Apple stellt HomePod der zweiten Generation für 349 Euro vor

Ausgestattet mit neuen Sensoren

Gerne hätten wir euch pünktlich um 15:00 Uhr informiert, doch Apples Ankündigung rund um den neuen HomePod kam ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, bei dem sowohl Frederick als auch ich bei einem wichtigen Termin festhingen. Daher nun in aller Kürze noch einmal das, was ihr seit heute Nachmittag im Apple Online Store bestellen könnt: Den HomePod der zweiten Generation.

Der neue HomePod kann ab sofort für 349 Euro im Apple Online Store bestellt werden, die Auslieferung erfolgt ab dem 3. Februar. Auf den ersten Blick sieht er genau wie sein Vorgänger aus und bietet auch ein vergleichbares Funktionsspektrum, die eine oder andere Überraschung hat Apple aber auf Lager.


„Aufbauend auf unserer Expertise und unseren Innovationen im Audiobereich liefert der neue HomePod satte, tiefe Bässe, natürliche Mitten und klare, detailreiche Höhen“, sagt Greg Joswiak, Senior Vice President of Worldwide Marketing bei Apple. „Mit wachsender Beliebtheit des HomePod mini ist das Interesse an noch kraftvollerem Klang gestiegen, der mit einem größeren HomePod erreicht werden kann. Wir freuen uns, dass wir Kundinnen und Kunden auf der ganzen Welt die nächste Generation des HomePod zur Verfügung stellen können.“

Verbesserungen insbesondere in Sachen Smart Home

Mit der Geräuscherkennung kann der HomePod auf Rauch- und Kohlenmonoxidalarme reagieren und eine Benachrichtigung direkt an das iPhone der im Haushalt lebenden Personen senden, wenn ein Geräusch erkannt worden ist. Diese Funktion wird mit einem Software-Update im Frühjahr aktiviert.

Der neue integrierte Temperatur‑ und Luftfeuchtigkeits­sensor ermöglicht die Messung der Umgebung in Innenräumen, damit Automationen erstellt werden können, um beispielsweise die Jalousien zu schließen oder automatisch den Ventilator einzuschalten, sobald in einem Raum eine bestimmte Temperatur erreicht wird.

Ebenfalls spannend: Der HomePod kann zeitbasierte Befehle ausführen. „Hey Siri, öffne die Jalousien jeden Morgen bei Sonnenaufgang“, erleichtert den Umgang mit Automationen. Ein neuer Ton zur Bestätigung zeigt an, wenn Siri eine Anfrage zur Steuerung von Zubehör ausführt, bei dem sich nichts sichtbar verändert, wie eine Heizung oder Zubehör in einem anderen Raum.

Unterstützung für Matter

Matter ist im vergangenen Herbst eingeführt worden und ermöglicht, dass Smart Home Geräte über verschiedene Ökosysteme hinweg funktionieren, während ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet bleibt. Apple ist zusammen mit anderen branchenführenden Unternehmen Mitglied der Connectivity Standards Alliance, die den Matter Standard weiterentwickelt. Der HomePod kann sich mit Matter kompatiblem Zubehör verbinden und es steuern und funktioniert dabei als zentraler Home Hub, auch für die Steuerung von unterwegs.

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Kommentare 36 Antworten

  1. Hab den 1.Gen + 2 Minis, sehe jetzt nicht warum ich den jetzt brauchen müsste. Hat jetzt nichts sooooo… übertreffendes. Zumal noch vor Monaten alles daraufhin deutete, dass es keinen neuen Großen geben wird, weil die kleinen ja so toll ankommen und im Klang optimal sind. Schlagargument zum Großen ist definitiv der Klang/ Bass und beim Mini der Preis. Naja 🫤

    1. Von optimal im Klang sind die Minis meilenweit entfernt. Kein vergleichbar den Großen. Weiß gar nicht, warum das immer proklamiert wird?

  2. Wenn es rein um den Musik bzw. den AirPlay2 Lautsprecher geht, bin ich mit meinen diversen SONOS und Libratone AirPlay Lautsprechern sehr zufrieden. Einzige Argument warum trotzdem oft noch parallel dazu ein HomePod mini in den Bereichen steht, ist die Intercom Funktion (die wir sehr oft nutzen, ist einfach so besser als durch das ganze Haus schreien zu müssen).

    1. Und da funktioniert ordentlich. Also Intercom. Ist bei uns ne Katastrophe und wird eigentlich nicht mehr verwendet, obwohl die Dinge dafür gekauft wurden.
      Zumal wir davor davon ausgingen, dass man da miteinander kurz quatschen kann. Geht bei den Echos nämlich, aber irgendwie wollen wir die Amazon Lautsprecher nicht auch noch.
      Am Ende ist es mühselig immer ne „sprachnachricht“ zu senden. Das hat mit „com“ auch nicht wirklich was zu tun.

      1. Also so wie wir das nutzen, funktioniert das gut. Aber wir sprechen auch nicht mit einander darüber, sondern geben nur so schnell Informationen raus. Bsp. von der Küche im EG ins Büro im Dachgeschoss „Essen ist fertig, kannst runter kommen“ oder „Bin von Einkaufen zurück, kannst du die Getränke aus Auto holen und in den Keller bringen“.

        Würden wir richtig darüber sprechen wollen, wäre das so sicherlich nichts, wobei dass eigentlich für Apple keine sehr große Sache wäre. Die Apple Watch hat ja zum Beispiel auch schon eine Walkie Talkie Funkton, die sicherlich ohne viel aufwand in den Homepod eingebaut werden könnte.

        1. Okay. Danke.
          Aber selbst das Absenden einer Nachricht ist nicht intuitiv. Mal von den diversen Abhängigkeiten abgesehen, die man beim Einrichten beachten muss (Raumzuordnung und Name). Wir haben die im Kinderzimmer und die Zimmer sind auch so benannt. Es ist aber nicht möglich, Namen im Zimmer zu verwenden, egal ob man „Intercom“ oder „Nachricht an“ verwendet. Es kommt immer „kann keine Nachricht an deine Kontakte im Adressbuch senden“. Selbst wenn man es perfekt nach Lehrbuch absendet, klappt es zu maximal 70% und das Thema wurde ziemlich schnell beerdigt. Weil nicht alles Sicht stur an Phrasen halten und erinnern konnten. Kommunikation mit Siri ist und bleibt ne Katastrophe.

          Danke Dir

    1. Vermutlich weil sie nun mehr können, sind ja seit einige Zeit Temperatur und Feuchtigkeitssensoren verbaut, die nun mit einen kommenden Update scharf geschaltet werden.

      1. @MYTHOSmovado
        Weil ich mir durchgelesen habe, was der kann und ich persönlich der Meinung bin, dass die neuen Funktionen nicht genug Reiz haben ¯\_(ツ)_/¯

        1. LOL 😂 logisch, wenn man weder die einen gehört hat und die anderen noch nicht hören konnte … da kann man sich ein unfassbar gutes Urteil bilden. Held des Sounds 🙉

          1. Ja, bei Lautsprechern ist es funktional, die Luftfeuchtigkeit angezeigt zu bekommen. Und weil es ja Lautsprecher sind, ist die Temperatur im Raum der Lautsprecher auch wichtig.

            Und wenn der Lautsprecher auch noch Musik wiedergeben kann, hat man ein Kaufargument. 🫵💰

            Übrigens: wenn Redaktionen schon mal Wochenende haben, bringen die die neuesten alten Nachrichten auch an einem Montag. So wie seit ein paar etlichen Wochen auch „Appgefahren“ 😵‍💫🤷‍♂️

    1. Gut ist dass es wieder eine größeren gibt. Dann werden auch die Gebrauchtpreise des Gen. 1 etwas normaler. Ein vorhergesagter attraktiverer Preis des Gen. 2 kam aber leider doch nicht. Die lieben Gerüchte.

    1. Apple zwingt mich dann wohl mehr auszugeben und vernünftige Lautsprecher Richtung Nubert nuPro XS-3000 RC vorzumerken.

      Schade, ein paar große Homepods mit vernünftiger Anbindung wären eine gute und platzsparende Alternative gewesen.

        1. Ich denke physikalische Charakteristiken einer Audioanlage sind nicht abhängig von dem Alter des Benutzers. Nur seiner Gleichgültigkeit für den Einsatzzweck.

        2. In wieweit hat das was mit den Alter zu tun? Es gibt Leute die geben gerne Geld für Vinyls aus und wollen diese über einen Plattenspieler an guten Lautsprechern sich anhören.

          Die Frage ist also eher, wie Jung bist du denn? So dass du nicht verstehst dass es Leute gibt die Musik genießen und nicht nur konsumieren.

          1. Menschen, die sich noch mit alten Schallplatten hantieren, sind mit Sicherheit nicht die Zielgruppe für Homekit fähige Smartspeaker.
            Die loben auch in hundert Jahren noch die „gute alte“ Analogtechnik, obwohl sie keinen Unterschied mehr hören können.

          2. Und was machen Menschen, die für ihre Einsätze keine Qualitätseinbußen und Sound Delay tolerieren? Die mit vielen verschiedenen Systemen parallel qualitativ hochwertige Streams abspielen und dabei möglichst platzsparend bleiben möchten?

            Hast du in Betracht gezogen, dass meine Anforderungen weit höher liegen könnten als ein primitiver „Dumb“Speaker.

            Mir gefällt das Design und die Soundqualität ist gut genug für den Platz, den es einnimmt. Das wars aber auch schon. Apple hatte damit nie mehr Ambitionen als ihren eigenen Musikdienst.

          3. Trotzdem schlecht von Apple, mit einen Audio in Port erhöht so sich der potentielle Kundenkreis sofort und das ganze für nur wenige Ce t in der Herstellung.

  3. 1 will ich dir mittlerweile garnicht mehr, es ist einfach nur abartig wie Apple Siri auf der Strecke lässt! Wenn ich da Google und Alexa sehr…. Siri ist aktuell tot! Nur will ich Google und Alexa nicht Zuhause haben xD zum homepod, wieder so abgekapselt… Diesen Schrott stellt sich doch keiner in die Bude! Aktuell verichtet Bose seinen Dienst… Da muss Apple erstmal rankommen.

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