(jetzt lieferbar) Elgato Avea im Test: Die günstige Philips Hue-Alternative

Auf die App-steuerbaren Lampen von Elgato haben wir schon mehrfach hingewiesen, heute möchten wir alle weiteren Details klären.

Elgato Avea

Update am 16. Oktober: Die Elgato Avea (Gravis-Link) ist jetzt bei Gravis im Onine-Shop lieferbar!

Artikel vom 13. Oktober: Keine Frage. Philips bietet mit seiner Hue-Reihe wirklich tolle Stimmungslichter an, die per App gesteuert werden können. Wer sein Zuhause mit den Lichtern ausstatten möchte, muss tief in die Tasche greifen. Elgato hat mit der Avea (Gravis-Link) ebenfalls ein Stimmungslicht vorgestellt, das mit 39,99 Euro deutlich günstiger ist.

Der erste Vorteil der Elgato Avea: Es wird keine Bridge benötigt, die Steuerung erfolgt per Bluetooth. Die Einrichtung der Avea ist spielend einfach. Die Lampe wird in eine E27-Fassung geschraubt, aktiviert, mit der Avea-App per Bluetooth bekannt gemacht und schon kann die Lampe per App angesteuert und dessen Farbe geändert werden.

Neben der Lampe, die ja in der Fassung verschwindet, ist besonders die App-Anbindung wichtig und interessant. Bis zu 10 Avea-Lampen können in der App gesteuert werden. Insgesamt stehen sieben Lichtszenen und sieben Farben mit Helligkeitsabstufungen zur Verfügung. So könnt ihr zum Beispiel eine rötliche Abendstimmung, ein bläuliches Stimmungslicht à la Bergduft aktivieren, zusätzlich könnt ihr aber auch jede Farbe in Helligkeitsabstufungen auswählen und aktivieren.

Avea-Lampen erschaffen tolle Atmosphäre

Für Jede Situation kann die passende Farbe gewählt werden. Neben den verschieden Farben gibt es zusätzlich die Möglichkeit einen Lichtwecker zu aktivieren, der innerhalb von 15 Minuten die Lichtintensität bis zur vorgegebenen Weckzeit stetig erhöht und zusätzlich ein Vogelgezwitscher oder einen Lieblingssongs abspielt.

Die Elgato Avea ist ein wirklich tolles Produkt, um in jeder Situation schnell und einfach das richtige Licht auszuwählen. Im Gegensatz zur Konkurrenz gibt es allerdings noch ein paar Schwächen. So können zum Beispiel keine eigene Szenen angelegt werden, auch eine Anbindung zu IFTTT ist nicht vorhanden. Die Avea ist auf dem richtigen Weg, in naher Zukunft würden wir uns über weitere Funktionen freuen, die auch schon vom Hersteller angekündigt wurden.

Bei Gravis lässt sich die Elgato Avea für 39,99 Euro vorbestellen, in einigen Offline-Filialen sind die Lampen sogar vorrätig. In den abschließenden Videos (Review/Trailer) könnt ihr euch einen ersten Eindruck der App-steuerbaren Lampen verschaffen.

Elgato Avea im Video

Kommentare 18 Antworten

  1. Hmm also was mir in diesem Test fehlt – dadurch dass es keine Bridge gibt gibt es auch keine Synchronisierung der Lichtszenen, oder? Soll heissen ich richte alles 1x auf dem iPad ein und kann dann mit jedem iPhone auf alle Szenen zugreifen.

    Ich vermute mal hier muss alles immer auf jedem Gerät einzeln eingerichtet werden, oder?

      1. Werden denn die Szenarien bei mehreren Lampen über die Lampen gleich verteilt (alle leuchten synchron) oder Wechseln sie sich ab (teilweise unterschiedliche Farbtöne)? Im Promotion Video sieht es nach der 2. version aus, aber kann es aus Ermangelung von 2 Aveas nicht testen.

  2. Die Hue Bridge hat aber viele Vorteile, zB max 50(?) Leuchtmittel steuern, stufenlose Farbwahl, Wecker und Co brauchen kein iPhone in der Nähe, damit sie funktionieren, problemlose Steuerung, auch wenn man außer Haus ist (und wenn es nur ums automatische Ausschalten per Geofencing geht), Anbindung an zig andere Apps/Geräte dank offen gelegter API und ZigBee Light Link als Protokoll (zB Xbmc, bald vielleicht Netflix (als Ambilight), IFTTT …). Die Reichweite von Bluetooth ist auch nicht die beste (angenommen man will vom Wohnzimmer aus die Lampen im Schlafzimmer dimmen/aus knipsen – soll man dann mangels Reichweite erst mal in den Flur laufen?! Na danke)

    Das alles ist mir persönlich die 20€ Aufpreis locker wert. Zudem haben Philips LEDs eine 1a Qualität, flackern null, dimmen klappt hervorragend, volles Farbspektrum und und und.

    Unterm Strich ist das nicht mal als Alternative zu sehen, da es viel abgeschlossener ist.

    1. Ich selbst habe Zuhause auch Philips-Lampen + Bridge im Einsatz. Das ist aktuell halt das Non-Plus-Ultra – und da kann man den Preis auch verlangen.

    2. Die Bluetoothreichweite ist sehr gut bei der Avea, reicht zumindest aus um vom Wohnzimmer die Lampe im Schlafzimmer aus-/anzuschalten.

      Natürlich ist das System nicht mit dem Funktionsumfang der Philips Hue zu vergleichen, aber wer nicht so viel Schnickschnack braucht, ist mit der Avea gut bedient…und wenn, wie vom Hersteller angekündigt, noch weitere Funktionen hinzukommen…umso besser.

    3. das mit den 10 Lampen dürfte nur vorübergehend sein. Bluetooth Low Energy (BLE) unterstützt im Prinzip 64K devices (16bit ID) per Gruppe Elgato setzt derzeit noch einfaches BLE mit einen proprietären Protokoll ein (TI?) da sind Gruppen noch nicht so einfach definierbar. Vielleicht entdecken die ja auch bald das BT-mesh von CSR wie Samsung GB9000. Dann brauch wir hier überhaupt nicht mehr über andere Protokolle zu reden. Zigbee hat einfach zu hohen Stromverbrauch, zu komplizierten Stack ..und dann das ganze noch auf WiFi bringen um auf die mobile devices zu kommen ist doch krank

  3. Soll es denn auch mal Leuchtmittel mit anderen Fassungen geben? E27 ist ja dann doch nicht mehr das Handelsüblichste…

    Und die 20€ aufpreis von Smash sind schön gedacht. Aber ohne Bridge geht ja bei Phillips nix, oder?!

    1. Ohne Bridge geht nix, das stimmt schon. Ist aber äußerst sparsam, was den Stromverbrauch betrifft und super einfach eingerichtet. Strom und Netzwerk dran, App starten, Taste auf der Bridge drücken, fertig. 🙂 ich finde den Preis der hue Serie ja auch überzogen, so ist das ja nicht. Zum Beispiel würde ich gerne die Led Stripe Steuergeräte bei mir gegen die der hue austauschen (hab diverse Schrankfächerund hinterm Sofa mühselig verlegt), aber das ist ein immens teurer Spaß und die sind auch ziemlich kraftlos – nur 2m, wenn ich mich nicht irre.

  4. Ganz schlimm. Ich hab mir in erster Euphorie so eine Birne bestellt.
    Das blödeste daran: Sie merkt sich nicht, in welchem Zustand sie war und erstrahlt beim nächsten Anschalten (per Lichtschalter) wieder mit 100%. Die Lichtstimmungen würde ich nicht unbedingt benötigen, lieber ein paar selbst speicherbare Definitionen. Kann man nicht.

    Ich kann eigentlich nur abraten. Zum Licht anmachen jedesmal das iPad raus und ne App starten ist einfach nicht zu Ende gedacht.

    1. Ich sehe genau darin einen Vorteil! Wenn meine Frau morgens einfach nur Licht haben möchte, kann sie das mit dem normalen Lichtschalter erreichen. Wenn Sie ein bestimmtes Lichtszenario haben möchte, kann sie den Hue Tap (Funklichtschalter) nehmen.

  5. Dass sich eine solche Lampe beim Ausschalten den letzten Zustand nicht merkt, ist sogar gut. Das ist doch bei der hue auch so, oder?
    Somit kann man mit dem Lichtschalter auch das Licht voll einschalten, eben ohne erst eine App aufzumachen.

    Persönlich finde ich aber, ist die Avea aber nicht mit hue vergleichbar, da sich die Aveas zum Beispiel nicht per Harmony, FHEM, IFTTT etc. steuern lassen.

    Der Artikel riecht mir SEHR nach bezahlter Werbung!

    1. hatte mir am ersten Tag direkt eine bei gravis gekauft. sie merkt sich die eingestellte Szene, aber nicht den dimm level. Ansonsten bin ich super zufrieden – hab meine Nachtischlampe (Milchglas Zylinder) damit bestückt. Lampe schaltet ganz normal über den Lampenschalter, und wenn ein Film angeschaut wird oder mir Frau gekuschelt wird, hat man über die App schnell eine passende Szene/Stimmung/Dimmung.
      Lampen nur über Apps einschalten ist eh totaler Käse – dann gleich eine volle Home Automation mit um per Taster UND App zu schalten – alles andere ist nicht wirklich praxisorientiert.

      1. Genau das ist das Problem: die Hue bekommt man einfach in verschiedene Systeme eingebunden, da sie vernetzt ist.
        Bei der Avea geht das nicht.

        Schade, dass es für Philips noch keine echte Konkurrenz bei den Hue gibt, die für insgesamt bessere Preise sorgt.

  6. Könnt Ihr eventuell recherchieren welche weiteren Funktionen bei der Avea in Planung sind? Momentan habe ich zwei von den Lampen und bin auf die Neuerungen gespannt

    1. Die 9W hue, egal ob die Rgb Variante oder die weiße, sind schon ziemlich gut hell. Äquivalent zur 50W Glühbirne glaube ich. Aber vor allem machen die hue’s echt angenehmes Licht, wenn man lieber was bläulicheres, erfrischenderes möchte oder zum Abend was mehr in Richtung Orange, so ist das ja kein Problem bei der hue, lässt sich ja penibel in Farbton und Helligkeit regeln.

  7. Hab die Birne! Finde die Bedienung leicht, und wenn man die Lampe per Schalter aus macht, merkt sie sich die letzte Einstellung. Auch den Lichtwecker finde ich nicht schlecht, funktioniert auch bei geschlossener App, dann ohne Musik. Preis/Leistung völlig ok

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de