Deutscher Computerspielpreis: Trüberbrook als bestes Spiel ausgezeichnet

see/saw wird bestes mobiles Spiel

Gestern Abend wurde in Berlin der Deutsche Computerspielpreis verliehen – und unter die Preisträger haben es auch zwei Titel geschafft, die wir euch bereits in der Vergangenheit vorgestellt haben. Wer sonst noch alles einen Preis gewonnen hat, verraten wir euch in diesem Artikel.

Los geht es natürlich standesgemäß mit dem Titel „Bestes Deutsches Spiel“, über den sich Trüberbrook freuen darf. Das Computerspiel ist erst im März erschienen und auch im Mac App Store erhältlich, der Preis beträgt aktuell 29,99 Euro. Im Mac App Store bekommt das Spiel nur 2,6 Sterne, Grund dafür sind Performance-Probleme auf einigen Apple-Geräten. Auch auf der PC-Plattform Steam gibt es „nur“ 68 Prozent positive Bewertungen, das ist wahrlich keine Bestmarke.

Aber was erwartet euch in Trüberbrook überhaupt? Euch steht eine abenteuerliche Reise in ein Paralleluniversum der 60 Jahre bevor – und zwar mit akustischer Begleitung vom Nora Tschirner, Dirk von Lowtzow, Henning May und Jan Böhmerman. Positiv hervorzuheben: Alle Schauplätze des mysteriösen Adventures wurden in kleinteiliger Handarbeit erstellt, daraus resultiert eine wirklich tolle Grafik. Der Spieler schlüpft in die Rolle des jungen amerikanischen Physikstudenten Hans Tannhauser, den es durch Zufall nach Trüberbrook verschlägt – wo er schließlich die Welt retten muss! Und es gilt immer wieder Puzzles zu lösen.

Über 40.000 Euro und den Titel „Bestes Mobiles Spiel“ darf sich Philipp Stollenmayer freuen. Er war mit seinem Spiel Supertype gleich vier Mal nominiert, hat am Ende aber mit seiner fünften Nominierung für see/saw abgeräumt. Das Spiel für iPhone und iPad kann für 3,49 Euro aus dem App Store geladen werden und ist dort aktuell mit glatten 5 Sternen bewertet.

see/saw ist ein schneller Plattformer, in dem man nicht die Spielfigur, sondern die Außenwelt steuert. Und das ist mit einfachen Rechts-Links-Klicks schnell verstanden. In den mehr als 150 Leveln gilt es stets drei Münzen einzusammeln. Anfangs ist das überhaupt kein Problem, schnell gesellen sich aber weitere Gefahren oder auch Extras hinzu. Ein wirklich tolles Premium-Spiel aus deutscher Entwicklung, das ihr euch definitiv mal genauer ansehen solltet.

Deutscher Computerspielpreis 2019: Alle Preisträger im Überblick

  • Bestes Deutsches Spiel: Trüberbrook (bildundtonfabrik, Berlin/Köln)
  • Bestes Kinderspiel: Laika (Mad About Pandas, Berlin)
  • Bestes Jugendspiel: Unforeseen Incidents (Backwoods Entertainment, Bochum/Application Systems, Heidelberg)
  • Nachwuchspreis – Konzept:
    1. Platz: Elizabeth (Alexander Sartig, Jesco von Puttkamer, Jonathan Kees, Julian Wotjak, Julietta Hofmann, Tobias Hermann, HTW Berlin)
    2. Platz: AnotherWhere (Benjamin Feder, Dyako Mahmoudi, Laura Reinhardt, Morten Newe, HTW Berlin)
    2. Platz: Sonority (Madeline Reinaldo Mendoza, Willi Schorrig, Elisa Schorrig, HdM Stuttgart)
  • Nachwuchspreis – Prototyp:
    1. Platz: A Juggler’s Tale (Steffen Oberle, Enzio Probst, Dominik Schön, Sven Bergmann und weitere, Filmakademie Baden-Württemberg)
    2. Platz: Meander Book (Marlene Käseberg, HTW Berlin)
    2. Platz: Orbital Bullet (Yves Masullo, Robin Mächtel, Corinna Benz, SRH Hochschule Heidelberg)
  • Bestes Serious Game: State of Mind (Daedalic Entertainment, Hamburg)
  • Bestes Mobiles Spiel: see/saw (kamibox, Riedstadt)
  • Bestes Gamedesign: Tower Tag (VR-Nerds, Hamburg)
  • Beste Innovation: Bcon – The Gaming Wearable (CapLab, Karlsruhe)
  • Beste Inszenierung: Trüberbrook (bildundtonfabrik, Berlin/Köln)
  • Beste Internationale Spielewelt: Red Dead Redemption 2 (Rockstar Games)
  • Bestes Internationales Multiplayer-Spiel: Super Smash Bros. Ultimate (Nintendo of Europe)
  • Bestes Internationales Spiel: God of War (Sony Interactive Entertainment)
  • Sonderpreis der Jury: A MAZE. International Games and Playful Media Festival
  • Publikumspreis: Thronebreaker: The Witcher Tales (CD Projekt Red)

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