Parallels Access: iOS-App zur Virtualisierungs-Software bekommt Update spendiert

Seit dem heutigen 11. August liegt Parallels Access in der aktualisierten Version 3.0.0 im deutschen App Store vor.

Parallels AccessAuch ich war einige Zeit lang von Parallels, einer der bekanntesten Virtualisierungs-Lösungen für den Mac, abhängig, da ich beruflich mit Windows 7 arbeiten musste. Mit Parallels können andere Betriebssysteme parallel auf dem Mac ausgeführt werden, ohne umständlich BootCamp samt Neustart verwenden zu müssen.

Die iOS-App Parallels Access (App Store-Link) dient dabei als kleine Zusatzoption und erlaubt es dem Nutzer, auf touchbasierte Geräte zugeschnittene Inhalte des Macs auf dem iPhone oder iPad darstellen zu können. Um die App verwenden zu können, ist allerdings nicht nur die Installation einer Server-Software auf dem Rechner notwendig, sondern nach einer 14-tägigen Testphase auch eine Jahresgebühr von etwa 70 Euro – kein kostengünstiges Vergnügen also. Auch Besitzer der Parallels-Virtualisierungs-Software werden zur Kasse gebeten.

In Parallels Access greift man nämlich nicht auf den eigentlichen Desktop zu, der ja eine viel höhere Auflösung hat und damit wenig übersichtlich ist, sondern auf optimierte Darstellungen. So kann man Programme aus einer Art Launcher starten und auf einen App-Switcher zugreifen, um zwischen den Apps zu wechseln. Die Programme selbst werden dann jeweils im Vollbildmodus angezeigt und nutzen so den gesamten Platz des iPad-Displays.

Parallels Access 3.0.0 bietet eine direkte Dateifreigabe

Mit dem heutigen 11. August 2015 wurde Parallels Access auf die Version 3.0.0 aktualisiert und damit neue Funktionen integriert. So ist es nun möglich, beliebige Dateien direkt vom Computer aus freizugeben – ganz ohne zusätzlichen Cloud-Speicher oder einer Beschränkung der Dateigröße. Es genügt laut Aussagen der Entwickler, eine Verknüpfung zur Datei auf dem Rechner zu erstellen und diese für Freunde oder Familie freizugeben.

Ebenso hinzugefügt wurde ein Apple Watch Companion, der in der Lage ist, den Status des Remote-Computers direkt am Handgelenk anzeigen zu lassen. Weiterhin kann über Apples Smartwatch eine Verbindung mit dem Rechner hergestellt und auch die Medienwiedergabe gesteuert werden.

Zu den zusätzlichen Neuerungen zählen Optimierungen im Dateimanager, unter anderem eine OneDrive-Anbindung und ein Zugriff auf Fotos von mobilen Geräten, sowie generelle Änderungen. Letztere schließen eine verbesserte Kopieren- und Einfügen-Funktion zwischen Mobilgerät und Remote-Computer und einer Unterstützung der Geräteausrichtungen von iPhone und iPad mit ein. Ob man trotz dieses umfangreichen Updates gewillt ist, den Jahrespreis für Parallels Access zu zahlen, sollte jeder von eigenen Bedürfnissen abhängig machen. Mir persönlich ist diese wenn auch interessante Lösung zu kostenintensiv.

Kommentare 6 Antworten

  1. Hab das 1-Jahres Abo damals in einem Bundle für schlappe 15$ bekommen. Recht nützliche App, die das Zugreifen auf den Heim-Computer sehr angenehm macht. Allerdings benutz ich die App auch recht selten, deshalb würde für mich auch das Jahresabo (Standard-Preis) nicht infrage kommen.

  2. Bei mir war das Jahresabonnement mit 20€ angezeigt, so kostenintensiv ist das jetzt nicht wie ich finde. Die Performance ist deutlich besser als teamviewer gerade auf meinem alten Mac mini und funktioniert flüssig über lte

    1. Kann ich bestätigen, in der App wird mir auch ein Jahresabonnement für 20€ angezeigt, steht auch so als eine Option im App Store unter In-App-Käufe. 70€ ist wohl der alte Preis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de