Parallels Desktop 12 für den Mac: Bereit für macOS Sierra und bis zu 25 Prozent schneller

Berufsbedingt kam in der Vergangenheit auch bei mir lange Zeit Parallels Desktop auf dem Mac zum Einsatz. Mit Parallels Desktop 12 wurde nun die aktuellste Version vorgestellt.

Parallels Desktop 12

Die Entwickler von Parallels sind sich sicher: Ihre Lösung ist „die Nummer 1 bei Software für Windows-Anwendungen auf einem Mac“, so lassen sie es zumindest in einer E-Mail an uns verlauten. Mit Parallels Desktop kann auf bequeme Art und Weise ein oder mehrere Betriebssysteme, beispielsweise das aktuelle Windows 10, auf dem Mac virtualisiert werden.

In der just veröffentlichten Parallels Desktop 12-Version haben die Macher von Parallels ihre beliebte Virtualisierungs-Software noch weiter optimiert. So ist Parallels Desktop 12 nicht nur bereit für macOS Sierra, sondern wartet auch mit Leistungsverbesserungen von bis zu 25 Prozent auf, und enthält mehr als 20 einfache Tools für Einzelfunktionen und Dienstprogramme, die auch in der App Parallels Toolbox für Mac verfügbar sind. Darüber hinaus erhalten alle Nutzer ein Einjahresabonnement für die Backup-Lösung von Acronis True Image samt 500 GB kostenlosem Online-Speicherplatz.

Mit den Mac-Tools können Daten archiviert, verschlüsselt und durch ein Passwort geschützt sowie Präsentationsmodi ohne störende Benachrichtigungen für Mac- und Windows-VMs gefahren werden. Weiterhin lassen sich einfach Screenshots oder Bildschirmvideos aufnehmen, YouTube- und andere Website-Videos mit einem Klick herunterladen, Zeitmanagement-Optionen mit Stoppuhr und Alarmfunktion nutzen, und auch Dateien aus ZIP-, RAR- und anderen Archiven entpacken.

Upgrade auf Parallels Desktop 12 kostet 49,99 Euro

Parallels Desktop 12 bietet außerdem die Möglichkeit, Windows 10 zu erwerben und es mit Hilfe des Parallels Desktop Wizard zu installieren, sowie eine Option für geplante Windows-Wartungen. Auf diese Weise können Windows-Aktualisierungen und ‑Wartungen über Nacht oder zu anderen Zeiten, an denen der Workflow eines Benutzers nicht unterbrochen wird, durchgeführt werden.

Parallels Desktop 12 für Mac, Parallels Desktop für Mac Pro Edition und Parallels Desktop für Mac Business Edition sind ab sofort sowohl für Abonnenten als auch für Nutzer verfügbar, die von Parallels Desktop 10 oder 11 upgraden. Die allgemeine Verfügbarkeit beginnt am 23. August online und weltweit im Einzelhandel.

Der Preis für Parallels Desktop 12 für Mac beträgt 79,99 Euro. Bestandskunden mit unbefristeter Lizenz zahlen für Upgrades von Parallels Desktop 10 oder 11 für Mac 49,99 Euro, wobei es ein Einführungsangebot gibt, bei dem das Upgrade auf ein Abonnement für Parallels Desktop Pro Edition für 49,99 Euro pro Jahr angeboten wird. Parallels Desktop Pro Edition und Parallels Desktop Business Edition sind für Neukunden zu einem Preis von 99,99 Euro pro Jahr erhältlich. Ein abschließendes YouTube-Video zeigt euch einige der neuen Features noch einmal auf.

Kommentare 24 Antworten

  1. Mensch. Wieder bereit für das nächste Update, wieder schneller und wieder soll man zahlen? Bin froh, auf VM Ware gewechselt zu haben. Die ständigen kostenpflichtigen Updates bei Parallels haben nur genervt.

  2. Das ist Vergangenheit für mich. Dieses Geschäftsmodell grenzt an Ab…….cke. Ich bin ja gerne bereit für gute Software zu zahlen, aber nicht so!

  3. Auf der IFA im vorigen Jahr meinte ein Mitarbeiter von Parallelstrecke Desktop zu mir, es reiche aus alle zwei Jahre ein Update zu machen.
    Danach wäre ich in diesem Jahr wieder dran?.

    1. Kommt immer auf die eigenen Ansprüche an, oder? Windows 10 und OS Sierra sollten aber gute Argumente für PD12 sein. Ich selbst komme mit Bootcamp und Windows 10 klar (auf einem iMac Mitte 2011, der laut Apple nicht dafür unterstützt wird :D).

          1. Huch, echt? Dachte Elster wäre quasi zertifiziert, sicher und direkt mit dem Finanzamt unter einer Decke!? Wie heißt die app?

  4. Es ist schon erstaunlich, wie Parallels angeblich jedes Jahr schneller wird. Wenn man den Marketingversprechen glauben schenken würde, dürfte Parallels mit seiner VM in seiner Geschwindigkeit inzwischen schneller als mein Mac im Ganzen sein *Ironiemodus*. Vielleicht sollte man „Parallels“ daher in „Paradoxon“ umbenennen ?.
    Anfangs hatte ich noch mehrere Win VMs unter Parallels laufen. Brauche ich inzwischen aber nicht mehr und hab nur noch ein Ubuntu eingerichtet, welches ich nach derzeitiger Überlegeung auch nicht mehr wirklich brauche.

    1. Immer schneller, stimmt zwar sicher. Dein Schluss ist aber natürlich nicht ganz schlüssig, da es sich hier um eine Iteration handelt (25% von 25%, …). Wenn die Zunahme unter 100% ist, pendelt es sich irgendwo mal ein. Aber auf Intel-Macs ist die Geschwindigkeit für mich sowieso ausreichen und ein Zuwachs irrelevant. Erinnert sich noch jemand an VirtualPC? Da brauche Win gefühlte 30 Min bis es hochgefahren war.
      PS: Für mich reicht VirtualBox zu genüge.

    2. Das denk ich mir auch beim Erscheinen jeder neuen Version. Habe jetzt eine Version übersprungen. Aber die ständigen versprechen x mal schneller, etc. nerven echt.

  5. Man ist ja nicht gezwungen ein Update zu machen und auch wenn’s nicht groß beworben wird, man kann bestimmt auch mit der vorigen Version Windows unter Sierra nutzen, bei mir lief auch die 9er Version noch unter El Capitain, hab dann nur upgegradet weil es die 11 Version in nem geilen günstigen Bundle mit 1Password und diversen anderen nützlichen Tools gab!

      1. Puh, ne ist schon ein halbes Jahr her! Gibt ja öftes mal so Bundle Angebote, ich glaube ich bin damals sogar über Appgefahren drauf gekommen oder über einen anderen Blog! Ich lese regelmässig die Tipps diverser Blogs, Twitter usw. damit mir solche Angebote möglichst nicht entgehen!
        Die Augen offen halten und ein wenig Glück gehört dazu! 😉

      2. Bundels werden oft hier bei appgefahren vorgestellt. Denke wenn Du hier ab und an vorbeischaust oder bei ähnlichen anbietern unterwegs bist könntest das schon mitbekommen

  6. Es gibt ja auch noch das kostenlose Virtual Box, was auch nicht schlecht ist! Habe alle drei ausprobiert (Fusion, Parallels und Virtual Box)! Fusion und Parallels nehmen sich nicht viel, sind von der Leistung her, recht gleichwertig, Virtual Box ist nicht ganz so flott, aber stabil und nem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul heisst es ja so schön! 😉

    1. Bei älteren MBPs gibt es gehörige Geschwindigkeitsunterschiede. Vmware Fusion ist deutlich performanter als Virtualbox (ganz zu schweigen von fehlender 3D-Beschleunigungsunterstützung, obwohl Vmware Fusion mir nur OpenGL 2.1 anbietet, obwohl es unter macOS 4.1 können soll).

  7. Gleich mal das erste Angebot bei Cyberport entdeckt:
    Parallels Desktop 12 plus meinen neuem MacBook – 20€ günstiger.

    Egal was war, wichtig, was wird 🙂 Bei einem Neukauf lohnt der Versuch…

  8. Das Geld was man bei einem MacOS-Update spart, gibt man dann brav bei Parallels aus .. nicht mit mir, lieber wecke ich einmal im Jahr meinen Windows-PC aus dem Tiefschlaf …

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