Nettolohn 2015: Gehaltsrechner-App zeigt auf, was im neuen Jahr vom Lohn übrig bleibt

Mit der neuen Anwendung Nettolohn 2015 kann man auf dem iPhone und iPad herausfinden, wie sich das Nettogehalt im nächsten Jahr ändert.

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Die vor kurzem erschienene neue App Nettolohn 2015 ist in zwei verschiedenen Versionen für das iPhone (App Store-Link) und das iPad (App Store-Link) erhältlich und kann im App Store zum Preis von 1,79 Euro bzw. 3,59 Euro heruntergeladen werden. Zur Installation wird neben iOS 6.0 oder neuer auch etwa 4 MB des Speicherplatzes auf dem Gerät benötigt. Selbstverständlich stehen alle Inhalte der am 18. November dieses Jahres veröffentlichten App bereits in deutscher Sprache bereit.

Der Entwickler Thomas Boldt beschreibt seine Anwendung Nettolohn 2015 als „professionellen Gehaltsplaner für jedermann zur schnellen und einfachen Lohn- und Gehaltsberechnung für die Jahre 2011 bis 2015“. Laut seinen Aussagen hält Nettolohn 2015 mehr als 100 Einstell-Parameter und 20 Eingabe- und Infoscreens für genaue Berechnungen bereit.

Um den entsprechenden Nettolohn über die App zu ermitteln, können in Nettolohn 2015 sogar verschiedene Profile, beispielsweise für sich selbst und den Ehepartner, angelegt werden – dort werden alle Berechnungsgrundlagen automatisch gespeichert. Die Brutto- und Nettowerte können dann profilübergreifend und direkt sichtbar verglichen werden.

Nettolohn 2015 bietet mehr Optionen als simple Online-Rechner

Nettolohn 2015 bezieht eine Vielzahl von Parametern in die Berechnung des monatlichen Nettolohns mit ein, darunter Beiträge zur Lohn- und Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag, Kammerbeiträge, Sozialversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, private und gesetzliche Krankenversicherungen, Einmalzahlungen und einen geldwerten Vorteil. Dabei können auch Minijob- und Gleitzonen-Regelungen zum Einsatz kommen.

Die entsprechend eingetragenen Werte werden in einer übersichtlichen Gesamtansicht dargestellt und können dank einer Export-Funktion auch per Mail verschickt oder über einen AirPrint-kompatiblen Drucker ausgedruckt werden. Gleichzeitig ist in Nettolohn 2015 auch eine Option zum Ermitteln des Bruttolohns ausgehend vom vorhandenen Nettolohn-Wert möglich, ebenso wie ein Einkommenssteuer-Rechner, um jährliche Beträge zu ermitteln.

Sicherlich lassen sich grundsätzliche Berechnungen des Nettolohns auch kostenlos über kleine Online-Rechner erledigen, den Komfort und die vielfältigen Parameter von Nettolohn 2015 bieten diese allerdings meistens nicht an.

Kommentare 17 Antworten

  1. Wirklich tolle App! Benutze diese schon seit zwei Jahren.
    Ich finde es alledings nicht gut, dass es keine Universal-App ist. Vom Funktionsumfang bietet die iPad-App keinen Mehrwert, muss aber extra bezahlt werden.
    Außerdem stellt der Entwickler jedes Jahr eine neue Add in App-Store: Sinnvoller wäre es, die App 1x zu laden und per In-App-Kauf die Jahre freischalten könnte.
    Des weiteren gibt es bei der 2015er Version keinen funktionellen Neuerungen.

  2. Danke für den hilfreichen Kommentar. Wenn da wirklich kaum Unterschiede zur 2014er Version bestehen, werde ich mit dieser weiter arbeiten. Die kleinen Abweichungen die bei der Berechnung entstehen können, sind sicher nicht so gravierend.

  3. Verstehe nicht wieso man für sowas Geld ausgibt. Zum einen wird sich eh kaum was ändern am Lohn und zum anderen gibt es genügend kostenlose Seiten im Internet wo man das selbe machen kann?!

    1. Siehe Artikel, letzter Absatz.
      „Sicherlich lassen sich grundsätzliche Berechnungen des Nettolohns auch kostenlos über kleine Online-Rechner erledigen, den Komfort und die vielfältigen Parameter von Nettolohn 2015 bieten diese allerdings meistens nicht an.“

      1. Für die Mehrheit der Arbeitnehmer genügt ein Blick in die Gehaltsabrechrung, dort findet man das sehr ausführlich.

        Für Selbständige hat meist sogar der Steuerberater Probleme mit der Vorhersage.

        Insofern ist die oben gestellte Frage: ‚wem nützt es?‘ Schon sehr berechtigt.

        1. … es nützt denen, die gerade vor einer Gehaltsverhandlung stehen, geheiratet haben, Kinder kriegen, in die private Krankenversicherung wechseln wollen etc.

  4. Mich würde grundsätzlich mal interessieren, warum iPad-Apps meist teurer als die fürs iPhone sind.
    Über Google findet man ja die verschiedensten Antwort. Aber vielleicht kann das appgefahren-Team mal Licht ins Dunkel bringen. Vielleicht ist ja dann auch der höhere Preis für diese App für mich besser nachvollziehbar.

  5. Habe mir die App gerade geladen. Also ich bekomme mehr im nächstes Jahr 🙂

    Die Rente geht runter, der Soli dafür rauf.

    Spannend bleibt der neue Zusatzbeitrag, den die Krankenkassen einführen wollen. Das kann weitere 20 – 30€ Unterschied machen.

    1. Schon 16 Kommentare zu diesem Artikel und Platz 2 bei Finanzen im App-Store. Nicht schlecht für eine App, die hier total zerissen wird. Aber die BILD liest ja auch keiner …

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