Anthropics Chatbot Claude (App-Store-Link) hat am Wochenende den ersten Platz der Kategorie „kostenlose Apps“ im US-App-Store erreicht. Die App ist damit die am häufigsten heruntergeladene kostenlos Anwendung für iOS und Co. Der rasante Aufstieg kam kurz nachdem die US-Regierung versucht hatte, die Nutzung der Technologie durch staatliche Behörden einzuschränken, wodurch die KI plötzlich weltweit in den Schlagzeilen auftauchte und gleichzeitig deutlich mehr Interesse erzeugte.
Laut Daten von SensorTower befand sich Claude Ende Januar noch knapp außerhalb der Top 100 der US-App-Store-Charts. Im Februar stieg die App allmählich in die Top 20 auf, bevor sie in den letzten Tagen rasant an Popularität gewann: von Platz sechs am Mittwoch auf Platz vier am Donnerstag und schließlich auf Platz eins am Samstag.
Ein Sprecher von Anthropic bestätigte, dass die Neuanmeldungen vergangene Woche täglich neue Rekordwerte erreichten. Die Zahl der kostenlosen Nutzer stieg seit Januar um über 60 Prozent, während sich die Anzahl der zahlenden Abonnenten in diesem Jahr mehr als verdoppelte.
Der plötzliche Anstieg der Downloads steht in Zusammenhang mit den Verhandlungen von Anthropic mit dem Pentagon. Das Unternehmen versuchte, vertragliche Sicherheiten durchzusetzen, die verhindern sollten, dass seine KI-Modelle für Massenüberwachung oder autonome Waffen eingesetzt werden.
Bei der US-Regierung stieß dieser Vorstoß allerdings auf wenig Begeisterung. So ordnete US-Präsident Donald Trump an, dass Bundesbehörden die Nutzung aller Produkte von Anthropic einstellen sollten. Zudem erklärte der Verteidigungsminister, Pete Hegseth, das Unternehmen sei eine Bedrohung für die Lieferkette.
Claude-Downloads stiegen durch mediale Berichterstattung
Der Disput zwischen Anthropic und der US-Regierung hatte zu einer breiten öffentlichen Diskussion geführt. Die mediale Aufmerksamkeit trug maßgeblich dazu bei, dass sich immer mehr Nutzer und Nutzerinnen für Claude interessierten. Auch OpenAI kündigte nun eine eigene Vereinbarung mit dem Pentagon an, die ebenfalls Schutzmechanismen gegen Massenüberwachung und autonome Waffen vorsieht. Claude hatte OpenAIs Chatbot ChatGPT am Wochenende den Rang als beliebte Chatbot-App im US-App-Store abgelaufen.

Moin, hat einer von euch erfahrung mit der Claude KI ?
Wenn ich mir die Bewertungen durchlese steht dort sehr höffig das man grundlos gesperrt wird.
Eine Reaktion oder Kommentar von Claude gibt es nicht.
Was ist eure Erfahrung mit der Claude KI?
Merci für eurer Feedback
nutze ich schon lange, quasi seit es in der eu freigeschaltet wurde. finde es deutlich besser und konkreter als chatgpt. auch für anspruchsvolle aufgaben wie berechnungen und programmierung deutlich besser als chatgpt. ich finde claude knapp besser als deepseek. deepseek ist aber nicht so energie hungrig wie claude.
le chat von mistral ai sollte aber auch erwähnt werden. eine französiche alternative zu den ganzen chinesisichen und amerikanischen ki. daher aktuell auch mein favorit.
Wenn man bedenkt, dass Antrophic zusammen mit OpenAI der Meinung war, dass die KI im militärischen Bereich nicht ohne menschliches Zutun agieren darf und deshalb A. durch die Regierung geächtet wurde…
…und kurz danach dann OpenAI eine entsprechende Vereinbarung mit dem Militär unterschrieb, wo genau diese Klausel fehlt.
👎👎👎
Aufpassen. Beide kooperieren schon lange mit dem Militär und müssen genau wie alle anderen US Firmen auch jederzeit Daten mit Geheimdiensten teilen.
Der Unterschied hier war, dass Anthropic sich von Anfang an als eine Firmensoftware positioniert hat und als erste in hochgradig vertrauliche Prozesse/Systeme des Pentagons implementiert wurde.
Sie haben dafür spezialisierte Modelle geliefert. Sie waren bereits ausgiebig mit Automatisierung und Überwachung beteiligt. Was die Monarchen des Trumpiums aber haben wollten, verstieß nicht nur gegen die Verträge, Verfassung und Ethik, sondern würde die Stasi wie eine skandinavische Freiheitsrepublik aussehen lassen.
Anthropic kennt die Fehlerraten und kann das nicht verantworten, dass automatisiert Todesurteile verteilt werden. Das würde ihr restliches globales Business gefährden (und sie sind eine der tatsächlich relativ profitablen unter der Konkurrenz).
OpenAI hat allerdings eine sehr enge Timeline. Bis etwa 2027 wären sie bankrott und müssten schließen – alle Versuche für neue Investitionen haben versagt und die Werbung hätte nach Prognosen nicht ausgereicht.
Sie haben zwar die selben „roten Linien“ im Vertrag festgesetzt, die auch bei Anthropic galten, aber sind da nicht so eng, was ihr nicht existierendes Geschäft angeht. Historisch haben sie eher keine roten Linien als „ursprüngliche Non-profit und open source Organisation“.
Ich habe ChatGPT pro (20 US$) gekündigt, weil für meine Zwecke unbrauchbar, viele Halluzinationen, falsche Antworten. Den Vogel abgeschossen hat die 25-Millionen-Dollar-Spende von Greg Brockman, Mitbegründer und Chef von OpenAI, an Trumps Wahlkampf. Seither nutze ich Perplexity pro, für meine Zwecke himmelweit überlegen. Claude läuft in der kostenlosen Version seit ein paar Wochen parallel, ich kann beides beruflich brauchen. Mir gefällt Claude sehr viel besser als ChatGPT, schöne Sprache, knappe Antworten, reagiert präzise auf Vorgaben. Bisher höchst empfehlenswert, obwohl kostenlos
Kann ich nur zustimmen. Aktuell ist die Auswahl, die man mit Perplexity bekommt, die sinnvollste. Und die Modelle werden schnell genug aktualisiert.
Ansonsten nutze ich zusätzlich einige offline Modelle, die auf der Grafikkarte laufen. Insbesondere wenn man eine Aufgabe länger laufen lassen kann und dafür aber möglichst keine Guardrails oder sonstige Einschränkungen gebrauchen kann (+ keine Datenschutzverstöße durch US Server).
Bei Claude fehlt mir die Möglichkeit mit der KI auf deutsch zu kommunizieren. Via Sprache antwortet Claude nur auf Englisch, zumindest in der freien Variante. Ob das in den Bezahlvarianten anders ist, konnte ich nicht herausfinden
ja claude ist gut und deutlich besser als chatgpt.
le chat von mistral ai oder lumo von proton sind aber sehr gute europäische alternativen.