Gymglish: Englischkurse auf iPhone und iPad mit Abo-Preisen von bis zu 699,99 Euro im Jahr

Heutzutage kommt man im Alltag und im Beruf kaum noch ohne Englischkenntnisse aus. Mit Gymglish kann man seine Kenntnisse auffrischen.

Gymglish

Gymglish (App Store-Link) steht bereits seit 2012 im deutschen App Store zum Download bereit und kann dort als Universal-App kostenlos bezogen werden. Die etwa 48 MB große Anwendung erfordert zur Installation auf dem Gerät mindestens iOS 7.1 und kann komplett in deutscher Sprache genutzt werden.

Die Entwickler von Gymglish berichten von mehr als 2 Millionen Nutzern, die sich bereits mit den täglichen, personalisierten Englischkursen neue Fremdsprachenkenntnisse angeeignet haben. „Sie bekommen jeden Tag eine Zusammenstellung von schriftlichen und Audio-Inhalten auf Englisch“, heißt es daher auch in der App Store-Beschreibung. Das Produkt wurde bereits mit dem Prädikat „Best-of-Lösungen“ beim Innovationspreis-IT 2013 in der Kategorie E-Learning ausgezeichnet.

Jeden Tag individuelle Lektionen in Gymglish

Gymglish setzt bei der Vermittlung der englischen Sprache auf tägliche Lektionen von etwa zehn Minuten, die sich dem Niveau des Lernenden anpassen und aus Texten und Audio-Inhalten bestehen. Dazu gibt es kleine Fragen zu beantworten sowie zusätzlich Sätze mit der richtigen Grammatik zu vervollständigen. Im Anschluss werden die Ausführungen an Gymglish zur Auswertung geschickt, und wenige Sekunden später bekommt man eine korrigierte, kommentierte Fassung der Aufgaben mit Erklärungen und dem erreichten Prozentsatz der jeweiligen Lektion. Jeden Tag wird man mit neuen Geschichten konfrontiert und kann die Aufgaben erledigen.

Bevor man Gymglish jedoch dauerhaft nutzen kann, ist vorab das Erstellen eines Nutzerkontos mit Vor- und Nachnamen sowie einer gültigen E-Mail-Adresse notwendig. Danach kann der neue User sieben Tage lang ein unverbindliches und kostenloses Testtraining in Anspruch nehmen, das automatisch endet. Für die weitere Nutzung hat man entsprechende Abos abzuschließen, die, sofern nicht das Basic- oder Premium-, sondern das Pro-Modell mit den meisten Funktionen wählt, mit Preisen von 58,66 Euro/Monat bzw. satten 699,99 Euro an Kosten im Jahr zu Buche schlägt. Hier sollte man sich wirklich fragen, ob diese Preise gerechtfertigt sind oder ob man nicht besser zu einem regulären Real Life-Kurs, beispielsweise an der VHS, greift.

Kommentare 13 Antworten

  1. Man kann’s ja mal versuchen. Es gibt bestimmt ein paar Typen, die die Kohle nicht juckt und daran verdienen die Entwickler. Für uns „Normalos“ aber absoluter Irrsinn.

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