Windows auf M1-Macs: Parallels liefert erste Beta-Version an freiwillige Tester

Bisher noch mit einigen Tücken

Rund um die Macs mit M1-Prozessor gibt es kaum größere Kritikpunkte. Natürlich kann man darüber klagen, dass bei MacBook Pro und Mac mini nur zwei statt vier Thunderbolt-Ports vorhanden sind, ein K.O.-Kriterium ist das aber wohl nur für die wenigsten. Gleiches gilt für die Tatsache, dass sich bisher kein Windows auf den neuen Macs mit Apples eigenem Prozessor installieren lies.

Auch wenn mir das persönlich absolut unwichtig ist, kann ich mir durchaus vorstellen, dass der eine oder andere Nutzer doch mal auf eine Windows-Software zurückgreifen muss. Bereits vor wenigen Wochen hatte Parallels angekündigt, seine Virtualisierungssoftware für die M1-Chips zu optimieren.


Seit gestern Abend können freiwillige Tester nur die „Parallels Desktop 16 for M1 Mac Technical Preview“ kostenlos herunterladen und ausprobieren. Mal eben so Windows zu installieren, ist mit dieser Vorab-Version aber noch nicht möglich. Das liegt vor allem daran, dass nur ARM-basierte Betriebssysteme installiert werden können.

Und genau das ist der bisher wohl größte Haken. Denn Microsoft bietet eine ARM-Version von Windows bisher nur über das Windows Insider Programm an, eine frei verfügbare ARM-Version von Windows ist bislang noch nicht erhältlich.

Aber auch hier ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich etwas tun wird. Spätestens wenn Parallels mit der Entwicklung der neuen Version fertig ist und sie final veröffentlicht, sollte sich wohl auch in Sachen Windows etwas getan werden.

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Kommentare 3 Antworten

  1. Ich nutze seit Jahren beruflich ein MacBook Air mit Parallels, da es die Software für meinen Beruf nur für Windows gibt. Ein neues MacBook würde mich schon interessieren.

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