Kommentar: Apples neues MacBook Pro ist nicht mit dem iPhone 7 kompatibel

Gestern Abend hat Apple das neue MacBook Pro vorgestellt – ein teuflisch schnelle Arbeitsmaschine, die alle Vorgänger in den Schatten stellen soll.

MacBook Pro Touch Bar

Apple hat vor Jahrzehnten das Diskettenlaufwerk gestrichen. Seit gestern gibt es keinen einzigen Computer mehr mit CD-Laufwerk aus Cupertino. Und dass mit dem iPhone 7 der Kopfhörer-Anschluss gestrichen wurde, hat sich mittlerweile auch schon rumgesprochen. Immerhin: An das neue MacBook Pro können Kopfhörer wie gewohnt angeschlossen werden. In Sachen Anschlüsse setzt Apple aber einmal mehr alles auf eine Karte.


Ähnlich wie bereits beim 12 Zoll MacBook, das für äußerste Portabilität konzipiert wird, verzichtet Apple auch beim neuen MacBook Pro auf herkömmliche USB-Anschlüsse. Zumindest direkt nach dem Auspacken ist das MacBook Pro somit nicht mehr mit dem iPhone 7 kompatibel. Anders als beim Kopfhörer-Adapter für das iPhone 7 verzichtet Apple auf einen Adapter für MacBook-Käufer – und das ist schade.

So teuer wäre das nämlich gar nicht gewesen, wie ein Blick auf den Markt zeigt. Die winzig kleinen USB-C auf USB-A Adapter sind bei Amazon bereits für weit unter 10 Euro zu bestellen. Wer sich einen solchen Adapter von einer bekannten Marke wünscht, kann beispielsweise bei Aukey zuschlagen. Der mit 4,8 Sternen veröffentlichte Adapter kostet gerade einmal 6,99 Euro.

Apple selbst hat einen solchen Adapter gar nicht im Angebot. Stattdessen muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen, denn das USB-C auf Lightning-Kabel kostet stolze 29 Euro (Apple Online Store). Für ein zwei Meter langes Kabel werden sogar 39 Euro gefordert. Für einen Meter mehr Kabel – das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Und dann gibt es noch eine andere Sache, die nicht nur mich, sondern vor allem Fotografen ärgern wird. Eigentlich ist das MacBook Pro für sie geschaffen: Es ist leichter, leistungsstärker und hat ein deutlich verbessertes Display, zudem wird die neue Touch Bar von Apps wie Photoshop oder Pixelmator unterstützt. Eines hat Apple aber wegrationalisiert: Den SD-Kartenslot. Um Bilder von einer Speicherkarte auf das MacBook zu übertragen, ist also erneut ein Adapter notwendig. Kostet von Noname-Herstellern aber auch nicht die Welt.

Und dann wäre da ja noch eine Sache, die mich ganz und gar nicht begeistert. Die neue Touch Bar mag zwar schön und gut sein, sie bringt mir aber nichts, wenn ich das MacBook am Arbeitsplatz an einen großen Monitor samt herkömmlicher Tastatur und Maus angeschlossen habe. Hier hätte ich mir definitiv eine externe Tastatur mit der neuen Technik gewünscht. Aber letztlich muss sich Apple ja auch noch etwas für das kommende Jahr aufbewahren.

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Kommentare 88 Antworten

  1. Kann dir voll zustimmen. Wegfall der Anschlüsse ist schon an sich ein krasser Einschnitt, aber das auch noch SD wegfällt.. des Guten zu viel!!

    Man muss sich echt mal überlegen; dass neuste iPhone ist NICHT kompatibel zum neusten MacBookPro (kann man sich schon ausmalen, dass die kommende iPhone Generation einen neuen Anschluss zum Netzteil bekommt).

    TouchBar ist auch für mich quasi unnütz.

    Werd dann wohl einen „neuen gebrauchten“ kaufen ;-(.

    1. Adapter USB-A zu USB-C kosten ein paar Euro. Praktisch wäre dann, für jedes Gerät mit USB-A Anschluss, das mit dem MBP laufen muss, eine USB-C zu USB-A zu kaufen. Dann lässt man den Adapter einfach am Gerät.

      Grandioas ist, dess es 4 Thunderbolt-Anschlüsse hat. Man kann also ein USB-Hub an den Thunderbolt-Anschluss (was auch gleichzeitig ein USB-C Anschluss sein kann) anschließen und damit 2 oder 4 USB-C Anchlüsse ohne Performance-Einbußen betreiben.

      Ein Kartenlesegerät ist nicht teuer. Zudem kann das Gerät dann viele unterschiedliche Kartentypen lesen, was professionelle Fotografen zumindest (nicht nur Geeks) haben.

      Was ich aber extrem schade finde, ist der Wegfall vom MagSafe-Anschluss.

  2. Ich finde das mit der reduzierten Konnektivität auch sehr ärgerlich! Profi-Fotografen müssen aber eh auf externe Kartenleser zurückgreifen, da sie CF- oder XQD-Speicherkarten nutzen. Man könnte natürlich auch die Kamera über ein USB-Kabel anschließen. Ach nee… geht ja nicht…
    Aber andererseits: war das bei Apple je anders? Die haben schon immer ihr eigenes Süppchen gekocht und immer wurde gemeckert weil man immer irgendwelche Kabel oder Adapter kaufen musste, und immer haben es alle mit gemacht.

  3. Ich erinnere mich nicht wann ich das letzte Mal mein iPhone via Kabel an meinen Mac angeschlossen hätte, also das finde ich nun wirklich nicht wild wozu gibt es denn die Drahtlosen Kommunikation Wege? (iCloud Backup, Apple Musik, Fotos, iTunes WLan Sync dafür muss mein iPhone nur an die Steckdose aber nicht an den Mac! und wenns doch mal schnell paar Dateien sein sollen nahm ich halt AirDrop…)

    Das mit der SD Karte ist was anderes es gibt zwar welche mit WLan aber so richtig haben die sich ja noch nicht durchgesetzt und auch eine günstige Speichererweiterung wie ich sie erst vor 3 Wochen meiner Schwester geschenkt habe ist nicht mehr möglich…

    1. Ich schließe mein iPhone ständig an mein MacBook an. Erstens gibt es immer wieder Probleme mit der WLAN-Synchronisation und mein iPhone wird nicht immer erkannt, taucht also gar nicht in iTunes auf. Zweitens haut mir iCloud oft vieles durcheinander, gerade im Bereich Musik, sodass ich dafür iCloud am iPhone gar nicht nutze. Drittens kannst du die Firmware über iTunes nur aktualisieren, wenn das iPhone mit Kabel angeschlossen ist, gleiches gilt für die Wiederherstellung (theoretisch OTA und iCloud, aber davon rät sogar Apple im Support oft selbst ab, wenn Fehler aufgetreten sind). Viertens lade ich gerne unterwegs das iPhone am USB-Anschluss. Fünftens, sechstens usw.

      1. was synchronisierst du denn mit deinem Mac, also ich habe mein iPhone mittlerweile komplett von iTunes abgekoppelt, abgesehen von alle 6 Monate oder so einem komplett Backup…

        1. Ich synchronisiere Musik und Kontakte, weil mir dies wie oben schon beschrieben oft über die iCloud durcheinander gewürfelt wurde. Backups lege ich natürlich auch regelmäßig an, da mir die Cloud zu unsicher ist (allerdings lege ich zusätzlich auch Cloud-Backups an).
          Unabhängig davon ist eben das Laden des iPhones ein wichtiger Aspekt bei mir, damit ich unterwegs nicht zusätzlich eine Steckdose etc. benötige. Ich habe wirklich keine Lust auf das Mitschleppen von allen möglichen Adaptern
          Zudem kann man bei den neuen Geräten nicht einmal mehr einen normalen USB-Stick mal schnell vom Kollegen einstecken, um Daten etc. zu bekommen. Sonstige Cloudlösungen gibt es bei uns in der Firma bewusst nicht.

          1. Die Cloud scheint schon sicher zu sein. Allerdings hat Apple den privaten Schlüssel für die verschlüsselten Inhalte in iCloud, weshalb dies praktisch unverschlüsselt ist (sobald Dritte legal Zugang zum Verschlüsselten haben). Jetzt muss man wissen, dass die NSA über gag order von einer amerikanischen Firma verlangen kann, ohne dem betroffenen Nutzer zumindest Bescheid zu geben der NSA die in US-Servern zugänglichen Inhalte der NSA zu geben.

            Bereits ohne Beachtung dessen ist ein lokales Backup besser, wenn man es mit einem Passwort belegt. Dann legt iTunes mehr Daten vom iOS-Gerät ab wie z.B. alle bekannten WLANs mit deren Passwort und so weiter, Dann schmerzt eine Wiederherstellung überhaupt nicht mehr, und durch das Zurücksetzen mit Wiederherstellen werden dann durchaus nervige Fehler behoben.

        2. Ich weiß tatsächlich auch nicht, wann ich zuletzt iTunes genutzt hab. Mein derzeitiges iPhone (6) hat noch nie an ’nem Rechner gehangen.

    2. Ein Kabelanschluss ist mind. ein Mal notwendig (damit sich das MBP mit iTunes und das iOS-Gerät sich kennenlernen). Vermutlich wird Apple dies noch in iTunes & iOS noch ändern, falls es nicht bereits geändert wurde in iOS 10.1 und aktuellem iTunes.

  4. Ich kann auch hier die Aufregung nicht verstehen. Adapter hin oder her. Die Datenübertragung vom iPhone zum MacBook funktionier Over-the-Air (Cloud, Wifi, Bluetooth) perfekt, auch schon bei den alten Modellen. Der SD-Slot war höchstens eine kostengünstige Stelle zur Speichererweiterung, aber auch hier verbreiten sich private Serverlösungen sehr schnell.

    So wenig wie ich am iPhone den Klinkenanschluss vermisse werde ich am neuen MacBook USB, Kartenslots, CD und Diskettenlaufwerke vermissen.

    Analoge Schnittstellen sind einfach überholt, Apple hat das verstanden und treibt den Trend beispiellos voran.

    Das neue MacBook ist der Konkurrenz abermals um Jahre voraus.

    1. Erkläre mir bitte was an einem SD Karten Slot analog ist.
      Und weil Apple verstanden hat ist der analoge Klinkenstecker immer noch an Bord?

      1. Eine SD Karte ist und bleibt ein analoges Medium zur Speicherung digitaler Daten.

        Warum der Klinkenstecker beim
        MacBook Pro an Bord ist, ist selbstklärend wenn man berücksichtigt, dass das Pro bei DJ’s der Standard ist.

        1. Dann solltest du dich mal mit DJ Software auseinandersetzen! Denn kein DJ spielt seine Musik über den Klinkenstecker aus, denn man benötigt mehrere Ausgänge! Um verschiedene „STEREOSIGNALE“ auspielen zu können! Daher arbeitet man mit einem AUDIOINTERFACE! Da reicht ein Klinkenausgang NICHt aus!

          1. @ veeman: Ich bin kein DJ, daher ist mir das Weitere dahingehend nicht bekannt.

            @ cofrap: Was an der SD-Karte ist jetzt genau digital? Das Plastik? Das Metall? ? Daten sind digital.

          2. Ist der Klinkenanschluss nicht zugleich ein optischer Anschluss? War das nicht schon früher so? Zudem gibt es Thunderbolt, wewegen mit Adapter die Geräte daran angeschlossen werden können sollten (Thunderbolt ist im Prinzip ein auswärts gerichteter PCIe-Anchluss, soweit ich mitbekommen jabe).

        2. Erstens ist eine SD Karte digital, auch wenn mir schon klar ist warum du diesen Vergleich an den Haaren herbei ziehst ?

          Zweitens ist die Masse der SD Karten Nutzer sicherlich größer als die der DJs, gelle. Verkehrte Argumente finde ich.

          1. Professionelle Fotografen müssen sowieso verschiedene Kartentypen lesen können, weshalb sie (nicht nur Geeks!) sowieso schon ein Kartenleser haben.

    2. Analoge Schnittstellen… das gilt für die 3.5mm Klinke. Und ansonsten?

      Ich brauche mein MacBook im Job. Beamer ohne HDMI? Also Adapter mitschleppen. WLAN? Geht leider nicht bei jedem Kunden. Also Adapter mitschleppen (gilt ja schon länger). Die Bilder auf den Rechner Transferieren… Adapter. Das Headset vom Arbeitgeber, welches nur USB unterstützt… ein Adapter, usw. usw.

      Schnittstellen haben den Sinn, den Alltag leicht bewältigen zu können. Apple reduziert sie auf Design-Objekte.

      1. Danke. Ja, so ist es. Unsere Firma schmeißt gerade alle Laptops raus, die nur HDMI und keinen VGA-Anschluß haben. Letzterer ist den USA in allen Meeting Räumen standard.

  5. Mich nerven eure ständigen kritischen Artikel und Möchtegern-Weissheiten. Bin selber Fotograph,… schonmal was von WLAN oder Bluetooth gehört. SD Karten bleiben in der Kamera. Wenn man keine Ahnung hat,…. oh Mann!

      1. Sowas wie von dir nervt auch. Typisch für Foren,…. aber du zeigst gerade, dass du mal überhaupt keine Ahnung hast ?? nutz mal ein modernes Setup,… dann wirst du schon sehen

  6. Fanboy-Kommentar. Apple hinkt Jahre hinterher. Was willst du z. B. an einem „Pro“-Gerät mit einer kleinen, unübersichtlichen, nur unergonomisch hinter der eigentlichen Tastatur zu erreichenden Leiste?
    „Wireless“ funktioniert bei Apple schon lange nicht mehr problemlos und schon gar nicht die Cloudgeschichten und der SD-Slot ist ein absolutes Muss für Fotografen etc.
    Auch ein normaler USB-Anschluss hätte den Geräten gutgetan, warum gleich alle streichen? Das wäre doch zumindest ein guter Kompromiss gewesen.
    Und warum hat Apple nicht konsequenterweise den „uralten“ Kopfhöreranschluss gestrichen. Was ist das für eine Philosophie, diesen Anschluss ein paar Wochen wegzurationalisieren (weil er angeblich veraltet sei) um ihn dann in einem neueren Gerät wieder zu bringen. Warum kein Lightning am MacBook?
    Eine klare Linie fehlt Apple, die wissen offenbar nicht mehr was sie tun.

    1. Ob die Touchleiste ergonomisch ist oder nicht wird sich noch zeigen. Dafür fehlt sowohl Ihnen als auch mir ein Hands-On.

      Wireless funktioniert bei mir bestens, ebenso die Cloud. Und das der SD-Slot für Fotografen ein muss ist, naja…ich betrachte das als Scherz. Man braucht ihn nicht zur Datenübertragung wenn man die entsprechende Technik besitzt.

      Einen normalen USB 3.0 ⬆️ Anschluss hätte man lassen können, richtig. USB-C ist jedoch auch ausreichend. Sicher braucht man im Moment noch Adapter, aber in ein paar Jahren fragt auch hier niemand mehr danach.

      Bzgl. des Klinkensteckers schrieb ich oben bereits, das MacBook Pro ist das Standardgerät für DJ’s. Die Technik für DJ’s komplett auf USB-C umzustellen wird noch ein paar Jahre dauern, da USB-C jedoch zum Standard wird ist auch der Wegfall der Klinke am MacBook Pro unausweichlich.

        1. Na dann freue ich mich für Sie wenn Sie zu diesem Glauben gekommen sind.

          Der Erhalt vom Klinkenstecker bleibt für mich ein Kompromiss von Apple, weil die Technik der Zubehörhersteller einfach noch nicht so weit ist. Sonst wäre er weg. Und der Vergleich zwischen MB und iPhone hinkt ohnehin.

      1. USB # (# steht für Nummer wie 3.1 z.B.) hat eigentlich nichts mit dem Anschlusstyp zu tun. Es war immer USB-A (oder evtl. -B mit diesen mini, mikro und nano Typen). USB-C ist in der Regel USB 3.1. Also durch einem richtigen Adapter für USB-A wird es keine Einschrönkungen geben. Du kannst sogar ein Hub an den Anschluss (Typ Thunderbolt) anschließen. Damit hast du 2 oder 4 USB 3.0 Anschlüsse ohne Performance-Einbußen.

      2. Noch ein Hinweis: Ich habe von Transcend ein USB 3.1 Speicherstick. Der ist aber von dem Typ USB-A (der momentan noch am Häufigsten verbreiteter Typ). Es ist verwirrend, aber in Wikipedia wird es recht gut klargestellt. Dann erklärt es diese verwirrenden Bezeichnungen Full-Speed, Hi-Speend, Super-Speed u.s.w.

        Es war eine Empfehlung von REG. Und das „.1“ ist wichtig (auch wenn es intuitiv unwichtig aussieht), weil es dann erst Duplex kann (also auf Speicher gleichzeitig lesen und schreiben).

          1. Uargh, was ist das für ein Trash bei den USB Standards. USB 3.1 ist soll nun USB 3.1 gen 2 sein. USB 3.0 allerdings ist auch USB 3.1 gen 1.

            => Traurig, wenn man USB 3.1 kauft, ist es eventuell USB 3.0, weil es USB 3.1 gen 1 ist. Schräg, dass man auf das gen 2 achten muss.

            Darauf aufmerksam hat dieser Blog gemacht, was eigentlich darauf aufmerksam machen möchte, das USB-C Anchluss-Typ nicht mit allen „USB-C“-Kabeln funktioniert (aber fraglich ob dies tatsächlich so schlimm ist – wenn man weiß, was man für ein Kabel verwendet):
            http://blog.fosketts.net/2016/10/29/total-nightmare-usb-c-thunderbolt-3/

          2. Jetzt sehe ich: Die Empfehlung zum Stick USB 3.1 war laut Artikel USB 3.1 gen 1, also USB 3.0 tatsächlich. Somit bin ich wie Reg leider darauf hereingefallen.

    2. Der Klinkenanschluss ist deshalb noch da, damit man die Keynotes ohne Zeitverzögerumg zwischen Bild und Ton anschauen kann. ?
      Als das neue iPhone vorgestellt wurde, hatte ich anfangs für einen kurzen Moment meinen Kopfhörer über Bluetooth verbunden … nicht angenehm… erst die Klinke hat es wieder gerichtet. ??

  7. Wer 236 Mrd. auf der Kante hat, ist über solche peanuts doch erhaben ! Wie wär’s mal mit Apple-Boykott für alle Wohlstands-Fuzzies, die bereit sind, 900 € für ein Iphone auszugeben ? Es wird schon auf sehr hohem Niveau gejammert …

  8. Apple geht unaufhaltsam den Weg in eine kabellose Zukunft. Das finde ich gut. (Und Apple wird wieder einmal Recht behalten, werden wir alle zeitverzögert feststellen.)

    1. Die Frage ist was man JETZT davon hat wenn so gut wie nichts kompatibel ist.
      In drei Jahren kann man es dann vielleicht verwenden, aber wird sich dann eh ein neues MacBook kaufen vermutlich

      1. Irgendwann muss man damit anfangen und die Hersteller werden erst dann gas geben, wenn sie keine andere Wahl haben. Für mich macht Apple nur einen einzigen großen Fehler und das ist der Lightning Anschluss am iPhone. Warum kein USB-c/Thunderbolt am iPhone?

        1. Weil man dann auch Ladegeräte aus dem Android-Lager nutzen kann. ?

          Ich gebe dir aber recht. USB-C wäre eigentlich richtiger als Standard.

  9. Als „Pro“ schaue ich beim Tippen nicht auf die Tastatur sondern ununterbrochen auf das Display. Muss ich jetzt als „Pro“ ständig zwischen Tastatur und Bildschirm wechseln? Wenn überhaupt würde ich als „Pro“ nur auf das Display „touchen“ wollen. Ich finde die Touchbar für einfache Funktionstasten „OK“, aber für den Rest sieht das eher behindert aus gegenüber Notebooks mit Touch Display.

    1. Übrigens ich finde es unglaublich unverschämt eine Aufschlag von bis zu 1.500 Euro für größere SSDs zu verlangen. Da bleib ich ebeb bei meinen Macbook Pro Late 2013. Mir wird Apple immer unsympathischer und sollte echt überlegen, das ganze Apple Zeugs rausschmeißen und nach alternativen umzuschauen. Für mich ist Apple jetzt eine zweites Microsoft geworden.

  10. Also ich bin ja auch ein Apple Freund wie viele von uns. Allerdings verstehe ich auch so manchen schritt nicht. Der Wegfall der Anschlüsse mag das Gehäuse schmaler, dünner und leichter machen. Aber auch hier sehe ich Grenzen, irgendwann ist es zu dünn in meinen Augen. Aber 1000 Adapter mitschleppen ist schlecht weg keine tolle Lösung.

    1. Ich bin zwar kein Fotograph aber was braucht man denn für Adapter unterwegs? Ich bin viel unterwegs und brauch meistens nur Strom. Schon wenn mich jemand fragt „hast du einen USB Stick“ kann ich nur mit den Kopf schütteln. Für was brauch ich denn einen USB Stick? Jetzt kommt bestimmt zum Austausch von großen Dateien wie MKV Dateien… klar mach ich ständig. Sogar meine 0815 Kamera von Sony brauch ich die SD Karte nicht mal anfassen um an die Bilder zu kommen. Der einzige Adapter den ich habe ist Thunderbolt zu Ethernet wenn ich beim Kunden nicht ins WLAN kann bzw. darf. Aber das ist nur bei einem Kunden von vielen.

      1. … wie schon gesagt, ich befürworte die Strategie, irgendwann gänzlich auf Kabel zu verzichten. Obendrein hat es den Charme, dass nur ohne Kabel die Schönheit, die Schlichtheit der Apple-Produkte zur Wirkung kommen. Ich selbst bin Architekt und leider auf Adapter angewiesen, weil meine CAD-Software lediglich mit einem Dongle betrieben werden kann, den ich mittels USB mit den MacBook verbinden muss. Ich will damit sagen, dass es trotzdem nicht wenige Fälle gibt, in denen eine Cloud oder ein WLAN keinen Ersatz bieten. Leider!

        1. Da muss sich Apple dann aber ranhalten. Denn isher ist es so, dass mit jeder Neuveröffentlichung der Kabel- und Adaptermarkt wächst. Vielleicht ist Apple im Jahre 2150 ja so weit, dass man weiß, wo sie hinwollen und sich nicht selbst bei ihren Produkten immer verzetteln.

    2. Ich fotografiere auch. Wenn ich unterwegs bin, sind 1 USB3-Anschluss und ein Kartenleser mindestens Pflicht.

      Mit dem MBP Bis Early 2015 waren keine zusätzlichen Adapter nötig.

      Mit dem neuen MBP bräuchte ich jetzt zumindest ein SD-Karten-Adapter mit integriertem USB3-Hub.

  11. Ich hatte noch nie einen PC oder Notebook mit Touchfunktion. Aber ich  glaube auch nicht daran, das man dies lange nutzen würde. Es schadet sicher nicht in manchen Situationen direkt am Bildschirm mit 2 Fingern etwas zu drehen und wenn man mal Bock drauf hat…

    Aber würde man auch nur ein paar Minuten so arbeiten, werden die Arme schwer und man nimmt lieber wieder die Maus und das gute alte Mausrad
    um die Gradzahl des Winkels etc. einzustellen. Das man beim 10 Fingerschreiben nicht auf die Tastatur achten braucht ist bekannt und das man nun doch bei einigen Sonderfunktionen auf die Tastatur schauen muss finde ich nicht schlimm. Zumal man nun theoretisch die Tasten so belegen kann, wie man sie braucht. (Nur Monitor abschalten, Standby, Lautstärke, Helligkeit, Sonderfunktion) Auch bei einem Kopierprozess, Download oder Rechenvorgang den Monitor abzuschalten und auf der Tastatur zu schauen um den Fortschritt zu verfolgen ist sicherlich nicht verkehrt. 

    Das alberne übersehen die meisten bei der Angelegenheit: hier werden Funktionen auf der Tastatur angeboten, die man genauso gut auch in der Symbolleiste des jeweiligen Programms hätte anbieten können, schliesslich haben viele einen grossen Monitor. An den Symbolleisten wird designtechnisch minimalisiert, nur damit man die Funktion verbessert auf der Tastatur auslagern und nutzen kann, NUR um die OLED Leiste besser zu verkaufen. Ob ich mit dem Finger hin und herstreiche oder mit der Maus/Touchpad macht keinen grossen Unterschied.  Es ist einfach ein doppeltes Experiment seitens Apple: Wie weit ist der Fanboy bereit für Minimalismus und Zukunftsdesign mehr zu zahlen, und wie macht sich die OLED Leiste im Alltag ? Und wenn ja, kann man ja in 2017 eine neue Apple-Tastatur mit OLED Leiste für den iMac für sagen wir 299 € verkaufen ? Oder doch besser 449 €? Sonst kommt ja ein jeder und kauft sich diese bahnbrechende Technologie zu günstig ein. (ohne die man nicht leben kann, weil es ja so cool aussieht)

    Für die Anschlüsse gibt es sicher viele wireless Möglichkeiten, aber dennoch hätte man hier eine Art Bridge für die alte Welt, also eine Designer Leiste mit mehreren USB-A Buchsen und Netzwerkbuchse und HDMI Output für Beamer etc. beilegen können, bei einem Preis von 2700€ für eine anständige Monitorgrösse (15 Zoll). Die Umgebung ist UNTERWEGS für ein Mobilgerät nicht immer Hightech… und für zuhause in der Hightech-Umgebung brauche ich keinen Macbook. Und auch MagSafe so einfach über Board zu werfen ist idiotisch, erst ist es Alleinstellungsmerkmal und dann wird es ersatzlos gestrichen. Die 10-15€ Magnet-Adapter bei Lightning und Micro USB zeigen hier Möglichkeiten…

    Ich hoffe mal die Verkaufszahlen stagnieren, damit Apple hier mal Vernunft annimmt. Irgendwann ist mal die Grenze erreicht, sonst kommt in 2017 der nächste Pipifax raus, und das Teil kostet dann 3499 €

    1. Ich arbeite schon seit Jahren mit einem Surface Pro und mir wurden noch nie die Arme schwer. Touch hat viele Vorteile – im Gegenteil sind die Hände kürzer beschäftigt als an der Maus (das sag natürlich nichts darüber aus, dass ich zB bei CAD auf eine verzichte – überall wo Präzision wichtiger ist, kommt man nicht drum herum).

      1. Ja gut, der Surface Pro kann ja auch wie ein Tablet verwendet werden ohne störende Tastatur davor. Aber stell dir den iMac 27″ dafür vor… 😉 Auf jeden Fall kann man sich statt dem Aufpreis vom MacBook Pro 15″ 2015 zum Touchbar-Modell 2016 von dem Geld genauso gut einen Surface Pro kaufen 🙂

  12. Sorry aber die Jammerei verstehe wer will bis vor ein paar Jahren waren alle Macbooks deutlich teurer, die wurden erst mit dem Erfolg der iPhones billiger. Und wer 2000 und mehr für ein Macbook übrig hat den stören auch die 5€ für den Adapter nicht. I h hab mir jedenfalls gestern direkt das grosse 15’er bestellt für meinen Workflow passt das.

    1. Dem kann ich so nicht zustimmen. Ich habe vor Jahren mal um die 1800 Euro für ein 15er MBP mit damals ausreichender Festplatte und Rechenpower ausgegeben.
      Heute zahle ich 600 Euro mehr und habe weder ausreichende Festplattenkapazität noch Anschlüsse, die ich ohne Adapter nutzen kann.
      Schöne neue Welt.

  13. Köstlich wie man sich hier für einen doch recht zweifelhaft Beitrag so in die Haare bekommt. Nur weil der Schreiberling diese oder jenes vermisst, wird gleich unterstellt, dass die von Apple gewählte Zielgruppe jetzt auf dem Schlauch steht, weil der Kartenleser fehlt.

    Auch das Argument für die Touchleiste ist doch ziemlich dünn. Hat sich der Schreiberling auch darüber aufgeregt, dass man die Taster und das Display des MBP nicht nutzen kann, wenn man es an den Monitor anschließt? Nö. Er sprach nur von der Touchleiste und dabei leuchtet die Tastatur auch noch.

    Wenn es jene geht, die nicht bereit sind sich nach der Zukunft auszurichten, dann würden wir heute noch SCSI & Co. rumlaufen. Ihr wollte flache, leichte Geräte aber seid nicht bereit im Gegenzug auf etwas zu verzichten.

    „Das MBP ist Scheiße und außerdem viel zu teuer.“ Na? Klingels?

    1. „Ihr wollt flache und leichte Geräte“? Nein, mir wäre ein normaler USB Anschluss und die Möglichkeit selbst die Platte tauschen zu können deutlich lieber als ein ein paar Millimeter dünneres und ein paar Gramm leichteres Gerät.

    2. Ah, der Oberschlauberger kommt aus dem Loch gekrochen. Ich möchte keine ultraflachen Geräte, nur weil Apple es vorgibt. Ich möchte auch nicht auf gängige Anschlüsse verzichten, nur weil Apple meint, sie würden den Markt revolutionieren. Und nein, nicht der Preis macht es aus, dass man ein Gerät „pro“ nennen darf, mein Freund Apfel…

  14. Da hat Apple leider eine Kleinigkeit vergessen: Die meisten Fotografen und Bildbearbeiter nutzen (Wacom-) Tablets. Die neue Touchleiste ist somit irrelevant.

  15. Nicht nur, dass ich mein iPhone nicht mehr anschließen kann. Auch fast 100% meiner anderen Hardware ist nun ohne Adapter und co. nicht mehr nutzbar. Dann wird es halt demnächst das nächste iPad und kein Mac.

  16. Apple hat mich dieses Jahr eher nicht beeindruckt.
    Dafür hat mich Microsoft mit seinem Surface Studio bereuen lassen, dass ich kein Grafikdesigner bin und so etwas nicht brauche ? – wirklich wunderschöne Geräte.

  17. Apple wollte wohl auch mal wieder etwas „innovatives“ liefern und wiederholt die Fehler die Microsoft schon seit 15 Jahren macht: Niemand fragt – repsektive niemand hört zu – was die Kunden wollen.

    Wow… mehr RAM und Power und ne sauteure Leiste mit Touchscreen die keiner wollte aber nun teuer bezahlen soll. Und dann kastrieren die noch MagSafe und SD Slot, erlauben nach wie vor keinen austauschbaren Akku (in der Preisklasse?!) und eigentlich auch sonst nichts, was ein 2016er Rechner einfach haben/können muss.

    Plötzlich erscheint mir mein 2013er MBP doch mehr als grandios – vlt. war das aber auch taktik und Apple möchte gar nicht, dass Bestandskunden neu kaufen…

    Mein Rat an Apple: Besinnt euch auf die Dinge die ihr könnt und macht diese Dinge wieder richtig und perfekt. Wer alles macht, macht nichts richtig!

    1. Du hast noch vergessen:
      Kleinerer Akku als vorherige Modelle, das Alleinstellungsmerkmal „leuchtender Apfel“ fehlt (ok, im Sommer hat die Sonne von hinten dich schon genervt), und Inkonsequent bei den eigenen Produkten: warum hat das iPhone 7 nicht ebenfalls USB C als Anschluss wenn Apple aktuell auf diesen Anschluss soviel Wert legt? Unpraktisch mal 4 macht es ja nicht besser. ?

      Und tatsächlich hat Microsoft gelernt und macht gute Fortschritte, bin auch echt gespannt wohin das noch führt! ?

  18. Zu MacBook Pro 15 Zoll:
    Es gibt zwei Varianten: für 2699€(MLH32D) und für 3199€ (MLH42D)
    ———
    Wenn ich in beide Varianten die 512 GB SSD und die Radeon Pro 460 konfiguriere, erhalte ich folgende Preise:
    3179€ und 3319€
    Den einzigen Unterschied, den ich nur noch feststelle, ist die CPU mit 2,6 GHz oder 2,7 GHz
    Der Preisunterschied liegt bei 140€
    Kann mir jemand sagen, ob es weitere Unterschiede gibt? Diese 0,1 GHz sind mir die 140€ wohl nicht wert
    Der Protection Plan muss ja auch noch bezahlt werden

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