Pixomatic: Neue App hilft beim Ausschneiden von Objekten & Anpassungen am Hintergrund

Pixomatic ist in der vergangenen Woche für iPhone und iPad umfassend überarbeitet worden und zählt laut Apple zu den besten neuen Apps. Wir haben einen Blick gewagt.

Pixomatic

Wirft man einen Blick in den App Store, scheint man beim Kauf von Pixomatic (App Store-Link) wirklich nichts falsch machen zu können. Die Foto-Anwendung wird nicht nur von Apple beworben, sondern ist auch noch mit vollen fünf Sternen bewertet. Zudem ist der Preis mit 3,99 Euro nicht zu hoch angesetzt und es gibt keine In-App-Käufe. Aber wie schlägt sich Pixomatic in der Praxis? Genau das haben wir für euch herausgefunden.


„Wolltest du schon immer die Möglichkeit haben, den Hintergrund deiner Fotos mühelos zu entfernen und zu ändern? Jetzt kannst du es! Erstelle wunderschöne, lustige Kompositionen oder Colorsplash Bilder in nur wenigen Sekunden. Pixomatic erkennt automatisch die Konturen der markierten Objekte“, heißt es in der Beschreibung. Und nach den ersten Gehversuchen mit der App können wir bestätigen: Es wird nicht zu viel versprochen.

Pixomatic ist für mobile Nutzung optimiert

Natürlich ist Pixomatic keine Alternative zu Pixelmator oder Photoshop auf dem Mac. Für eine schnelle Bearbeitung am iPhone oder iPad und Bilder für WhatsApp oder soziale Netzwerke ist die Software aber sicherlich gut und sauber genug. Vor allem ist Pixomatic einfach zu bedienen – und das wird vor allem beim Ausschneiden von Objekten deutlich.

In seiner Hauptdisziplin schlägt sich Pixomatic sehr gut: Dank einer Lupe und einem frei einstellbaren Pinsel hat man die Konturen des Objekts, in unserem Beispiel meine Wenigkeit, in weniger als einer Minute markiert. Dabei muss man nicht auf den Millimeter genau arbeiten, sondern muss nur in etwa über den Rand zeichnen. Pixomatic sorgt dann dafür, dass das Objekt korrekt ausgeschnitten wird.

Danach hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man ändert den Hintergrund komplett oder bearbeitet den vorhandenen Hintergrund. In unserem Beispiel wurde ich einfach mal vom Strand in die Berge gezaubert, was zugegeben nicht ganz perfekt aussieht. An den Werkzeugen liegt das aber wohl nicht: Unschärfe, diverse Farbanpassungen und sogar künstliche Schatten zählen neben vielen weiteren Werkzeugen zu den Möglichkeiten in Pixomatic.

Update auf Version 2.0 bringt neuen Look

Das in der vergangenen Woche veröffentlichte Update auf Version 2.0 hat der Universal-App auf jeden Fall gut getan. Neben einem komplett neuen Design hat die Anwendung einige neue Funktionen erhalten, unter anderem können Objekte gespeichert und später weiter bearbeitet werden. Außerdem haben die Entwickler einige Werkzeuge und Filter hinzugefügt.

Als kleines Fazit können wir daher festhalten: Mit Pixomatic kann man im Handumdrehen Objekte freistellen und den Hintergrund von Bildern bearbeiten. Der Zuschnitt erfolgt vielleicht nicht auf den letzten Pixel genau, für eine mobile Anwendung sind die Ergebnisse aber absolut zufriedenstellend. Einzig allein die deutsche Übersetzung ist nicht an allen Stellen gelungen, ab und an wird Text abgeschnitten – aber niemals so, dass die Handhabung eingeschränkt wird.

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Kommentare 18 Antworten

  1. Wie sieht’s mit der Ausgabegröße und Qualität der Exporte aus? Viele Apps werfen sehr stark komprimierte Jpgs aus. Bisher verwende ich für solche Zwecke Union.

  2. Welche Grafikformate werden beim Export angeboten???
    Lassen sich die freigestellten Objekte als PNG speichern?
    Werden Layer angeboten?
    Welche maximale Bildgröße kann exportiert werden.
    Auch auf der Homepage ist dazu keine Info zu finden 🙁
    Bislang nutzte ich Superimpose und bin damit recht zufrieden.
    Mir sind die gebotenen Informationen viel zu dünn.
    Für 3,99€ kaufe ich ungern die Katze im Sack.

  3. 3264 x 3264 ist die maximale Größe.
    Keine Grafikformate, automatisch jpeg.
    Die freigestellten Objekte lassen sich nicht speichern.

  4. Ups, mein Fehler. Die freigestellten Objekte lassen sich speichern. Und da der Alpha Channel aktiv ist vermute ich als png.
    Ich habe aber die Dateiendung noch nicht geprüft.

    1. Nein, der Ausschnitt wird einfach auf einen grau/weis karierten Untergrund gelegt der so aussieht als wäre er transparent.
      Ist er aber nicht, ist ein jpeg.

      1. Danke Dir!!!
        Für meine Belange damit komplett durchgefallen und damit 3,99€ gespart.
        Da stelle ich lieber von Hand frei und habe Masken, mit denen ich auch später etwas anfangen kann.
        Nochmals Danke für den Hinweis
        Bleibe lieber bei :
        „Superimpose“ von Pankaj Goswami
        https://appsto.re/de/Xn4-z.i

        1. Gerne ?
          Dennoch möchte ich anfügen das diese App die eigentliche Aufgabe, zwei Bilder zu kombinieren, wirklich gut und schnell schafft.
          Man selbst hat den Dreh auch recht flott raus.
          Für einfache und schnelle Mobile Fotomontagen wirklich gut.
          Und so schnell bewerte ich auch keine Foto App als gut.
          Vielleicht etwas teuer im Vergleich. Aber dennoch gut.
          Und die App steht am Anfang, ist soweit fehlerfrei. Das ist schon ein ganz gutes Zeichen.

          1. @Cofrap
            Hier noch ein kleiner Hinweis, der den wenigsten bislang aufgefallen sein dürfte und ein absolutes NOGO aus dem Hause Apple darstellt :
            PNG files werden, wenn man sie mit anderen über einen persönlichen Fotostream teilt, stillschweigend in JPG umgewandelt.
            Die geteilte Maske wird unbrauchbar und lässt sich eigentlich nur über Email mit anderen teilen
            Das ist in meinen Augen absolute Steinzeit – LOL

          2. Wußte ich auch nicht, aber wenn ich mit png und Ebenen arbeite, dann sowieso auf dem PC und mit Gimp, oder auch Photoshop.

  5. Ich war neugierig und habe die App trotzdem gekauft.
    (Scheiß auf die 3,99€)
    Grottenschlecht ist noch leicht untertrieben.
    Ein Griff in’s Klo, aber das hätte ich mir bei appgefahren eigentlich gleich denken können.
    Da hat keiner Ahnung von Grafik und nicht von dem was man als Grafiker als „Handwerkszeug“ benötigt, um brauchbare Ergebnisse zu erzielen.
    Sch rein was die Ausgabequalität angeht die reinste Katastrophe, diese App.
    Ein erneuter „Tipp“ (und Test) für die Tonne.
    Rausgeworfenes Geld – mal wieder.
    Dank an die Radaktion – LOL

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