Sprachassistent von Sonos: Veröffentlichung am 1. Juni dieses Jahres

Zum Start kein Spotify-Support

Es ist schon länger ein offenes Geheimnis, dass Sonos an einem eigenen Sprachassistenten arbeitet. Dieser soll unter dem Titel „Sonos Voice Control“ lanciert werden und sich vor allem an Nutzer und Nutzerinnen richten, denen das ständige Lauschen der Großkonzerne Amazon und Google zu weit geht.

Eines der wichtigsten Merkmale von Sonos Voice Control ist der Datenschutz. In der eigenen App schreibt Sonos über den Sprachassistenten: „Sprachbefehle werden auf deinem Produkt verarbeitet und niemals aufgenommen, gespeichert oder an die Cloud gesendet.“ Und das ist schon eine wirklich feine Sache, denn per Sprache lässt es sich bekanntlich sehr viel und sehr schnell steuern. Unter anderem soll man die Musik steuern oder die Räume wechseln können. Aktiviert wird der Sprachassistent übriges mit dem Befehl „Hey Sonos“.


Bisher war allerdings unklar, wann genau Sonos seinen neuen Sprachassistenten startet. Lediglich ein geplantes Event für den 26. Mai stand im Raum. Das Team von The Verge wartet nun allerdings mit neuen Infos zum Release des Sonos-Sprachassistenten auf: Am 1. Juni dieses Jahres soll es soweit sein.

„Die Funktion wird Teil eines kommenden Software-Updates sein, das am 1. Juni zunächst in den USA und später auch international eingeführt wird. Sonos Voice wird als Alternative zu Amazon Alexa und Google Assistant dienen, die Sonos bereits auf seinen Smart Speakern und sprachgesteuerten Soundbars unterstützt. Alle Sonos-Produkte, die mit der S2-Software des Unternehmens laufen, werden Sonos Voice Control unterstützen.“

So berichtet The Verge in einem exklusiven Artikel. Zum Start wird man bereits einige Dienste unterstützen und ein hohes Maß an Datenschutz bieten:

„Zum Start wird Sonos Voice mit Apple Music, Amazon Music, Pandora, Deezer und dem unternehmenseigenen Sonos Radio funktionieren. Spotify und YouTube Music von Google sind noch nicht an Bord. Um dem Interesse von Sonos am Datenschutz gerecht zu werden, wird die Funktion keine Audiobefehle des Benutzers aufzeichnen oder zur Verarbeitung an die Cloud weiterleiten. ‚Hey Sonos‘ wird der Weckruf für die Sonos-Sprachsteuerung sein. Interne Tests des Unternehmens haben gezeigt, dass sie bei zentralen Musikaufgaben schneller ist als konkurrierende Assistenzdienste.“

Auch wenn viele Nutzer und Nutzerinnen sich wohl schon längst mit sprachgesteuerten Produkten von Amazon, Google und Apple eingedeckt haben und Sprachassistenten wie Alexa, Google Assistant und Siri im eigenen Zuhause verwenden, spricht der versprochene Datenschutz des neuen Sonos Voice Control eine deutliche Sprache. An dieser Stelle können die bestehenden Platzhirsche nämlich definitiv noch nachbessern.

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Kommentare 6 Antworten

  1. Puh, das Gendern wurde aufgegeben. Ich bin sehr erleichtert, dass bei Ihnen die Vernunft eingekehrt ist.
    Hoffentlich sprechen Sie auch in Zukunft weiterhin Deutsch und keine Kunstsprache.

    1. Soweit ich weiß, nennt man das auch ‚gendern‘. Gut finde ich, dass diese künstliche und in meinen Augen falsche Verwendung von : und * unterbleibt.
      Ich hasse das auch bei Siri auf dem HomePod, wenn sie z.B. Künster:innen sagt. Macht Alexa das auch? Wenn nicht, wäre das tatsächlich ein Grund zum Wechseln.

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