Airbnb & Co.: Jeder elfte Städtereisende nutzt Online-Plattformen & Privatunterkünfte

Online-Angebote und Apps wie Airbnb oder Wimdu sind weiter auf dem Vormarsch. Laut einer Studie wurden 2015 mehr als 14,5 Millionen Übernachtungen in Deutschland vermittelt.

airbnb

Auch durch den App Store dürften die Online-Plattformen zur Buchung von Privatunterkünften in den letzten Jahren erheblich an Popularität gewonnen haben. Der Branchen-Primus Airbnb wurde von Apple ja sogar schon zur App des Jahres gekürt. Die Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen hat nun eine Studie rund um Privatunterkünfte veröffentlicht und beeindruckende Zahlen präsentiert.

In allen 179 deutschen Städten mit mindestens 50.000 Einwohnern wurden im Jahr 2015 14,5 Millionen Übernachtungen über Plattformen wie Airbnb, Wimdu oder 9Flats vermittelt. „Somit übernachtet faktisch etwa jeder elfte Städtereisende bei Airbnb & Co.“, so Dr. Brauckmann, Leiter der Abteilung Research & Analyse des Immobilienentwicklers GBI AG. „Das Phänomen konzentriert sich besonders auf die Metropolen. Mehr als zehn Millionen Graumarkt Übernachtungen finden in den Millionenstädten Berlin, München, Hamburg und Köln statt.“ Die komplette Pressemitteilung mit allen Informationen könnt ihr hier nachlesen.

Plattformen wie Airbnb oder Wimdu bekommen momentan allerdings immer mehr Gegenwind. So ist es beispielsweise in Berlin ab dem 1. Mai nicht mehr gestattet, eine normale Wohnung ohne Sondererlaubnis als Ferienwohnung zu vermieten. Die Betreiber der Online-Plattformen sind sogar dazu verpflichtet, den Behörden Auskunft über die Vermieter zu geben. Das lassen sich die Anbieter der Online-Plattformen nicht gefallen, denn genau gegen dieses Gesetz hat Wimdu bereits eine Klage erhoben – Ausgang offen.

Aber wie schlagen sich die Apps der großen drei eigentlich in der Praxis? Wir haben einen Blick auf die Angebote geworfen.

Airbnb: Ohne Zweifel der Vorreiter im App Store. Airbnb bietet nicht nur eine App für iPhone und iPad, sondern auch für das Apple TV und die Apple Watch. Quasi das komplette Programm. Hinzu kommt eine übersichtliche Navigation, eine Ummenge an Inseraten und vor allem eine richtig schicke Optik: Bei Airbnb rücken die Fotos der Unterkünfte in den Mittelpunkt und sorgen so schnell für Reiselust. Ebenfalls praktisch: Airbnb bietet eine einzelne App für Gastgeber und Reisende an. So muss man sich im Zweifel nicht zwei Apps installieren, sondern findet alle wichtigen Informationen an eine einzigen Ort. (App Store-Link)

Wimdu: Beim deutschen Anbieter für die Vermietung von privaten Unterkünften ist das genau anders, denn hier gibt es eine Universal-App für alle Gastgeber und eine iPhone-App für Reisende. Ansonsten ist das Portfolio deutlich knapper bemessen, denn Wimdu bietet weder eine iPad-App zum Stöbern in den Angeboten, noch eine App für das Apple TV oder die Apple Watch an. Ansonsten muss sich Wimdu aber nicht verstecken: Auf dem iPhone macht die Plattform eine sehr gute Figur und punktet wie Airbnb mit viel Übersicht, einer guten Optik und kompakten Informationen. (App Store-Link)

9Flats: Leider nicht mit einer eigenen App im App Store vertreten. Immerhin ist die Webseite für mobile Endgeräte optimiert.

Generell haben wir in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gesammelt. Die Gastgeber der von uns gebuchten Privatunterkünfte waren stets freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Oftmals bekommt man tolle Insider-Tipps aus der Region, die es in einem großen, „unpersönlichen“ Hotel vielleicht nicht geben würde. Dass es schwarze Schafe gibt, ist sicherlich nicht auszuschließen – aber das kann bei normalen Hotels ja sicherlich auch der Fall sein.

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Kommentare 10 Antworten

  1. Ich bin schon bei Airbnb angemeldet; eine Möglichkeit die 31 Euro trotzdem noch abzustauben gibt’s wohl nicht!????

    Ps: hatte bei einer Buchung für zwei Nächte rund hundert Dollar Gebühren und steuern: sind das staatliche Steuern in den USA oder wie ist das zu verstehen? War meine erste Buchung , daher noch die Unwissenheit.

    1. Wenn deine Frau sich noch mal anmeldet, bekommst du auch noch mal die 31 Euro 😉

      Zu den Steuern genau kann ich nichts sagen. Ich weiß nicht, ob es in den USA anders ist. In Europa kommen immer ein paar Gebühren dazu, aber gleich 100 US-Dollar für zwei Nächte ist schon viel. Es sei denn, du hast eine Unterkunft für 500 US-Dollar pro Tag bezogen 😉

    1. Wenn du dich über den Link aus dem letzten Absatz registriert hast, müsstest du auf der Webseite im Profil unter „Reiseguthaben“ die entsprechenden Infos finden.

  2. Bis jetzt habe ich noch nie etwas da gebucht, weil ich im Netz günstigere Unterkünfte gefunden habe.
    Nächster Versuch wird Dänemark.?

    1. Es geht m e nach dabei ja nicht nur um den Preis, sondern auch darum , dass das meist Privatleute sind. So hält den persönlichen Kontakt und dass du auch ein paar Tipps bekommst , die man im Hotel so eher nicht bekommt

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