Ridge Racer Slipstream: Solide Kost für Rennsport-Freunde auf 89 Cent reduziert

Zumindest vom Namen her ist Ridge Racer Slipstream ein echter Klassiker. Die Qualität ist auf iPhone und iPad aber eher durchwachsen.

Ridge Racer Slipstream 2Bereits bei der ursprünglichen Vorstellung des neuen Ridge Racer Slipstream (App Store-Link), das zum Start für 2,69 Euro zu haben war und jetzt auf 89 Cent reduziert wurde, habe ich eine Wertung von dreieinhalb Sternen für realistisch gehalten. Im App Store bekommt das Arcade-Rennspiel von den Nutzern aktuell nur drei Sterne. Mehr als solide Kost ist das also nicht – durch die Preisreduzierung hat man aber immerhin die Möglichkeit, seine Rennspiel-Sammlung auf dem iPhone oder iPad kostengünstig zu vervollständigen.

Fangen wir kurz mit den Problemen an: Einige Nutzer berichten, gerade auf älteren Geräten, über Abstürze oder Frame-Einbrüche. Zudem sendet das Spiel auch mal Push-Meldungen, um an sich zu erinnern. Viel schlimmer scheint jedoch die Tatsache, dass der Schwierigkeitsgrad nach einiger Zeit extrem anzieht und so dazu verleiten soll, einen In-App-Kauf für Power-Ups zu tätigen.

Gefahren wird mit zwölf verschiedenen Boliden, die man nach und nach freischalten muss, auf zehn verschiedenen Strecken, die sowohl vorwärts als auch rückwärts gefahren werden. Neben einem Arcade-Modus kann man sich auch in einer Karriere versuchen, der Online-Modus beschränkt sich lediglich auf Zeitrennen und kleine Herausforderungen (für die man sich per Facebook verbinden muss).

Im Gegensatz zu Asphalt 8, wo man ja immer mal wieder feststellen muss, dass die Computer-Gegner deutlich schneller fahren können, geht es in Ridge Racer Slipstream zumindest in den ersten Rennen fair zur Sache. Das Feld ist ausgeglichen und mit ein wenig Geschick kann man sich zumeist durchsetzen. Vorteile kann man sich unter anderem mit einem Nitro-Boost verschaffen, den man per Drift aufladen kann. Auch hier ist die Steuerung durchaus gelungen, auch wenn es natürlich wenig realistisch ist, dass man mit knapp 250 km/h durch die Kurven rutscht.

Wie genau die Aussagen der Käufer zutreffen, die Ridge Racer Slipstream schon länger gspielt haben, kann ich leider nicht genau sagen. Die In-App-Käufe kosten aber teilweise mehr als 15 Euro – und das muss bei einem mobilen Spiel meiner Meinung nach wirklich nicht sein.

Kommentare 3 Antworten

  1. Ich komme mit der Steuerung einfach nicht zurecht! Die von Asphalt mit dem Daumen links und Daumen Rechts zum Steuern ist einfach die beste Art!

  2. Ich finde die hätten es direkt kostenlos machen sollen, denn ohne in app käufe kommt man da nicht sehr weit. Man muss sonst teilweise 30 mal die selben rennen fahren nur für ein einziges upgrade. Das merkt man natürlich nicht wenn man noch am anfang ist.

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