NC-17 Connect AppCon GT#1: Bordstrom aus dem Nabendynamo für alle smarten Radfahrer

Radfahren macht Spaß, und immer häufiger kommt dabei auch das eigene Smartphone zum Einsatz. Damit einem unterwegs nicht der Saft ausgeht, gibt es den Connect AppCon GT#1 von NC-17.

Connect AppCon GT 1

Es ist ein mittlerweile bekanntes Problem technik-affiner Radfahrer: Zahlreiche Geräte machen das Radeln im Alltag oder auf Reisen weitaus angenehmer. Man freut sich über GPS-basierte Navigation direkt am Lenker, ist dank iPhone und Co. jederzeit über Wind und Wetter informiert und hat vielleicht auch noch eine Kamera dabei. Die Geräte werden dabei immer leistungsstärker, aber damit auch energiehungriger. Und so kann es passieren, dass man unterwegs plötzlich auf dem Trockenen sitzt und der Technik der Saft ausgeht.

Damit das nicht passiert, gibt es eine Lösung aus deutscher Entwicklung. Das Unternehmen NC-17 hat mit seinem Produkt Connect AppCon GT#1 an alle Radfahrer gedacht und bietet ein Gerät an, das den Wechselstrom des Nabendynamos in Gleichstrom umwandelt und damit Smartphones, Navigationsgeräte, Kameras oder die Beleuchtung mittels USB-Anschluss mit Strom versorgt.

iPhone-App liefert Reisedaten direkt aufs Display

Ebenfalls vorhanden ist ein eingebauter Li-Ion-Akku mit 3.000 mAh Kapazität, der zusätzlich Energie speichert und auch bei Stillstand des Fahrrades oder sogar separat genutzt werden kann. Eine wetterfeste Tasche für das handliche Gerät bietet zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten am Fahrrad – die einzige Voraussetzung für den Betrieb ist ein handelsüblicher Nabendynamo.

Connect AppCon GT 2Als einziger Vertreter von onBike-Strom-Versorgern liefert der Connect AppCon GT#1 zudem über eine App via Bluetooth verschiedene Daten wie Ladezustand, Geschwindigkeit, Temperatur oder sogar auch Höhenprofile direkt ans Smartphone. Dies geschieht über ein integriertes Barometer und Thermometer sowie die Auswertung der Dynamoleistung. Die zugehörige App ist im App Store für Apple und auch bei Google Play für Android-Geräte kostenlos erhältlich. Der Connect AppCon GT#1 lässt sich seit dem 1. Juni dieses Jahres über den Fahrrad-Fachhandel oder im NC-17 Webshop zum Preis von 189,95 Euro erstehen.

Nutzt ihr euer iPhone unterwegs beim Radfahren? Wenn ja, welche Stromversorgung kommt bei euch bei längeren Touren zum Einsatz? Wir sind gespannt auf eure Kommentare zu diesem Thema.

Kommentare 14 Antworten

  1. Die iPhone Hülle auf dem Bild ähnelt stark der von „Wicked Chili“. ?
    Das mit dem Laden ist gut und schön aber leider nicht im Winter tauglich, da die meisten Smartphones nicht gerade für ihre Beständigkeit gegen Kälte bekannt sind. Für längere Touren von Frühling bis Herbst sicher okay.

  2. Also bei mir konnte das iPhone mein etrex30 von Garmin noch nicht ablösen. Vom Energieproblem abgesehen spiegelt das iPhone einfach zu stark. Außerdem habe ich kein gutes Gefühl wenn es auf dem Lenker den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt ist. Von den Vibrationen ganz zu schweigen.

  3. Also mit etwas Kreativität geht es um Meilen günstiger. Ich nutze derartiges schon seid Jahren:
    Satteltasche vom Discounter, Powerbank (13.000Ah) in die Satteltasche und ein Ladekabel mit Klebeband übers Oberrohr geführt zur IPhone-Halterung am Lenker….easy 🙂 Kosten insgesamt sicher nicht über 70€

  4. Jepp die Lösung mit der Satteltasche finde ich auch deutlich besser. ist zudem leicht ab und anzubringen. wenn ich so ein 200 Euro nabendynamodingsbums am Lenker hätte, würde ich jedes Mal schiss haben, wenn ich das Fahrrad längere Zeit unbeaufsichtigt stehen lasse. sieh zudem nach einer ziemlich unprofessionellen frickellösung aus.

  5. Ich hab mir bei eBay ein Powerbank-Gehäuse nebst 18650-Akku gekauft, das über ein LCD den Ladezustand anzeigt. Und den Nabendynamo hab ich über einen Brückengleichrichter direkt an den Akku angeschlossen. Muss halt aufpassen, dass der Dynamo den Akku nicht überlädt, deshalb die Anzeige 🙂 Und das iPhone ist am Ende des Radeltages immer noch gut geladen. Die Powerbank kann auch ganz normal über Micro-USB geladen werden. Funktioniert für mich – ist halt eine Bastellösung, kostet aber unter 20€.

  6. alles ganz gut und schön – sehr kostenintensiv – ne einfavhe Tasche ran an den Lenker, mit Powerbank innen drin – und los kann’s gehn

  7. Ich habe mir vor 4 oder 5 Jahren ein Ladegerät für Nabendynamos gekauft, hat glaube ich um die 20€ gekostet. Damit habe ich über einen kleinen Akku als Puffer mein damaliges iPhone 4s geladen. Das ganze dann eine Woche Radtour durch Dänemark (ca. 500 km) ohne einmal Strom aus der Steckdose zu benutzen. Warum das Teil jetzt fast das 10-fache kosten soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen. 60€ wären für mich noch okay.

  8. Wie schon von anderen genannt nutze auch ich einen externen Akku mit 10.000mAh der in der Satteltasche verstaut ist. Den Akku habe ich mal vor einem Jahr oder so im Angebot für 15€ gekauft, dazu ein 9€ teures 2m Lightningkabel und eine Fahrradhalterung für 35€. Also alles in allem 59€. Die Offlinekarte von Komoot habe ich im Angebot für 19,99€ gekauft also ein Fahrradnavi mit Stromversorgung für 78,99€.

  9. Ja, wer ein Navigerät hat, muss sich nicht darum kümmern, es ist auch besser ablesbar.
    Weil ich keins habe und auch nicht noch ein weiteres Gerät und am Lenker will, nehme ich das iPhone als Navi oder zum Aufzeichnen, mit der Einschränkung, dass ich es bei Hitze oder Kälte/Regen (selten) in der Tasche habe.

    Seit Jahren behelfe ich mich mit 2 Akkupacks in der Lenkertasche. In der Mittagspause lade ich, wenn nötig das iPhone und die GoPro. Wenn es nicht genügt, habe ich ein kleines Wandertäschchen um den Lenkstock(?) gebunden, der den Akku aufnimmt, verbinde das jeweilige Gerät mit dem Kabel und setze die Tour fort.
    Das nächste Pedelec hat sowieso einen USB-Anschluss, dann entfällt das auch.

    1. Also mit etwas Kreativität geht es um Meilen günstiger. Ich nutze derartiges schon seid Jahren:
      Satteltasche vom Discounter, Powerbank (13.000Ah) in die Satteltasche und ein Ladekabel mit Klebeband übers Oberrohr geführt zur IPhone-Halterung am Lenker….easy 🙂 Kosten insgesamt sicher nicht über 70€

      Und noch ein kleiner Tipp: Bei Regen einfach ein Kondom übers Smartphone. Touch geht noch, Regen wird abgewiesen und der Ladestecker wird ebenfalls noch geschützt 😀

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