bisher gab es noch nirgends negative Reaktionen, eher Statements wie „So geht das also heute!“. Es wollte auch noch niemand eine (unsinnige weil überflüssige) Unterschrift von mir! Ich bin sicher: Wenn Apple Pay nach Deutschland kommt, werden viele, die jetzt noch skeptisch sind, in kurzer Zeit nichts anderes mehr zum Bezahlen nutzen! Ob ich boon dann kündige? Ich weiß es nicht. Eigentlich bin ich boon für dieses Erlebnis ja dankbar – und 1,49€ /Monat für boon plus ist nicht die Welt, insbesondere dann nicht, wenn man diese im Rahmen regelmäßiger Aktionen verdienen kann!

      1. Sagmal, was ist eig dein Problem hier? Alles geht sachlich zu, außer deine abwertende Haltung. Das dazu. Desweiteren: selbstverständlich kann man Trinkgeld per EC zahlen! Warum auch nicht, bei mir im Restaurant geht es! Einfach Tip eingeben, es wird automatisch rausgerechnet und am Tagesende dem Kellner in Bar berechnet. Außerdem, du brauchst es nicht nutzen! Ich freue mich darauf endlich meine deutschen Konten mit Apple Pay nutzen zu dürfen. Ich sehe es als Komfortgewinn, genauso wie es Fabian im Artikel beschreibt. Schönen Abend!

    1. Danke für den Beitrag! Habe nun das Anmeldeprozedere durch. Boon ist drauf, iPhone und AW sind eingerichtet. Aufladung per Kreditkarte spinnt ?…

    2. Danke, stimme dir in allem zu.
      Nicht zu vergessen sind die Aktionen von Boon. letztens gab es 10% (max150Euro) auf einen Einkauf. Ich habe im REWE für 150 Euro Amazon Gutscheine gekauft. Es werden dann erst die 150 von deinem Guthaben abgezogen und Minuten später 15 Euro gutgeschrieben ?
      Somit habe ich nun bei Amazon 10% gespart.
      Zu Finden sind die Aktionen mim Menü von der BoonAPP

  6. Irgendwie kriege ich das nicht hin. Alle Schritte, wie beschrieben gemacht, auf der AW ist es auch, aber auf dem iPhone lässt sich es nicht aktivieren. Falsche Konfig Apple Cash und die geht nicht wegen dt. ID-Karte. Was mache ich falsch????

    1. O. K. Müsste wieder auf Irland. Dann geht es. War in der Beschreibung falsch – erst alles einrichten, dann wieder auf Deutschland stellen

  7. Ich kann übrigens ein Konto bei der irischen KBC Bank empfehlen. Dort benötigt man nicht mal eine ausländische Apple ID, da deren App im deutschen App Store verfügbar ist. Und das Konto ist kostenlos.

    Nutze seit ein paar Wochen Apple Pay darüber, funktioniert super! ?

      1. Nö, ich finde, es geht weder Bank noch sonst wen was an, wo ich einkaufe… So hebe ich Bargeld ab und mache mir keine Sorgen um Datenschutz…

  8. Ich habe Apple Pay (noch) nicht genutzt.

    Derzeit bezahle ich beim Netto mittels Apple Watch und der Netto App. Einfach den vierstelligen Code (dieser ist fünf Minuten gültig) an der Kasse vorzeigen und der Einkauf ist binnen weniger Sekunden getätigt. Zuvor muss natürlich ein Profil in der Netto App angelegt und eine Bankverbindung hinterlegt werden.

    Bei allen teilnehmenden Payback Partnern zahle (und punkte ich zugleich) mittels Payback Pay. Nach scannen des QR-Codes ist auch binnen weniger Sekunden der Einkauf getätigt.

    Eine optimale Lösung ist das alles natürlich noch nicht aber ich warte den offiziellen Start von Apple Pay in Deutschland ab. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    1. Also Payback Pay kommt bei uns nicht ins Haus. Bin doch kein Marktforschungsinstrument 😉
      Und diese Nischenlösungen, für jeden Laden ein eigenes Payment System nervt doch ohne Ende!
      Apple Pay über Irland ist viel leichter eingerichtet als du denkst und dann brauchst du nicht mehr zu warten 😉

    1. Was ist daran allen Ernstes aufwändig? In 20 min ist man durch. Anleitung Schritt für Schritt durchgehen. Dann nie mehr! Für was investiert man nicht alles Zeit? Fußball gucken, Krimi anschauen, Computerspiel machen, ins Schwimmbad gehen, Facebook und WhatsApp einen Tag nutzen… Jede Datensicherung des Computers (als Mirror) ist aufwändiger, ebenso das Neuaufsetzen eines iPhones. Na ja, wer Angst vor Technik hat…

      1. Verstehe ich nicht ganz. Ist wie Bargeld, vorher schon weg vom Konto und dann gebe ich es aus.
        Nur dass man das Boon Konto mal eben überall und innerhalb von Sekunden „aufladen“ kann, anders als beim Geld, wo die meisten ja dann erstmal einen Automaten ihrer Cashgroup, Sparkasse oder was auch immer suchen …..

          1. Also Ich musste nur die Mobilfunknummer angeben und das Passwort was Ich bei der Einrichtung von Boon benutzt habe. Nicht die 4-Stellige Pin

  9. Vielen Dank für den Beitrag mit boon.
    Ich zahle seitdem ständig mit meiner Uhr.
    Läuft absolut problemlos. Ich freue mich auf applepay.
    Es wird übrigens niemand gezwungen boon oder applepay zu nutzen. Also immer ruhig Blut

  10. Also erstmal danke für den damaligen Beitrag. Der hat mich zu Boon gebracht und seit dem nutze ich Apple Pay. Naja ich habe es nur 2 mal genutzt bisher, das lag Abe eher daran das es nach der ersten Aufladung schwierig war mit diversen KK Geld aufzuladen.

    Da fragt man sich schon ob die deutschen Banken oder KK Anbieter langsam gegensteuern? Muss es jetzt nach neuer Registrierung meiner Mastercard für das Secure Verfahren noch mal neu probieren.

    Auf jeden Fall werde ich das weiter nutzen wenn es geht. Ich denke auch das man den Umweg ruhig gehen sollte. Klar verdient meine Bank schon die Gebühr beim Aufladen der Boon Card aber ich bin mir sicher das die genau sehen (auch Apple) wie oft Apple Pay von einem Gerät mit einer deutschen SIM eingesetzt wurde. Klar kann das auch ein Ausländer sein, der eine deutsche SIM nutzt. Aber wenn das flächendeckend deutlich zunimmt und ausländische KK mit verdienen wird irgendwann auch mal das deutsche Bakenwesen einknicken. Zumindest irgendwann mal eine Bank und dann geht der Wettbewerb los.

  11. Ich finde Apple Pay nicht wirklich notwendig oder Zeit ersparender. Ob ich jetzt mein Handy oder meine Karte vor das Lesegerät halte….

    Zumal es in Deutschland eh noch zu wenig Akzeptanz für Kreditkarten generell gibt. Ich habe mein Portmonee eh immer dabei,da dort auch Personalausweis und Fahrkarte drin ist.

    Einen Mehrwert hat es so für mich also nicht.

    1. Seit ich ApplePay benutze habe ich mein Portmonee abgeschafft. Ein „Kreditkarten“-Etui für Führerschein und Ausweis reicht schon und passt in eine iPhone-Hülle mit rein oder in die Hosentasche vorne (nicht mehr Gesäßtasche nötig!). Das ist schon sehr nice!

  12. Da man nun auch die EC-Karte am Terminal kontaktlos, ohne Eingabe eines Pins verwenden kann, ist der Nutzen von Apple Pay minimal. Die EC Karte habe ich immer in der Handytasche mit dabei.
    Bei der aktuellen Lösung mit Boon würde mich stören, dass man immer darauf achten muss, ausreichend Geld auf dem Boon Konto zu haben. Da zahle ich lieber mit EC Karte.

      1. Ja stimmt, ohne PIN geht bis 25.-, wobei das auf mindestens 95% meiner Tageseinkäufe zutrifft.

        Ich kann aktuell trotzdem keinen wesentlichen Vorteil bei der Bezahlung über Handy erkennen, zudem ich trotzdem immer die EC Karte oder Bargeld dabeihaben müsste, da Handy nicht in allen Geschäften funktioniert. Wie gesagt, das kontaktlose Bezahlen mit EC Karte bis 25 Euro ist gleich schnell und unkompliziert wie mit Handy/Watch und ab 25 Euro dauert es 3 Sekunden länger für die Eingabe des 4stelligen Pins. Keine große Sache.

    1. Nein, muss man nicht drauf aufpassen. Denn man kann „automatisches aufladen“ einstellen. ? Bei mir ist es so, das ich mein iPhone und Apple Watch immer dabei habe, meine Geldbörse aber nur wenn ich weiss das ich was kaufen möchte. Deswegen ist es für mich sehr praktisch, wenn ich ein gutes Angebot entdecke, doch kaufen zu können ohne extra meine Geldbörse holen zu müssen.

  13. Ich habe auf automatisches Aufladen bei boon gestellt.
    Wenn unter €100,- Guthaben dann automatisch Aufladen auf € 250,-
    Ist nur ein Beispiel. Man kann beliebige Beträge eingeben. Klappt absolut zuverlässig.

  14. In Wien zahlt man schon lange kleine Beträge mit der Karte. Also ich kenne kaum noch Leute die Bargeld haben weil alles (Automaten, Bars, Kiosk, etc) kontaktloses zahlen unterstützen und es geht einfach schneller.
    Bin immer erstaunt wenn ich in Deutschland bin wie lange die Leute vor mir beim Rewe brauchen.

  15. Ich nutze Boon jetzt schon 1,5 Jahre. Erst über UK und jetzt über Frankreich. Wo ist es günstiger? Gibt es noch günstigere Alternativen?

  16. Zeitaufwand mit Bargeld hantieren ???so schön wie die Lemming Gesellschaft immer probiert überall effizient und zeitsparend zu agieren… sich dadurch tatsächlich immer mehr Stress und weniger Zeit aussetzt ? immer mit der Ruhe und dann mit nem ruck ?

  17. Ich zahle inzwischen schon seit mehr als einem Jahr mit ApplePay via Boon. Inzwischen nimmt Boon keine Gebühren mehr für das Aufladen per Kreditkarte. Ich habe eine Kreditkarte hinterlegt und den automatischen Auflademodus aktiviert. Damit funktioniert Boon fast wie eine „echte“ Kreditkarte. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv, da ApplePay an allen NFC-fähigen Terminals funktioniert, die MasterCard/Visa akzeptieren. Die Bäckerei Junge (mit Sitz in Lübeck und auch in HH weitverbreitet) hat seit ungefähr einem Jahr NFC-fähige Kassenterminals in Betrieb, akzeptiert MasterCard/Visa und ich bezahle dort immer meine Franzbrötchen, Brot und Brötchen mit der AppleWatch. Diese Bäckerei hat die NFC-Terminals übrigens eingeführt, weil gerade in Lübeck sehr viele skandinavische Touristen sind, für die das kontaktlose Bezahlen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Insofern bin ich auch nicht der Meinung, dass die Banken in Deutschland in erster Linie Schuld daran sind, dass ApplePay bei uns nicht eingeführt wird. Ich glaube viel mehr, dass der Markt in Deutschland noch nicht dafür bereit ist, weil die Deutschen generell immer zunächst die Risiken elektronischer Bezahlmethoden sehen und leider eben lieber mit Bargeld zahlen. Das ist bedauerlich – aber für die Übergangszeit bleibt Boon die perfekte Lösung.

  18. nur bares ist wahres und das soll auch noch lange zeit so bleiben…

    wer jedoch bargeldlos zahlen mag, bitte – jeder wie er mag…

    1. Ich finde Bargeld vor allem eins: Unhygienisch.
      Wenn der Bäcker erst noch schön kassiert und dann mein Brot einpackt.
      Da wäre es manchmal schon wirklich toll, wenn die Damen und Herren hinter der Theke sich nur um mein Brot kümmern ….
      Und da hilft NFC schon wirklich super und dann bei Apple Pay nochmal mehr, weil man das Bakterien-Pinpad auch nicht bedienen muss ….

      1. Noch lustiger ist es wenn sie handschuhe anhaben. Damit die waren einpacken und dann mit den Handschuhen das Geld kassieren. Dann frag ich mich immer wozu sie die Handschuhe anhaben …

  19. Ich war vor kurzem in Shanghai und die chinesischen Kollegen zahlen alles elektronisch, die meisten per Alipay. Wenn ich denen erzähle wie wir das in DE so handhaben mit dem Bargeld schauen die mich an als wär ich vom Mars….

  20. Ich bezahle schon seit einigen Jahren kaum noch mit Bargeld. Das geht auch ohne AirPay. Einfach MasterCard an das Gerät halten und fertig. Bei Beträgen unter 20€ ganz ohne Pin.

  21. Ich kenne aber auch einige (auch junge) Leute, die bewusst mit Bargeld zahlen, da niemand nachvollziehen soll, was Sie kaufen. Stichwort „Der gläserner Kunde“.

  22. Wie ist das mit dem automatischen Aufladen. Meine Grenze, wenn die Prozedur erfolgt, ist bei 50€. Angenommen ich habe 90€ noch bei Boon, aber der Einkauf kostet 150€. Somit würde ich ja nicht nur die 50€, sondern auch den Rahmen meines derzeitigen verfügbaren Geldes sprengen.

    Könnte ich dennoch bezahlen und Boon regelt das im Nachhinein? Oder wird der Kauf dann zurückgewiesen, weil zu dem Zeitpunkt noch nicht genug Geld drauf ist.

    Cu und Gruß
    nr69

  23. Gibt es einen Sicherheitsmechanismus beim zahlen mit Apple Watch? Beim iPhone geht das ja über Touch oder Face ID. Oder könnte jeder mit meiner Apple Watch zahlen, ähnlich dem kontaktlosen Zahlen mit Kreditkarte unter 25€?

  24. Danke für den Test. Habe jetzt auch über den Umweg Irland mit entsprechender Apple ID die Boon App geladen und ein Konto eingerichtet. Wie läuft das eigentlich bei Updates der App, nur über die irische Apple ID möglich? Zudem habe ich in der Preisliste von Boon gelesen, dass es 12 Monate kostenfrei ist und danach 1,49€/Monat. Ist das so richtig? Dann lohnt sich das Plus Konto ja eher im zweiten Jahr.
    Vielleicht weiß ja jemand mehr dazu und kommentiert meinen post. Danke ?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de