WLAN im ganzen Haus: dLAN-Lösung von Devolo im Praxis-Test

Am Wochenende habe ich einen ganz besonderen Auftrag verfolgt: Das WLAN im Haus meiner Elter sollte aufgerüstet werden. Wie ich das gemacht habe, lest ihr in diesem Artikel.

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Erdgeschoss samt Anbau und Garten, erste Etage und dazu ein ausgebautes Dachgeschoss. Mit einem Haus wie diesem sind meine Eltern in Deutschland sicherlich nicht alleine. Nun bin ich schon vor rund sieben Jahren ausgezogen, damals hat WLAN noch eine untergeordnete Rolle gespielt. Es gab kein iPad, ein iPhone hatte ich auch noch nicht und in meinem Zimmer hat ein kleiner WiFi-Hotspot genügt, um mein erstes „Smartphone“ und mein Notebook mit dem Internet zu verbinden.


Mittlerweile haben sich die Zeiten geändert. Mutti setzt zwar immer noch auf ein altertümliches Tasten-Telefon mit Anbindung zum 2G-Mobilfunknetz, aber im Haushalt sind auch ein MacBook, zwei iPads und zwei iPhones dauerhaft vertreten. Und wenn meine Schwester und ich uns Zuhause rumtreiben, sogar noch ein bisschen mehr.

Der aktuelle Technik-Stand des Hauses

Der bisherige Stand der Technik: Die Horizon Box im Wohnzimmer und ein langes Netzwerkkabel bis unters Dach mit einer alten FritzBox. Beide haben ein eigenes WLAN aufgebaut, was nicht gerade praktisch war: Nicht alle Räume waren gleich abgedeckt, zudem musste man stets zwischen zwei verschiedenen Netzwerken springen, wenn man von einem Teil des Hauses in einen anderen ging. Vor fünf Jahren war das vielleicht kein großes Thema, in Zeiten von iPhone und iPad sieht die Sache aber schon anders aus.

Um das WLAN im Hause meiner Eltern auszubauen, hat sich die Nutzung des Stromnetzes angeboten, dLAN lautet das Stichwort. Auf dem Markt gibt es mittlerweile mehrere Hersteller, für meinen Praxis-Test hat Devolo freundlicherweise zwei Produkte zur Verfügung gestellt: Das dLAN 550 WiFi Netzwerk Kit mit zwei Adaptern im Wert von rund 152 Euro sowie ein Ergänzungsadapter aus der dLAN 550 Serie, den es im Handel für rund 75 Euro zu kaufen gibt.

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Die Einrichtung des Systems ist dank der mitgelieferten Schritt-für-Schritt-Anleitung kein großes Problem: Der große dLAN-Adapter mit integrierter Steckdose wird in der Nähe des Routers in eine freie Steckdose gesteckt und per LAN-Kabel mit dem Router verbunden. Danach steckt man einen der kompakten dLAN-Adapter in eine Steckdose in der Nähe und drückt den Verschlüsselungsknopf. Nach wenigen Sekunden steht eine sichere Verbindung und der Adapter baut sein eigenes WLAN-Netzwerk auf, über das man mit dem Internet kommunizieren kann.

Die anderen beiden Devolo-Adapter wurden zunächst im gleichen Raum in eine freie Steckdose gesteckt und mit dem WLAN-Knopf mit dem zuvor aufgebauten WLAN gekoppelt. Danach wurden alle drei Adapter im Haus verteilt: Anbau, erste Etage und Dachgeschoss. Innerhalb von nur zehn Minuten gab es in all diesen Bereichen eine schnelle WLAN-Verbindung samt Internet-Verbindung über den im Wohnzimmer angeschlossenen Router.

Devolo überzeugt mit gutem Support am Telefon

Leider verfügt der dLAN 550 WiFi Haupt-Stecker nicht über ein integriertes WLAN, so dass im Wohnzimmer und anderen Teilen des Erdgeschosses weiterhin das WLAN des Routers aktiv war. Hier hat sich Devolo ebenfalls etwas einfallen lassen: Die WiFi-Clone-Technologie. Per WPS können die drei neuen WLAN-Adapter die Einstellungen des Routers, in unserem Fall der Horizon Box, übernehmen und das vorhandene Netzwerk erweitern. iPhone, iPad oder andere Endgeräte kommunizieren dann nur über ein Netzwerk und suchen sich je nach Standort automatisch den besten Access Point.

Das Problem: Die Verbindung mit der Horizon Box per WPS wollte nicht wirklich funktionieren, im Handbuch und auch in einem Online-Video rund um die Einrichtung war zunächst keine andere Lösung zu finden. Hilfe bekam ich dann vom Devolo-Kundenservice am Telefon: Über die Computer-Software Devolo Cockpit war lediglich ein kurzer Zugriff auf die Konfigurationsseite der drei kleinen Adapter nötig, um die Zugangsdaten des bestehenden Netzwerkes einzutragen. Nach einem Neustart haben die dLAN-Adapter das heimische Netzwerk wie gewünscht ausgebaut.

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Auf dem Papier liefert das dLAN 550 WiFi Set von Devolo Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s per Kabel und 300 Mbit/s per WLAN. Im Haus meiner Eltern habe ich beim Test im Wohnzimmer per Kabelverbindung eine Internet-Geschwindigkeit von 56 Mbit/s im dLAN erzielt, was bei einer 50.000er-Leitung ein perfekter Wert ist. In der endgültigen Konfiguration waren auf allen drei Etagen und im Anbau problemlos 30 bis 35 Mbit/s per WLAN möglich, was für den Alltag in den meisten Fällen mehr als ausreichend sein sollte.

Ein weiterer Vorteil der kompakten und kleinen dLAN-Adapter von Devolo: Man kann das System nicht nur flexibel erweitern, sondern auch innerhalb von wenigen Minuten umbauen. Im Sommer kann der Adapter aus dem Dachgeschoss beispielsweise auf der Terrasse im Garten eingesteckt werden, um auch dort schnell surfen zu können.

dLAN funktioniert leider längst nicht überall

Allerdings ist dLAN längst nicht überall die Lösung schlechthin. Als ich ein anderes Devolo-System vor rund eineinhalb Jahren bei mir Zuhause getestet habe, hat mich die Leistung mehr als enttäuscht. Ein im Arbeitszimmer per Kabel mit dem dLAN verbundener iMac hat gerade einmal eine Internet-Geschwindigkeit von 12 Mbit/s erzielt und bliebt dabei weit unter den Möglichkeiten der 200.000er-Leitung. Mit einem zusätzlichen Apple AirPort komme ich im Arbeitszimmer nun immerhin auf 80-90 Mbit/s, während im Wohnzimmer (beispielsweise am per Kabel mit dem Router verbundenen NAS) die volle Geschwindigkeit zur Verfügung steht.

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Lange Rede, kurzer Sinn: Wer mehrere Etagen oder verwinkelte Räume mit WLAN versorgen will, macht mit dLAN-Produkten nicht viel verkehrt. Im Haus meiner Eltern haben wir gute Erfahrungen mit Devolo gesammelt, die auf dem Gebiet so etwas wie der Platzhirsch sind. Neben der Leistung haben vor allem die einfache Einrichtung und der gute Support überzeugt. Meine Erfahrungen haben aber auch gezeigt: dLAN funktioniert längst nicht überall – in manchen Häusern oder Wohnungen spielt das Stromnetz einfach nicht mit. Hier hilft einfach nur ein persönlicher Test.

In diesem Bericht habe ich natürlich längst nicht jedes Detail erwähnen können. Falls ihr spezielle Fragen rund um das dLAN 550 WiFi Kit habt, hinterlasst einfach einen Kommentar.

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Kommentare 34 Antworten

  1. …und das System funktioniert auch in einem Haus wo auf jeder Ebene ein anderer abgesicherter Stromkreis vorhanden ist??
    Ich habe das System vor 8 Jahren bei uns im Haus ohne Erfolg probiert….

    1. … die neueren Devolos mit Range+ liefern häufig auch bei schwierigen Leitungs-Situationen bessere Übertragungsraten, Wunder darf man aber auch hier keine erwarten. Ein Versuch ist’s wert.

    2. Mein Vater hat zwei Sicherungskästen, einen im Anbau und den anderen auf der ersten Etage, die beide im Keller zum Verteiler zusammenlaufen. Das hat wie gesagt problemlos funktioniert.

  2. Wir haben seit 1 1/2 Jahren devolo dLAN im Haus und ich muss sagen, dass ich mir mehr erhofft hatte. Wie bereits im Artikel erwähnt wurde, die Leistung hängt sehr stark vom heimischen Stromnetz ab, insbesondere, wie die verschiedenen Leitungen miteinander verknüpft sind. Liegt Sender und Empfänger auf der selben Leitung, finde ich die Leistung ok.

    Da viele dLAN über mehrere Stockwerke nutzen, liegen Sender und Empfänger aber häufig auf verschiedenen Leitungen. Und dann hat man schon einen gehörigen Geschwindigkeitsverlust. Bei uns kam nur noch 1/5 der Geschwindigkeit am Empfänger an.

    Außerdem bin ich enttäuscht von der Leistung der dLAN Stecker als „WLAN Router“. Zum einen ist die Reichweite ziemlich schwach. Nach 3m (ohne Hindernisse) habe ich schon nicht mehr vollen Empfang. Und die WLAN Verbindung über den dLAN Stecker ist auch nicht immer sehr stabil. Ich habe regelmäßig Aussetzer oder eine sehr langsame Verbindung über dLAN (und das liegt nicht an meinem Internetanschluss). Zwar nur kurz und einmal raus und wieder reinstecken hilft meistens auch, aber das nervt halt etwas. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das jetzt am dLAN Stecker liegt oder am Stromnetz.

    Wenn es irgendwie möglich ist, würde ich eher empfehlen, ein langes LAN Kabel in den gewünschten Raum zu legen (so hat man absolut kein Geschwindigkeitsverlust und keine Schwankungen) und dann mit zwei richtigen WLAN Routern zu arbeiten. Ein guter WLAN Router ist ja sogar billiger als dLAN.

    1. Genau zu diesem Entscheid kam ich dieser Tage, als ich ein paar Bewertungs-Kommentare gelesen habe.
      Allerdings habe ich dabei gelesen, dass bei verschiedenen Leitungen der Elektriker Abhilfe … Da ich aber davon nichts verstehe, weiss ich nicht …

      Mit meiner FritzBox erreiche ich im oberen, offenen Stock zwischen 125-300 MBit/s (mit Spiegel und Alu-„Spiegel“).

    1. Artikel gelesen?
      Wenn das WLAN-Signal deiner Fritz!Box nicht bis in den dritten Stock ins letzte Eck reicht, löst du das genau wie mit deiner Fritz!Box?

  3. benutze DEvolo um zwischen 3 Zimmern das Entertain Signal vom Router zum Reciever zu bringen – funkTioniert so weit seit 3 Jahren
    und ist bei Tests immer unter den Top3
    benutze die 500er Variante

  4. Ich nutze Dlan, um den Aussenbereich (Terasse, Garten eines großen Grundstücks) mit WLAN zu versorgen. Dabei muss ich Äszeds Angabe bestätigen, dass einer der WLAN-Stecker in regelmäßigen Abständen einmal kurz vom Strom getrennt werden muss. Da er sich scheinbar aufhängt. Regelmäßig heisst bei uns, nach 1 bis 2 Tagen Nutzung des WLANs. Ansonsten ist die WLAN-Reichweite recht gut, voller Ausschlag auch noch fast 50m entfernt vom Stecker.
    Im Haus habe ich inzwischen mittels LAN-Verkabelung mehrere Airports (Extreme sowie Express) zu einem sogenannten Roaming-Network verbunden (siehe https://support.apple.com/de-de/HT204616).
    Nur in einem Roaming-Network kann der Client zu jeder Zeit zu der Basis verbinden, die das stärkste Signal liefert (daher die Bezeichnung Roaming). Nur so konnte ich die maximal mögliche Bandbreite im ganzen Haus gewährleisten. In einem Haus, dass der Beschreibung im Artikel exakt entspricht (+Keller). Positiver Zusatznutzen; AirPlay im ganzen Haus und Garten sind kein Problem.

    1. Das ist vollkommener Quatsch. Das was dort gemacht wird ist der gleiche Prozess, als gäbe man allen WLAN Access Points in einem Netzwerk die selbe SSID+Passwort. Der in dem Link beschriebene Vorgang ist nur Apple-proprietär und sorgt dafür, dass vorhandene Einstellungen nicht mehrmals eingegeben werden müssen – ähnlich dem Devolo System. Ansonsten wird nichts gemacht, was nicht auch ein stinknormales 08/15 Netzwerkequipment auch könnte. Was es bei WLAN so noch nicht gibt, ist ein Handshake-Protokoll ähnlich dem Mobilfunk, was für einen wirklich unterbrechungsfreien Datenstrom beim Netzwechsel sorgen würde – und das kann Apple auch nicht.

      1. Da ihr beiden euch ja ein wenig auszukennen scheint, ich habe selbst mehrere Accesspoints am laufen, die in verschiedenen Bereichen des Hauses eigene WLAN-Netze aufspannen! Ich habe jedem nur eine eigene SSID und Passwort gegeben, weil ich dann gezielt das Netz auswählen kann, das gerade am stärksten ist! Bringt es irgend einen Vorteil, wenn ich allen dieselbe SSID und Passwort gebe? Ich habe so meine Zweifel das meine Geräte sich auch immer gerade in den Accesspoints einwählen, der das stärkste Signal an dem Punkt hat und wenn alle denselben Namen haben, sehe ich nur ein Netz und kann nicht gezielt einen Accesspoint auswählen! Wie sind da eure Erfahrungen?

        1. Doch, genau das passiert. Es wird bei der erstmaligen Einwahl, also wenn sich zB das iPhone wieder aus dem Funknetz wieder ins WLAN einbucht, genau das Netz mit der größten Empfangsstärke genommen. Dass man nur ein Netz sieht, obwohl zB an einem Standort auch andere die Netze anderer Access Points empfangen werden, liegt an der Implementierung, die hier der Übersichtlichkeit halber nur eine SSID anzeigt, da davon ausgegangen wird, dass wenn schon mehrere Funknetze den selben Namen haben, diese eben auch mit dem gleichen Passwort verschlüsselt sind. Ich selbst habe auf dem PC aber auch schon Treiber gesehen, die durchaus die Frequenz und MAC jedes einzelnen AP angezeigt haben. Aber das sind bei 3 Dual-Band APs gleich 6 verschiedene Funknetze. Natürlich wird, ist ein Client einmal eingeloggt, die Verbindung recht lang gehalten (auch hier kommt es auf die Implementierung im Client, wie oft im Hintergrund nach stärkeren bekannten Netzen gesucht wird und wo die Schwelle zum Wechsel liegt), also welche Datenraten noch tolerierbar sind und wann sich der Verbindungsabbruch und Einwahl in ein stärkeres Netz lohnt, doch dieses Problem hat man bei verschiedenen SSIDs mit ggf unterschiedlichen PWs auch. Ich selbst würde sogar sagen, dass man es eher noch verschlimmert, da die Implementierung in den WLAN Modul Treibern der Clients eher davon ausgeht, dass bei gleicher SSID schnell wieder auf die bekannte Netzwerkinfrastruktur zugegriffen werden kann und dadurch früher wechselt, während, wenn sich kein stärkeres WLAN gleichen Namens in der Umgebung befindet, die Verbindung auch bei schlechtem Empfang noch gehalten wird. Das jeweilige Netz je nach Stärke selbst auszuwählen braucht man hingegen nicht, dann lieber kurz mal WLAN aus und wieder an und das Gerät den Rest machen lassen.

          1. Danke für die schnelle Antwort, eine Frage hätte ich noch, mein Dual-Band-Router kann ja zwei WLAN-Netzwerke erzeugen, eins im 2,4 und eins im 5 GHz Netz, kann ich beiden dieselbe SSID geben oder sollte man das lieber unterlassen. Ich benötige das 2,4 noch um ältere Geräte die den AC Standard nicht können auch noch zu verbinden, zudem ist die Reichweite größer als die vom 5er!

  5. Ich wollte unsere neue Heizung so verbinden, dafür würde es genügen. Weil ich aber den PC im oberen Stock und das NAS von der FritzBox weg ev. ins Untergeschoss verlegen will, kam ich davon ab. Zu viele Kommentare, dass mit der Entfernung die anfängliche Leistung zusammenfällt. Vermutlich werde ich mir Gbit-LAN-Kabel verlegen lassen. Glücklicherweise haben wir vor rd. 30 Jahren Leer-Rohre legen lassen. Mal sehen.

    Bei meinem Surfen fand ich noch TP-LINK AV1200 Starter Kit. Es soll zwar etwas schlechteren Datendurchsatz haben und ebenso die integrierten Steckdosen. Und bei den Gigabit-LAN-Anschlüssen hat es nicht nur einen Port pro Adapter.

    Meistens mache ich mehr als nötig und würde überall die höchste Leistung und mit Steckdose und 2-3 LAN-Anschlüssen wählen, auch wenn ich sie heute nicht brauche.

  6. Ich habe das devolo Kit mit 500 Mbit gekauft um meinen entertain media receiver ans Netzwerk anzuschliessen. Bei mir funktioniert dies leider nicht zuverlässig. Manchmal Bildaussetzer und aufnehmen und gleichzeitig eine andere Sendung schauen geht auch nur bedingt.

    Also für Geräte bei denen dauerhaft eine hohe Bandbreite anliegen muss meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.
    Für einen Pc auf dem nur gesurft oder „gezockt“ wir eine gute Lösung. Wobei die Bandbreite bei mir nicht über 20 Mbit geht.

  7. dLAN funktioniert leider längst nicht überall gut!

    Das liegt schlichtweg und ergreifend daran, welche Phase (L1 L2 L3) im Stromnetz genutzt wird. In der Haustechnik kommen 3 Phasen an der Hauptverteilung an und werden dort auf die verschiedenen Stromkreise aufgeteilt. Hat man z.B. 13 Sicherungsautomaten für die einzelnen Kreise, so liegt eigentlich L1 auf den Kreisen (1,4,7,10,13) L2 auf (2,5,8,11) und L3 auf (3,6,9,12) an. Sind nun aber die verschiedenen dLan Stecker in Steckdosen mit der gleichen Phase gesteckt, funktioniert die Verbindung gut, sind aber unterschiedliche Kreise an den Steckdosen, funktioniert die Verbindung nur sehr schlecht!

    Abhilfe kann man z.B. mit einem sogenannten Phasenkoppler schaffen, welche die 3 verschiedenen Phasen im Haus (Induktiv) verbindet.

    Der Phasenkoppler den z.B. Allnet unter der Artikelnummer ALL168x vertreibt, sorgt mit seinen Kondenstoren (siehe Schaltbild auf dem Aufdruck) für eine kapazitive Kopplung der für den PLC-Datenaustausch erforderlichen Hochfrequenzsignale zwischen den drei Phasen. Über seine „LX“-Klemme lässt er sogar das Einkoppeln von PLC-Daten aus einem gesondert abgesicherten Stromkreis zu.

    1. Ich habe auch ein dLAN von TPLink inclusive Phasenkoppler in Betrieb welches für Telekom Entertain leider nicht zu gebrauchen ist.
      Es gibt immer wieder Aussetzer, Klötzchenbildung etc.
      Bei Amazon Prime gibt es keine Probleme.
      Für Multicast ist Powerline nicht geeignet.
      Die Stromleitungen sind ca. 15 Jahre alt.
      Da wir jetzt aufgrund eines Fliesenschadens vom Vermieter einen neuen Boden bekommen werde ich ein Flachband-Netzwerkkabel vorher verlegen und habe dann endlich eine stabile Verbindung.

  8. Datenleitung über ungeschirmte Stromleitungen?! Funktioniert, ist praktisch und günstiger als Verkabelung, macht aus dem Haus allerdings eine gewaltige Antenne. Man sollte vorher abklären, ob in der Nachbarschaft registrierte Hobbyfunker sind. Bei einer Störung muss man alles wieder abbauen. Zudem bin ich echt skeptisch bezüglich der Strahlung. Ja, ja, der Aluhut lässt grüßen.

    1. Hmm,ist der Aufwand gerechtfertigt?Kann ja auch sein,dass das trotz Hobbyfunker keinen stört…wenn binnen zwei Wochen nach Installation sich keiner meldet,dann wird es wohl keinen stören…in welchem Gesetz ist denn das überhaupt geregelt,dass ich dem Hobbyfunker Störungsfreiheit gewähren muss?

    2. Hobbyfunker ist der falsche Ausdruck! Was gemeint ist ist der Amateurfunk.
      tangente bevor du solch Äußerungen von dir gibst bitte lese dir Paragraph 54 des Telekomunikationsgesetzes durch. Es gibt Frequenzbereiche wo der Amateurfunkdienst Priorität hat, und sogenannte ISM Dienste nur Sekundärnutzungsrechte haben. Dies trifft z.B. Auf den Bereich 144-146MHz zu.
      Bitte googelt mal den Begriff PLC Funkstörungen. Ihr werdet euch wundern was ihr euch damit für eine HF Schleuder ins Haus holt.
      Mfg und beste 73 de DL5LV

  9. Bei mir ist das „dLAN 1200“ im Einsatz und verrichtet sehr gute Dienste. Absolut stabil und sehr schnell. WLAN dagegen realisiere ich lediglich mit dem R8000 von Netgear. Dieser Router ist unheimlich schnell bzw. die Übertragungsraten sind beeindruckend.

  10. Ich habe bei einem Kunden ein komplettes dLan Netzwerk laufen, das regelmäßig kleinere Aussetzer hat und sich dann falsch „neu konfiguriert“. Das ist etwas nervig, da ich es nur vor Ort richten kann.
    Die Leistung ist ebenfalls unterschiedlich, obwohl die Stromleitungen ziemlich neu sind und die verwendeten Steckdosen auf der gleichen Phase hängen, laut Elektriker. Die Konfiguration war ebenfalls nicht so einfach, wie das Handbuch beschreibt, aber schnell erledigt, wenn man die Devolon Software benutzt.
    Persönlich würde ich eine solche Lösung nicht einsetzen, sondern auf ein Lan Netzwerk zurückgreifen mit passenden Accesspionts.

  11. Ich habe das einst als Verbindung meines Entertain Receivers und dem Speedport genutzt, die 5 Meter bzw zwei aneinander liegenden Räume (Flur, Wohntimmer). Leider dauerhaft Vernindungsunterbrechungen und hoher Verlust der Geschwindigkeit, begleitet von wöchentlichen Neustarts.

    Das war für mich nicht praktikabel, sodass ich das Ponton der Telekom nun wieder nutze. Die laufen seit zwei Jahren ohne Unterbrechung und ohne Fehler!

  12. Ich habe das Dlan Wifi ac 1200+ oder so ähnlich und ich kann mich nicht beschweren. Dazu noch die FritzBox 3490 oder so ähnlich und ne 200k Leitung ❤️? kann ich jedem nur weiterempfehlen wo der Router nen beschissenen Platz im Keller gefunden hat wegen dem Glasfaseranschluss

    1. Nicht nur von denen, von diversen Haushaltsgeräten im Stromnetz! Wenn bei uns der Trockner läuft, kann man immer schön sehen wie der Datendurchsatz einbricht, scheinbar hängt der Trockner an derselben Phase wie der Devolo am Router! Der Dysonsauger meiner Frau haut auch ordentlich rein, wenn der an ist, sinkt die Datenrate ebenfalls!

  13. Stimmt, das Probleme hatte ich auch. Wer ein vorhandene Satellitenverkabelung hat sollte sich mal die Alternative K-Lan anschauen. Gleiches Prinzip aber durch die strukturierte Verkabelung und bessere Abschirmung der Satellitenkabel gibt es damit keine Probleme.

    1. Hab ich auch schon von gehört und da in der Regel an den Antennenkabeln keine Netzteile dran hängen, dürfte da auch nicht viel dran stören!

    2. Oh davon höre ich zum ersten mal. Hast du das persönlich schon getestet? Werde ich mich doch gleich mal genauer drüber informieren.
      Lg

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