Das passt doch mal wieder perfekt ins Bild: Nachdem bei WeatherPro (App Store-Link) jahrelang nichts passiert ist, hat man plötzlich im Februar am Design geschraubt und teilweise Elemente aus iOS 26 übernommen. In meiner dazugehörigen News habe ich die Umstellung bemängelt, da sie meiner Meinung nach schlecht ausgeführt wurde: Die Menüs waren zu groß und teilweise gab es sogar Darstellungsfehler.
Und bei DTN geht es wohl drunter und drüber, denn auf einmal ist das an iOS 26 angepasste Design wieder verschwunden. Da die App bei mir auf dem iPhone meine Premium-Funktionen abermals nicht erkannt hat, habe ich die App gelöscht und neu installiert. Und siehe da: WeatherPro hat die Anpassungen an iOS 26 wieder über Bord geworfen und präsentiert sich erneut im klassischen Design.
Wie geht es mit WeatherPro weiter?
Ob es sich um ein Versehen handelt oder WeatherPro die Änderungen aufgrund des eher schlechten Feedbacks wieder zurückgenommen hat, wissen wir nicht. Möglich ist auch, dass WeatherPro an einer besseren Anpassung an iOS 26 arbeitet, was ich mir persönlich aber so gar nicht vorstellen kann. Die App ist seit Jahren einfach da. Sie funktioniert (meistens). Und WeatherPro hat den großen Vorteil, dass sich so viele Nutzer und Nutzerinnen nicht von der App lösen können, da die Übersicht einfach perfekt ist. WeatherPro hat damals den Nerv der Zeit getroffen und bietet meiner Meinung nach weiterhin die beste Übersicht an. Natürlich hat man sich an das Layout gewöhnt, doch die Einfachheit der Daten überzeugt weiterhin.
Wie es bei WeatherPro weitergeht, weiß wohl niemand so genau. Offizielle Aussagen gibt es nach der Übernahme von DTN gar nicht mehr. Es macht weiterhin den Anschein, dass man die App im jetzigen Zustand weiterlaufen lässt und nur minimale Änderungen vornimmt, wenn diese zwingend notwendig sind. Die Anzahl der Premium-Kunden und Kundinnen ist sicherlich enorm, sodass man die Kuh weiter melken möchte, obwohl in die App so gut wie gar keine Arbeit mehr gesteckt wird.
WeatherGuide als Alternative?

Überraschend flatterte Ende letzter Woche eine Nachricht in unser Postfach: Der ehemalige WeatherPro-Gründer hat jetzt eine neue Wetter-App am Start. WeatherGuide haben wir euch schon vorgestellt und ich habe mir die App am Wochenende noch einmal im Detail angeschaut. Ich bin beeindruckt, wie viele Wetterdaten es gibt. Klickt man sich durch die Anzeigen, wird man mit Wetterdaten überhäuft. Für Wetter-Experten mag das sinnvoll sein, doch ob die allgemeine Nutzerschaft so viele Daten benötigt, stelle ich mal infrage.
Obwohl ich die Darstellung auf der Startseite als durchaus angenehm empfinde, stellt WeatherPro die Daten einfach kompakter und ohne Firlefanz dar. Ich glaube schon, dass sich die ehemaligen Gründer von WeatherPro zumindest ein wenig am Startseiten-Design von WeatherPro orientiert haben. Und das ist auf jeden Fall ziemlich modern, lässt aber die Übersichtlichkeit von WeatherPro vermissen.
In WeatherGuide gibt es sehr viele Wetter-Daten

Was mir ebenfalls aufgefallen ist: WeatherGuide bietet ziemlich viele Einstellmöglichkeiten. Es gibt für viele Anzeigen mehrere Ansichten, um die Darstellung an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können. In den Einstellungen gibt es darüber hinaus weitere Optionen, wobei man oftmals gar nicht weiß, was der Schalter jetzt genau macht. Einige Optionen sind selbsterklärend, doch andere Schalter sind auch mit Beschreibung oftmals ein Rätsel.
- „Zeige ein Balkendiagramm anstelle des Flächencharts beim Nowcast“: Was genau ist Nowcast? Wie wirkt sich die Änderung jetzt auf die Darstellung aus?
- „Zeige eine Zeitachse unterhalb der Matrixvorhersage“: Wo finde ich die Matrixvorhersage? Was ist das?
- „Zeige den Wettercode (WWM) anstelle verschiedener Einheiten“: Wettercode? Noch nie gehört. Verschiedene Einheiten? Was ist damit gemeint?
Obwohl ich viele Einstellungsmöglichkeiten begrüße, spielt man hier Trial-and-Error. Ich aktiviere die Option und schaue mir danach die Startseite erneut an. Hier muss ich dann suchen, was sich gerade eigentlich geändert hat. Hier gibt es definitiv Potenzial für Verbesserungen, um die Optionen verständlicher zu gestalten. Davon abgesehen gibt es aber auch Lob, denn bei den grundlegenden Einstellungen, zeigt eine kleine Vorschau, wie sich das Design ändert.
WeatherPro bleibt ein Rätsel
Während andere Anbieter versuchen, eine moderne Wetter-App anzubieten, kann WeatherPro durch seine Einfachheit weiterhin am Markt existieren, da Stammkunden der App die Treue halten. Auch ich kann mich nicht von WeatherPro lösen und mir gefällt der Rückschritt des Designs tatsächlich besser als die schlechte Anpassung an iOS 26.

Zu WeatherPro kann ich dir nur uneingeschränkt zustimmen. Ich nutze die App seit Jahren. Sie ist sehr übersichtlich und meist auch zuverlässig. Ärgerlich finde ich, dass es inzwischen nicht mehr möglich ist, das Jahresabo auf zwei Geräten, also iPhone und iPad zu nutzen. Die Familienfreigabe funktioniert schon seit einigen Jahren nicht mehr.
Die Familienfreigabe gibt es nur im monatlichen 99 Cent-Abo. Nicht im etwas günstigeren Jahresabo.
Ich hatte jahrelang WeatherPro auf meinen Geräten laufen, aber mit der Zeit wurde die App in ihren Vorhersagen immer unzuverlässiger 👎.
Jetzt hat WetterOnline 👍 diese Aufgabe zusammen mit der Apple-Wetter-App wohlverdient übernommen.
WetterOnline? Das ist doch dieser Dr****laden aus Bonn, der per Klage durchgeboxt hat, dass der DWD seine App kostenpflichtig machen muss.
Bevor ich mir von deinen eine App installiere – geschweige denn bezahle – würde ich mir lieber mit dem Hammer auf den Fuß hauen.
Ich habe Weather Pro jahrelang genutzt, aber das altbackene Design spricht mich nicht mehr an. Manchmal hat sie nicht mal das aktuelle(!) Wetter korrekt angezeigt. Von zuverlässiger Vorhersage ganz zu schweigen. In letzter Zeit nutze ich die Standardapp von iOS. Besser oder schlechter ist sie auch nicht. Das Wetter ist zu komplex um es lange im Voraus zuverlässig berechnen zu können. Alles über 36 h in der Zukomft ist Kaffeesatzleserei nach meiner Erfahrung.
@zeroG: Aus Deinen bisherigen Kommentaren weiß ich, dass Dir sehr an Datenschutz gelegen ist. VwieVendetta setzt jetzt auf WetterOnline. Diese App hatte ich auch. Aber nach Hinweisen, dass Entwickler Datenschutz nicht genau nehmen, habe ich sie gelöscht. Weißt Du da genaueres?
@bowan: Das stimmt, Datenschutz ist mir wichtig, aber Security noch mehr. Daher ist mir wichtig, dass Software regelmäßig aktualisiert wird. Sobald das nicht mehr der Fall ist, trenne ich mich vom Gerät bzw. nutze es nicht mehr.
Bei einer Wetter-App habe ich mir ehrlich gesagt keinen großen Kopf gemacht, da ich die App anonym nutze und keine Ortsfreigabe erteilt habe. Da kann vergleichsweise wenig passieren. Da gibt es schon kritischere Apps.
Habt ihr schon mal Windy ausprobiert?
Hauptsache der WeatherPro Gründer verkauft Weather Guide nicht auch, sobald es erfolgreich werden sollte. Wer einmal sowas macht, macht es vielleicht auch ein weiteres Mal? Im Fall von Weather Pro und den mittlerweile eingestellten zugehörigen Apps war es jedenfalls sehr ärgerlich. Zumal man das Abo auf iPhone und iPad nutzen konnte, während man jetzt für jedes Gerät einm einzelnes Abo abschließen soll und die weiteren Apps nicht mal mehr dabei sind.
Ich hatte lange Zeit die App genutzt, seit langem funktionieren die News nicht mehr und die Karten weisen keine Animation mehr auf.
Über den Support hatte mich
John David Pasana von DTN angeschrieben und sich entschuldigt, es sei alles unglücklich … DTN wolle nachbessern.
Aber ich seh das genauso, DTN verarscht weiter die Kunden und kassiert Gelder für fehlende Funktionen.
Jeder sollte sich beim Apple Support über die App und die Abzocke beschweren. Ggfs verschwindet diese vom Store.
Meteoblue hat bei mir schon lange WeatherPro abgelöst.
Nach dem Update mit den iOS 26 Anpassungen hatte sich ein Bug eingeschlichen und die App ist auf dem iPhoneAir nicht mehr gestartet. Erst mit dem neuerlichen Update mit dem alten Design funktioniert WeatherPro wieder auf dem Air.
Habe WeatherPro schon vor Jahren den Rücken gekehrt, nachdem klar war, dass die Entwicklung mehr oder weniger eingestellt worden ist. Liegt mEn daran, dass das Unternehmen von einem Investor aufgekauft worden ist, der ohne Leistung und Entwicklung noch maximal Profit raus lutscht. Für sowas gibts von mir konsequent kein Geld. Man soll halt nicht versuchen, einen toten Muli zu reiten.
Sieht man ja jetzt, dass die Entwickler von damals jetzt mit Weather Guide anfangen. Das werde ich mir erstmal kritisch ansehen.
ByeBye Abzocker