Anfang des Jahres wurde dieses schicke Gadget auf der CES in Las Vegas vorgestellt, jetzt ist es endlich verfügbar. Aqara schickt den Spatial Multi-Sensor FP400 ins Rennen. Mit einem Preis von 79,99 Euro ist die Neuerscheinung nicht gerade günstig, sie soll aber gleich mehrere herkömmliche Präsenzsensoren ersetzen können. Was genau kann das Teilchen?
Angetrieben von mmWave-Radar und KI-Algorithmen liefert der Spatial Multi-Sensor FP400 präzise, mehrpersonenfähige Spatial Intelligence und ermöglicht es, die Position und Körperhaltung von Personen (stehend, sitzend, liegend) in Echtzeit zu erfassen. Der Sensor bietet zudem gleichzeitige Sturzerkennung bei seitlicher Montage, eine Live-Personenzählung sowie Aufenthalts-Analysen wie durchschnittliche Verweildauer und Gehstrecke.
Die große Besonderheit: Der Aqara FP400 kann größere Räume in unabhängige benutzerdefinierte Zonen unterteilen und dabei bis zu 10 Personen in Echtzeit zählen. „Durch präzise Ortung, Zonenverfolgung und Personenzählung lassen sich maßgeschneiderte Automatisierungen erstellen – etwa die Kücheninsel beim Annähern beleuchten, eine Filmszene aktivieren, sobald jemand in der Sofa-Zone erkannt wird, oder die Klimaanlage je nach Personenzahl im Raum regeln“, heißt es von Aqara in der Produktbeschreibung.
So wird der Aqara FP400 in das Smart Home integriert
Es gibt zwei Wege der Verbindung. Per Zigbee kann der neue Sensor direkt mit einem Aqara-Hub verbunden und in der hauseigenen App des Herstellers konfiguriert werden – dann natürlich mit allen Extras und Funktionen.
Es ist aber auch eine direkte Verbindung via Matter over Thread zu einem Smart Home System eurer Wahl möglich. In diesem Fall werden Zonen, Empfindlichkeit und Abwesenheitsverzögerung ohne Hub in der Aqara-App konfiguriert. Danach können ein gesamter Sensor, bis zu acht Zonen-Sensoren und ein Lichtsensor mit der Matter-Plattform synchronisiert werden, also zum Beispiel Apple Home.
Einen kleinen Haken hat die Sache leider, auch wenn das auf manchen Produktbildern vielleicht nicht direkt ersichtlich ist. Der Aqara Spatial Multi-Sensor FP400 hat keine integrierte Batterie, sondern muss dauerhaft per USB-C-Kabel mit Strom versorgt werden. Das macht die Platzierung leider etwas schwieriger.
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Mal sehen was da in den Bestimmungen steht, wohin die Daten fließen.
Die wären sehr umfangreich
Verbinde es mit Home Assistant, dann weißt du, wohin deine Daten fließen: Auf deinen Server!
Ich bin ja kein Elektrosmog-Hypochonder, aber eine permanente Radarquelle, vor der ich im Wohnzimmer sitze? Sagt mir dann irgendwie doch nicht zu …
Ist halt kaum anders wirklich gut lösbar. So kann die Anwesenheit von Personen vs. Haustieren oder Saugrobotern wunderbar gelöst werden. Lichter gehen da an, wo sich Menschen aufhalten und aus, wenn keine Menschen mehr da sind.
Finde ich schon sehr angenehm.