Steam Link: Phil Schiller erklärt das Verbot im App Store

Es hätte der Spiele-Kracher des Jahres werden können, doch bisher hat Apple etwas dagegen. Nun erklärt Phil Schiller die Details.

Phil Schiller

In diesem Monat haben wir schon zwei Mal über Steam Link berichtet. Anfang des Monats haben wir die Ankündigung geteilt, dass die Anwendung, mit der man Spiele vom Computer über das heimische Netzwerk auf iPhone und iPad übertragen kann, im App Store erscheinen soll. In der vergangenen Woche teilte Valve dann mit: Apple hat die Anwendung nach einer erster Zulassung wieder abgelehnt. Genaue Gründe wollten die Entwickler aber nicht verraten.

Das hat nun Apples Marketin-Manager Phil Schiller übernommen. In einer gleichlaufenden E-Mail-Antwort auf zahlreiche Kundenanfragen hat der Senior Vice President of Worldwide Marketing geantwortet:

„Wir würden uns sehr freuen, wenn Valves Spiele und Services auf iOS und Apple TV verfügbar wären. Leider hat das Review-Team rund um Valves Steam-App für iOS festgestellt, dass die Version, die uns übermittelt wurde, gegen einige Richtlinien rund um Nutzer generierte Inhalte, In-App-Käufe und andere Inhalte verstößt. Wir haben diese Probleme mit Valve diskutiert und werden zusammen mit ihnen daran arbeiten, dass die Steam-App in einer der Richtlinien entsprechenden Version für iOS und Apple TV erscheinen wird.“

Es scheint also noch nicht alle Hoffnung verloren zu sein, auch wenn die genauen Problem bislang noch nicht bekannt sind. Einige Vermutungen können wir an dieser Stelle aber durchaus machen: So könnte es Apple beispielsweise nicht gefallen, dass man innerhalb der angebotenen Spiele In-App-Käufe tätigen kann, die aber nicht über Apples App Store, sondern über Steam abgerechnet werden.

Mutmaßlich wird also Valve in den sauren Apfel beißen müssen, wenn Steam Link noch im App Store erscheinen soll. Immerhin dürfte jetzt aber klar sein, dass Apple generell kein Problem mit der Anwendung hat. Und am Ende ist es ja durchaus richtig, dass sich auch Valve an die durchaus strengen Richtlinien halten muss – alles andere wäre gegenüber kleineren Entwicklern unfair.

Kommentare 12 Antworten

  1. „Mutmaßlich wird also Valve in den sauren Apfel beißen müssen, wenn Steam Link noch im App Store erscheinen soll. Immerhin dürfte jetzt aber klar sein, dass Apple generell kein Problem mit der Anwendung hat. Und am Ende ist es ja durchaus richtig, dass sich auch Valve an die durchaus strengen Richtlinien halten muss – alles andere wäre gegenüber kleineren Entwicklern unfair.“

    Amazon hat auch keine iAP für Filme, Serien und Bücher.
    Warum soll das Steam machen?
    Käufe via SteamLink deaktivieren und fertig.

    1. Ganz so einfach ist das nicht. Steamlink macht ja nichts anderes als die Oberfläche des Rechners auf den an die Steamlink angeschlossenen Bildschirm zu übertragen.

      Die Käufe laufen also nicht innerhalb der App oder des Steamlinks verwaltet sondern auf dem bereitstellenden Computer.

      Du kannst also nicht einfach die Käufe deaktiveren, sonst sind sie für alle Plattformen deaktiviert. Steam muss hier also eine eigne Lösung für den Appstore basteln.

      Ich halte dieses Vorgehen hier für schwachsinn. Mit dem gleichen Argument kannst du die App „duet“ verbieten, die nichts anders macht als sich als externen Bildschirm zu präsentieren. Auch hier könntest du Steam öffnen und Käufe tätigen

  2. Dann müßte man doch jede App verbieten mit der man Einkäufe tätigen kann! Z.b. Amazon usw. ich denke Apple möchte halt Spiele aus dem AppStore verkaufen und dabei mitverdienen.

    1. Da wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen! In der App der PS4 kann ich ganz einfach im Store was kaufen und die wird ja nicht von Apple geblockt n

  3. Denke auch nicht dass es was mit den Käufen zu tun hat. Gibt auch genug Apps, die im App-eigenen Browser auf PayPal und Co zur Zahlung bitten.

  4. „Verstöße bei den In-App-Käufe“, besagt wohl das Apple da wieder mitverdienen will die Geier, sonst nichts. Würden die Hersteller endlich mal rigoros Nein sagen wären die AppStores ganz schnell Schnee von gestern sein und Apple und co. müssten sich was überlegen wenn sie noch was verkaufen wollten.

    1. Blödsinn. Du hast eine vernünftige Antwort und schiebst Apple dennoch die Arsch Karte zu… Arbeite erstmal an deinen Problemen….

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