Induktives Laden beim iPhone 8 und iPhone X: Welche Lösungen bietet IKEA an?

Lange haben Apple-Nutzer darauf warten müssen – nun können die neuen iPhone-Generationen auch endlich induktiv geladen werden. Wir zeigen auf, welche Möglichkeit man mit IKEA-Produkten hat.

IKEA Ladestation 1

Das kabellose Laden ist eine praktische Angelegenheit: Das Gerät, in diesem Fall ein iPhone 8/8 Plus oder ein iPhone X, wird einfach auf ein Ladepad gelegt, wo es dann ohne lästiges Anstecken von Kabeln oder dem Suchen nach einer Steckdose in der weit entfernten Ecke mit Strom befüllt wird. Bereits seit längerem bietet der schwedische Möbelkonzern IKEA verschiedene Produkte zum induktiven Aufladen von Smartphones und Co. an. Wir zeigen euch, was damit möglich ist.

Zunächst einmal unterscheidet IKEA zwischen Ladestationen, die direkt in Einrichtungsgegenstände integriert sind, beispielsweise in Lampen (Standleuchte„Varv“ für 99 Euro, Tischleuchte „Varv“ für 59 Euro) oder Ablagetischen („Nordli“ für 65 Euro, und „Selje“ für 25,99 Euro), sowie separaten Ladepads („Nordmärke“ für ein Gerät für 35,99 Euro, für drei Geräte 65 Euro). Alternativ gibt es noch Ladepads (z.B. „Jyssen“ für 29,99 Euro), das sich eigenständig in vorhandene Möbel integrieren lässt.

IKEA-Ladepads laden mit maximal 5 Watt auf

IKEA Ladestation 2

Beachten sollte man vor dem Kauf eines der IKEA-Produkte, dass die induktive Ladung mit 5 Watt erfolgt – das iPhone selbst benötigt bis zu 7,5 Watt. Im Vergleich: Andere Drittprodukte von Herstellern wie Anker laden kabellos mit bis zu 10 Watt auf. Bei den Lösungen von IKEA muss man sich daher mit einer etwas langsameren Ladegeschwindigkeit abfinden.

  • IKEA „Nordmärke“ Ladestationen ab 35,99 Euro (IKEA-Link)
  • IKEA „Morik“ und „Jysssen“ Ladepads zum Selbsteinbau ab 24 Euro (IKEA-Link)
  • IKEA Möbel mit integrierter Lademöglichkeit ab 49 Euro (IKEA-Link)

Und sollte man sich nicht im Besitz eines neuen iPhone 8/8 Plus bzw. eines iPhone X befinden, bietet IKEA entsprechende Ladeschalen für das iPhone 5/5s und 6/6s an, mit denen auch ältere Geräte aufgerüstet werden und die Ladepads nutzen können – und zwar die „Vitahult“ Ladeschale (IKEA-Link), die ab 19,99 Euro erhältlich ist.

Nutzt ihr bereits induktives Laden für andere Geräte mit Möbeln von IKEA? Könnt ihr euch vorstellen, mit dem iPhone 8 oder iPhone X kabellose Ladepads im Haus, Büro oder der Wohnung zu installieren? Wir sind gespannt auf eure Meinungen zu diesem Thema.

Kommentare 15 Antworten

  1. Habe heute das 8er vorbestellt. Deswegen habe ich großes Interesse an solchen Ladegeräten. Scheinbar ist die Wattzahl entscheidend. Meine Frage ist nur, was macht der Akku wenn ich Ladegeräte mit einer geringen Wattzahl nutze? Dauert es einfach nur länger? Oder leidet der Akku längerfristig auch dran? Wir kaufen jedes Jahr das aktuelle IPhone und achten stark auf die Aufladung der Geräte. Wenn ich dann nach zwei Jahren ein Gerät verkaufe, kann sich die Akkulaufzeit wirklich noch sehen lassen. Ob es dran liegt, dass wir zwischendurch den Akku leer werden lassen, oder an die Qualität der Akkus kann ich nicht sagen. Nur das wir durchaus zufrieden damit sind. Kann es also sein, dass die Qualität unter einer geringen Wattzahl leidet?

  2. Morik wird in meine Nachttische einzug halten. Langsam ist nicht schlimm. 6-8h schlaf sollten reichen zum voll laden. Im Büro wird es wohl ein günstigeres Anker mit mer leistung. Eine Powerbank mit Qi hab ich schon bestellt. Testen kann ich allerdings erst im November

  3. Eine gute Idee, dass sich Apple hier für den gängigsten Standard QI zum kabellosen Laden entschieden hat. Wer bei den konventionellen Geräten auf die dafür bestimmte Ladeschale verzichten möchte (kann nämlich echt nervig sein, ständig die Cases zu tauschen, wenn man wie ich die Ladeschale nicht schon selbst als solches nutzt), der sollte auf Elemente zurückgreifen, die einen Micro-USB und einen Lightning-Anschluss besitzen. Die gibt es im Handel zu erwerben. Ich nutze so einen. Kann damit auch jedem meiner Gäste die Möglichkeit zum Laden bieten. Denn das ist übergreifend für den größten Teil derSmartphones nutzbar. Und für bezahlbare Preise zu haben.

  4. Ach ja. Noch die Frage zur Ladezeit. Ich nutze u. a. schon seit iPhnoe 4 -Zeiten „wireless charging“ mit Ladeschalen. Und der Unterschied der Ladegeschwindigkeit des IKEA Moduls ist defintiv kein dramatisches Problem. Ein Porsche ist schneller als mancher Golf. Beide erreichen aber ihr Ziel.

  5. Und abschließend noch, wen es interessiert, der Hinweis: Ich nutze seit IPhone 5 den vorher schon beschriebenen wireless receiver (anstelle der Ladeschale) MACARON T200R in schwarz (einfach mal danach googeln)

  6. Die Ladeschalen sind das billigste Plastik und sehen einfach scheiße aus.
    Da kauft man sich ein super schönes iPhone und verschandelt das mit so einer billigen Hülle die nach nischt aussieht.

    1. Sehe ich etwas anders. Für mich ist das iPhone ein Handy was laufen soll und kein Produkt was schön aussehen muss oder ich jemanden zeigen muss. Mich kotzt es immer an das man als iPhone Besitzer immer angequatscht wird, dass man ein Handy hätte um es anderen Leuten zu zeigen. Trotzdem möchte ich nicht, dass ich nach ein paar Monaten alles verkratzt habe, was bei Leuten die arbeiten passieren kann.

      1. Ich denke jeder der ein IPhone sein eigen nennt arbeitet um es zu bezahlen. Und die Zeiten das man mit einem IPhone prahlen könnte sind jawohl lang vorüber. Aber manchen ist da wohl die Optik wichtiger als die Technik. Ich bevorzuge die Mitte. Und überzeugt hat Apple mich schlichtweg mit der Qualität auf allen Ebenen. Habe noch nie ein defektes Gerät von denen gehabt, waren aber bislang auch nur 7 oder 8.

  7. Danke für diesen Test. Habe das iPhone 8 Plus und mir macht es überhaupt nichts aus, wenn das Telefon in der Nacht länger läd. Ich möchte gerne ein 3er Pad haben um damit auch die Airpods Gen 2 zu laden. Die Apple Watch hingegen kann Apple behalten, aber so hat auch noch das Smartphone der Frau Platz.

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