Apple-Geräte im Abo mieten: Wäre das etwas für euch?

Nach Cyberport steigt ein weiterer Anbieter ein

Implement-IT hat mir bis vor ein paar Wochen nichts gesagt. Während der Black Friday Woche habe ich dort allerdings das neue MacBook Air zu einem guten Kurs entdeckt und meiner Schwester empfohlen, abgesehen von einer leicht überlasteten Webseite hat alles prima funktioniert.

Nachdem bereits Cyberport vor einigen Wochen einen Miet-Service für Apple-Produkte an den Start gebracht hat, mischt nun auch Implement-IT mit. Neben den sechs lokalen Stores und dem Online-Shop soll sich so ein weiterer Vertriebsweg öffnen.


Auf den ersten Blick klingt die Sache gar nicht so verkehrt. Statt über 1.000 Euro für das neue MacBook Air zu bezahlen, ist man schon für 25,50 Euro im Monat dabei. „Die Monatsraten sind für die Kunden besonders günstig, da der hohe Restwert der Geräte nach Ablauf der Mietzeit bereits abgezogen ist. Hohe Anschaffungs- oder Finanzierungskosten fallen weg“, heißt es in einer Pressemitteilung des Shops.

So läuft die Rückgabe der gemieteten Apple-Devices

Allerdings kann man sich das MacBook Air nicht einfach für ein paar Wochen mieten. Die Vertragslaufzeit beträgt 36 Monate. Damit kommen beim angesprochenen MacBook Air Gesamtkosten von 918 Euro auf euch zu – und ihr müsst das Gerät nach drei Jahren wieder zurückgeben. Rund um das Ende des Vertrags lässt uns Implement-IT folgendes wissen:

„Nach Ende der Laufzeit können die Kunden ihr Gerät einfach zurückschicken und ihre Abonnements auf Wunsch mit dem neuesten Modell weiterführen. Die Kunden, die ihr Gerät behalten möchten, können es nach Ablauf des Abonnements zum fairen Preis abkaufen.“

Es gibt sicherlich verschiedenste Meinungen zu dem Thema, allerdings finde ich, dass man sich bei generell verzichtbaren Alltagsgegenständen wie Fernseher, Computer oder Spielekonsole immer nur das kaufen sollte, was man problemlos direkt bezahlen kann.

Zudem gibt es von Implement-IT keine Angaben dazu, was man unter einem fairen Preis versteht. Nach Adam Riese ist die Differenz zwischen Mitgebühr und Neupreis ja nur 100 bis 200 Euro groß – ich wage allerdings zu bezweifeln, dass man am Ende so günstig davon kommt. Für weitere Details klickt euch gerne in die FAQs.

Daher die Frage an euch: Würde so ein Miet-Modell bei einem Apple-Produkt für euch in Frage kommen? Welche Vor- und Nachteile seht ihr bei einer solchen Miete?

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Kommentare 19 Antworten

  1. Was ist eigentlich aus diesem Apple Abo geworden? Monatliche Gebühr und jedes Jahr das neueste iPhone bekommen…? In Deutschland hat Apple das nie gestartet…

  2. Für mich kommt so etwas nicht in Frage, da die Gesamtkosten weit über dem eigentlichen Wert liegen. Wenn ich mir ein Gerät kaufe, dann zahle ich es gleich. Wer das Geld nicht sofort hat, kann auch finanzieren. Das dürfte auch günstiger sein als das Abo Modell

  3. Man darf sich nichts vormachen. Auch ein günstiger Einmalpreis mit einer Laufzeit bei einem Mobilfunkanbieter ist eine Finanzierung. Allerdings gehört einem dann auch das Gerät.

    Wenn man das Geld hat ist Kauf in Verbindung mit einem günstigen Vertrag immer besser.

  4. Vor allem wäre interessant wie bei einem Garantiefall zu verfahren ist oder wird AppleCare gleich mit abgeschlossen?Ansonsten muss es ja immer über den Anbieter gehen,auch bei selbstverschuldeten Schäden.
    Richtet sich das ausschließlich an Privatnutzer,ggf wäre es ja was für Selbstständige..

  5. Da bei allen immer nur der faire Preis nach Ablauf des Abos genannt wird und nirgends ein konkreter Preis zum jeweiligen Produkt, kommt sowas für mich nicht in Frage. Wobei ich es hier auch mit der Mehrheit der User halte. Entweder ich kann es gleich bezahlen oder ich lass es besser bleiben. Meist kommt sonst nur eine böse Überraschung bei raus

  6. Finde das auch kein besonders gutes Angebot. Vor allem im Beispiel mit dem MacBook Air. Da zahlt man über 36 Monate 80€ weniger. Die würde ich in dem Fall immer drauflegen und bei Bedarf Finanzieren. Das geht doch oft sogar mit 0 %. Oder, klar, am besten direkt kaufen.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass man das Gerät dann für 80€ abkaufen kann. Was hier fair ist, ist sehr relativ. Der Wert des Gerätes nach 3 Jahren ist dann sicher noch bei gut 500€.

  7. Für mich kommt das nicht in Frage. Darüber hinaus frage ich mich, ob ich beim Tausch auf das neue Modell beide Geräte zeitgleich habe um das alte auf das neue Klonen zu können? Weiterhin ist das gerade für nicht technisch versierte schwierig….. Was passiert mit den Daten auf den Geräten?

  8. Solche Geschichten haben in der Regel einen Haken, also nein! Darüber hinaus sehe und handhabe ich es auch so, dass ich mir solche Dinge auch nur kaufe, wenn ich sie mir leisten kann.

  9. Ist Dich doch total widersinnig, wenn die Finanzierung über drei Jahre ähnlich hoch ist und mir das Gerät gehören würde. Außerdem ist es widersinnig von Mietmodell zu reden, wenn ich eine Laufzeit von drei Jahren habe. Zudem ist es irrsinnig anzubieten nach drei Jahren auf ein neueres Modell umsteigen zu können. Das könnte ich auch, wenn ich das Gerät zurückgeben würde und ein neues Mietmodell starten würde.
    Würde ich ständig ein aktuelles Modell bekommen für den monatlichen Mietpreis inkl. Absicherung von Ausfällen, dann wäre es ein Mietmodell was Sinn machen würde. Dann wäre es aber auch teurer.

    1. Das ist kein Geschäftsmodell. Sowas ist grundsätzlich auf Gewinn ausgelegt. Wenn dieses „Angebot“ trotzdem steht, sollte man vermutlich ganz sorgfältig das Kleingedruckte lesen. Niemand macht irgendwas aus lauter Gefälligkeit am Menschen. Bin bestimmt kein Öki – aber sinnvoll im eigentlichen Wortlaut ist es ganz bestimmt auch nicht, wenn nach 3 Jahren nur die Option des Kaufes gegen Restpreis oder zwangsweiser Umtausch steht. Meine Geräte laufen Minimum 4 Jahre und länger und wenn ich wirklich mal neu anschaffe, bekomme ich in der Bucht immer noch einen respektablen Preis für den Restwert. Selbst wenn ein Gerät defekt wäre, wird es von Bastlern gern genommen. Wozu dann also?

  10. Für mich würde sowas gar nicht in Frage kommen. Das ist ja wahrscheinlich auf Dauer teurer als der sofortige Kauf bei dem Händler des Vertrauens. Notfalls wäre ja auch der Ratenkauf eine Option, falls man das Geld nicht sofort hat.

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