Icon des Ikea Liljebagge

Ikea Liljebagge: Günstiges Heizkörper-Thermostat mit Matter over Thread

Soll für unter 20 Euro erscheinen

Das neue Ikea Thermostat am Heizkörper

Und schwupps, wir haben schon wieder September. Das heißt auch: Langsam aber sicher müssen wir uns wieder mit dem Thema Heizen auseinandersetzen. Spätestens im Oktober dürfte es zumindest abends und morgens wieder ordentlich frisch werden. Pünktlich zum Start in die Saison kündigt sich mit Ikea Liljebagge ein neues Heizkörper-Thermostat mit Matter an.

Diese Produktkategorie ist ja längst nicht neu, seit Jahren versorgen uns Hersteller wie Tado oder Eve Home mit den passenden Steuerungseinheiten für klassische Heizkörper-Thermostate an der Wand. Beide Hersteller setzen seit Jahren auf Matter over Thread, lassen sich ihre Hardware aber teuer bezahlen. Preise von weit über 50 Euro sind keine Seltenheit.


Genau das wird beim schwedischen Möbelhaus anders aussehen. Das smarte Heizkörper-Thermostat Ikea Liljebagge ist bereits im schwedischen Online-Shop gelistet und kostet dort 199 Kronen. Umgerechnet sind das weniger als 20 Euro. Das ist, kurz gesagt, ein echter Knallerpreis.

Ikea-Thermostat läuft mit AA-Batterien und hat ein kleines Display

Was das Produkt selbst angeht, gibt es beim Ikea-Thermostat wenig Überraschungen. Liljebagge wird ganz gewöhnlich am Ventil festgeschraubt und kalibriert sich automatisch. Für die Stromversorgung setzt Ikea auf herkömmliche AA-Batterien oder alternativ natürlich passende Akkus. Damit wird eine Laufzeit von rund eineinhalb Jahren erreicht.

Die Bedienung erfolgt über zwei Tasten am Thermostat. Sobald man die Temperatur verstellt, wird auch die digitale Temperaturanzeige aktiv. Eingestellt wird die Temperatur in 0,5-Grad-Schritten. Es soll auch eine kleine farbige LED geben, die den aktuellen Betriebszustand zeigt: Orange bedeutet „aufheizen“, Blau bedeutet „abkühlen“.

Dank Matter over Thread habt ihr in Sachen Steuerung natürlich die freie Auswahl. Ihr könnt einen Thread Border Router mit einer App eurer Wahl verwenden, also beispielsweise einen Apple TV und die Apple Home App oder einen Dirigera-Hub mit der Ikea-App.

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 18 Antworten

  1. Schade, das hätte es endlich sein können. Wenn die Einstellung durch Drehen wie bei einem „normalen“ Thermostat möglich gewesen wäre. Das geht nämlich bei den Wenigsten (die für mich leider auch nicht in Frage kommen) und den Tado/Eve-Kram tue ich mir nicht an.

    Manchmal frage ich mich, ob die Hersteller bewusst alte Menschen oder Leute ohne festgewachsenes Smartphone ausschließen oder ob die Produktdesigner einfach nur Trantüten sind. Es ist seit 100 Jahren bewährt, mit der vollen Hand ein Thermostat auf und zu zudrehen, halb gebückt auf nem winzigen + oder – rum zu trommeln bis 4 Grad mehr eingestellt sind ist einfach nur dämlich.

    1. Steuerung aus der Entfernung ist doch prima. Wenn ich in der kühleren/kalten Jahreszeit auf dem Weg nach Hause bin, starte ich per Mobile den Heizprozess und es ist warm wenn ich zu Hause ankomme. Ist doch prima!

      1. Da ist es ja auch Prima, aber wenn man direkt davor steht und feststellt ah Mist man braucht das Smartphone oder eine Lupe um den kleinen + Touch Knopf zu finden wird es halt lächerlich.

        1. „Siri, Temperatur im Wohnzimmer auf 28 grad“. Und ich hab mich nicht mal von der Couch bewegt…

          Noch besser: heizpläne. Auch nach Präsenz möglich. Muss man nicht mal was sagen.

          Und ganz ehrlich, wer so oft die Temperatur ändert, dass er was zum drehen braucht, hat wenig Ahnung vom Heizen. Das ständige auf und abdrehen verbraucht mehr als ihr durchs abdrehen einspart. Beständige Temperaturen sind das a und o.

          1. Mit sein Thermostat sprechen ist nicht Smart und Heizpläne existieren bei mir und am Standard Tagen sind die auch Super.

            Geht eher um so ausnahmen wie man war unerwartet länge an kalten Wintertagen draußen und will es deswegen mal wärmer haben als sonst. Wer solche Tage nie hat, hat ein sehr Monotones leben.

            Und dass es Smarte Thermostate gibt wo man trotzdem drehen kann beweist ja zum Beispiel Switch Bot.

          2. Ich stimme da voll zu. Ich habe die Heizung vollautomatisiert mit Fensterkontakten, Zeitplänen und ortsabhängigen Automationen bei mehreren Personen. Kann auch mit manuell angelegten Dummy-Schaltern noch phasenweise zwischen verschiedenen Modi wechseln. Trotzdem kommt es einfach mal vor (wenn auch selten), dass irgendwer da einfach mal dran dreht (bei uns Tado / Homebridge), ausschaltet oder wärmer macht, egal wie. Gibt da einige Möglichkeiten wie das zustande kommt

    2. Ich bin schon einiges älter (falls die 61 im Nick das Alter ist)
      Ich habe NULL Probleme mit einer solchen Steuerung. In der Regel wird das sowieso nur EINMAL eingestellt und dann läuft alles über z. B. Zeitpläne.

      Alles was seit 100 Jahren bewährt ist, muss heute vielfach nicht mehr sein, denn es geht einfacher, besser und effizienter.

      Manchmal frage ich mich, warum „alte“ Menschen sich so gegen neue Technik wehren. Wenn das unsere Großväter auch getan hätten, würden wir heute noch …

      1. Ich sehe nicht dass sich gegen Technik gewährt wird, eher wird in Frage gestellt warum man von einen Drehregler der 100 Jahre super funktioniert hat, auf etwas gehen soll was nur einen kleinen Knopf hat oder nur mit den Handy manuell bedienet werden kann. Smarte Technik und trotzdem ein großer Regler zum
        Drehen schließt sich nicht aus.

        Es hat seine Gründe warum nach den Touch Hype diverse Produkte wieder auf einen klassischen Knopf umgestiegen sind der eine entsprechende Haptik hat. Nicht alles was neuere Bedien Möglichkeiten sind, sind auch automatisch besser und für alles geeignet.

        1. Da weichen wir aber wieder vom Thema ab, die Touchbedienung wurde primär eingeführt für die jüngere Generation.
          Der Hintergedanke dabei war das diese Generation wegen Tablets und Smartphones kaum den Umgang mit physischen Tasten gelernt hat.

          Was natürlich bei älteren Generationen so gar nicht gefruchtet hat…

          Auch wenn es 100 Jahre funktioniert hat warum sollte es nicht mal überdacht werden?
          Schließlich nutzen wir ja auch keine Kerzen oder Gasleuchten mehr um unsere Wohnungen auszuleuchten.
          Oder wer hätte 2007 jemals gedacht ein Handy ohne Tasten zu benutzen, unvorstellbar, oder?
          Und da reden wir von nicht einmal 20 Jahren…

          Ob neuere Technik Sinn macht oder nicht entscheidet dann am Ende die Gesellschaft.

          1. Die Autobauer haben auch gelernt dass man richtige Knöpfe und keine Touchknöpfe will.

            Wie gesagt nicht alles was möglich ist macht Sinn und wir reden hier von der Bedienung und nicht von Ergebnis (Kerze und Gasleuchte). Auch heute in Zeiten von Sprachassistanten sind Lichtschalter an der Wand noch Standard und jeder der ein vernünftiges Smarthome aufbaut, will da immer noch Schalter haben um doch mal Manuell das Licht ein-/ausschelten oder dimmen will.

            Und wie du es sagst die Last Geb hat normale Schalter nicht gelernt hu bedienen, sind aber auch nicht fähig das Thermostat selbst zu wechseln… Mein Alpha (ja so heißt die Generation nach Z), kann in seinem Zimmer sowohl mit Siri seine Licht, Deckenventilator, Heizung oder auch Jalousie bedienen kann aber auch ganz klassisch die passenden Schalter oder Drehregler bedienen am Thermostat (denn die gibt es eben auch).

          2. Bei den Autobauern wurde es aber auch erst nach massivster Kritik gemacht und hier waren gerade und ironischerweise die deutschen Hersteller die genau die falsche Entscheidung getroffen haben.

            Gerade Asiatische Hersteller haben weiter physische Knöpfe verbaut, deutsche Hersteller wollten mit Touch „brillieren“ was aber gewaltig nach hinten gegangen ist.

            Das Problem mit den Lichtschaltern ist aber auch gerade wieder das diese auch smart (Dauerstrom) gemacht werden müssen.
            Also muss man sich von vornherein entscheiden inwiefern man seine Beleuchtung steuern will.
            (nicht umsonst hat gerade Hue tonnenweise diese blöden „alten“ Switches verkauft)

            Das jüngere Generationen teilweise nicht mal in der Lage sind eine Lampe zu wechseln müssen wir nicht diskutieren.
            Aber gerade diese erwarten das alles smart und „modern“ sein muss.
            Wir befinden uns quasi auch noch am Anfang dieser Smarthome-Gen., es ist noch lange kein Standard.

          3. Nur wenn man die von Hue nutzt um Hue Lampen steuern zu wollen.

            Ich selbst habe ZigBee Module hinter den Lichtschaltern und kann damit einfach Dumme Leuchten Smart machen, je mach Modul einfach nur an oder aus oder auch Dimmen. Aber selbst die Hue Module habe ich im Einsatz, denn so kann ich gemütlich via Doppelschter den LED FAN an der Decke Steuern und je nach Schalter eben nur die LED oder nur den FAN.

            Ob es jemals Standard wird, wird auch fraglich. Du sagst selbst was die jungen so alles nicht können und da sehe ich dann schwarz dass sowas in den nächsten 50 Jahren Standard werden wird. Wenn man für alles einen Handwerker oder Programmierer braucht, kann es kein Standard werden.

          1. Hat mit Arm nichts zu tun, würden wir den Vergleichen machen würde du eh sehr schlecht abschneiden.

            Aber ein Abo für Dinge die jede gute Smarthome Lösung so kann, hat mit Reichtum nichts zu tun, eher mit purer Dummheit ein Smarthome haben zu wollen es aber nicht einzurichten können.

  2. Ich nutze nun auch schon eine Weile die von Aqara, da kannst Du „drehen“ allerdings ist da „nur“ der vordere Bereich drehbar… geht aber super. In Verbindung mit Homeassitant läuft das super…

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