Camera Guard: Neue Mac-App schützt Webcam und Mikrofon vor Angriffen von außen

Kürzlich machte ein Bild im Internet die Runde, auf dem zu sehen war, dass Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Mikrofon und Webcam seines Laptops abgeklebt hat. Einfacher geht es mit Camera Guard.

Camera Guard Mac

Geheimdienste, Hacker, Spanner oder Online-Betrüger – im Internet ist man längst nicht mehr sicher vor Angriffen von außen. Wem die Privatsphäre heilig ist, greift wie Mark Zuckerberg entweder zum Klebeband, oder installiert sich die neue Mac-Anwendung Camera Guard. Diese lässt sich auf der Website der Entwickler von ProtectStar in zwei Varianten herunterladen.


Neben einer kostenlosen FREE-Version, die bereits den Schutz der Webcam und Sicherheitshinweise über Zugriffe beinhaltet, kann auch eine PRO-Variante bezogen werden. Letztere hält zudem einen Schutz des Mikrofons, den sogenannten Deep Detective, einen Schutz gegen bekannte und unbekannte Zugriffsversuche, eine Protokollierung in einer Logdatei, einen Passwortschutz und einen 24/7-Support per E-Mail bereit und kostet in der Einführungswoche 19,90 Euro statt später fällig werdender 29,90 Euro.

Camera Guard kann auf allen Macs ab OS X 10.11 installiert werden und benötigt lediglich 30 MB an freiem Festplattenspeicher. Neben einer englischen Sprachversion steht die Anwendung auch bereits in deutscher Sprache zur Verfügung. Laut Angaben der Entwickler wurde „auf eine nachhaltige Verwendung der Systemressourcen Wert gelegt: Die Software verwendet minimalen Speicherplatz, nutzt kaum Hauptspeicher und Prozessor, so dass die Gerätebatterie stets geschont wird.“

Deep Detective meldet unbekannte Angriffsversuche

Die App soll im Idealfall als Kombination zu bestehenden Sicherheitslösungen wie Firewalls oder Antiviren-Scannern eingesetzt werden und nistet sich nach der Installation auf dem Mac mit einem kleinen Symbol in der Menüzeile des Schreibtisches ein. Von dort kann jederzeit der Webcam- und Mikrofon-Schutz außer Kraft gesetzt, der Deep Detective (de-)aktiviert und ein aktueller Log der letzten Ereignisse eingesehen werden. In den Einstellungen der App lässt sich zudem ein Passwort-Schutz einrichten, um Camera Guard vor Veränderungen, Beenden und einer Entfernung der Software zu sichern.

Camera Guard blockiert und überwacht während der Nutzung Anwendungen und Prozesse, die versuchen, auf Kamera und Mikrofon des Macs zuzugreifen. „Jeder Sicherheitsverstoß wird mit einem Hinweis gemeldet“, heißt es auf der Website der Macher, zudem lassen sich OS X-Benachrichtigungen in den Einstellungen der App aktivieren. Der intelligente Deep Detective erkennt zudem sogar unbekannte Angriffe: „In Camera kontrolliert Deep Detective permanent, welcher Prozess oder Programm gerade auf die Kamera zugreifen möchte. Zudem meldet es bekannte – wie auch Dank moderner heuristischer Methoden – unbekannte Angriffsversuche. Hackern, Spionen und Trojanern wird proaktiv jede Möglichkeit verwehrt, Dich ausspionieren zu können“, so lässt das ProtectStar-Team verlauten.

Wie tief Camera Guard in das System von OS X eingreift und mit welchen Techniken die Sicherheit garantiert wird, darüber lässt sich auf der Website allerdings leider nichts Näheres erfahren. Gerade im Hinblick auf Sicherheit und Transparenz wären hier konkretere Informationen wünschenswert gewesen – andererseits wird so auch wiederum die eigene Software geschützt, indem für potentielle Hacker möglichst wenig Infos nach außen getragen werden.

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Kommentare 14 Antworten

  1. Das ist der Gag des Jahres! Ausgerechnet Zuckerberg, der größte Datendieb der Welt, klebt seine Cam zu! ??????????????????????????
    Feiger Hundling!

  2. Ich soll mit irgendeiner Software die Kamera sperren, die andere Software aktivieren will?

    Im Ernst?

    Das sind ja echt haarsträubende Ideen!

  3. Einfach kein Flash installieren und Macs nutzen. Und wenn die Kamera leuchtet ohne mein zutun dann sollte ich nachdenken.

    Der Artikel ist oberflächlich und beschreibt nicht wie im Detail so ein „Übergriff“ statt finden soll außer ich installiere mir schadhafte Software bzw. Flash/Java und Co. Kack.

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