Waren das noch Zeiten, als man mit einem Discman zu den coolsten Leuten des Freundeskreises gehörte. Der kleine tragbare CD-Player samt Klinkenbuchse zum Anschluss von Kopfhörern erweiterte damals meine spärlich ausgestattete Stereoanlage um ein CD-Laufwerk und kam auch sogar in meinem ersten Auto zum Einsatz – aufgrund der ständigen Stolperer beim Fahren über holprige Straßen leider nur mäßig erfolgreich.
Mittlerweile ist der Original-Discman, der damals sehr erfolgreich von Sony vertrieben wurde, schon längt Geschichte. Streamingdienste wie Spotify und Apple Music haben die Notwendigkeit für physische Medien längst beendet. Wer doch gerne einmal wieder eine Platte in der Hand haben und ein Album im Regal stehen haben möchte, greift in diesen Tagen eher zu Schallplatten und entsprechenden Heimanlagen, die in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung erfahren haben.
Wer trotzdem noch einige CDs im Regal stehen hat und diese gerne wieder ihrer eigentlichen Bestimmung zukommen lassen möchte, kann sich demnächst auf den Fiio DM13 freuen, einen kompakten, Discman-ähnlichen CD-Player, der mit neuesten Technologien wie Bluetooth für den Anschluss kabelloser Kopfhörer oder auch einem Support für das MP3-Format daher kommt.
Release für September dieses Jahres geplant
Der chinesische Hersteller Fiio hatte die wachsende Nachfrage nach physischen Medien erkannt und schon auf der diesjährigen CES 2024 den CP13, einen tragbaren Kassettenspieler im Stile des Sony Walkman, präsentiert. Nun folgt mit dem DM13 auch ein passendes Pendant zu Sonys Discman, der mit einigen Komfort-Features aufwarten soll. So gibt es neben einem Standard-3,5 mm-Klinkenanschluss auch einen 4,4 mm-Port für HiFi-Kopfhörer. Auch kabellose Kopfhörer können per Bluetooth angeschlossen werden: Der DM13 unterstützt neben SBC auch aptX und aptC HD. Beim Umhertragen soll ein Buffermodus dafür sorgen, dass es keine Aussetzer beim Abspielen von CDs gibt.
Ein integrierter Akku im Fiio DM13 soll für eine autarke Laufzeit von bis zu acht Stunden ausreichen. Ist der Akku leer, wird der CD-Player über einen USB-C-Anschluss wieder aufgeladen. Der USB-C-Port dient auch dazu, einen Desktop-Modus zu ermöglichen, mit dem es möglich ist, Inhalte einer CD auf dem Rechner zu digitalisieren. Der DM13 unterstützt die Formate FLAC, WAV, WMA, AAC und MP3.
Der Fiio DM13 soll voraussichtlich im September dieses Jahres auf den Markt kommen und dann zunächst in Silber zum Preis von 179 USD erhältlich sein. Bis Jahresende sollen dann noch Farbvarianten in Blau, Rot, Titan und Schwarz folgen.


Bemerkenswert, das für die Entwicklung und Produktion noch Energie aufgewendet, wird. Find ich schön. Ich habe eine Menge CD‘s immer noch aus audiophilen Gründen und nebenbei alles mit guten Parametern digitalisiert und auf einer ssd gespeichert. Und in meinem Auto befindet sich tatsächlich auch noch ein CD Player. Daher benötige ich so ein Gerät nicht wirklich. Und leider sind CD‘s wie man ja weiß auch nicht unendlich haltbar, habe bereits einige bei denen sich die Beschichtung auflöst 😢
Bemerkenswert: Find ich auch 🙂 kurze Frage: hast Du Empfehlungen für „gute Parameter“ bzgl. Digitalisierung von CDs (am Besten 1:1-und verlustfrei komprimiert?)
man kann sich trefflich streiten die einen sagen ist ja alles digital ich höre mit gutem Equipment (dCS / Meitner/ Teac) trotzdem Unterschiede. Unter Windows Software wie EAC oder DB Poweramp verwenden, bei mir besser Linux wenn man damit klar kommt CD Paranoia am besten auf einem kleinen dedizierten Ripping System, wenn am PC nehme ich gerne das Apple Superdrive (noch von Steve) das ist ein kleiner Geheimtipp für ein gutes und im Vergleich zu High End Geräten günstiges Ripping Laufwerk, funktioniert auf Apple Systemen out of the Box unter Windows muss jedoch ein Treiber aus Bootcamp extrahiert werden
Danke für die Informationen! Dann muss ich mal nach Macsoftware ausschau halten. Ggf. Hole ich mir auch noch ein Superdrive. Ich habe nur einen Blueray Disc Rekorder von Samsung als externes Laufwerk (SE506) oder ein Macbook Pro aus 2011 mit Original internem Laufwerk (aber altes MacOS) – steht nur noch rum 🙂
Es ist schon lange her, und ich habe damals Windows PC‘s genutzt. Genau wie Florian schreibt unter anderem EAC. Mit meinem Mac habe ich noch nichts gerippt.
Hier gibt es auch Konfigurations Profile https://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=47
Mein Panasonic Discman von 1999 funktioniert immer noch. Trotzdem würde ich beim Verlust meiner circa 3000 analogen und digitalen Tonträger eher wegen des vielen Geldes weinen, dass sie gekostet haben. Ich lege zu selten noch eine Scheibe auf.
Hmm… Im Text steht etwas von einem 4,4 mm Port.
Ich vermute mal, hier hat sich ein Fehlerchen eingeschlichen: Der Fijo wird wohl eher Outputs in 3,5 mm (Miniklinke) und 6,3 mm (Größe „Stereo-Phone-Jack“) für Standard-Kabelhörer haben. Fijo würde wohl kaum eine neue Steckernorm implementieren… 🤓👍
Die Möglichkeiten mit Bluetooth und USB-C finde ich toll. Als HiFi und CD-Liebhaber sowie „Mietmusik-Verweigerer“ freue ich mich mega über diese gute Nachricht!
Chris
Würde ich sofort kaufen, wenn man AirPlay2 Technik eingebaut hätte. Endlich mal wieder mit Freunden CDs durchstöbern und anhören.
Geiles Teil. Ich habe auch noch ein richtig coolen Discman von Panasonic mit Displayanzeige und MP3 Funktion. Der sieht aus wie neu und funktioniert auch alles wunderbar noch. Würde ich nie abgeben.
AVAILABLE MID OCTOBER
https://fiio.eu/product/fiio-dm13-portable-cd-player