Neues von Twitter: Bis zu vier Medien pro Tweet, Editieren für Twitter Blue und mehr

Gerichtsstreit Musk vs Twitter bis 28. Oktober vertagt

Erst kürzlich sorgte der Kurznachrichtendienst Twitter erneut für großes Aufsehen: Tesla-CEO Elon Musk entschied sich nun doch, die Plattform kaufen zu wollen. Doch auch abseits dieser Nachricht passiert in diesen Tagen einiges beim sozialen Netzwerk.

Bis zu vier verschiedene Medien in einem Tweet

Bisher mussten Twitter-Nutzer und -Nutzerinnen sich entscheiden, welche Medienart sie an einen Tweet anhängen wollten. Bis zu vier Fotos, Videos, Memes oder GIFs waren pro Tweet möglich, allerdings nie gemischt unter einem Tweet. Jetzt erlaubt Twitter, auch verschiedene Medienformate mit einem Tweet zu teilen.


Wer einen Tweet verfasst und gemischte Inhalte teilen möchte, tippt auf die entsprechenden Buttons für „Medien“ oder „GIF“. Danach wählt man die entsprechenden Inhalte aus und ergänzt diese optional mit dem Text des Tweets. Bis zu vier Mal kann man diesen Vorgang wiederholen, um verschiedene Medien hinzuzufügen. Vor dem Absenden lassen sich diese dann auch noch in ihrer Reihenfolge ändern. Das neue Feature wird sowohl für iOS als auch für Android ausgerollt, die so erstellten Tweets mit gemischten Medien sollen sich von allen Geräten aus aufrufen lassen.

Editieren-Feature für Twitter Blue in Testphase

Twitter hat zudem kürzlich angekündigt, für Abonnenten und Abonnentinnen des Twitter Blue-Premium-Abos in den USA testweise eine Editieren-Funktion für Tweets zur Verfügung zu stellen. Zuvor gab es das Feature bereits für Twitter Blue in Kanada, Australien und Neuseeland.

Hat man Twitter Blue in den aufgeführten Ländern abonniert, findet sich die Schaltfläche „Tweet bearbeiten“ neben den bereits vorhandenen Optionen „Tweet löschen“, „An Profil anheften“ und mehr. Das Bearbeiten von Tweets ist bis 30 Minuten nach dem Absenden möglich. Editierte Tweets erhalten einen Tag, dass sie zuvor bearbeitet wurden, und auch ein Bearbeitungsverlauf steht zur Verfügung, in dem alle Änderungen einsehbar sind.

Gerichtsstreit zwischen Elon Musk und Twitter vorerst auf Eis gelegt

In dieser Woche sorgte vor allem die Ankündigung Elon Musks, Twitter nun doch kaufen zu wollen, für großes Aufsehen. Eigentlich sollte am 17. Oktober 2022 ein Gerichtsprozess zwischen Twitter und Musk starten, um den Kauf gerichtlich durchzusetzen. Nun ist dieser Streit vorerst auf Eis gelegt, wie unter anderem The Verge berichtet.

Die zuständige Richterin Kathaleen McCormick gab einen Antrag von Musks Anwaltsteam statt, um das Verfahren bis zum 28. Oktober 2022 auszusetzen.

„Das Verfahren wird bis zum 28. Oktober 2022, 17.00 Uhr, ausgesetzt, damit die Parteien die Transaktion abschließen können. Sollte die Transaktion nicht bis zum 28. Oktober 2022, 17 Uhr, abgeschlossen sein, werden die Parteien angewiesen, mich noch am selben Abend per E-Mail zu kontaktieren, um Verhandlungstermine für November 2022 zu vereinbaren.“

Das Anwaltsteam von Twitter legte zuvor Protest ein und bat die Richterin, die Worte Musks nicht ernst zu nehmen. Twitters Anwalt Kevin Shannon schrieb in einem Brief an Richterin McCormick:

„Jetzt, am Vorabend der Verhandlung, erklären die Beklagten, dass sie beabsichtigen, das Verfahren doch noch abzuschließen. ‚Vertraut uns‘, sagen sie, ‚wir meinen es diesmal ernst‘ und bitten darum, von einer Abrechnung in der Sache befreit zu werden.“

Wie es schlussendlich mit dem Deal zwischen Twitter und Elon Musk weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Twitter zeigt offenbar Zweifel, dass der Vertrag von Seiten Musks dieses Mal auch wirklich erfüllt werden wird.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Copyright © 2022 appgefahren.de