Pro und Contra: Mario auf dem iPhone

Am Sonntag ist nicht nur Gewinnspiel-Tag, sondern Pro und Contra angesagt. Heute haben wir ein ganz spezielles Thema herausgesucht: Mario und das iPhone.

Pro: Mario gehört auf jedes Gerät
Daran gibt es eigentlich keinen Zweifel: Mario ist das Urgestein der Videospiel-Helden und würde auch auf dem iPhone oder dem iPad eine gute Figur machen. Schließlich hat er sein Können schon auf unzähligen Konsolen und Handhelds bewiesen, die allerdings alle von Nintendo stammten.

Doch die Zahl der iOS-Besitzer, die sich nur wegen Mario einen DS oder 3DS zulegen, sollte gegen null tendieren. Das Interesse an Mario und seinen Freunden dürfte dagegen um ein Vielfaches höher liegen. Auch hier gibt es keinen Zweifel: Es wäre eine Goldgrube.

Egal ob Super Mario, irgendwelche Mini-Spiele, Tennis oder Golf, am besten natürlich Mario Kart – an der Technik und der nötigen Qualität könnte Nintendo kaum scheitern. Das Interesse scheint auch gegeben – worauf also warten?

Contra: Nintendo will seinen Helden behalten
Wer an Mario denkt, denkt auch sofort an Mario und Luigi. Warum sollte einer der größten Spieleentwickler der Welt etwas daran ändern? Eine bessere Werbefigur für die eigenen Plattformen kann es schon fast nicht mehr geben.

Bis vor wenigen Jahren dominierte Nintendo den Markt der mobilen Konsolen, angefangen natürlich beim Gameboy. Irgendwann gab es dann die PlayStation Portable, Konkurrenz von Sony. Und dann kam Apple. Mit einem völlig anderen Konzept – das sich anscheinend recht gut durchsetzt.

Warum um Himmels willen sollte Nintendo ein Produkt der Konkurrenz auch noch mit gutem Inhalt füttern? Schließlich ist es viel sinnvoller, einen Figur wie Mario und die unzähligen Spiele gemeinsam mit den eigenen Geräten zu vermarkten. So fließt schließlich das meiste Geld in die eigenen Kassen – und man sponsort Apple nicht mit mindestens 30 Prozent der Einnahmen.

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Vapiano: Restaurant mit eigener Gratis-App

Manchmal werden auch wir überrascht: Zum Beispiel mit einer App unseres Lieblingsitalieners.

Vapiano ist eine Restaurant-Kette, die unserer Meinung nach einen gewissen Mensa-Charakter (man muss sich sein Essen holen) mit sehr gutem Essen vereint. Dazu gibt es seit geraumer Zeit eine Gratis-App für das iPhone, auf die wir allerdings erst jetzt gestoßen sind.

Nach einem ersten Test – nein, wir waren heute noch keine Pizza essen – müssen wir sagen: Gar nicht so schlecht gemacht. Zwar nicht ganz perfekt, für den Online-Bereich und die Club-Registrierung öffnet sich der Browser, aber grafisch richtig nett und mit einigen Informationen zum Angebot.

Interessant finden wir auch die QuickLunch-Funktion. Wie oft saßen wir schon im Vapiano und konnten uns nicht entscheiden, was auf den Teller soll. Mit der App kann man sein iPhone mit in die Essensauswahl einbeziehen.

Letztlich bleibt die Frage: Kennt ihr noch andere Restaurants, die mit einer App im Store vertreten sind? Wo geht ihr gerne essen und nutzt euer iPhone dabei?

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Nur heute gratis: Alltagsmythen richtiggestellt

Alltagsmythen gibt es jede Menge. Und natürlich eine App, die Alltagsmythen richtig stellt.

SpritX Media Solutions haben nicht nur absolute Kracher wie den Disser oder die Fernbedienung für die Frau in den App Store gebracht, sondern auch halbwegs interessante Apps wie IRRTUM – Alltagsmythen richtiggestellt.

Die momentan mit durchschnittlich vier Sternen bewertete App kann derzeit kostenlos aus dem App Store auf das iPhone oder den iPod Touch geladen werden, normalerweise werden 79 Cent fällig.

Mit der App könnt ihr dann herausfinden, dass die Freiheitsstatue gar nicht in New York steht und ein Ausbruch aus dem Gefängnis gar keine Straftat ist. Einige der in der App vorgestellten Mythen sind bestimmt bekannt, interessant ist es trotzdem.

Als Zusatzfunktionen bietet die App unter anderem eine Volltextsuche, Favoriten oder den Versand einzelnen Mythen per Mail oder Facebook. Das Gratis-Angebot gilt nur am heutigen Sonntag.

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Gewinnspiel: Dichten für P-Flip und H6

Heute haben wir uns mal wieder etwas ganz besonderes ausgedacht – und es gibt Preise für alle von euch.

In dieser Woche verlosen wir wieder zwei Zubehörteile. Für Besitzer von iPhone und iPod Touch haben wir Dockingstations mit Solarzellen im Angebot, genauer gesagt das Dexim P-Flip, den Testbericht könnt ihr hier lesen. Für iPad-Besitzer haben wir den Luxa2 H6 ausgegraben, ein mobiler Halter für Tablet-PCs – den Test gibt es hier.

Was müsst ihr tun, um zu gewinnen? Ganz einfach: Kreativ sein. Ihr müsst ein Gedicht mit vier Versen (Zeilen) anfertigen, das nicht nur das Wort „appgefahren“ beinhaltet, sondern auch euren Wunschgewinn, also: „Dexim P-Flip“ oder „Luxa2 H6“.

Euer Gedicht sendet ihr einfach bis zum kommenden Dienstag, den 29. März, um 12:00 Uhr per E-Mail an contest [at] appgefahren.de. Wir werden die jeweils fünf lustigsten, kreativsten oder besten Gedichte auswählen, aus denen dann alle Nutzer per Abstimmung jeweils einen Sieger wählen.

Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen und pro Person nur eine Teilnahme möglich. Auch ist Apple nicht als Sponsor für dieses Gewinnspiel tätig. Wir wünschen viel Spaß und viel Erfolg.

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EA-Ausblick: Tiger Woods und Co

Während wir heute Vormittag ja schon auf die aktuellen Gameloft-Angebote hingewiesen haben, folgt nun ein Ausblick auf die kommenden Spiele von Electronic Arts.

Im Frühjahr 2011 will die große Spieleschmiede EA gleich mehrere Titel in den App Store bringen, allen voran die Weiterentwicklung eines alten Bekannten. Tiger Woods kehrt mit der PGA Tour 12 auf das iPhone und das iPad zurück.

Wir haben natürlich schon die ersten Informationen für euch. Selbstverständlich wird Tiger Woods für das Retina-Display optimiert sein, außerdem ist ein Multiplayer-Modus mit an Bord. Für Abwechslung vom Golf-Alltag sollen über 20 kleine Minispiele sorgen, bei denen ihr natürlich auch den Schläger schwingt. Weitere Eindrücke, gerade was die Steuerung anbelangt, bekommt ihr im unten eingefügten Youtube-Video.

Neben der Golf-Simulation will sich EA auf ein paar Casual-Games konzentrieren. Neben dem bereits erschienenen „Max and the Magic Marker“ (Testbericht) folgen in den kommenden Wochen Draw Jump (mit dem Finger Trampoline für die Spielfigur zeichnen), Don’t Fall Off (Balance-Spiel, nicht vom Boot fallen), Coconut Dodge (mit einem Krebs Kokosnüssen ausweichen und Münzen sammeln).

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Saisonstart in Australien: Kleiner Blick auf F1-Apps

Heute ist Sebastian Vettel auf die Pole-Position gefahren, morgen steht der erste Saisonlauf in Australien an. Wie steht es um iPhone und iPad?

Natürlich kann man die (hoffentlich nicht mehr ganz so langweilige)Königsklasse des Motorsports auch mit iPhone und iPad verfolgen. Die offizielle F1-Timing-App sticht natürlich sofort ins Auge, aber lohnt sich der Kauf der 25,99 Euro teuren Applikation überhaupt?

Eines können wir schon vorab sagen: Wer die recht teure Universal-App kaufen will, sollte es jetzt tun. Zum Saisonende wird sie zwar günstiger, dann bleiben auch nicht mehr viele Rennen. Und 2012 wird es mit absoluter Wahrscheinlichkeit eine neue Edition geben, die erneut bezahlt werden will.

Aber welche Vorteile bietet die teure App? Mit ihr bekommt man auf iPhone und iPad wohl so viele Informationen wie in keiner anderen App präsentiert, wenn denn Autos auf der Strecke unterwegs sind. Zu jeder Session, also auch dem Training, gibt es neben den Live-Zeiten auch die Streckenpositionen.

Für Formel 1-Freaks könnte es kaum etwas schöneres geben: Auf einer Steckengrafik kann man die aktuellen Positionen der Piloten verfolgen und genau sehen, wer wo und wie tief im Verkehr steckt und Zeit verliert. Dazu gibt es noch einen Live-Kommentar auf Englisch und viele weitere Daten & Fakten zum Geschehen auf der Strecke.

Aber was ist mit den Leuten, die keine 26 Euro ausgeben wollen? Einen großen Bogen sollte man um RTL Pole Position machen. Im vergangenen Jahr konnte man dort sogar noch einen Live-Stream verfolgen, mittlerweile bekommt man mehr Werbung als sinnvolle Informationen präsentiert.

Ans Herz legen können wir euch dagegen zwei Apps von freien Portalen, die zudem kostenlos angeboten werden, allerdings nur für das iPhone verfügbar sind. Neben Formel1.de, wo ich natürlich alles um die Königsklasse geht, gibt es noch das etwas umfangreichere Angebot von Motorsport-Magazin. Beide Apps verfügen über einen Live-Ticker zu den jeweiligen Rennen.

Nachtrag: Wer auf deutsche News und die virtuelle Streckenkarte verzichten kann, kann sich auch die offizielle und kostenlose F1-Timing-App für das iPhone laden. Ein Account auf formula1.com wird vorausgesetzt.

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Sehenswert: Cartoons aus der NICHTLUSTIG-App

Die App NICHTLUSTIG – nein, wir sind nicht auf der Hochstelltaste hängen geblieben – ist durchaus einen Blick wert.

Wer schon länger keinen Blick mehr in die App Store-Charts geworfen hat, wird nicht nur die Top-20-Platzierungen von New Kids Sagen und Coole Sprüche in den Verkaufscharts verpasst haben, sondern auch den kostenlosen Chartstürmer NICHTLUSTIG.

Die gerade einmal 5,5 MB schwere iPhone-App wurde nicht nur vom Entwickler mit fünf Sternen bewertet, sondern mittlerweile auch von fast 500 anderen Nutzern. Viereinhalb Sterne sind es im Schnitt – aber was kann die App?

Die über 1.100 kleinen Cartoons laden jedenfalls zum Schmunzeln ein und sollten zumindest für einen kleinen Zeitvertreib sorgen. Dafür, dass die App kostenlos angeboten wird, kann man in Sachen Aufmachung und Qualität echt nicht meckern.

Als kleine Zusatzfunktionen kann man sich durch Schütteln des Geräts einen zufälligen Cartoon anzeigen lassen und ein ausgewähltes Werk als E-Card per Mail senden oder auf Facebook und Twitter posten. Wirklich klasse…

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World of Goo bald auf dem iPhone

Seit Winter 2010 kann man den Mac-Klassiker World of Goo auch auf dem iPad spielen. Eine iPhone-Version soll es in Kürze geben.

Diese Meldung ist schon fast an uns vorbei gerauscht, aber wir wollen euch noch kurz darauf aufmerksam machen. World of Goo sollte in den kommenden Wochen auch auf dem iPhone spielbar sein.

Höchstwahrscheinlich wird das Spiel als eigenständige Version im App Store erscheinen, nachdem die iPad-Version Anfang des Jahres den Zusatz „HD“ bekommen hat. Lauffähig wird World of Goo auf iPhone 3GS, iPhone 4 und den neueren Touch-Modellen .

Die größte Problematik bei der Portierung auf das iPhone sei nach Angaben des Entwicklers die Bildschirmgröße gewesen. Doch schon nach wenigen Minuten würde das nicht weiter störend auffallen. „Zusätzlich haben wir einen Zoom eingebaut, falls die Finger doch mal zu dick sind“, berichtet der Entwickler in seinem Blog.

Wer ein iPad besitzt, kann sich das sehr empfehlenswerte Spiel natürlich schon laden. Der Preis liegt momentan bei 3,99 Euro.

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Umfrage: Das erste iOS-Gerät

In Amerika sind 70 Prozent der iPad 2-Besitzer Neukunden. Das bringt uns zu gleich zwei aktuellen Umfragen.

Auch wir sind in den gestrigen Warteschlangen vor den diversen Geschäften auf viele Apple-Freunde gestoßen, die sich ihr erstes iPad gegönnt haben. Aber wie sieht es beim iPhone aus? Hier gibt es ja mittlerweile die vierte Generation. Uns interessiert: Wann seid ihr in die iOS-Welt eingestiegen?

Für euch noch ein kleiner Blick in die Redaktion: Freddy hat als „Vorreiter“ erst im Sommer 2009 mit einem iPhone 3GS begonnen, Fabian folgte im Dezember mit dem gleichen Modell. Redaktions-Neuling Mel startete im September 2010 durch – mit einem gebrauchten 3GS.

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Reduziert oder kostenlos: Aktuelle iPad-Angebote

Folgende Angebote gelten natürlich nicht nur für iPad-Neulinge, die gestern zugeschlagen haben, sondern auch für die alten Hasen mit dem iPad der ersten Generation.

Virtual City HD: Das im Oktober 2010 erschienene Spiel ist vielleicht sogar höher einzuschätzen als Sim City. Auch in Virtual City HD müsst ihr eine eigene Stadt aufbauen und in fünf Umgebungen 50 abwechslungsreiche Level und 18 Missionen absolvieren. Bei über 50 Gebäuden und 25 Gütern sollte so schnell keine Langeweile auftreten. Der Preis ist momentan von 5,49 auf 2,39 Euro gesenkt.

Catan HD: Auch die Siedler von Catan feiern den Release des iPad 2 in Europa. Wer das Brettspiel kennt und es auch auf dem iPad spielen will, kann jetzt fast zwei Euro sparen: Es geht von 3,99 auf 2,39 Euro nach unten. Der Umfang geht in Ordnung, weiteren Stoff gibt es mit der Seefahrer-Erweiterung, die für 2,99 Euro freigeschaltet werden kann.

Helsing’s Fire HD: Ist mit 79 Cent statt 2,39 Euro momentan nicht nur richtig günstig, sondern auch irgendwie ein ganz anderes Spielprinzip. In verschiedenen Umgebungen muss man seine Spielfiguren so platzieren, dass Schatten und Licht in den verschiedenen Leveln genau richtig auf Freund und Feind geworfen werden. Große Action gibt es zwar keine, aber nicht nur Puzzle-Fans dürfen den Download bedenkenlos starten.

LiveSketch HD: Auf dem neuen iPad darf auch ein erstes Malprogramm nicht fehlen. Für den Einstieg empfehlen wir natürlich gerne etwas kostenloses. LiveSketch HD bietet sicher nicht die meisten Möglichkeiten, kostet normalerweise aber 1,59 Euro und ist durchaus einen Blick wert. Für die ersten kleinen Bilder wird es in jedem Fall reichen.

Hinweis: LiveSketch HD kostet schon wieder 1,59 Euro. Für diesen Preis würden wir eher zum Zeichen Pad greifen, das übrigens auch für Kinder sehr gut geeignet ist.

Wem das alles noch nicht reicht: Electronic Arts hat bereits vor einigen Tagen Apps reduziert, die weiterhin vergünstigt zu haben sind. Weitere Informationen findet ihr in diesem Artikel.

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Gameloft-Angebot: Drei aktuelle Spiele für je 79 Cent

Gleich drei iPhone-Spiele bietet Gameloft am Wochenende für 79 Cent an. Es handelt sich zwar nicht um die neuesten, aber doch recht aktuelle Spiele.

Den Anfang wollen wir mit Sacred Odyssey: Rise of Ayden machen. Das Rollenspiel sorgte in diesem Jahr nicht nur mit einem Inhalt, sondern auch mit dem Verkaufsmodell für Aufregung. Es wurde gratis angeboten, wer mehr als das Tutorial spielen wollte, musste den Rest des Spiels per In-App-Kauf freischalten.

Das hat sich auch in den Bewertungen bemerkbar gemacht, mittlerweile gibt es auch eine normale Kaufversion. Hier sieht es schon wieder besser aus: Das Abenteuer von Ayden ist mit durchschnittlich vier Sternen bewertet worden.

Kandidat Nummer zwei ist Eternal Legacy, das den Spieler irgendwie an das gute alte Final Fantasy erinnert, aber ein eigenständiges Rollenspiel ist. Natürlich muss auch hier die Welt gerettet werden, im Mittelpunkt stehen dynamische, rundenbasierte Kämpfe in 3D-Grafik. Auch hier kann man für 79 Cent eigentlich nicht viel falsch machen.

Wer auf der Suche nach noch mehr Action ist, sollte am Wochenende einen Blick auf Starfront: Collision werfen. In diesem Echtzeit-Strategie-Titel ist auf dem Bildschirm wirklich immer etwas los und auch hier fällt der Preis auf 79 Cent. Im Gegensatz zu Command & Conquer oder ähnlichen Titel, die eher lieblos umgesetzt wurden, kommen Strategie-Fans wirklich auf ihre Kosten.

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Tizi im Test: Mobiles Fernsehen für iPhone und iPad

Über 100 Euro für ein kleines Gerät, mit dem man DVB-T-Empfang auf iPad und iPhone ermöglicht? Wir wollten herausfinden, ob sich das lohnt.

Unser Testkandidat hört diesmal auf den Namen Tizi und stammt aus der Schmiede von Equinux. Im Internet ist der kleine mobile Empfänger für rund 130 Euro erhältlich, die Preisempfehlung des Hersteller liegt bei 149 Euro. Macht sich diese Investition bezahlt?

Nach dem Auspacken ist die Erstinstallation des Tizi eigentlich ein Kinderspiel. Man packt das Gerät, das in etwa so breit und tief, aber deutlich kleiner als das iPhone ist, aus und kann schon fast loslegen. Um den Tizi in Betrieb zu nehmen, muss man lediglich auf den Knopf auf der Seite drücken und die Antenne aus dem Gehäuse ziehen.

Aber wie kommt das TV-Signal vom Tizi zum iPhone oder iPad? Dazu lädt man sich einfach eine kostenlose Universal-App aus dem App Store und verbindet sich danach mit dem vom Tizi aufgebauten WLAN-Netzwerk. Nach einer kurzen Sendersuche, die durch regionale Daten-Informationen beschleunigt wird, kann es auch schon mit dem Fernseh-Genuss losgehen.

Trotz der kleinen Antenne, die übrigens einen flexiblen Schaft besitzt und damit vor Brüchen geschützt wird, ist der Empfang erstaunlich gut, besonders auf dem Retina-Display des iPhone 4 weiß die Qualität zu überzeugen. Ein weiterer Vorteil: Durch die kabellose Übertragung kann man den Tizi in empfangsschwachen Gebieten am Fenster platzieren. Entfernungen von bis zu 20 Metern waren in unserem Test kein Problem.

Tolle App bietet klaren Mehrwert
Aber was nützt die beste Hardware, wenn die App nichts taugt? Wir waren von tizi.tv – so nennt sich das kostenlose Programm des Herstellers – sehr angetan. Der Aufbau ist logisch und mit einer modernen Optik versehen, im Vergleich zu Apps der Konkurrenz liegt man hier Meilen voraus.

Die Verzögerung im Vergleich zum normalen DVB-T-Empfang liegt bei unter einer Sekunde, der Senderwechsel geht ebenfalls halbwegs zügig von statten. Sogar an eine Multitasking-Fähigkeit wurde gedacht: So kann man bei einer Werbepause die App beenden, hört auf Wunsch weiter den Ton und kann eben andere Dinge erledigen, um dann direkt zum Fernsehprogramm zurückzukehren.

Es ist sogar möglich, das aktuelle Fernsehprogramm aufzuzeichnen – wobei allerdings sehr viel Speicherplatz notwendig ist, da die Daten nicht komprimiert werden – ein Spielfilm verschlingt in etwa zwei Gigabyte. Gewünscht hätten wir uns hier noch ein TimeShifting – oder zumindest eine Funktion, um das aktuell laufende Programm zu pausieren.

Zwei Fragen haben wir uns natürlich noch gestellt: Wie lange hält der Akku des Tizi durch und wie genau funktioniert das mit dem WLAN? In unserem Test erreichten wir, je nach Empfangsqualität, eine Laufzeit von rund dreieinhalb Stunden – da kann die nächste Fußballübertragung getrost kommen. Und wer länger schauen will, kann gleichzeitig per USB für zusätzlichen Saft sorgen.

Leider nur ein Tuner verbaut
Die beiden einzigen Kritikpunkte, die wir finden konnten: Man muss sich ständig zum Tizi-WLAN verbinden, um Fernsehen zu können. Unterwegs im Grünen, wo sonst kein Netzwerk verfügbar ist, wird man automatisch verbunden – zuhause muss man dagegen manuell wechseln. Dann kann natürlich auch die normale Internetverbindung nicht weiter genutzt werden, was vor allem Nutzern von Wifi-iPad und iPod Touch stören könnte. Aber leider ist WLAN die einzige Möglichkeit, solche Datenpakete in guter Qualität zu übertragen.

Nachteil Nummer zwei: Es ist nur ein Tuner vorhanden und nur ein Gerät kann sich zum Tizi verbinden. Solange man alleine schaut oder man sich über das Programm einig ist, stellt das allerdings kein Problem dar.

Unser Fazit: Das Hardware-Paket Tizi weiß zu überzeugen, die Software ist fast perfekt, kann aber durch Updates weiter verbessert werden. AirPlay ist sicher ein interessantes Thema, das es zu verfolgen gilt. Und auch eine Software für Mac oder PCs wäre interessant, um sich die Anschaffung weiterer Geräte zu ersparen.

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Das ging flott: Apple veröffentlich iOS 4.3.1

Das ging ja schneller als gedacht: Soeben hat Apple iOS 4.3.1 zum Download bereit gestellt.

Wir sind gerade mit unserem iPad 2 nach Hause gekommen und wollten es Synchronisieren, da ploppt auch schon eine Update-Meldung auf. Apple verbreitet iOS 4.3.1 über iTunes und die hauseigenen Server (iPhone anschließen und in iTunes nach Updates suchen).

Nach dem Update auf iOS 4.3 klagten ja einige iPod Touch- und iPhone-Nutzer über Grafikprobleme und einen erhöhten Akku-Verbrauch. Diese Probleme sollten mit dem heutigen Update hoffentlich der Vergangenheit angehören.

Apple selbst gibt die Änderungen wie folgt an:
– Beheben eines Grafikfehlers auf dem iPod Touch der vierten Generation
– Lösungen für Probleme beim Aktivieren und Verbinden mit einigen mobilen Netzwerken
– Beheben des Bildschirmflimmerns bei einigen TV-Geräten beim Verwenden des Apple Digital AV Adapter
– Beheben eines Problems beim Authentifizieren mit einigen Webdiensten für Unternehmen

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Jetzt laden: Optimierte Apps für das neue iPad 2

In diesen Minuten startet der iPad 2-Verkauf in Deutschland und einige Nutzer werden ihr neues Schmuckstück schon in den Händen halten. Aber welche Apps sind eigentlich schon für das neue iPad optimiert?

Infinity Blade: Das kurzweilige Action-Rollenspiel mit wenig Story, dafür aber guter Steuerung und noch besserer Grafik, sieht auf dem iPad 2 noch ein wenig besser aus. Wer sehen will, was auf mobilen Geräten möglich ist, lädt sich die 4,99 Euro teure Universal-App.

Asphalt 6: Adrenalins HD: Auch Gameloft hat sich nicht auf die faule Haut gelegt. Der 5,49 Euro teure Arcade-Racer läuft auf dem iPad 2 doppelt so schnell wie auf seinem Vorgänger. Schatten und Straßenbeleuchtung werden nun in Echtheit berechnet, auch die restlichen Effekte wurden verbessert.

Real Racing 2 HD: Wer es etwas realistischer mag, greift zum 7,99 Euro teuren Rennspiel von Firemint. Nur auf dem iPad 2 entfaltet Real Racing 2 HD seine volle Pracht, unter anderem mit deutlich besseren Texturen und Full-Screen-Antialising, also Kantenglättung auf dem kompletten Display.

iMovie: Apples Universal-App iMovie kann für 3,99 Euro geladen werden und funktioniert nur auf dem iPhone 4, dem neuesten iPod Touch und eben dem iPad 2. Mit dem neuen Tablet kann man die beiden Kameras nutzen, kleine Filme aufnehmen, schneiden und mit Effekten versehen.

GarageBand: Die ebenfalls 3,99 Euro teure Musiker-App kann zwar auch auf dem iPad der ersten Generation installiert werden, läuft auf dem iPad 2 aber deutlich schneller. Instrumente werden zügiger geladen, Titel schneller im- und exportiert. Auf jedenfalls einen Blick wert.

Dead Space: Der erst kürzlich in Deutschland erschienene Action-Titel von Electronic Arts ist in der iPad-Fassung auf 4,99 Euro reduziert und bereits für das iPad 2 optimiert. Auch hier kommt man in den Genuss einer deutlich besseren Grafik, etwas gruselig ist es aber schon…

Jenga HD: Wer es lieber ruhiger und entspannt mag, darf Jenga HD ausprobieren. Das bekannte Türmchenspiel nutzt das im iPad 2 verbaute Gyroskop und kostet gerade einmal 79 Cent. Um die verbesserte Steuerung zu aktivieren, muss man die optimierte Steuerung in der unteren rechten Ecke des Displays gleich NEBEN dem Knopf aktivieren – ein Darstellungsfehler, der mit einem Update behoben wird.

Video Puzzle!: Und noch eine 79 Cent-App, diesmal mit dem Einsatz der Kamera. In Video Puzzle! kann man das aktuelle Kamerabild für ein kleines Spielchen verwenden – ein netter Showeffekt. Funktioniert natürlich nur mit dem iPad 2, dafür aber auch mit beiden Kameras.

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ToucHotel: Zimmer mit sozialer Note finden

Holidaycheck, Booking.com und HRS. Im Internet gibt es viele verschiedene Dienste. ToucHotel ist eine neue Gratis-App, mit der man ebenfalls sein Hotelzimmer reservieren und zudem ein kleines Bewertungs-Netzwerk aufbauen kann.

Wir haben uns die kostenlose iPhone-Applikation ToucHotel natürlich genauer angesehen, vielleicht verbirgt sich dahinter ja ein kleines Talent, das bisher ohne große Aufmerksamkeit auskommen musste – andere Apps haben vielleicht einen größeren Namen, aber das muss ja nichts bedeuten.

Auswahldialogen bezüglich Push-Benachrichtigungen und Ortungsdiensten gelangt man auch gleich auf den sehr schlichten Startbildschirm, auf dem gleich einige Darstellungsfehler ins Auge stechen (siehe Screenshot 3) – hier wird hoffentlich noch nachgebessert. Immerhin: ToucHotel ist im Gegensatz zu leider immer noch sehr vielen Apps Retina-optimiert.

Hotels können in einer Stadt, in der Umgebung oder anhand der Chronik gesucht werden. Bevor man jedoch eine Liste mit den verfügbaren Zimmern angezeigt bekommt, muss man die Reisedaten eingeben, was dank zwei Auswahlfenstern recht schnell von statten geht.

Direkt danach gibt es die Resultate, inklusive Sterne, Preis und Bewertung. Natürlich kann eine Detailansicht aufgerufen werden, wobei eine recht lange Ladezeit von einigen Sekunden auftritt. Neben Infos, Fotos und einer Karte kann natürlich auch gleich gebucht werden – hier wird im übrigen auf die Datenbank von booking.com zurückgegriffen, was in Sachen Qualität sicher kein schlechtes Zeichen ist.

Privates Netzwerk für Hotelbewertungen
Vergeblich sucht man Bewertungen und Rezensionen von anderen Nutzern, die man auf so vielen anderen Webseiten und Apps finden. Stattdessen gibt es ein privates soziales Netzwerk, das man sich mit Freunden teilen kann.

Das ganze funktioniert wie folgt: Hat man sich einen Account angelegt (man kann auch sein Facebook-Konto verwenden), kann man sich mit Freunden zusammenschließen und deren Bewertungen zu bestimmten Hotels aufrufen. Gefunden werden kann man zum Beispiel über Mailadresse oder Telefonnummer, beides bleibt natürlich verborgen.

Aus unserer Sicht gibt es bei diesem System einen großen Vorteil, aber auch einen dicken Nachteil. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wenn eine vertraute Person ein Hotel bewertet hat, kann man sich im Normalfall auf die Richtigkeit der Aussagen verlassen. Bei anderen Diensten fragt man sich ja oft, ob die Bewertungen überhaupt der Wahrheit entsprechen – in ToucHotel kann man auf die Meinung von Freunden vertrauen. Der Nachteil: Die Quantität der Bewertungen ist natürlich sehr gering – denn nur wer die App nutzt und pflegt, bringt Inhalte – vielleicht können wir mit diesem Artikel ja positiv zur Verbreitung und Nutzung beitragen.

Zum Schluss noch kurz ein Blick auf die letzten beiden Reiter im Hauptmenü von ToucHotel. Unter Favoriten werden, wie könnte es anders sein, Hotels angezeigt, die man zuvor entsprechend markiert hat. Auch Freunde können sehen, welche Hotels man auch in Zukunft nicht auslassen würde.

Im Menüpunkt Reservierungen werden alle Buchungen aufgelistet. Besonders praktisch hierbei ist, dass alle Daten offline verfügbar sind. So kann man auch im Ausland oder bei einer schlechten Verbindungsqualität noch auf seine persönlichen und wichtigen Informationen zurückgreifen – darauf möchten wir im Zweifel nicht verzichten.

Insgesamt wird durch die persönlichen Verknüpfungen interessante Möglichkeiten geboten, ein paar externe Bewertungen hätten bei gänzlich unbekannten Hotels aber nicht geschadet – ebenso wie ein leicht aufgepepptes Design. Bleibt die Frage: Welche App oder Webseite nutzt ihr auf eurem iPhone, um euer Hotelzimmer zu buchen? Ist ToucHotel mit dem sozialen Ansatz vielleicht ein Blick wert – interessante Ansätze werden ja auf jeden Fall geboten.

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