Kleines Update: Apple spendiert Mac Pro schnellere Prozessoren & bessere Grafikkarten

Ja, er lebt noch: Apple hat den Mac Pro heute mit einem kleinen Update ausgestattet. Das soll aber noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Mac Pro Bild

Der Mac Pro ist ja schon ein feines Stück Technik, in seinem extravaganten Gehäuse macht er sich wohl auf so ziemlich jedem Schreibtisch gut. Doch seit Dezember 2013, das sind mehr als 1.200 Tage, hat sich Apple nicht mehr um den leistungsstärksten Rechner aus den eigenen Reihen gekümmert. Das ändert sich heute, denn immerhin hat Apple dem Mac Pro ein kleines Hardware-Update spendiert und liefert den mindestens 3.399 Euro teuren Computer ab sofort mit einem schnelleren Prozessor und einer besseren Grafikkarte aus.


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Das 3.399 Euro teure Modell war bisher mit einem 3,7 GHz Quad-Core Intel Xeon E5 sowie einer Dual AMD FirePro D300 mit jeweils 2 GB GDDR5 VRAM ausgestattet, ab sofort werkeln in diesem Modell sechs Prozessor-Kerne und eine G500 Dual-Grafikeinheit mit je 3 GB GDDR5 VRAM Speicher. Der mit 4.599 Euro noch eine ganze Ecke teurere Mac Pro war bisher genau mit diesen Elementen ausgestattet und kommt jetzt mit acht Prozessorkernen sowie einer D700 Grafikeinheit daher.

Ansonsten hat Apple nichts geändert: Das Gehäuse, die restliche Hardware und auch die Anschlüsse sind unverändert geblieben. Das heißt auch: Im Mac Pro gibt es anders als in den neuen MacBook-Modellen immer noch kein USB-C und damit auch keine Möglichkeit, die neuen LG-Displays, die in Zusammenarbeit mit Apple entstanden sind, an den Mac Pro anzuschließen.

Apple verspricht zahlreiche Neuerungen in der Desktop-Klasse

Immerhin verspricht Apple in dieser Hinsicht einige Neuerungen, auf die wir aber noch ein bisschen warten müssen. Laut Informationen von Daring Fireball möchte Apple den Mac Pro komplett überarbeiten und benötigt dafür noch Zeit, genau wie neue Apple-Displays soll der nächste Mac Pro nicht mehr in diesem Jahr erscheinen. Deutlich schneller gehen soll es mit neuen iMac-Modellen, diese sind laut Informationen des Blogs noch für 2017 geplant. Einige Konfigurationen des kommenden iMacs sollen so leistungsstark sein, dass sie auch im Pro-Segment zum Einsatz kommen können. Man darf also gespannt sein, was Apple in diesem Jahr noch liefern will, das heutige kleine Update des Mac Pro dürfte jedenfalls niemanden vom Hocker hauen.

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Kommentare 8 Antworten

  1. Die neuen LG-Monitore lassen sich definitiv am Mac Pro anschliessen. Man braucht halt den TB3 auf TB2 Adapter und der Monitor läuft nicht auf 5K, ich meine 4K sind möglich. Hab ich im AppleStore Hannover genau so gesehen und mir vorführen lassen. Geht nicht stimmt nicht.

          1. Französisch! Aber war mal früher ein Ausruf, wenn man etwas entdeckt hat, tja, ich habe dieses Wunder entdeckt! Noch Fragen? 😉

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