Reduziertes Heilkräuter Lexikon: 250 Pflanzen im Blick

Neben den vielen Spielen gibt es im App Store auch tolle Informations-Apps. Das Heilkräuter Lexikon ist für interessierte Nutzer beispielsweise einen Blick wert.

Am 21. September aktualisiert, präsentiert sich das Heilkräuter Lexikon (App Store-Link) derzeit zum reduzierten Preis von 1,59 statt 3,99 Euro. In der neuen Version 2.0 sind nun über 250 Pflanzen und Symptome in der App enthalten, zudem gab es mit dem letzten Update einige kleine Fehlerbereinigungen und umgesetzte Nutzerwünsche.

Bei der gerade einmal 13.3 MB großen App handelt es sich um ein offline nutzbares Nachschlagewerk über Pflanzen und deren heilende Wirkung. Für jede einzelne Pflanze und jedes Kraut gibt es eine ausführliche Beschreibung und auch einen Zubereitungsanleitung. Egal ob als Tee oder Aufguss, sollte man sich die Informationen aber auf jeden Fall gut durchlesen und die Warnhinweise beachten.

Man kann sich Entweder eine Liste der Heilkräuter anzeigen lassen oder sie nach ihrem Namen suchen. Wer sich über bestimmte Symptome beklagt, kann auch über diesen Weg gehen – insgesamt sind 149 Symptome aufgelistet. Warum man zusätzlich noch ein eher fades Memory eingebaut hat, wissen wir allerdings nicht so wirklich.

Im derzeit reduzierten Heilkräuter Lexikon fehlt uns eigentlich nur noch eine Funktion, nämlich die Bestimmung der einzelnen Kräuter – etwa wenn man im Wald oder auf Wiesen selbst auf die Suche geht. Wir hoffen einfach mal, dass eine solche Funktion mit einem der nächsten Updates nachgereicht wird.

Für 3,99 Euro ist auch eine iPad-Version erhältlich. Heilkräuter Lexikon for iPad wurde allerdings noch nicht mit den neuesten Pflanzen aktualisiert.

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Brigitte Diät: Noch nicht ganz ausgereift

Mit dem iPad-Diät halten? Eine App soll es möglich machen, sie stammt von Brigitte. Wir haben uns das Angebote, das es auch für das iPhone gibt, bereits angesehen.

Wie man bereits im Video (Youtube-Link) feststellen konnte, ist die Brigitte Diät-App (iPhone/iPad) noch lange nicht perfekt. So treten beispielsweise kuriose Fehler auf, wenn man an einem Tag in einen negativen Kalorien-Bereich kommt.

Nicht gelungen finden wir auch die Einkaufsliste, in der man lediglich Produkte durchstreichen kann. Weder löschen, editieren oder verschieben ist möglich. Ebenfalls sehr rudimentär sind die Rezept-Zubereitungen gehalten, ein paar mehr Details über die einzelnen Arbeitsschritte hätten definitiv nicht geschadet.

Bliebt zu hoffen, dass Brigitte am Ball bleibt. Für 1,59 Euro bekommt man in der iPad-Version sogar noch ein paar Fitness-Videos. Insgesamt gesehen ist die Idee, einen mobilen Diätplan mit den entsprechenden Gerichten zur Hand zu haben, nämlich gar nicht mal so verkehrt…

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Migraine: Gratis-App für Kopfschmerz-Geplagte

Erst vor wenigen Tagen haben wir über das reduzierte Kopfschmerztagebuch Pro berichtet. Nun sind wir über eine kostenlose Alternative gestolpert.

Schlicht und einfach „Migraine“ (App Store-Link) nennt sich die kostenlose iPhone-Applikation, die von dem Team der Schmerzklinik Kiel und Prof. Dr. Hartmut Göbel, entwickelt wurde. Angeblich gehören die Nordlichter zur 1. Liga in Sachen Bekämpfung von dauerhaft wiederkehrenden Kopfschmerzen.

Mit der Gratis-App soll man den Verlauf der Kopfschmerzen einfach aufzeichnen und auswerten können. Dazu kann man die diversen Symptome protokollieren, wobei eine speziell angepasste Eingabemaske beim Eintragen unterstützt.

Die Verlaufsdaten können mit der App auf Wunsch online ausgewertet und mobil aktualisiert werden. Vor einem Besuch beim Arzt kann man zudem seinen Datensatz per E-Mail versenden oder direkt ausdrucken.

Die am 16. Ausgust erschienene App soll regelmäßig mit Updates verbessert werden. Momentan dominiert in Migraine noch ein gewisses Einheitsgrau, trotzdem ist das Programm sehr gut bewertet. Wer sich mit ständigen Kopfschmerzen plagt und bisher kein Geld für eine Kopfschmerz-Tagebuch-App ausgeben wollte, kann hier jedenfalls kostenlos probieren, ob es sich lohnt.

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FoodRemindr: Unterstützung für regelmäßiges Essen

Leider ist es uns in dieser zunehmend stressigen Welt oft nicht vergönnt, regelmäßig und entspannt unsere notwendigen täglichen Mahlzeiten zu uns zu nehmen. Nur zu oft stopft man hastig Ungesundes in sich hinein, um den knurrenden Magen in aller Eile zu füllen. Zur Verhinderung solcher Attacken gibt es jetzt den FoodRemindr.

Wenn mal wieder der Beruf oder andere Aktivitäten den Tagesrhythmus komplett durcheinander bringen, sollte man vielleicht einen Blick auf die kürzlich erschienene App FoodRemindr (App Store-Link) werfen, die seit dem 11.07.2011 im App Store für iPhone und iPod Touch zum Download bereit steht. Das Programm ist trotz des niederländischen Entwicklerteams dizajn.nl komplett in deutscher Sprache verfügbar und kostet bei einer Größe von 8,3 MB kleine 1,59 Euro.

Was bietet der FoodRemindr? Diese App dient vornehmlich dazu, die täglichen eingenommenen Mahlzeiten zu überwachen und auszuwerten. Einem Diät-Assistenten ähnlich wird man über Push-Nachrichten darüber informiert, wann es an der Zeit ist, die nächste Nahrungsaufnahme anzupeilen. Ebenfalls wird beim ersten Start ein Nutzerprofil erstellt, anhand dessen die Anzahl der täglichen Mahlzeiten und die ungefähre aufzunehmende Kalorienanzahl festgelegt werden. So gibt es 4 verschiedene Profile: untergewichtig, normalgewichtig, übergewichtig und Bodybuilder.

In einem übersichtlichen Hauptmenü kann man dann mittels verschiedener Registerkarten (Dashboard, Profil, Logbuch und Einstellungen) seine Einträge für die Mahlzeiten eingeben und hat so eine Übersicht, wie viele Kalorien am jeweiligen Tag schon eingenommen wurden. Auch die Push-Alarme zur Nahrungsaufnahme lassen sich individuell anpassen – wer statt um 9 Uhr lieber eine Frühstücksmeldung um 8 Uhr bekommen möchte, kann dieses frei für sich bestimmen.

Was negativ auffällt ist, dass man zwar seine Kalorien, ungesättigten Fettsäuren, Kohlenhydrate usw. für jede Mahlzeit eingeben kann, in der App aber keine Datenbank mit den gängigsten Mahlzeiten und Lebensmitteln vorhanden sind. Oder weiß jemand sofort auf Anhieb, wie viele Kalorien oder gar Proteine das üppige Geschäftsessen am letzten Mittag hatte?

Wer allerdings auf einfachste Art und Weise auf eine regelmäßige Nahrungsaufnahme achten möchte sowie für eine bessere persönliche Einschätzung der Essgewohnheiten grob geschätzte Basisinformationen zu den verzehrten Mahlzeiten eingeben möchte, ist mit der App gut beraten. Der ambitioniertere Nutzer allerdings sollte den FoodRemindr nur unterstützend zu einem eh schon vorhandenen Diätplan oder einer Kalorientabelle nutzen.

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Kostenloses Ernährungstagebuch: FooDDB

Gewichtsprobleme? Oder immer noch ein bisschen Winterspeck auf den Rippen? Mit der kostenlosen Universal-App FooDDB (App Store-Link) bekommt man ein Ernährungstagebuch.

Die kostenlose App für iPhone, iPod Touch und iPad hat es vor gut einer Woche in den App Store geschafft und bisher 36 Bewertungen mit einem Schnitt von fünf Sternen erhalten. Zudem wird mit über 120.000 eingetragenen Lebensmitteln geworben – das wollten wir natürlich gleich aml ausprobieren.

Bevor es losgehen kann, muss man sich einen Account anlegen – das geht leider nur über die verbundene Webseite fddb.info, welche man auch direkt aus der App erreicht. Hat man den Account angelegt und aktiviert, sollte man auf der Webseite noch seine Daten wie Größe, Gewicht und Berufstätigkeit eintragen, damit der Tages-Kalorienbedarf ermittelt werden kann. Seine Zugangsdaten kann man danach im Hauptmenü der App eintragen.

Direkt danach kann es auch schon losgehen. Über eine integrierte Suche findet man so ziemlich alle Lebensmittel, kann die Menge eingeben, hier stehen auch vorgefertigte Portionen zur Auswahl. Danach kann man direkt sehen, wie viel von seinem Tagesbedarf man schon zu sich genommen hat. Ehrlich sollte man aber schon zu sich sein: Das Ernährungstagebuch bringt nichts, wenn man den Schokoriegel in der 5-Minuten-Pause nicht einträgt.

Wer keine Lust auf umständliche Suchen hat, kann zudem einen Barcodesanner nutzen, für den aber leider eine Zusatz-App erforderlich ist. Und wer Sport oder sonstigen Tätigkeiten nachgeht, verbrennt natürlich Kalorien – das kann ebenfalls in der App eingetragen werden.

Als Resultat bekommt man neben einer schnellen Tagesübersicht auch einen Diätbericht, in dem der Gewichtsverlauf graphisch dargestellt wird – sofern man sein Gewicht Tag für Tag einträgt. Wir finden: Auch ohne das manuelle Erfassen des Gewichts lohnt sich FooDDB. Einfach mal eine Woche lang ausprobieren und dann schauen, was man so alles in sich hereingeschaufelt hat. Schaden kann’s sicher nicht.

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iNephro: Nie mehr die Medikamente vergessen

Wer gesund ist und nicht regelmäßig Medikamente zu sich nehmen muss, kann sich in diesem Moment glücklich schätzen und das Lesen des Artikels abbrechen. Für die, die jedoch auf eine regelmäßige Arzneimitteleinnahme angewiesen sind, empfiehlt sich der iNephro Medikamentenplan.

Von einer Nutzerin auf diese kostenlos verfügbare App des Universitätsklinikums Essen aufmerksam gemacht, wollen wir euch kurz aufzeigen, was der iNephro Medikamentenplan (App Store-Link) eigentlich alles auf dem Kasten hat. Mit nur 1,1 MB an Daten fällt der Download kaum ins Gewicht, kann jedoch dazu beitragen, die regelmäßig einzunehmenden Medikamente nicht zu vergessen.

iNephro verfügt über die Möglichkeit, eigene Medikamente anzulegen und sich dann mittels einer Benachrichtigung an die korrekte Einnahmemenge und –zeit erinnern zu lassen. Gerade für chronisch kranke Menschen, die täglich mehrere Medikamente einzunehmen haben oder gerne mal eine Dosis vergessen, kann dies empfehlenswert sein. Man kann zusätzlich Fotos der Verpackung sowie des Medikaments selbst anfertigen, um Verwechslungen vorzubeugen. In einem Zeitplan, ähnlich wie ein Stundenplan aufgebaut, werden die einzunehmenden Arzneien dann angezeigt.

Weiterhin lassen sich auch bestimmte Körperwerte über einen längeren Zeitraum analysieren und in ein Formular eintragen, so etwa die Werte für Blutdruck, das Gewicht und der Blutzucker. Auch ein Export der Daten ist vorgesehen ebenso wie eine grafische Darstellung in einem Diagramm.

Zu guter Letzt kann man mit seinen Einträgen auch freiwillig an einer Studie zur Compliance (= Einhaltung der Verordnung) des Uniklinikums Essen teilnehmen. Dabei wollen Wissenschaftler und Ärzte herausfinden, ob die Nutzung einer iPhone-App die regelmäßige Einnahme von Medikamenten verbessern kann. Um daran teilzunehmen, kann man einen Fragebogen ausfüllen, einmal beim ersten Start der App, und dann ein weiteres Mal nach dreimonatiger Nutzung. Diese Teilnahme ist jedoch nicht für die Nutzung der App notwendig.

Insgesamt macht der iNephro Medikamentenplan einen gut sortierten, verständlichen Eindruck, so dass sicher auch ältere Menschen damit zurecht kommen würden. Weiterhin sei aber auch angemerkt, dass diese App keineswegs eine ärztliche Überwachung ersetzen kann. Für Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen und ihre Vitalparameter protokollieren müssen, kann sie jedoch auf jeden Fall eine Hilfe darstellen.

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Für Sportmuffel: Nike+ GPS derzeit gratis

Wie steht es in dieser Woche um die guten Vorsätze? Habt ihr ein wenig Sport geplant? Dann nehmt doch euer iPhone mit.

Im Gegensatz zur Beschreibung und den Screenshots im App Store ist Nike+ GPS (App Store-Link) komplett auf Deutsch verfügbar. Direkt nach dem Download erkennt die App sogar, welche Sprache auf dem iPhone eingestellt ist und bietet den Download eines Voice-Over-Packs an. Warum kein Geld mehr für die Übersetzung im App Store vorhanden ist, wissen wir nicht – denn eigentlich hat Nike die Entwicklung der App nie gestoppt.

Seit dem Release gab es einen ganzen Haufen an Updates, die letzten im Januar. Der Preis hat sich seit der Einführung allerdings nie geändert – man hat stets 1,59 Euro bezahlt, kann das Programm aber nun kostenlos laden.

Die App richtet sich natürlich an Sportler, die ihre Laufstrecke aufzeichnen und später analysieren wollen. Gemessen wird neben dem Weg unter anderem die Geschwindigkeit, später kann man auch gegen seine eigenen Läufe antreten. Und wer seinen Lauf auf Facebook postet, wird bei Kommentaren und Reaktionen auf seinen Post mit einem Applaus in der App angefeuert.

Unserer Meinung nach gibt es durchaus umfangreichere Programme, die aber zumeist kostenpflichtig sind. Als erstes fällt uns runtastic ein. Für Einsteiger ist Nike+ GPS aber sicher einen Blick wert.

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Outdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic Pro

Der offizielle Frühlingsanfang war schon, und kaum dass das Wetter besser wird, wagen sich die Frischluft-Sportler wieder nach draußen. Wir haben zwei unterstützende Apps für eure Touren getestet.

Die Apps: Ins sprichwörtliche Rennen geht das gerade vor ein paar Tagen veröffentlichte Programm SmartRunner Pro (Screenshots oben), welches zur Einführung bis zum 27. März 2011 noch für kleine 0,79 Euro im App Store geladen werden kann. Danach soll die 5,9 MB große App wieder zum Preis von 2,99 Euro erhältlich sein. Dazu gesellt sich einer der alten Hasen der Outdoor-Apps: runtastic (Screenshots unten), ebenfalls in der 12,6 MB großen Pro-Version. Diese lässt sich im App Store für 4,99 Euro käuflich erwerben. Beide Apps lassen sich laut Entwickler für alle populären Outdoor-Aktivitäten wie Jogging, Wandern, Inline-Skaten, Radfahren, Nordic Walking etc. nutzen.

Die Testbedingungen: Um die Apps unter realen und gleichberechtigten Konditionen zu testen, nahm ich während eines Besuchs bei einem Freund mein iPhone 4 auf dem Gang zum nahegelegenen Supermarkt um die Ecke mit. runtastic Pro wurde von mir auf dem Hinweg getestet, SmartRunner auf dem Rückweg. Somit war garantiert, dass eine gleich lange Strecke mit identischen Bedingungen vorlag. Vor dem Test hatte das Gerät noch etwa 75% Restakku, die Ortungsdienste und 3G waren aktiviert und voll verfügbar. Während des Trackings der Strecken befand sich das iPhone 4 immer in meiner Hand und wurde nicht in die Hosentasche o.ä. gesteckt.

Anmeldung und Registrierung: Dieser Punkt sollte noch vor den eigentlichen Feature-Tests erwähnt werden, denn sowohl SmartRunner als auch runtastic erfordern für die volle Nutzung der App eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort. Dies dient u.a. dazu, um gespeicherte Strecken auf die Server der Anbieter hochladen und über das Internet auswerten zu können. Hier muss leider auch besonders deutlich erwähnt werden, dass sich die SmartRunner-App ohne Registrierung überhaupt nicht nutzen lässt. Gleich im Startbildschirm wird man zur Anmeldung aufgefordert, um das Programm seiner Bestimmung nach zu verwenden. Auch runtastic weist den Nutzer auf eine Registrierung hin, aber diese kann immer mit einem Klick auf „Später“ außen vor gelassen werden.

Hauptmenü und Tracking: Hat man die Registrierung erfolgreich hinter sich gebracht, punktet SmartRunner mit einem sehr übersichtlichen und schlicht in schwarz-weiß gehaltenen Hauptmenü. Neben der Auswahl der aufzuzeichnenden Sportart wird nach der Betätigung des kaum verfehlbaren „START“-Buttons auch die Geschwindigkeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit, die zurückgelegte Distanz, der Kalorienverbrauch und die Gesamtzeit angezeigt. Über einen zusätzlichen Fotobutton wird man zur Kamera-App gelenkt, um evtl. interessante Wegpunkte der Strecke zu dokumentieren. Mit einem Wisch von links nach rechts kann die zurückgelegte Strecke und die aktuelle Position auf einer Karte angezeigt werden.

Runtastic kommt mit einem ähnlichen Hauptmenü, in dem gleich mit dem Tracking begonnen werden kann daher, allerdings wirkt es auf den ersten Blick nicht ganz so übersichtlich wie der SmartRunner. Aber auch hier werden die wichtigsten Informationen wie die Gesamtzeit, die Geschwindigkeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke angezeigt. Großes Plus hier: auch eine aktuelle Karte mit Positionsbestimmung befindet sich hier, so muss nicht immer zwischen den Bildschirmen hin- und hergewischt werden. Wer zusätzliche Informationen wie Kalorienverbrauch, Durchschnittszeit/km, Höhenmeter oder Maximalgeschwindigkeit benötigt, kann sie durchs Antippen der Anzeige abrufen. Mit Wischbewegungen können auch noch grafische Auswertungen der Anzeigen in Diagrammen sowie ein Kompass und eine iPod-Steuerung angezeigt werden.

Sprachansagen: Beide Apps verfügen über konfigurierbare Sprachansagen, die besonders dann lohnenswert und teils auch notwendig sind, etwa wenn das Gerät in einer Tasche am Körper verstaut wird, weil keine Hand frei ist oder das Fahrrad über keine Gerätehalterung verfügt. Es empfiehlt sich allerdings aufgrund eventueller störender Nebengeräusche bei der Verwendung von Ansagen mit Headset/Kopfhörer zu fahren, um alles akustisch wahrzunehmen: bei meinem Test waren bei beiden Apps die Stimmen bei mittlerer Lautstärke im Stadtbereich kaum zu verstehen.

SmartRunner bietet die Möglichkeit einer personalisierten Sprachansage. So lässt sich z.B. einstellen, ob man über die Maximalgeschwindigkeit, die momentane Durchschnittsgeschwindigkeit, die Distanz oder die verstrichene Zeit informiert werden will. Für die drei letzteren Werte lassen sich auch bestimmte Informations-Intervalle einrichten – leider klingt die mitgelieferte Frauen-Standardstimme sehr blechern und mechanisch, so dass einem schnell die Lust an diesen Ansagen vergehen kann.

Auch runtastic kann sich nicht gerade mit den freundlichsten Stimmen rühmen, allerdings ist die Auswahl hier um einiges größer. Neben zwei deutschen Frauenstimmen gibt es für die Sprachgenies unter uns auch noch Sprachansagen in Spanisch, Italienisch und Französisch. Neben der Intervalleinstellung punktet runtastic aber vor allem aufgrund der vielfältigen Sprachansagen-Möglichkeiten: Zeit, Distanz, Kilometerton, Pace, Geschwindigkeit, Puls (in Kombination mit optional erhältlichem Puls-Brustgurtmesser), Kalorien, Workout (ein vordefiniertes Ziel wurde erreicht) und Wettbewerb (eine bereits vorhandene Strecke und ihre Daten sollen unterboten werden) wenn lassen sich dort auswählen.

Empfang und Akkuverbrauch: Hier gibt es positives zu vermelden: sowohl SmartRunner als auch runtastic fanden auf Anhieb (höchstens 10 Sekunden) bei zusätzlich eingeschaltetem 3G sofort ein GPS-Signal, und das trotz einer eng bebauten Straße in einer Wohngegend und einigen Bäumen, die die Sicht zum Himmel erschwerten. Beide Apps zeigen denGPS- Status auch im Hauptmenü mit einem grünen (Signalstärke gut) oder roten (schlechtes bzw. kein Signal) Punkt an, runtastic wies sogar per Ansage „GPS-Signal verfügbar“ an.

Zum Akkuverbrauch kann aufgrund des eher kurzen Tests (jeweils 5 Minuten pro Strecke – der Supermarkt war nicht weit entfernt…) keine aussagekräftige Bewertung vorgenommen werden. Ich würde grob schätzen, dass in den insgesamt 10 Minuten reeller Benutzung der Apps mit GPS vielleicht 5-7% des Akkus verloren gegangen sind. Somit lässt sich der Verbrauch in etwa mit dem einer Navigations-App vergleichen. Für weitere Strecken empfiehlt sich daher unbedingt ein vorheriges vollständiges Laden des iDevice oder die Nutzung eines mobilen Akkus, z.B. von Mobile Pro.

Auswertungsmöglichkeiten: SmartRunner und runtastic bieten beide einige Auswertungs- und Speichermöglichkeiten für bereits absolvierte Touren, u.a. auch eine Facebook- und Twitteranbindung.

Durch die zu Beginn absolvierte Registrierung im SmartRunner-Portal besteht die Möglichkeit, die absolvierten Strecken nicht nur auf dem Gerät anzusehen, sondern auch dauerhaft auf den Servern zu sichern. Lädt man die Trackings nicht hoch, können trotzdem in einem Archiv alle absolvierten Touren mit Streckenverlauf auf einer Karte, Daten zur Gesamtzeit, Distanz, Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit und Kalorienverbrauch eingesehen werden.

Um den Preis von 4,99 Euro zu rechtfertigen, hat runtastic in diesem Fall einiges mehr zu bieten: nicht nur die oben beschriebenen Features der SmartRunner-App, sondern auch erweiterte Funktionen wie grafische Diagramme zu jeder Strecke, Befindlichkeits-Auswertungen zur eigenen Person, Streckenprofil, Wetter inkl. Temperatur usw. Selbstverständlich lassen sich die Ergebnisse natürlich auch auf den runtastic-Server laden oder auch per E-Mail verschicken. Kleines Gimmick: die Strecken lassen sich auch als Wettbewerb hochladen – so kann man seine eigene Tour von anderen runtastic-Nutzern nachfahren/laufen/etc. lassen und wird vielleicht zeitlich unterboten.

Fazit: Auch wenn meine Teststrecke nicht die größte war, habe ich bei beiden Apps keine größeren Fehler oder Bugs erkennen können. Allgemein lässt sich jedoch festhalten, dass der SmartRunner gerade zum kleinen Preis von 0,79 Euro ein echtes Schnäppchen ist und durch seine Übersichtlichkeit punkten kann. Besonders für Gelegenheitsnutzer oder Outdoor-Anfänger, die einfach nur ihre Basisdaten verfügbar haben wollen, empfiehlt sich der Download. Das einzig Negative, was leider gleich schon zu Beginn die Freude trübt, ist die verpflichtende Anmeldung im SmartRunner-Portal.

runtastic hingegen bietet die zwar kostenintensivere, aber auch komplettere Gesamtlösung. Fast lässt sich sagen, es gibt nichts, was die App NICHT aufzeichnen und auswerten kann. Zusätzliche Features wie ein optional erhältlicher Pulsmesser, der dann die Herzfrequenz speichert oder die Erstellung von Wettbewerben oder eines „Powersongs“ (dieser wird bei abfallenden Leistungen eingespielt, um zu neuen Höchstleistungen anzuspornen), sprechen für sich. Outdoor-Freaks und Leistungssportler werden ihre helle Freude mit runtastic haben. Wer sich nach diesem Test immer noch entscheiden kann, kann auch mit den jeweiligen Gratisversionen von SmartRunner und runtastic einen ersten Eindruck gewinnen.

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medpex Apotheke: Immer weiter verbessert

Vor einigen Wochen haben wir euch schon auf eine Versandapotheke für das iPhone aufmerksam gemacht. Nun wollen wir das Thema noch einmal aufgreifen.

Wir finden es sehr löblich, dass sich die Beteiligten hinter der medpex Apotheke nach unserem Test ihrer App im Januar nicht lumpen ließen und die mobile Apotheke weiter verbessert haben. Zwei Mal wurde die App seit unserer Berichterstattung schon verbessert.

Mit dem Update auf Version 1.25 hat sich auch optisch einiges getan: Die App ist jetzt vollkommen für das Retina-Display des iPhone 4 optimiert, es sind keine verpixelten Grafiken mehr vorhanden.

Und auch in Sachen Zahlungsmethoden hat sich einiges getan. Wer jetzt mal eben ein paar Medikamente bestellen möchte, kann seine Bestellung jetzt auch per Paypal bezahlen – das dürfte den meisten Nutzern ja besonders zusagen.

Abgesehen von der Tatsache, dass man sich weiterhin einen Account auf der Webseite erstellen muss, um etwas mit der App zu bestellen, können wir sagen: Ein Blick in MedPex schadet nicht – immerhin kann man die App kostenlos auf das iPhone laden.

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Heute kostenlos: Kinetic GPS-Tracker für Sportler

Sportliche iPhone-Besitzer (oder Menschen, die gerne wissen wie weit sie spazieren gehen) dürfen sich heute noch über eine Gratis-App freuen: Kinetic.

Kinetic ist eine GPS-Tracker, der eure sportlichen Aktivitäten aufzeichnet und euch alle Informationen zur zurückgelegten Strecke, den Höhenmetern und der Zeit anzeigt. Die App kostet normalerweise 2,99 Euro, kann aber noch den ganzen Freitag kostenlos aus dem App Store geladen werden. Perfekt also für alle, die zum Beispiel die Gratis-Aktion von runtastic verpasst haben.

Natürlich greift Kinetic auf die Ortungsdienste zurück. Verschiedene Sportarten wie Joggen oder Radfahren sind voreingestellt, eure Musik könnt ihr selbstverständlich auch abspielen, während ihr schwitzt.

Startet ihr den Timer, werden verschiedene Details angezeigt, standardmäßig sind Distanz und Tempo. Eine nette Sache: Ihr könnt euch Audio-Alarme einstellen, die euch zum Beispiel pro gelaufenem Kilometer einen Hinweis geben. Auch hier kann man Einstellungen vornehmen, sinnvoll ist beispielsweise eine Ansage der Zeit – bei Tempoläufen.

Nach jedem Lauf kann man sein Training direkt auf dem iPhone analysieren, die gelaufene Strecke auf einer Karte anschauen und sehen, wo man wie schnell war, auch Höhenmeter werden hier angezeigt.

Leider ist das Programm nur in englischer Sprache verfügbar, man blickt aber schnell durch. Eine Hilfe ist auch verfügbar. Und wer seine Trainingsdaten lieber am Computer analysiert, kann sich eine KML-Datei per E-Mail schicken.

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Polizei-App tu-was: Zivilcourage gegen Verbrechen

Erst gestern haben wir über eine App berichtet, die über „Verbrechen“ berichtet. So weit muss es natürlich nicht kommen.

Technisch viellicht noch nicht ganz ausgereift, dafür inhaltlich aber umso wertvoller ist die App der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Das klingt zunächst mal kompliziert, ist es aber gar nicht.

In der ersten App der deutschen Polizei geht es um Zivilcourage. Das ist genau das, was viele Mitmenschen in Notsituation nicht an den Tag legen – aus welchen Gründen auch immer. Für die Betroffenen wäre Hilfe allerdings wertvoller als kaum etwas anderes.

Die kostenlose iPhone-App bietet unter anderem einige Videos, die Beispiele zum richtigen Verhalten in Notsituationen zeigen und zum „tu-was“ bewegen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht notwendig erscheint: Lieber einmal zuviel über mögliche Verhaltensweisen informieren, als einmal zu wenig.

Deshalb lautet unser kurzes Abschlussfazit: Auch wenn „tu-was“ nicht unbedingt die bestumgesetzte App ist, die es jemals auf euer iPhone geschafft hat: Ein Blick lohnt sich.

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Für Sportler: runtastic Pro heute kostenlos

Das neue Jahr ist schon neun Tage alt. Habt ihr an euren guten Vorsätzen festgehalten?

Wer tatsächlich heute schon aufgestanden ist, das Haus verlassen hat und eine Runde gelaufen ist – Respekt. Wer genau wissen will, wie lang die tägliche oder wöchentliche Laufroute ist und mit welchem Tempo man unterwegs war, sollte einen Blick auf runtastic Pro werfen.

Die sonst 4,99 Euro teure iPhone-App wird nur heute kostenlos angeboten. Natürlich kann man mit runtastic Pro nicht nur seine Routen tracken, sondern auch viele andere Dinge anstellen. Ganz nett ist zum Beispiel der Duell-Modus, mit dem man gegen Freunde antreten kann und angesagt bekommt, wann man in Führung liegt.

Mit dem iOS 4 kann runtastic auch im Hintergrund benutzt werden, hier sollte natürlich beachtet werden, dass durch die GPS-Nutzung auch ein erhöhter Akkuverbrauch auftritt. Wenn ihr eine längere Runde dreht, solltet ihr also sicherstellen, dass nicht nur bei euch genügend Saft vorhanden ist.

Selbstverständlich kann runtastic Pro nicht nur zum Joggen eingesetzt werden, sondern auch bei vielen anderen Sportarten. Unter anderem ist neben der Geschwindigkeitsanalyse auch eine Höhenmeteraufzeichnung mit dabei. Bei den Nutzern im App Store kommt die App jedenfalls gut an: 56 Bewertungen der aktuellen Version mit durchschnittlich viereinhalb Sternen können sich sehen lassen.

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Mit dem RückenDoc etwas für die Gesundheit tun

Vier von fünf Menschen leiden an Rückenschmerzen. Doch dagegen lässt sich ja zum Glück etwas tun – und auch dafür gibt es eine App.

Der RückenDoc ist eine praxisorientierte App. Es gibt fünf Trainingsprogramme, die dabei helfen, die Rumpfmuskulatur zu stärken und die Hals- und Lendenwirbelsäule zu kräftigen. Auf diese Weise lassen sich Beschwerden im Bereich der Lenden- und Halswirbelsäule lindern oder sogar ganz auflösen. Präventiv ausgeführt, lässt das Übungsprogramm Rückenschmerzen erst gar nicht entstehen. Fotos und Videos erklären die Übungen leicht verständlich. Sie lassen sich Zuhause ebenso wie im Büro durchführen. Für das Training werden keine weiteren Gerätschaften benötigt.

Die fünf Trainingskurse werden von einem Schnellprogramm abgerundet. Es sammelt Übungen für die hektischen Tage, an denen kaum Zeit bleibt, um etwas Gutes für den eigenen Rücken zu tun.

Der RückenDoc zeigt nicht nur die Videos der einzelnen Übungen, sondern bietet auch elementare Hintergrundinformationen. Hier lernen die Anwender alles Wesentliche über die Anatomie der Wirbelsäule, die Bedeutung der Rumpfmuskulatur oder die Entstehung eines Bandscheibenvorfalls. Die kommentierten Videoanimationen sind dabei so gehalten, dass auch Nichtmediziner sie verstehen,

Auf dem iPhone kostet das RückenDoc 7,99 Euro, für die HD-Version des iPads muss man zwei Euro mehr bezahlen. Passend zu beiden Apps gibt es kostenlose Lite-Versionen (iPhone/iPad). Sie bieten den vollen Funktionsumfang, beschränken sich aber auf je zwei Übungen pro Programm. Leider wird das Programm nicht als Universal-Apps angeboten, Besitzer von iPad und iPhone werden so im Zweifel doppelt zur Kasse gebeten.

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Fitnessstudio für das iPhone bis morgen gratis

Ein Fitnessstudio auf dem iPhone? Auch hier gilt: Geht nicht, gibt es nicht.

Mit einer nächtlichen E-Mail hat uns unser Nutzer Markus auf ein Sonderangebot aufmerksam gemacht, das wir so noch nicht gesehen haben: „Die App FitnessBuilder ist anscheinend vorübergehend gratis. Kostet sonst 7,99€. Wer der englischen Sprache mächtig ist, bekommt auch ohne das optionale Abo eine sehr gute Workout-App.“

Der FitnessBuilder ist schon einige Zeit im App Store und wird noch für zwei Tage gratis angeboten – zum ersten Mal. Nur für die einzelnen Abos, fast schon wie im richtigen Fitnessstudio, muss man noch zahlen.

Die App beinhaltet viele Tipps und Tricks zum Training, die mit über 5.000 Videos und Fotos illustriert sind. Die App kommt so auf eine Gesamtgröße von 112 MB. Außerdem kann man sich seine eigenen Workout-Programme per Drag-und-Drop zusammenstellen und seine Trainingsergebnisse direkt in der App festhalten.

Wenn ihr kein Abo freihaltet, steht euch das Basis-Paket zur Verfügung. Hier müsst ihr auf ein paar Bilder und Videos verzichten und euch stehen noch 364 Übungen zur Auswahl. Außerdem könnt ihr direkt in der App eine Frage an einen Fitness-Trainer absenden.

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Noch mehr Training: i.Run für 79 Cent

Ihr seid sportbegeistert, geht gerne laufen und habt die 79-Cent-Aktion von runtastic verpasst? Wir haben einen gescheiten Ersatz für euch.

Noch bis zum kommenden Sonntag, den 24. Oktober, kann man i.Run, einen GPS-Lauftrainer, für nur 79 Cent aus dem App Store laden. Direkt danach wird die bisher sehr gut bewertete App stolze 7,99 Euro kosten, derzeit könnt ihr also noch jede Menge sparen.

Im Gegensatz zur Konkurrenz nutzt i.Run keine Kartendaten von Google, sondern vertraut auf den Dienst OpenStreetMap. Das hat einen großen Vorteil: Auch kleine Wald- und Laufwege sind dort erfasst, man weiß also immer genau, wo man herläuft.

Die Entwickler haben sich in Sachen Kartenmaterial einen weiteren Clou einfallen lassen. Zwar müssen die Daten aus dem Internet geladen werden, danach ist das meistbenutzte Kartenmaterial allerdings im hauseigenen App-Cache gespeichert – beim nächsten Joggen muss oft nichts neu geladen werden.

Zu den weiteren Funktionen von i.Run zählen eine Auswertung der Aktivitäten, natürlich inklusive Tempo, Höchstgeschwindigkeit und Höhenmeter. Die gesammelten Daten kann man als KML- oder GPX-Datei exportieren, um sie beispielsweise am heimischen Rechner zu sammeln und in Programme wie Google Earth zu importieren.

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