Mein Om Nom: Star der „Cut the Rope“-Spiele wird zum virtuellen Haustier

Die witzigen Cut the Rope-Games gehören zu den beliebtesten Casual Games im App Store. Nun wurde die Hauptfigur in eine neue App integriert, Mein Om Nom.

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Das gefräßige grüne Monster Om Nom, das in den Cut the Rope-Spielen vornehmlich gerne Süßigkeiten herunterschlingt, ist nun zum Protagonisten eines Tamagotchi-ähnlichen Spiels geworden, das sich vor allem an jüngere Nutzer im Alter zwischen sechs und acht Jahren richtet. Mein Om Nom (App Store-Link) ist am 17. Dezember dieses Jahres im App Store veröffentlicht worden und lässt sich dort zum Preis von 4,49 Euro herunterladen. Für das etwa 97 MB große und in deutscher Sprache bereit stehende Spiel sollte mindestens iOS 6.0 oder neuer auf dem Gerät installiert sein.

Gehalten in einer niedlichen Comic-Grafik, kann der kleine Nutzer sich zu Beginn des Spiels entweder für Om Nom (männlich) oder Om Nelle (weiblich) entscheiden, und das kleine grüne Monster dann täglich versorgen und beschäftigen. So gehört es zu den Aufgaben, Om Nom mit Seife und Zahnbürste zu waschen bzw. zu säubern, ihn mit neuen Outfits einzukleiden, kleine Spiele zu spielen, etwas zu essen auf den Tisch zu bringen, aber auch das Eigenheim des grünen Protagonisten langsam mit neuen Möbeln und Deko-Gegenständen auszustatten und den müden Om Nom am Ende eines langen Tages erschöpft ins Bett zu legen.

Die Macher von ZeptoLab haben aufgrund der kinderfreundlichen Umgebung bei der Entwicklung von Mein Om Nom zum Glück gänzlich auf In-App-Käufe verzichtet – trotzdem finden sich zwei Währungen in der App, Goldmünzen und Sterne. Letztere markieren den Levelfortschritt und werden für bestimmte Interaktionen mit Om Nom oder beim Einkauf von Gegenständen vergeben. Die Goldmünzen können beim Absolvieren von in der App integrierten Mini-Spielen, zum Beispiel beim Fliegen einer Rakete, gewonnen werden und finanzieren neben dem Essen auch die Bekleidung von Om Nom bzw. Om Nelle.

Schlafen legen von Mein Om Nom kostet echte Zeit – oder Energie-Donuts

Mit jedem Levelaufstieg werden dem kleinen Spieler weitere Items zur Verfügung gestellt, um das kleine grüne Monster bei Laune zu halten, so unter anderem neue Spielzeuge oder witzige Bekleidung. Ab und an zeigt Om Nom durch eine Sprechblase auch an, wonach er gerade verlangt. Vernachlässigt man das Monster, wird es krank und muss behandelt werden – auch ein sauberes Zimmer und Om Nom-Hygiene tragen zu einem gesunden Protagonisten bei. Einziger Nachteil von Mein Om Nom: Legt man das Monster schlafen, muss teilweise bis zu zwei Stunden gewartet werden, bis die Lebensenergie der grünen Figur wieder aufgefüllt ist, oder gegen Goldmünzen ein Energie-Donut gekauft werden, um sofort weiterspielen zu können.

Ob man Kindern in diesem Alter schon derartige Praktiken à la „Wartezeit oder zahlen“ zumuten sollte, ist fraglich. Andererseits können die aufmerksamen Eltern diesen Zeitpunkt nutzen und das Spielen mit einer solchen Aktion abbrechen. Als besonders lehrreich empfinde ich Mein Om Nom allerdings generell trotzdem nicht – die Nutzer im App Store geben aber bislang 4,5 von 5 Sternen und vergleichen den Titel bereits mit der Konkurrenz-App Pou (App Store-Link).

Was haltet ihr von virtuellen Haustieren wie Pou oder jetzt auch Mein Om Nom? Sollten diese von Kindern gespielt werden? Oder seid ihr selbst süchtig nach täglichem Füttern, Schlafen legen und Spielen? Wir sind gespannt auf eure Meinungen in den Kommentaren.

Kommentare 6 Antworten

  1. Ich hab’s für meine Freundin gekauft und wir finden es eigentlich ganz nett, was nur nervt sind die Ladezeiten auf dem iPhone 5. beim 3GS geht’s gar nicht erst.

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