Akkuwischer: Stiftung Warentest nimmt neun Modelle unter die Lupe

So schneiden die Reinigungshelfer ab

Neben Saug- und Wischrobotern sind wohl auch die relativ neuartigen Akkuwischer eine der besten Erfindungen der letzten Jahre, wenn es um die Sauberkeit im eigenen Zuhause geht. Während die meisten von ihnen mittels einer dicken Textilwalze, die angefeuchtet wird, Böden bequem wischen, gibt es auch einige Modelle, die sogar feuchten Schmutz aufnehmen und im können.

Die Stiftung Warentest hat in der neuesten Ausgabe für Juli 2025 insgesamt neun der beliebten Akkuwischer in einem Vergleichstest genauer unter die Lupe genommen. Von allen getesteten Exemplaren konnten alle wischen, vier davon sogar zusätzlich auch saugen. Allen Akkuwischern ist zudem gemein, dass sie die Böden mit einer Kombination aus Feuchtigkeit, Bewegung, Reinigungsmittel und Druck säubern, bei dem sie von einem akkubetriebenen Motor unterstützt werden.


Stiftung Warentest testete insgesamt neun Akkuwischer, die im Dezember des vergangenen Jahres sowie im Januar dieses Jahres eingekauft wurden. War beim Gerät kein Akku im Lieferumfang enthalten, kaufte man das vom Hersteller empfohlene Akku-Set dazu. Für die Tests nahm man bei den Akkuwischern die Einstellung vor, die die Anbieter in ihrer Gebrauchsanweisung für stark verschmutzte Böden empfohlen haben, beim Wischtest brachte man Flecken auf genormte Fliesen auf.

Zwei Modelle erhalten die Bewertung „Mangelhaft“

Zum Einsatz kamen Modelle von Dreame, Dyson, Tineco, Einhell, Kärcher, Vorwerk, Bosch, Philip und Bissell, die in den Kategorien Wischen, Saugen, Handhabung, Umwelteigenschaften, Haltbarkeit, Sicherheit und Schadstoffe qualitativ bewertet wurden. Im Bereich der reinen Akkuwischer konnte sich der Dreame H14 Pro mit einer Gesamtnote von 2,2 (gut) vor dem Dyson washG1, der ebenfalls auf die Note 2,2 kam, durchsetzen. Hier landete der Kärcher FC 8 Smart Signature Line mit einer Gesamtnote von 3,2 (befriedigend) auf dem letzten fünften Platz.

Die Stiftung Warentest nahm auch weitere vier Akkusaugwischer unter die Lupe, die gegeneinander angetreten sind. In dieser Kategorie konnte sich der Vorwerk Kobold VK7 mit SP7 Saugwischer und EB7 Elektrobürste mit einer Gesamtnote von 2,1 (gut) den ersten Platz sichern. Auf dem letzten vierten Platz landete bei den Akkusaugwischern der Bissell CrossWave OmniForce Edge Pro 4000N, der zusammen mit dem Modell des vorletzten Platzes, dem Philips 9000 Series Aqua Trio Nass- und Trockensauger (Note 4,7), mit der Note 5,2 (mangelhaft) abschloss. Alle anderen Akkus(saug)wischer landeten im Bereich Gut oder Befriedigend.

Der gesamte Vergleichstest von Stiftung Warentest lässt sich auf der Website des Anbieters einsehen und sowohl mit einem entsprechenden Abonnement oder auch als Artikel-Einzelkauf zum Preis von 4,90 Euro einmalig freischalten. Der Test findet sich darüber hinaus auch in der aktuellen Print-Ausgabe 07-2025 von Stiftung Warentest.

Anzeige

Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert