Liquid für macOS: Schreibprogramm für Vielschreiber und Autoren

Kann kostenlos ausprobiert werden

Im Mac App Store bin ich über das Programm Liquid (App Store-Link) gestolpert, da es dort als „tolle aktuelle App“ geführt wird. Da ich täglich zahlreiche Wörter tippe, erzeugen Schreibprogramme bei mir immer etwas mehr Aufmerksamkeit.

Etwas Hintergrund: Ich schreibe meine Texte einfach in TextEdit. Viele Optionen benötige ich nicht, dennoch wäre ein etwas umfangreicheres Schreibprogramm schön, bisher habe ich aber noch nicht das passende für meine Anforderungen gefunden.

Und daran ändert auch Liquid nichts. Das Schreibprogramm gibt es schon über ein Jahr und kann kostenlos ausprobiert werden. Und Liquid verhält sich etwas anders als normale und einfache Texteditoren. So gibt es zum Beispiel einen Schreib- und Lesemodus, der durch einen farblichen Hintergrund gekennzeichnet wird. Lesen: Weiß. Schreiben: Beige. 

Im Editiermodus könnt ihr ganz einfach Text schreiben, bekommt aber zahlreiche Extras und Shortcuts an die Hand. Ihr könnt Links hinzufügen, zu bestimmten Abschnitten im Text verlinken, eine Suche starten oder Zitate einfügen.

Und hier spielt Liquid seine Stärke aus. So kann man zum Beispiel nach Büchern suchen, wird das richtige gefunden, füllt das Programm direkt alle relevanten Daten aus (Autor, Jahr, ISBN, Verlag und mehr). Ebenso könnt ihr Fotos via Drag-und-Drop hinzufügen und hier ebenfalls Daten zum Uhrheber angeben. Gleiches funktioniert auch mit YouTube-Videos.

In Liquid sind natürlich auch Überschriften und Listen möglich, ihr könnt die Textgröße einstellen oder in den Vollbildmodus wechseln. Die fertigen Texte lassen sich exportieren, allerdings ist dies nur dann möglich, wenn man die Export-Option für einmalig 6,99 Euro freigeschaltet hat. Dann könnt ihr auch ein Cover mit euren persönlich Details erstellen und das Dokument als PDF, DOC, RTF, Plain Text oder als Liquid-Datei exportieren. Das Veröffentlichen direkt auf einem WordPress-Blog ist ebenfalls möglich.

Liquid | Author
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Kommentare 6 Antworten

  1. Zitat: „Etwas Hintergrund: Ich schreibe meine Texte einfach in TextEdit. Viele Optionen benötige ich nicht, dennoch wäre ein etwas umfangreicheres Schreibprogramm schön, bisher habe ich aber noch nicht das passende für meine Anforderungen gefunden.“

    Mhm… Pages ist umsonst und wenn das nicht die Anforderungen haben sollte, dann sollte ein Blatt Papier und Stift genügen

  2. Schade, hätte mich schon sehr interessiert, geht aber nicht für mein macOS Sierra den ich nicht updaten kann/will. Erst ab nächster Version also HighSierra.

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