Neue iPhone-App der Woche: ShoeBox

Wer kennt das nicht? Zuhause lagern in einem alten Schuhkarton eine Menge alte, vergilbte Fotos, bei denen sich nie jemand die Mühe gemacht hat, sie einzuscannen oder anders zu archivieren.

Mit der neuen iPhone-App der Woche, die Apple just wieder nominiert hat, können diese Zustände der Vergangenheit angehören. ShoeBox ist ein digitaler Schuhkarton, mit dem nicht nur alte Familienbilder eingescannt, sondern auch in einer Community geteilt werden können.

ShoeBox (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch ist nur 5,5 MB groß und kann zudem gratis aus dem App Store geladen werden. Die App des Entwicklers 1000 Memories ist momentan leider nur in englischer Sprache verfügbar.

Mit ShoeBox lassen sich eigene Fotos – es müssen nicht unbedingt alte und vergilbte sein – einscannen, sammeln, beschriften und auch mit Freunden und Familie teilen. Dazu ist es jedoch erst einmal vonnöten, sich einen Account bei 1000 Memories anzulegen. Neben dem Vor- und Zunamen wird auch eine Mailadresse (wird nicht überprüft) sowie ein Passwort benötigt. Alternativ kann man sich auch mit den eigenen Facebook-Daten anmelden.

Wer jetzt aufschreit und richtigerweise bemerkt, dass es nicht jedem lieb ist, wenn die privaten Familienfotos in den unendlichen Weiten des Internets zu finden sind, findet Gott sei Dank auch noch einen unscheinbaren, kleinen Schieberegler namens „private“. So bleiben Familienfotos auch wirklich in der eigenen Familie.

Im Scan- und Speichervorgang kann das mit der iDevice-Kamera abfotografierte Foto noch zurechtgeschnitten und mit Zusatzinformationen versehen werden, etwa, welche Personen auf dem Bild zu sehen sind. Setzt man den Schieberegler bei „private“ nicht, können die eigenen Fotos in einer öffentlichen Galerie eingesehen werden.

Den Mengen dort nach zu urteilen scheint es nicht für jede Person eine Privatsphäre zu geben. Wir empfehlen deshalb, sorgsam mit anvertrauten Familienfotos umzugehen – der Rest der Verwandtschaft wird es euch danken.

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Instacast: All-in-One-Lösung für Podcast-Hörer

Miriam hat uns gestern Abend auf Instacast aufmerksam gemacht, ein Thema, das wir gerne aufgreifen wollen.

Podcast sind eine tolle Sache. Immer aktuell und immer wieder interessant, egal für welches Thema man sich denn nun interessiert. Gerade auf dem Weg zur Arbeit sind Podcasts eine nette Alternative zur Musik, wenn man sie denn morgens rechtzeitig auf sein iPhone oder iPod bekommt. Apple sieht dazu lediglich die Synchronisation mit iTunes vor, was dann aber doch recht umständlich ist.

Natürlich gibt es auch dafür Apps. Eine davon ist zum Beispiel Instacast (App Store-Link), ein gerade einmal 2,6 MB großes Tool zur Verwaltung der eigenen Podcasts. Das 1,59 Euro teure Programm wird ständig aktualisiert und hat sein letztes Update erst Anfang des Monats erhalten. Von den Nutzern gibt es derzeit volle fünf Sterne.

Der große Vorteil von Instacast ist, dass Podcasts direkt auf das iPhone geladen werden können, der Umweg über iTunes fällt weg. Wer Speicherplatz sparen will, kann sämtliche Inhalte sogar streamen, also nicht dauerhaft auf dem Gerät speichern. Das geht nicht nur über UMTS oder WLAN, sondern auch über das Edge-Netz.

Wer seine Daten für den Weg zur Arbeit (für Zugnutzer sicher interessant) offline verfügbar haben muss, kann sie sogar im Hintergrund laden. Sobald man sich in einem WLAN befindet (etwa nach dem Aufstehen und ausschalten des Flugmodus) bekommt man bei neuen Podcast-Folgen eine Push-Meldung, die man daraufhin im Hintergrund laden kann.

Ganz nebenbei verfügt Instacast über viele weitere interessante Funktionen, zum Beispiel einen integrierten Browser, über den man in den Podcast-Beschreibungen verlinkte Webseiten direkt aufrufen kann, ohne die App verlassen zu müssen. Die komplette Übersicht aller Funktionen könnt ihr im App Store einsehen, für einen kleinen optischen Vorgeschmack haben wir euch noch ein englischsprachiges Video (YouTube-Link) herausgesucht.

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iPad-App der Woche: Color Uncovered

Same procedure as every week. Apple hat mal wieder die Apps der Woche bekannt gegeben, dieses Mal mit einem ungewöhnlichen Titel für das iPad.

Die App Color Uncovered (App Store-Link) kann schon seit dem 10. Oktober gratis aus dem App Store geladen werden, ist aber erst jetzt zur iPad App der Woche ernannt geworden. Mit 55,1 MB sollte zumindest der Download nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Wie sich aus dem Titel schon vermuten lässt, dreht sich in der ausschließlich auf Englisch verfügbaren App alles um Farben. Color Uncovered ist ein in Magazinform gehaltener Einstieg in die Welt der Farbkombinationen und optischen Illusionen.

Der Nutzer findet insgesamt 12 verschiedene Seiten mit Artikeln, Videos und auch kleinen interaktiven Experimenten. Einige davon werden sicher dem ein oder anderen noch aus dem Biologie-Unterricht der Schule bekannt vorkommen, etwa, wenn es um die Adaption des Auges an verschiedene Farben geht.

Das Magazin lässt sich ganz einfach mittels Fingerwisch durchblättern. Ähnlich wie in unserem appMagazin kommt man in Color Uncovered wieder auf die Startseite zurück, indem man eine bunte Leiste am unteren Bildrand antippt. Wir können die App auf jeden Fall allen Neugierigen empfehlen, die sich für Natureinflüsse und optische Zusammenhänge interessieren. Vielleicht findet auch der ein oder andere Lehrer noch Informationsmaterial für ein paar Farbexperimente im Unterricht.

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SOS Kinderdörfer mit eigener App: Licht an!

Gestern Abend hat uns Marco auf eine App der SOS Kinderdörfer aufmerksam gemacht. Den Tipp geben wir gerne an euch weiter.

„Licht an!“ (App Store-Link) ist bereits seit Mitte Oktober für das iPhone erhältlich und macht Nutzer zu einem Teil in Deutschlands längster Lichterkette. Für 79 Cent kann man selbst ein Zeichen setzen und die Arbeit der SOS-Kinderdörfer weltweit unterstützten.

Nach dem Download der 23,2 MB großen App und der Freigabe der Ortungsdienste kann man seine Kerze am aktuellen Standort anzünden. Auf einer Karte kann man zudem sehen, wo auf der Welt schon Kerzen angezündet wurden. Am meisten sind es natürlich in Deutschland, aber auch in Cupertino haben wir schon eine brennende Kerze entdeckt.

Über das Optionsmenü kann man seine Kerze jederzeit dem aktuellen Standort zuordnen, etwa wenn man sich an einem ganz besonderen Ort befinden. Auf der Karte ist die eigene Kerze jederzeit durch einen besonders hellen Schein zu erkennen, insgesamt wurden schon über 750 Kerzen entzündet.

Ich finde: Durchaus eine nette Idee, es muss ja nicht immer der neueste Ego-Shooter für 79 Cent sein. Und auf dem Homescreen macht sich das rote Icon mit der weißen Flamme auch ganz gut…

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Im Überblick: Apps und Spiele der Woche (KW44)

Auch in dieser Woche wollen wir euch die Spiele und Apps der Woche kurz zusammenfassend vorstellen – es haben sich nämlich wieder einige Schätzchen finden lassen.

iPhone-App der Woche – GarageBand: Kaum von Apple zur Universal-App gemacht, wird die App auch gleich prominent in Szene gesetzt. Das hätte GarageBand aber eigentlich kaum nötig, denn für 3,99 Euro bekommt man ein absolut empfehlenswertes und umfassendes Musikwerkzeug, das sich nicht nur ein musikalisch begabte Nutzer, sondern auch an Anfänger richtet. Und egal ob iPhone oder iPad: Zum Zeigen und Präsentieren eignet sich GarageBand optimal. (3,99 Euro, App Store-Link)

iPhone-Spiel der Woche – Bring Me Sandwiches!: Man muss einfach mal eine witzige Spielidee haben. Bring Me Sandwiches! bringt genau das mit, wie wir bereits in unserer Vorstellung am Donnerstag festgestellt haben. Wenn man sich an die etwas knifflige Steuerung gewöhnt hat, bekommt man ein tolles Spiel für die schnelle Nummer zwischendurch. Das finden auch die Nutzer, denn derzeit ist Bring Me Sandwiches! mit durchschnittlich viereinhalb Sternen bewertet. (79 Cent, App Store-Link)

iPad-App der Woche – Animoog: Auch im iPad-Bereich geht es musikalisch zu. Hier habt ihr derzeit noch die Möglichkeit, den Synthesizer Animoog zum Sparpreis zu kaufen. Bis Mitte November gibt es das vielseitige Tool, das sich im Gegensatz zu GarageBand an wirklich musikalische Leute richtet, noch für 79 Cent. Später soll der Preis weit über 20 Euro betragen, zuschlagen lohnt sich also wirklich, wenn man sich ansatzweise für das Thema interessiert. Die komplette Liste der Features lest ihr am besten im App Store nach. (79 Cent, App Store-Link)

iPad-Spiel der Woche – Aquaria: Mit durchschnittlich vier Sternen in der Bewertung hat Aquaria im Vergleich zu den anderen drei Apps die Nase hinten. Nutzer beschweren sich über Abstürze mit dem alten iPad, wir vermuten einen zu vollen Arbeitsspeicher – oft hilft hier schon ein Neustart. Wenn Aquaria läuft, taucht man in ein spannendes Unterwasser-Abenteuer ein, das von einigen Indie-Entwicklern eigentlich für den PC entwickelt wurde und nun portiert wurde. Das ist wirklich gelungen, der Spielspaß sollte für einige Stunden anhalten und familientauglich ist das ganze auch noch. (3,99 Euro, App Store-Link)

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Killer Bee: Casual Game mit Tilt-Steuerung

Wem ein langweiliger Sonntag bevorsteht, sollte sich vielleicht das kürzlich erschienene „Killer Bee – The fastest bee around“ ansehen.

Zwar kein aufwändiger Shooter oder ein Jump‘N‘Run im 3D-Stil, aber doch ein farbenfrohes Endlos-Game, hat es Killer Bee (App Store-Link) im September 2011 in den App Store geschafft. Die deutschen Entwickler der Ayogo GmbH bieten ihr Produkt zur Zeit für kleine 79 Cent an. Wer unterwegs mit dem Bienchen spielen möchte, kann Killer Bee auch dank der Größe von 13 MB aus dem mobilen Datennetz laden.

Beschreiben könnte man Killer Bee als ein invertiertes Doodle Jump: man versucht dabei nicht, möglichst weit nach oben, sondern nach unten zu kommen. Die Biene wird dabei ebenfalls mit dem Bewegungssensor des iPhones oder iPod Touches gesteuert – aber nicht nur nach links oder rechts, sondern auch vor und zurück. Mit letzteren Movements wird die Fallgeschwindigkeit der Biene gesteuert.

Auf ihrem Weg durch Bäume und anderes Gestrüpp muss das Insekt nicht nur möglichst viele Honigtöpfe und Bonusgegenstände einsammeln, sondern sich auch vor unangenehmen Gegnern und Hindernissen in Acht nehmen. Fleischfressende Pflanzen oder mit Dornen besetzte Äste machen es dem gestreiften Tierchen – welches meiner Meinung nach eher wie eine Wespe aussieht – nicht gerade einfach.

Obwohl die App von einem deutschen Entwicklerteam produziert wurde, ist Killer Bee nur auf Englisch verfügbar, bietet dafür aber auch eine Game Center-Anbindung, mit der Erfolge und Highscores geteilt werden können. Wer also befürchtet, dieses Wochenende gelangweilt zu verbringen, sollte definitiv einen Blick auf Killer Bee werfen.

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iPassBild: Mit dem iPhone biometrische Passfotos schießen

Jede Person in der Bundesrepublik Deutschland muss ab dem 16. Lebensjahr einen Personalausweis mit sich führen. Dazu gehört natürlich auch ein Passbild nach strengen behördlichen Regeln.

Die Vorgaben für die sogenannten biometrischen Passbilder sind mittlerweile sehr streng und nicht für jeden Bürger nachvollziehbar. Damit etwas Licht in diesen Foto-Dschungel gerät, gibt es nun seit kurzem die iPassBild-App, mit der sich behördlich akzeptierte Passfotos anfertigen lassen sowie Informationen zu den Auflagen der Bundesdruckerei zu finden sind, die deutschlandweit gelten.

iPassBild (App Store-Link) kann momentan für kleine 79 Cent aus dem App Store geladen werden, und ist dank eines deutschen Entwicklers selbstredend auch in deutscher Sprache verfügbar. Erfreulicherweise ist auch der Download von unterwegs kein Problem, da die App nur 13,2 MB Speicherplatz auf dem iPhone oder iPod Touch beansprucht.

In einem übersichtlichen Hauptmenü kann man sich zunächst entscheiden, ob man die Vorgaben der Bundesdruckerei ansehen möchte, die unbedingt nötig sind, da die geschossenen Fotos ansonsten von der zuständigen Behörde abgelehnt werden können. In diesem Infomenü findet man bebilderte Hinweise zum Format, Schärfe und Kontrast, Ausleuchtung, Hintergrund und weiteren Vorgaben, die unbedingt eingehalten werden müssen.

Weiterhin kann man im Hauptmenü auch gleich mit dem Ablichten anfangen: So lassen sich Passfotos für Erwachsene oder Kinder bis zum 10. Lebensjahr anfertigen. Entweder kann man Fotos aus der Camera Roll importieren, oder gleich ein neues Porträt mit der Kamera des Geräts schießen, dabei steht sowohl die Front- als auch die Rückkamera zur Verfügung.

In der Kameraansicht werden die behördlichen Vorgaben zu den Gesichtsproportionen semi-transparent angezeigt, so dass sich das Motiv direkt danach ausrichten lässt. Nach Betätigung des Auslösers kann man das Foto noch durch Vergrößerung, Verkleinerung oder Verschieben den Vorgaben anpassen. Ist man zufrieden, muss nur noch das Format ausgewählt werden: Es steht eine 9×13- sowie 10×15-Matrix mit jeweils 6 bzw. 8 Foto-Exemplaren zur Verfügung.

Wer einen AirPrint-fähigen Drucker besitzt, kann die Fotos auch direkt an diesen schicken – alternativ steht ein Versand per Mail zur Auswahl bereit. Demnächst soll es auch möglich sein, die Fotos über das Internet zu bestellen. Ob die App und ihre fotografischen Ergebnisse wirklich den kritischen Augen der Beamten im Passamt gerecht werden, ist unklar. Zumindest mein Personalausweis ist noch einige Jahre gültig – somit scheide ich für einen Praxistest aus.

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LEO Wörterbuch: Wenig Speicher, viele Sprachen, gratis

Im Laufe der Appgefahren-Zeit haben wir euch ja schon so einige Wörterbucher für die verschiedensten Sprachen vorgestellt. Auf einen Klassiker möchten wir trotz alledem nochmals aufmerksam machen.

Die LEO-Website ist bei mir seit meinem Anglistik-Studium zu einem festen Lesezeichen im Webbrowser geworden, und seitdem ich einen iPod Touch und später auch ein iPhone mein Eigen nennen konnte, eine DER Standard-Apps auf meinen Devices. Die nur 900 KB große Applikation in deutscher Sprache kann gratis aus dem Store geladen werden, und ist für bereits obig erwähnte Geräte verfügbar. In letzter Zeit müssen zwar auch kleinere Werbebanner in der App akzeptiert werden, aber diese fallen kaum auf und stören nicht.

Eins muss vorweg erwähnt werden: Um die LEO-Wörterbuch-App (App Store-Link) nutzen zu können, muss eine Internetverbindung bestehen. Ohne diese funktioniert in der Applikation so gut wie gar nichts, da alle Anfragen über das Web abgerufen werden. Somit muss leider auch davon ausgegangen werden, dass man ohne Internetflat im Ausland nicht auf LEO zurückgreifen kann.

Davon abgesehen bietet das Programm einen schier unendlichen Umfang mit einer Unterstützung für 6 verschiedene Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Chinesisch. Hat man die passende Sprache ausgewählt, kann man in beide Richtungen übersetzen lassen – dazu bedarf es nur der Eingabe des Begriffs in eine Suchmaske.

Neben den verschiedenen Übersetzungsergebnissen bietet LEO auch noch weiterführende Infos an, etwa zur Aussprache des jeweiligen Wortes, einigen Idiomen, oder auch passende Synonyme bzw. Antonyme in der Zielsprache. In Partnerschaft mit anderen Websites werden zusätzlich Wortdefinitionen sowie -deklinationen zur Verfügung gestellt.

Insgesamt bietet LEO zum Nulltarif ein komplettes Paket für Sprachinteressierte jeglicher Art an, seien es Schüler, Studenten oder Geschäftsleute. Wer allerdings weltweit auf ein Offline-Wörterbuch angewiesen ist, sollte zu – leider meist kostenintensiveren – Alternativen greifen, beispielsweise den gut bewerteten Apps von SmartDict oder Pons.

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iPhone-App der Woche: Wall of Sound

Wie jede Woche zur gleichen Zeit veröffentlicht Apple die jeweiligen Apps der Woche für iPhone und iPad. Wir haben es bislang zu diesem Ruhm noch nicht gebracht, aber dafür das kürzlich erschienene Wall of Sound (App Store-Link).

Obwohl die App als iPhone-App der Woche deklariert wird, kann sie als Universal-App auch auf den iPod Touch oder das iPad geladen werden, und das sogar gratis. Mit einer verschwindend geringen Größe von nur 1,6 MB ist der Download selbst von unterwegs binnen Sekunden möglich.

Wall of Sound ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine große Wand von CD-Covern, die sowohl aus der eigenen Musik des iDevices als auch von zufällig ausgewählten Alben generiert wird. Mit einem Tipp auf das jeweilige Cover öffnet sich ein Player, mit dem in das Album hineingehört werden kann. Somit bietet Wall of Sound eine Möglichkeit, sowohl eigene Alben als auch völlig neue anzuhören.

Natürlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass zwar die eigenen Titel in voller Länge zur Verfügung stehen, andere Tracks jedoch wie in iTunes in einer 30-sekündigen Vorschau anzuhören sind. Möchte man diese in voller Länge genießen, gibt es einen direkten Link zu Apples Online-Musikladen, in dem dann die entsprechenden Songs – oder gleich das ganze Album – kostenpflichtig heruntergeladen werden kann. Insgesamt stehen dem Nutzer so etwa 20 Millionen Titel zur Verfügung.

Ein besonderes Feature von Wall of Sound jedoch ist es, die eigenen und vorgeschlagenen Sounds per E-Mail-Link, SMS/iMessage, Facebook oder Twitter mit anderen Freunden zu teilen. Es versteht sich von selbst, dass die Empfänger der Nachricht ebenfalls selbige App installiert haben sollten, um sich den Song anhören zu können. Aber da Wall of Sound damit wirbt, als kostenlose App in 23 Sprachen und 127 Ländern verfügbar zu sein, sollte selbst die Freundin in Shanghai oder der Onkel aus Madrid Zugang dazu haben.

Laut Entwickler Fred Sigal ist es mit Wall of Sound ebenfalls möglich, die Musik via AirPlay mit Apple TV und kompatiblen Lautsprechern abzuspielen. Diese Funktion konnte ich leider nicht testen, da mir die passende Hardware dazu fehlt. Insgesamt ist Wall of Sound aufgrund der hübschen Aufmachung und ihrer Sharing-Funktion auf jeden Fall einen Blick wert – ob sie allerdings den integrierten Musik-Player des iDevices ersetzen kann, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Geht nicht, gibt’s nicht: Virtueller Kindergeburtstag

Eigentlich habe ich ja gedacht, schon alles gesehen zu haben. Aber im App Store gibt es halt immer wieder Überraschungen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem virtuellen Kindergeburtstag? Mit dem iPhone und dem iPad natürlich absolut kein Problem, wie die vor einer Woche aktualisierte App „Kinderparty von familie&co“ (App Store-Link) beweist. Klar, die App richtet sich an Kinder zwischen drei und sechs Jahren, aber taugt der 2,39 Euro teure Download wirklich etwas?

Besonders viel gibt es in Kinderparty leider nicht zu entdecken. Bevor die Feier startet, hat man lediglich die Möglichkeit aus verschiedenen Tischdecken, Tellern und Tassen zu wählen, um ein wenig Abwechslung ins Spiel zu bringen. Danach können Getränke und Kuchen serviert werden, außerdem gibt es ein Geschenk, das ausgepackt werden kann.

Neben der darin befindlichen Überraschung gibt es kaum etwas zu entdecken – man kann die Kerzen auf dem Kuchen ausblasen, selbigen aufessen oder die Konfetti-Tüten zum Zerplatzen bringen.

Im deutschen App Store sind momentan noch keine Bewertungen vorhanden, die Kinderparty ist allerdings von Apple als „neu und beachtenswert“ eingestuft. Auch wir tun uns mit der Bewertung schwer, denn eigentlich ist die App richtig schön gestaltet und mit vielen bunten Grafiken toll aufgemacht.

Für den verlangten Preis von 2,39 Euro fehlt uns aber noch das gewisse Etwas. Ein Spiel oder mehr interaktive Möglichkeiten, die ein wenig Abwechslung bieten. Denn immer nur seine virtuelle Geburtstagsparty zu feiern, sei es mit Papa & Mama, Freunden oder den Stofftieren, könnte auf Dauer schon sehr eintönig sein…

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Gratis-Tool zur Bildbearbeitung: BeFunky Photo Editor

Die Appgefahren-Nutzer wissen, wie sie mich als Foto-App-Sachverständige ködern können. Nun machte uns unser User Yannic auf diesen gut aufgemachten Bildeditor aufmerksam.

Der BeFunky Photo Editor (App Store-Link) kann dauerhaft gratis aus dem App Store geladen werden, und das bei einer Größe von 24,4 MB leider nur aus einem WLAN-Netzwerk. Allerdings ist es möglich, zu Beginn die Sprache der App auf deutsch einzustellen, um sich nicht mit englischen Fotobegriffen herumschlagen zu müssen.

Wirft man einen Blick auf den BeFunky Photo Editor, stellt man fest, dass dieser sowohl eine klassische Bildbearbeitung als auch eine Menge Filter und Rahmen zur Verfügung stellt. Selbstverständlich kann man seine Fotos in Kontrast und Helligkeit, im Farbton, Sättigung und der Schärfe ausrichten, ebenfalls vorhanden ist eine Crop- und Rotations-Funktion. Die Bilder können entweder aus der Camera Roll oder direkt über die Kamera geladen werden.

Wer danach noch immer nicht genug hat, findet ganze 25 Effekte, von denen viele in der Rubrik Retro oder Lomografie anzusiedeln sind. Ganz besonders hervorheben kann ich den Tilt Shift-Filter, mit dem man Fotos in Miniaturbilder verwandeln kann – dieser Effekt ist bei vielen Bildbearbeitungs-Apps entweder nicht vorhanden oder muss per In-App-Kauf erworben werden. Nutzer Yannic berichtete, das Wechseln zwischen den Filtern würde etwas träge sein – auf meinem iPhone 4 bemerkte ich diese Probleme jedoch nicht. Zusätzlich kann man seine Werke auch noch mit passenden Rahmen versehen, von denen 14 in der App zur Auswahl stehen.

Abschließend kann das fertige Foto dann in der Camera Roll gespeichert oder bei Facebook und Flickr hochgeladen werden. Als besonderes Feature ist auch der Upload in die BeFunky-Galerie möglich: Dort können Werke von allen Usern eingesehen werden. Wer mehr Variationen als die vorhandenen 25 Effekte und 14 Rahmen benötigt, findet im App Store auch eine Pro-Version (App Store-Link), die dann mehr als 50 Effekte und 40 Rahmen beinhaltet und mit 79 Cent zu Buche schlägt.

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iPad-App der Woche: GeoMaster Plus HD (Update)

Es ist mal wieder soweit, Apple hat die neuen Apps der Woche im Store bekanntgegeben. Diesmal darf sich das Geografie-Quiz GeoMaster Plus HD über diesen Titel freuen.

Für das iPhone gab es die GeoMaster-App schon seit einiger Zeit, dort allerdings nur in englischer oder französischer Sprache. Mit der iPad-Variante, die seit Anfang Oktober im App Store zum Download bereit steht, haben die Entwickler von Visuamobile nun auch eine deutsche Sprachversion integriert.

GeoMaster Plus HD (App Store-Link) kann momentan noch zu einem Einführungspreis von 2,99 Euro geladen werden, danach sollen laut App-Beschreibung 3,99 Euro fällig sein. Die Nutzer bewerten das Quiz bislang mit durchschnittlich 3,5 von 5 Sternen: Gerade Besitzer der 1. iPad-Generation bemerken gelegentlich Abstürze auf ihrem Gerät. Während meines ausführlichen Tests mit meinem iPad 2 konnte ich zumindest keinen einzigen Absturz der App verzeichnen.

In insgesamt acht verschiedenen Disziplinen kann sich der Nutzer in GeoMaster Plus HD messen: Unter anderem gibt es ein Quiz zu den Ländern Europas, den Bundesstaaten der USA oder auch den Hauptstädten der Welt. Wer es lieber exotisch mag, findet Fragerunden zu den französischen Departements oder Staaten des afrikanischen Kontinents.

Die verschiedenen Quizrunden unterscheiden sich nur durch zweierlei Spielweisen: In den Länder- oder Regionen-Ratespielen muss man auf einer angezeigten Landkarte auf das richtige Gebiet tippen, nebenbei läuft eine Uhr mit. Bei den Raterunden zu Städten ist es vonnöten, so dicht wie möglich am exakten Standort der Stadt auf die Karte zu tippen – denn je dichter man dran ist, desto mehr Punkte werden dem Spieler gutgeschrieben.

Die gesammelten Punkte können in einer app-eigenen Highscore-Liste eingesehen, bei Twitter oder Facebook gepostet oder per E-Mail verschickt werden. Auch eine Game Center-Anbindung für Ranglisten und Erfolge ist vorhanden. Neben den toll animierten Menüs und der witzigen Bluegrass-Hintergrundmusik fällt auch noch der zusätzlich vorhandene Atlas auf: Hier können interessante Informationen zu Kontinenten, Ländern oder Städten gefunden werden.

Das alles hat natürlich seinen Preis: Ganze 134 MB an Speicherplatz belegt das Geografie-Quiz auf dem eigenen iPad. Nichts desto trotz ist der Titel der „iPad App der Woche“ durchaus verdient. Oder weiß jemand von euch auf Anhieb, wo genau Ulaanbaatar liegt?

Update: An diesem Morgen haben die Entwickler von Visuamobile ein Update für GeoMaster Plus HD herausgebracht, mit dem ein neues Ratespiel „Flaggen der Welt“ hinzugefügt sowie einige Bugs behoben worden sind.

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Futter für Puzzle-Fans: LetsTans Deluxe

Zum Ende des Wochenendes noch etwas für alle Puzzle-Fans, die den aktuellen Tatort langweilig finden.

Wem „Das schwarze Haus“, der aktuelle Tatort auf der ARD, zu langweilig ist, sollte einen Blick auf LetsTans Deluxe (App Store-Link) werfen. Das Puzzle-Spiel ist zwar schon etwas länger im App Store empfohlen, wurde uns heute aber von Patrick empfohlen und sollte mit rund 1.500 Leveln selbst bei Dauer-Zockern bis zum Arbeitsbeginn am Montagmorgen reichen.

In zehn verschiedenen Spielmodi muss man verschiedene Teile passend in einer vorgegebenen Form ablegen. Bei immer weiter ansteigender Schwierigkeit sollte eigentlich jeder Nutzer-Typ irgendwann vor eine Herausforderung stoßen.

Als kleines Extra kann man sich in LetsTans Deluxe die verbleibende Restzeit zum Lösen aller Puzzles anzeigen lassen. Wer bei einem Preis von 2,39 Euro lieber auf die nächste Preisaktion wartet: Seit Mai, also ziemlich genau einem Jahr, gab es keine Preisveränderung mehr.

Und wo wir grad beim Tatort sind: Wer jetzt schon auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken ist, wird bei Amazon fündig: Über diese Schnäppchen-Seite lassen sich noch bis Mitternacht drei Tatort-DVD nach Wahl zum Preis von nur 10 Euro bestellen. Mit dabei sind auch einige Klassiker mit Schimanski & Co, ich habe bereits zugeschlagen.

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Photoswap: Witziger Bildertausch über das Internet

Ab und an macht uns auch unser Entwicklerteam auf ein paar lustige Apps aufmerksam. Eine davon ist Photoswap.

Ich persönlich habe, obwohl ich sonst gerne Ausschau nach Foto-Applikationen halte, bislang noch nichts von Photoswap (App Store-Link) gehört. Die App in englischer Sprache kann gratis im App Store geladen werden, und das selbst im 3G-Netz binnen Sekunden, da sie nur 0,9 MB groß ist.

Doch um was geht es genau? Der englische Titel „Photoswap“ sollte schon einen ersten Hinweis geben: Übersetzen lässt sich „swap“ mit „tauschen“. Also eine Foto-Tausch-App. Das Prinzip ist denkbar einfach: Man öffnet die App, sieht eine Kamera-Ansicht, und schießt einfach drauflos. Im direkten Gegenzug bekommt man ein anderes Bild eines x-beliebigen Photoswap-Nutzers auf den Screen geschickt. Jedes Foto wird dabei nur einmalig an einen einzigen Nutzer versendet.

In den Einstellungen des iDevices kann man festlegen, ob man einige Nutzerdetails über sich selbst freigibt, die dann vom Empfänger des Bildes eingesehen werden können. So erfuhr ich, dass eines der Bilder, die mir zugeschickt wurden, von einem Australier stammen, der Schuhe und Tattoos mag.

Bekommt man ein interessantes Foto zugesandt, kann man diesem Nutzer mit einem weiteren Bild antworten. Sprachnachrichten oder einen Chat gibt es nicht, aber gerade das ist das Interessante an Photoswap. Im besten Fall entsteht so eine witzige Foto-Konversation. Hat man wiederum ein weiteres Bild des „Gesprächs“partners erhalten, erscheint in der App ein kleiner blauer Button, „1 Message“. Zur Sicherheit können die erhaltenen Fotos nicht gespeichert und die Absender nicht direkt kontaktiert werden.

Natürlich haben sich die Entwickler auch Gedanken über den Missbrauch dieser App gemacht. Bekommt man ein anstößiges Foto zugeschickt, hat man die Möglichkeit, dieses zu melden und damit im Notfall den Absender seitens des Entwicklers sperren zu lassen. Ich muss gestehen, dass ich bei einigen Testfotos, die ich verschickt habe, unter anderem nutzlose verwackelte Fotos von Füßen, eine Zimmerdecke oder auch behaarte Männerbeine zu sehen bekam. Insgesamt ist Photoswap jedoch eine witzige, und vor allem anonyme und unverbindliche App, die ich bestimmt noch öfters nutzen werde.

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SMS-Töne selbst erstellen oder App nutzen?

Seit iOS 5 kann man nun eigene SMS-Töne einstellen, ein Features was eigentlich jedes Smartphone können sollte.

Nach dem Release von iOS 5 hat sich die Applikation SMS Klingeltöne (App Store-Link) auf Platz 1 der Charts verankert. Doch lohnt sich die Investition von 79 Cent oder sollte man lieber selbst Hand anlegen?

Die Bewertung der SMS Klingeltöne App liegt derzeit bei vier Sternen, was eigentlich ein sehr guter Wert ist, doch einige Nutzer bemängeln die Sounds. Natürlich ist es Geschmacksache, ob ein Sound gefällt oder nicht. Die angezeigte Liste kann sortiert werden und jeden Sound kann man sich vorher anhören. An sich macht die App das was sie verspricht.

Wer jedoch kein Geld ausgeben möchte, kann im Netz nach Sounds suchen und diese dann einfach via iTunes auf das iPhone oder iPad synchronisieren. Man spart dann natürlich die 79 Cent, hat jedoch etwas mehr Arbeit aber sucht sich nur die Töne aus, die einem auch gefallen.

Wir empfehlen euch die zweite Variante, da sie günstiger ist und zudem man nur die Töne auf das iDevice packt, die einem persönlich zusagen. Man muss natürlich darauf achten, dass die Dateien im richtigen Format vorliegen. Falls dies nicht der Fall ist, kann man diese mit iTunes bearbeiten. Wer ein wenig googlet findet recht schnell passende Seiten, die solche Sounds kostenlos anbieten.

Ich persönlich habe mich an den Dreiklang (Standardsound) gewöhnt und werde mir keinen neuen Sound einrichten. Wie ist es bei euch? Seid ihr froh endlich einen eigenen Sound nutzen zu können oder bleibt auch ihr beim Standard?

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