Opera Coast: Innovativer Internetbrowser dank Update nun auch auf dem iPhone verfügbar

Der Internetbrowser Coast by Opera hat erst vor etwa einem halben Jahr das Licht der Welt erblickt. Nun kann Opera Coast auch auf eure iPhones geladen werden.

CoastSicher ist der Apple-eigene Safari-Browser bei vielen Nutzern immer noch die erste Wahl, wenn es darum geht, bequem im Internet zu surfen. Alternativen gibt es allerdings zuhauf im App Store – einige sehr gute, aber auch eine Vielzahl von unbrauchbaren Applikationen. Opera Coast gehört ganz sicher zu den erstgenannten Optionen. Seit einem kürzlich erfolgten Update auf die Version 3.0 lässt sich der ursprünglich nur für das iPad kreierte Internet Browser nun auch auf dem iPhone nutzen.

Opera Coast (App Store-Link), vormals als „Coast by Opera“ betitelt, kann gratis aus dem deutschen App Store geladen werden und benötigt 22,7 MB eures Speicherplatzes sowie mindestens iOS 6.0 als Voraussetzung zur Installation. Die Entwickler von Opera haben ihren Browser wirklich nahezu perfekt an die Bedienung auf touchbasierten Geräten wie dem iPad und dem iPhone angepasst und dem Browser dabei ein sehr „flaches“, einfaches und schnelle Interface verpasst.

Auf dem Startbildschirm gibt es daher nur ein Suchfeld und zwei weitere Buttons. Über die groß angelegt Suchleiste kann man jede beliebige Webseite ansurfen, wobei bei der Eingabe schon Vorschläge gemacht werden, die mit nur einem Klick vorausgewählt werden können. Wird eine Webseite geöffnet, verzichtet der Opera Coast komplett auf Buttons: Zurück navigiert man zum Beispiel durch eine Wischgeste.

Mit dem Update auf die Version 3.0 stehen diese Funktionen nun auch auf dem iPhone bereit, inklusive einem sehr einfachen Home Screen, animierten Textvorschlägen, einem einfachen Zugriff auf Google, sowie einem überarbeitetem Feature für kürzlich besuchte Seiten. Sowohl iPhone als auch iPad profitieren mit dem Update von einer „stuff we like“-Funktion, die dem User populäre Websites vorschlägt. Diese Option ist in die Suchfunktion integriert und wird gezeigt, bevor man selbst Text eingegeben hat.

Außerdem haben die Developer von Opera Coast dem Browser eine größere Auswahl an Hintergrundbildern verpasst und einen iCloud-Sync für angelegte Favoriten-Kacheln auf dem Home Screen hinzugefügt, um die Nutzung weiter zu vereinfachen. Natürlich gibt es auch unter der Haube einige Verbesserungen, die für den User nicht direkt ersichtlich sind. Neben Performance- und Stabilitätsverbesserungen soll Opera Coast nun auch schneller starten, Wischgesten zügiger bearbeiten und eine größere Anzahl an Website-Icons und Passwort-Sicherung für zusätzliche Websites unterstützen.

Aufgrund der zunächst ungewohnten Navigation braucht es zugegebenermaßen einige Zeit, bis man sich an die touchbasierte und button-freie Nutzung des Opera Coast gewöhnt hat. Da der vielversprechende Browser jedoch kostenlos im App Store geladen werden kann, gibt es eigentlich keinen Grund, der gegen einen Test spricht. Wer auch weiterhin auf klassische Browser mit zahlreichen Zusatzfunktionen setzen will, sollte sich unter anderem iCab Mobile (App Store-Link) mit seiner Up- und Download-Funktionalität oder den Flash unterstützenden Puffin Browser (App Store-Link) genauer ansehen.

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