Revel.cam macht die Einwegkamera modern und digital

Revel.cam macht die Einwegkamera modern und digital

Coole App für Hochzeiten und andere Partys

Fotos auf einer Hochzeit mit Einwegkameras

Durch Zufall bin ich im Netz auf die Revel.cam (App Store-Link) gestoßen. Die kostenlose iPhone-App, die übrigens auch für Android verfügbar ist, will die Idee der Einwegkamera neu aufleben lassen. Mit einem tollen Interface, einer sehr einfachen Erfahrung und einem fairen Bezahlmodell scheint diese App wie gemacht für die nächste Hochzeit oder eine größere Party.

Gerade dort kommen ja häufig Einwegkameras zum Einsatz, mit denen die Gäste über den Abend hinweg oftmals ziemlich witzige Fotos knipsen und jede Menge Spaß haben. Was wirklich fotografiert wird, das erfährt man aber erst nach der Entwicklung der Filme. Und genau das alles klappt mit Revel.cam bedeutend einfacher.


Als gastgebende Person müsst ihr Revel.cam aus dem App Store laden und euch dann per Apple-Login registrieren. Direkt danach könnt ihr ein erstes Event erstellen: Titelbild, Name und Enddatum werden von euch festgelegt. Direkt danach bekommt ihr einen Link oder einen QR-Code – und die Magie geht erst richtig los.

Revel.cam funktioniert als AppClip ohne sämtliche Umwege

Auf der Veranstaltung können die Gäste den QR-Code mit ihrem iPhone oder Android-Smartphone scannen. Daraufhin öffnet sich direkt ein AppClip, der ohne Installation einer App funktioniert. Die Gäste können also direkt loslegen und über ein einfaches Interface eine festgelegte Anzahl an Fotos knipsen. Was genau fotografiert wird, bleibt für die anderen aber wie bei Einwegkameras verborgen. Erst nach Ablauf des Events werden alle Fotos in einer Galerie gesammelt.

Revel.cam funktioniert als AppClip
Zur Nutzung von Revel.cam muss keine App installiert werden.

Die Lösung mit dem AppClip finde ich richtig klasse. So müssen Tante Petra oder Opa Fritz nicht erst irgendeine App aus dem App Store laden, sondern können direkt loslegen. Schließt man den AppClip, bleibt dieser in der Dynamic Island und als Live-Aktivität erhalten. Schließt man ihn auch dort, kann der QR-Code einfach erneut gescannt werden, damit es weitergehen kann.

Auch das Bezahlmodell von Revel.cam ist sehr fair. Momente bis 10 Personen sind komplett kostenlos. Will man mehr Personen einladen, wird ein einmaliger In-App-Kauf fällig. Bis zu 25 Teilnehmer kosten 5,99 Euro, 50 Personen gibt es für 17,99 Euro. Maximal sind bis zu 250 Teilnehmer möglich.

Ich finde Revel.cam echt gelungen. Wünschen würde ich mir vielleicht noch ein paar Filter für die Kamera, vielleicht mit ein paar Retro-Effekten. Definitiv noch kommen sollte eine Funktion, um alle Bilder aus der finalen Galerie auf einen Schlag herunterladen zu können. Bisher kann man nur einzelne Bilder herunterladen und in der eigenen Foto-Bibliothek speichern.

Revel.cam – Event-Gastkamera
Revel.cam – Event-Gastkamera
Entwickler: Mickel Andersson
Preis: Kostenlos+

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 11 Antworten

  1. Das Preismodell finde ich ungewöhnlich.
    50 Personen teurer als zweimal 25?
    Hätte ich anders erwartet.
    Da möchte ich nicht wissen, was 250 kosten.

    Und: Werden die Kosten bei jeder Feier erneut fällig oder habe ich quasi zB ein 25er Modell mit einmal Zahlen für immer?

    1. Hallo! Ich bin der Entwickler hinter dem Projekt und beantworte gerne alle Fragen, die du hast.

      Die Preise gelten pro Event und skalieren mit der Anzahl der Teilnehmer. Erst gestern habe ich eine Preisänderung veröffentlicht, die die Preise in allen Stufen günstiger machen sollte.

      Da ich die App erst vor Kurzem gestartet habe, schätze ich Feedback wie dieses sehr. Ich höre aufmerksam zu und werde die Preise weiterhin auf Basis von Nutzerfeedback anpassen. In Zukunft werde ich auch mit verschiedenen Preismodellen experimentieren und könnte mir zum Beispiel einen einmaligen Kauf für unbegrenzte Events oder ein Abonnement vorstellen. Mal sehen!

      Vielen Dank für dein Feedback!

      Mickel
      Gründer von Revel.cam

  2. Ich habe den Artikel gelesen und gedacht: „Was für eine tolle Idee!” Das will ich ausprobieren.

    Dann kam der Datenschutz-Monk in mir wieder zum Vorschein und ich fragte mich: „Wo werden die Bilder denn gespeichert? Auf welchen Servern?” „Wer hat Zugriff auf die Bilder?”

    Ich möchte nicht, dass Bilder von mir „unkontrolliert” in der Cloud liegen. Bilder, die ich selbst poste, sind immer welche, die ich an jede Plakatwand kleben würde. Aber auf Feiern können Bilder entstehen, die ich nicht veröffentlichen möchte. Das muss nichts Dramatisches sein. Zum Beispiel ein Bild, auf dem ich gerade den Löffel im Mund habe, während ich esse. Das mögen einige für witzig halten. Ich möchte solche Bilder aber nicht an einer Plakatwand sehen.

    Darum mein Fazit dazu:
    Technisch und von der Idee und der Umsetzung her feiere ich die App.
    Datenschutztechnisch habe ich jedoch Fragen.

    1. Hallo Christoph,

      Schön zu hören, dass dir die Idee der App gefällt! Ich bin der Entwickler hinter dem Projekt und beantworte gerne alle Fragen, die du hast.

      Alle Bilder werden in Google Cloud Storage (US Multi-Region) gespeichert und sowohl während der Übertragung als auch im Ruhezustand verschlüsselt, gemäß gängigen Sicherheitsstandards. Galerien und Fotos sind standardmäßig privat, und nur eingeladene Teilnehmer können darauf zugreifen.

      Weitere Details findest du in unserer Datenschutzerklärung und den Nutzungsbedingungen:
      https://revel.cam/privacy
      https://revel.cam/terms

      Wenn du weitere Informationen brauchst, kannst du dich jederzeit an support@revel.cam wenden.

      Mickel
      Founder, revel.cam

  3. Hi Fabian,

    vielen Dank, dass du meine App Revel.cam geteilt hast! Als Entwickler hinter der App weiß ich die Aufmerksamkeit wirklich sehr zu schätzen.

    Die Vorschläge zum „Alle herunterladen“-Feature und zu Filtern sind großartig. Ich werde mir auf jeden Fall ansehen, was ich in zukünftigen Updates dazu umsetzen kann.

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