Auch wenn in vielen Teilen Deutschlands mittlerweile Herbstwetter Einzug gehalten hat: Der nächste Sommer kommt bestimmt. SwitchBot hat für eine kühle Brise mit dem Battery Circulator Fan 2 Pro einen neuen smarten Ventilator an den Start gebracht. Als Alternative zum häufig ausverkauften SwitchBot Standventilator für 89,99 Euro dürfte der neue Akku-Ventilator damit gerade recht kommen.
Technisch hat der Battery Circulator Fan 2 Pro einiges zu bieten. Dank Matter over WLAN lässt er sich direkt in ein kompatibles SmartHome-System integrieren, ohne dass dafür zwingend ein SwitchBot-Hub notwendig ist. Über die SwitchBot-App lassen sich unter anderem Windgeschwindigkeit, Luftstrom-Modi, Oszillation und ein 24-Stunden-Timer steuern.
Integrierter 3.600 mAh-Akku für autarken Betrieb
Der größte Vorteil der Neuerscheinung steckt auch gleich im Namen: Der Ventilator besitzt einen integrierten 3.600 mAh-Akku und kann dadurch auch unabhängig von einer Steckdose betrieben werden. SwitchBot verspricht eine Laufzeit von bis zu 70 Stunden auf Gebläsestufe 1. Geladen beziehungsweise betrieben wird das Gerät über ein mitgeliefertes Stromkabel oder alternative auch über USB-C: So kann beispielsweise eine Powerbank ebenfalls als zusätzliche Energiequelle dienen. Laut SwitchBot reicht eine 10.000 mAh-Powerbank für einen Betrieb von bis zu 127 Stunden.
Auch für den Einsatz im Schlafzimmer soll der Ventilator geeignet sein. Im Schlafmodus erreicht er laut SwitchBot lediglich 21 Dezibel. Zusätzlich ist ein Nachtlicht mit zwei Intensitätsstufen integriert, dessen Betrieb und Einstellungen sich direkt am Gerät, über die mitgelieferte Fernbedienung oder auch über die SwitchBot-App steuern lassen. Für Automatisierungen lässt sich der Battery Circulator Fan 2 Pro darüber hinaus mit anderen SwitchBot-Geräten kombinieren.
Meine ersten Eindrücke zum SwitchBot Tischventilator

Nachdem wir den neuen SwitchBot Battery Circulator Fan Pro 2, den ich im Folgenden der Einfachheit halber als SwitchBot Tischventilator bezeichnen werde, bereits in einem Artikel angekündigt haben, ist dieser mittlerweile auch am Markt erhältlich. Gleichzeitig kann ich eigene Erfahrungen liefern, da ich ein Testgerät des Tischventilators zum eigenen Ausprobieren erhalten habe.
Das Auspacken ist einfach und schnell erledigt: Der SwitchBot Tischventilator ist komplett zusammengebaut, nur noch das etwa 1,5 Meter lange Stromkabel muss am Gerät angebracht und die CR2025-Knopfzelle in der mitgelieferten Fernbedienung aktiviert werden. Danach hat man den zu Beginn schwierig zu findenden und sehr gut versteckt liegenden Generalschalter von O auf I zu kippen, und der Tischventilator ist grundsätzlich bereit für den ersten Einsatz. Werksseitig ist der Ventilator auf rund 65 Prozent vorgeladen, so dass man ihn prinzipiell auch gleich per integriertem Akku betreiben kann. Der Hersteller empfiehlt natürlich ein erstes volles Aufladen, ehe man die Akkufunktion nutzt.
Wer möchte, kann den SwitchBot Tischventilator auch über die offizielle SwitchBot-App (App Store-Link) einbinden und das Gerät dann darüber steuern, beispielsweise das in der Basis des Ventilators eingebaute Nachtlicht in zwei Helligkeitsstufen, die neun Geschwindigkeitsstufen, die Betriebsmodi (Normal, Turbo, Natur und Schlaf), Timer und Winkel der horizontalen oder vertikalen Oszillation. Auch die Einbindung in das SwitchBot-Smart-Home-System ist dort möglich.
Endlich auch mit Matter-Integration

Was mich insbesondere bei diesem Modell sehr gefreut hat, ist die Matter-Funktionalität: Der SwitchBot Tischventilator kann als Ventilator-Gerät damit auch in Apple Home oder ein anderes Smart Home-System eingebunden werden, das den Matter-Standard unterstützt. Auch Sprachbefehle per Siri sind so möglich, beispielsweise „Siri, Tischventilator ein“. Beim größeren Modell, dem SwitchBot Standventilator, hat mich das Fehlen dieser Option sehr geärgert. Noch immer ist für mich unverständlich, warum man bei einem großen Standventilator, der im April dieses Jahres veröffentlicht wurde, dieses Feature nicht auch angeboten hat. Rund vier Monate später beim SwitchBot Tischventilator ist dies doch plötzlich möglich. Im Apple Home-System, in dem ich mein Testexemplar eingebunden habe, kann sogar gerätetechnisch zwischen dem Ventilator und dem Nachtlicht unterschieden werden, so dass sich beide separat bedienen lassen. Den vollen Funktionsumfang hat man aber nach wie vor nur über die SwitchBot-App.
Auch bei der Luftzirkulation bietet SwitchBot einiges an Spielraum. Insgesamt stehen neun Gebläsestufen zur Verfügung, wobei der Ventilator die Luft mit einer Reichweite von bis zu 33,5 Metern im Turbomodus verteilen kann. Für eine möglichst gleichmäßige Verteilung lässt sich der Kopf horizontal und vertikal um 30, 60 und 90 Grad schwenken. So lässt sich die Luft gezielt zur Seite, Richtung Boden oder auch zur Decke lenken.
Kleine Extras für mehr Komfort

Darüber hinaus verfügt der SwitchBot Tischventilator über weitere kleine, aber feine Annehmlichkeiten, die zeigen, dass sich der Hersteller bei diesem Modell wirklich Gedanken gemacht hat. Auf der Rückseite des Gebläses befindet sich ein kleines Fach, das sich aufklappen lässt: Dort befindet sich ein quadratisches Stück Filz, das sich mit einem Aromaöl beträufeln lässt, um angenehmen Duft im Raum zu verteilen – beispielsweise beruhigendes Lavendelöl vor dem Schlafen im Schlafzimmer. Zudem liefert SwitchBot einen optional nutzbaren Vorfilter mit, der auf der Rückseite im Gehäuse angebracht werden kann. So verhindert der Filter, das größere Partikel wie etwa Tierhaare oder größerer Staub, in den Ventilator gelangen. Auch das integrierte Nachtlicht, das sich unterhalb des Gebläse-Korpus an der Basis befindet, ist ein tolles Extra. Es gibt zwei Helligkeitsstufen, die jeweils ein warmweißes, angenehmes Licht abgeben.
Im Inneren des Ventilators arbeitet ein Eco-DC-Motor, der im Schlafmodus bei einer neunstündigen Nacht lediglich 0,216 kWh verbrauchen soll. A propos Schlafmodus: Dank der sogenannten SilenTech-Technologie soll das Gerät im Schlafbetrieb lediglich 22 dB laut sein. Ich habe eigene kleine Messungen vorgenommen und kam bei Gebläsestufe 4 ohne Oszillation auf rund 44 dB in etwa zwei Metern Entfernung, bei der höchsten Stufe waren es 59 dB bei identischer Entfernung zum Ventilator.

Mit Abmessungen von rund 31,5 x 35,6 x 15,8 Zentimetern und einem Eigengewicht von 2,1 Kilogramm bleibt der Ventilator zudem vergleichsweise kompakt, und lässt sich dank einer Einbuchtung auf der Rückseite auch bequem von A nach B transportieren. Das Rotorgitter lässt sich abnehmen, um die Reinigung zu vereinfachen. Angeboten wird der SwitchBot in Creme/Braun oder Schwarz für 119,99 Euro bei Amazon oder im Webshop von SwitchBot.
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