Homebrew: Entwickler-Tool jetzt mit M1-Macs und macOS Bis Sur kompatibel

Paketverwaltung mit Open Source-Lizenz

Der quelloffene Paketmanager Homebrew bezeichnet sich auf der eigenen Website als „der fehlende Paketmanager für macOS“ und installiert auf dem eigenen Mac „Zeug, das du brauchst, die Apple aber nicht mitliefert“, wie es von den Machern heißt. Mit Homebrew können zusätzliche Funktionen auf der Terminal-Ebene des Macs eingerichtet werden, für die Homebrew eine eigene Plattform mit Paketen zur Verfügung stellt.

Was so alles mit Homebrew möglich ist, zeigt eine lange Liste mit möglichen Paketen auf der Homepage der Entwickler. Darunter befinden sich auch kleine Exoten wie ein Lerntool für Morse-Code oder ein Anime-Downloader oder eine Algebra-Bibliothek. Eine umfangreiche Dokumentation zu Homebrew findet sich außerdem hier.


Mindestens macOS 10.14 ab v2.6.0 vorausgesetzt

Mit dem 1. Dezember 2020 haben die Macher von Homebrew ihre beliebte Software auf Version 2.6.0 aktualisiert und als wichtigste Neuerung eine Unterstützung für macOS Big Sur für Intel-Macs sowie einen Support für Apple Silicon M1-Chips integriert. Wichtig zu wissen: Ab v2.6.0 wird auf dem Mac mindestens macOS 10.14 Mojave vorausgesetzt.

Die aktuelle Version läuft auch nativ auf ARM-basierten Macs der neuesten Generation mit macOS Big Sur, allerdings ist dies laut Entwicklern nicht die bevorzugte Lösung. Sie schlagen stattdessen vor, die x86-Variante der App zu nutzen und diese über Apples Emulator Rosetta 2 zu verwenden. Auch eine parallele Installation ist möglich, dafür empfiehlt das Homebrew-Team den Pfad /opt/homebrew. Die x86-Installation verbleibt dann in usr/local/homebrew. Alle Infos zur neuen v2.6.0 lassen sich auch im Changelog von Homebrew nachlesen.

Anzeige

Kommentare 3 Antworten

  1. Kann oder mag mir jemand sagen ob ich für die Nutzung der Homebrew-Geschichte erst ein Unix-Studium mit Diplom ablegen muss oder ist das auch für Normal-Bemittelte mit durchschnittlicher Intelligenz geeignet? Danke vorab 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de