Opera One R3: Webbrowser mit animiertem UI-Design, das auf Musik reagiert

Überarbeitete KI-Engine und mehr

Opera-Browser auf einem Laptop und zwei Smartphones

Neben Apples eigenem Safari-Webbrowser und namhafter Konkurrenz von Mozilla und Google buhlt auch Opera um die Gunst der websurfenden Nutzer und Nutzerinnen. Um den eigenen Browser interessant für die potentielle Kundschaft zu machen, hat das Entwicklerteam nun ein Update für Opera herausgegeben, das einige spannende neue Funktionen enthält.

Der neue Opera One R3 kann für viele Betriebssysteme, darunter macOS, Windows, Linux, iOS, Android und Chromebook kostenlos auf der Website des Entwicklerteams heruntergeladen werden. Opera One wurde im Juni 2023 offiziell veröffentlicht und integrierte damals nicht nur ChatGPT, sondern auch Aria, eine native Browser-KI, und ein neues Tab-System namens „Tab Island“.


Mit dem nun veröffentlichten Update bekommt Opera noch weitere smarte Funktionen verpasst. Der im Browser vorhandene KI-Assistent Aria nutzt nun eine Architektur aus dem experimentellen Opera Neon-Browser, die die KI etwa 20 Prozent schneller machen soll. Die KI kann nun auch innerhalb bestimmter Tabs oder Tab-Gruppen agieren, so dass Informationen aus verschiedenen Browser-Sitzungen nicht vermischt werden. Außerdem gibt es eine neue YouTube-Integration, mit der die KI Videos analysieren kann, um bestimmte Momente zu finden oder Inhalte zusammenzufassen.

Split-Screen-Modus unterstützt jetzt bis zu vier gleichzeitige Tabs

Neuigkeiten von Opera One R3 in einem Bild
Das sind die Neuerungen von Opera One R3.

Der Split-Screen-Modus vom Opera-Browser unterstützt nun zudem bis zu vier Tabs gleichzeitig – vorher waren es zwei. Auch neue Layout-Optionen, sowohl horizontal als auch im Raster-Layout, werden in Opera One R3 zur Verfügung gestellt, die vor allem bei der Nutzung von größeren Monitoren nützlich sein sollen.

Die oben bereits erwähnte Tab Islands-Funktion von Opera bekommt Neuerungen spendiert: Verwandte Tab-Gruppen werden beim Browsing automatisch gruppiert, zur leichteren Identifizierung farblich gekennzeichnet und benannt. Die Seitenleiste unterstützt jetzt Gmail und Google Kalender, und ein integrierter „Early Bird Mode“ ersetzt den bisherigen Beta-Browser.

Außerdem bringt das Update drei animierte Designs, darunter eines, das in Kooperation mit Spotify entstanden ist und auf Musik reagiert, die im integrierten Player von Opera abgespielt wird. Mir persönlich wäre beim Surfen im Web ein animiertes Design, das im Takt zur Musik agiert, mit zu viel Ablenkung verbunden, aber es gibt bestimmt auch Nutzer und Nutzerinnen, denen dieses kleine Gimmick gefallen dürfte.

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Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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