Smarte Wanduhr Glance Clock: Indiegogo-Projekt verbindet sich mit vielen Online-Diensten

Die Vernetzung im Haus schreitet immer weiter voran: Mit Glance Clock gibt es nun sogar eine smarte Wanduhr.

Glance Clock Indiegogo 1

Die aktuell auf dem Crowdfunding-Portal Indiegogo vorgestellte Glance Clock zeigt wichtige Informationen aus Kalender-Ereignissen, eingehende Anrufe, den täglichen Fortschritt von Fitness-Trackern und Smart Home-Geräten, bis hin zu eintreffenden Uber-Taxis an. Glance Clock ist eine minimalistisch designte sogenannte „Smartclock“, die während der Indiegogo-Kampagne zu einem reduzierten Preis ab 129 USD erhältlich ist.

Bereits nach einer Stunde nach Veröffentlichung der Kampagne wurde das Finanzierungsziel von 50.000 USD erreicht – derzeit sind bereits über 334.000 USD von mehr als 2.500 Unterstützern eingegangen, was 668% des zu erreichenden Ziels beträgt. Die Auslieferung der Geräte soll ab Februar 2017 erfolgen.

Lautsprecher, Bluetooth und 3.400 mAh-Akku im Inneren

Die aus einem schlichten Aluminiumrahmen und Leinenstoff bestehende Glance Clock verfügt über zahlreiche, kreisförmig angeordnete LEDs (32×8 LEDs für Text, 48×4 RBG-LEDs für Benachrichtigungen) hinter dem Zifferblatt und kann über eine eigene App der Produktentwickler konfiguriert werden. Die knapp 23 cm große und 3 mm dünne Wanduhr wiegt 425 Gramm und verfügt über einen 2W-Lautsprecher für Benachrichtigungen, Bluetooth 4.2 und einen 3.400 mAh-Akku, der etwa 3-6 Monate mit einer Ladung auskommt. Glance Clock wird in drei Farbvarianten (Schwarz, Silber, Gold) erhältlich sein, und kann mit bis zu fünf Smartphones verbunden werden.

Glance Clock Indiegogo 2

Die Glance Clock kann über die App mit einem Apple- oder Android-Gerät gekoppelt und über die App mit verschiedenen Diensten konfiguriert werden. Der Nutzer entscheidet, was und wann etwas auf der Uhr zu sehen sein soll. Die Smartclock versteht sich mit Gmail, Google Maps, Outlook- und Google-Kalendern, iMessage, dem Facebook-Messenger, Uber, Amazons Alexa-Sprachsteuerung, Apples Erinnerungen, FitBit, Apple Health, Jawbones UP, Netflix und Amazon Instant Prime, Spotify, Apple Music, Google Play Music und Amazon Music, sowie Diensten wie IFTTT und Stringify. Ein kurzes YouTube-Video, in dem der CEO Anton Zriaschchev aus den USA die wichtigsten Funktionen der Smartclock demonstriert, findet ihr abschließend unter diesem Artikel.

Kommentare 14 Antworten

          1. Für eine Uhr der „ersten“ Generation… Auch noch eine Wanduhr die über Kickstarter kommt… Ist der Preis einfach zu hoch. Da steckt kein namenhafter hersteller dahinter…. Aber abwarten, der „smartwatch“ hersteller mit den Spielzeug Uhren (komme nicht auf den Namen) hat ja auch über Kickstarter angefangen und sein Produkt immer weiter verbessert. Aber da war sie „günstig“!

  1. Gute Idee. Jetzt noch eine offene Schnittstelle, damit man selbst was drauf schicken kann, ohne einen Cloud Service (dem man dann sicherlich Passwörter geben soll…) und sie wäre für Hausautomation interessant…

  2. Also private Angelegenheiten wie Mails, Schritte, Anrufe usw. müssen nicht für alle Anwesenden, wie z.B. Besuch, auf einer Wanduhr dargestellt werden. Finde ich zumindest.

  3. Der Witz ist irgendwie, dass die ganzen smarten Funktionen in eine damit eigentlich überflüssige Retro-Wanduhr eingebaut wurden.

    Ich glaube, dass das gar keine Absicht war, aber von dem Objekt geht so eine feine Ironie aus.

  4. Die Idee ist schön jetzt fehlt noch die passende Umsetzung. Warum müssen alle Leute Raum sehen wann wer wo anruft ? Die Sache mit FitBit finde ich gut es entsteht Konkurrenz und Motivation. Aber sie sollte mehr Können. Zahlen anzeigen , selber Texte gestalten. Als Kalender der einen an Omas Geburtstag erinnert ist das Teil toll aber zu teuer. Da reicht mir auch ne gute Funk Uhr für 30-40 Euro und alle meine Elektrogeräte die ich schon besetzte die man an Geburtstage usw. erinnern.

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