MoneyMoney: Banking-App kostet jetzt 79,99€ statt 39,99€

MoneyMoney: Banking-App kostet jetzt 79,99€ statt 39,99€

Jetzt doppelt so teuer

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MoneyMoney

Auf dem Mac habe ich einen ganz klaren Favoriten, wenn es um das Thema Banking geht: MoneyMoney. Ich nutze die App jetzt schon seit Jahren, um mehrere Konten gleichzeitig zu verwalten. Die mit Abstand beste Banking-Applikation hat jetzt aber einen heftigen Preisanstieg erfahren, denn MoneyMoney kostet jetzt einfach doppelt so viel wie zuvor. Statt 39,99 Euro liegt der Preis für neue Kunden und Kundinnen ab sofort bei 79,99 Euro.

Die Gründe für die Preiserhöhung wurden nicht genannt, allerdings ist davon auszugehen, dass generell steigende Kosten an potenzielle Kunden und Kundinnen weitergereicht werden. Weiterhin ist positiv zu erwähnen, dass es sich um einen Einmalkauf handelt, sodass keine weiteren Folgekosten anfallen.


MoneyMoney ist im Umbau

Während Michael Haller MoneyMoney lange als One-Man-Show betrieben hat, sind seit letztem Jahr neue Partner mit an Bord. Gut möglich, dass aufgrund dieser Umstellungen die Strukturen neu geordnet wurden und auch ein Preisanstieg unumgänglich war. Eine Banking-App ist eine komplexe Applikation, denn im Hintergrund müssen viele Zahnräder ineinandergreifen, damit Konten und Daten abgerufen werden können. Da sich diese oft ändern, ist eine kontinuierliche Pflege sehr wichtig.

Kurz nach der Bekanntgabe hat man eine neue Webseite ins Leben gerufen und versprochen, dass man die App „aufs nächste Level“ bringen möchte. Allerdings war es um die Banking-App eine Zeit lang still, sodass die Versprechungen noch eingelöst werden müssen.

MoneyMoney bleibt eine Empfehlung

Trotz der Preisanpassung ist MoneyMoney immer noch eine klare Empfehlung für alle, die auf dem Mac mehrere Konten gleichzeitig verwalten möchten. Zudem ist es eine Seltenheit, dass eine App, die kontinuierliche Kosten verursacht, noch zum Einmalkauf angeboten wird. Auch wenn 80 Euro viel Geld sind, spart man im Vergleich zu Banking-Apps mit Abos auf lange Zeit Geld.

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 20 Antworten

  1. Ich habe es selber aber die Erfahrung die ich mit einmalkäufen gemacht habe sind schlecht ( Navigon TomTom mitte East , USA )etc. sind schlecht, weil die Apps eingestellt werden oder keine Updates kommen oder die Server abgeschaltet werden

    1. Das musste ich letztens bei meinem Auto erfahren.
      Die Server für die Verkehrsinformationen für das Navigationssystem sind im Frühjahr abgeschaltet worden (von dem Anbieter, der das für die Autofirma und auch andere macht).
      Außerdem gibt es auch keine neuen Karten mehr.
      Das Auto ist gerade einmal 11 Jahre alt und die letzten wurden 2018 produziert.

  2. Jedes MacOS Update kann nötig machen dass man eine neue Version benötigt, ob es also günstiger ist hängt ganz davon ab wie die Entwickler damit umgehen.

    Gibt da entsprechende Beispiele wo Jährlich einmal Käufe hat.

    Grundsätzlich bin ich auch für Einmalkäufe aber man kann einfach nicht so pauschal sagen sagen es ist billiger.

  3. MoneyMoney ist sein Geld wert, auch wenn es noch Luft nach oben gibt (einfachere Kategoriesuche, automatische Splitbuchungen). Sollte ein umfassendes Update Geld kosten, finde ich das in Ordnung. Hauptsache, sie lassen sich nicht von der grassierenden Abo-Seuche infizieren.

    1. Hallo, nach vielen zufriedenen Jahren mit StarMoney für Windows ( jetzt der größte Schrott ) mit Abozwang und 0 Gegenleistung für Apple vor ein paar Jahren auf MoneyMoney umgestiegen und habe mich geärgert es nicht schon früher getan zu haben. Ja es gab letztes Jahr Probleme, weil der Chef wohl langfristig krank war und Änderungen der Banken nicht implementiert werden konnten. Ich vermute daher, dass weiteres Personal eingestellt wurde. Und ITler arbeiten nicht für einen Hungerlohn. Die Software ist aber nach wie vor eine Empfehlung. Auch für einmalig 79€. Was die Zukunft bringt, weiß keiner. Aber Abo ist nicht gleich Abo. Wenn es günstig ist und man die Kunden so langfristig bindet, ist das ok. Aber viele zocken durch Abozwang ihre Kunden ab und verprellen sie. Dann muss der Preis steigen, um die Kosten auszugleichen. Bis zum Exitus. Das wäre in diesem Fall extrem schade.

  4. Das war‘s dann.
    Wollte tatsächlich letzte Woche den Einmalkauf tätigen. Aber es ist nicht ausgemacht, dass die Einmalzahlung garantiert, dass alles so läuft wie erhofft. schon häufiger erlebt, dass trotz Einmalzahlung Änderungen eingetreten sind, die die Nutzung unmöglich machen oder aber das Produkt eingestellt oder nicht mehr supported wird.
    Solch eine plötzliche Erhöhung ohne Erläuterung ist mehr als merkwürdig und dürfte nicht die letzte Überraschung von dieser Firma sein, die offenbar grundsätzliche Änderungen erfahren hat.

  5. Bin damals von Outbank auf Finanzblick umgestiegen. Das ist kostenlos und ist von Buhl. Bin damals durch das Steuerprogramm drauf gekommen. Es arbeitet langsamer als z.B. Outbank (z.B. beim aktualisieren der Konten) aber hey, es ist kostenlos. Und alle meine gewünschten Funktionen sind drin.

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