Ring Door View Cam: Der aufgemotzte Türspion mit App

Marktstart könnte bereits kurz bevor stehen

Bisher hat sich Ring in Sachen Kameras an der Haustür vor allem auf smarte Türklingeln konzentriert. Bereits im Januar auf der CES hat man allerdings gezeigt, dass man auch Besitzer und Mieter von Wohnungen oder Apartments auf dem Schirm hat. Mit der Ring Door View Cam will man den klassischen Türspion durch eine smarte Alternative ersetzen.

Bisher war die 199 Euro teure Lösung nur für das laufende Kalender-Jahr angekündigt, auch auf einem kleinen Ring-Event in dieser Woche konnte man uns noch keinen genauen Release-Termin nennen, offiziell gibt man „im Laufe des Jahres“ als Information an. Wie wir jedoch heute Vormittag erfahren haben, dürfte es schon bald spannende Neuigkeiten rund um das bislang nicht erhältliche Produkt geben – wir werden euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Ich konnte die neue Ring Door View Cam bereits auf dem Event in Hamburg ausprobieren und muss durchaus sagen, dass sich der Hersteller durchaus Gedanken gemacht hat, um das Produkt bestmöglich umzusetzen. Das fängt bereits bei der Montage an: Der in der Tür befindliche Türspion wird herausgeschraubt und die Ring Door View Cam durch das vorhandene Loch einfach eingeführt und auf der Innenseite fixiert. Das alles ist kein Hexenwerk und binnen zehn Minuten oder sogar noch schneller erledigt.

Auch in Sachen Privatsphäre hat die Ring Door View Cam einiges zu bieten. Falls man beispielsweise einen Teil des Hausflurs filmt, kann dieser mit Hilfe der Ring-App geschwärzt werden. Die nicht sichtbaren Bereiche sind dann komplett unkenntlich gemacht und können auf keine Weise wieder hergestellt werden. Ebenso kann die Audio-Aufzeichnung komplett deaktiviert werden.

Die mit einem Akku ausgestattete Ring Door View Cam verfügt zudem über eine integrierte Glasoptik, so dass der Türspion weiterhin wie gewohnt genutzt werden kann. Gleichzeitig kann man das Bild der Kamera per App verfolgen und wird natürlich auch auf dem Smartphone benachrichtigt, wenn jemand an der Tür klingelt oder Klopft oder sich im eingestellten Bereich bewegt.

Mit der Ring Door View Cam steht uns auf jeden Fall ein interessantes Produkt bevor, das wir uns ganz sicher näher ansehen werden. Sobald wir ein Testgerät in die Hände bekommen haben, melden wir uns noch einmal mit einem ausführlichen Bericht.

Kommentare 12 Antworten

  1. Dann lieber weiter die normale Klingel beibehalten und den Türspion „Door eGuard“ von Burg-Wächter einsetzen. Ist wesentlich dezenter.

  2. Den meisten Spass daran dürften nicht nur die Amazon Mitarbeiter beim „Fernsehen“ haben, sondern auch die Menschen, die mal pauschal von den Nachbarschaftskameras verdächtigt werden – wie man gerade erst lesen konnte.

  3. Mich würde eine Outdoor (Batterie/Akku möglich) interessieren (Gartentor). Zudem haben wir an der Haustüre keinen Spion, sondern seitlich Glaskacheln (Haus).

    1. @Dieter: In Österreich gilt die selbe DSGVO wie im Rest der EU 😉
      Sprich, das ist dort nicht mehr und nicht weniger problematisch wie sonst auch.

        1. @App-Fan: Das lässt die DSGVO nur im Bereich der Öffnungsklauseln zu.
          Anstatt zu spekulieren, folgende Hausaufgabe für Dich: Gibt es im Bereich der Videoüberwachung eine solche Öffnungsklausel? 😉

        2. @App-Fan: Wollte Dich nicht angreifen, sonder Dich lediglich auf humorvolle Art in die richtige Richtung schubsen. Naja, humorvoll ist relativ, ich weiß 😉
          Jedenfalls: Ja, tatsächlich gibt es eine DSGVO-Öffnungsklausel gerade für die Videoüberwachung. Jedoch, wenn man sich § 4 BDSG Deutschland und § 12 DSG Österreich nebeneinander legt, könnte man leicht den Eindruck gewinnen, dass das in Deutschland strenger als in Österreich geregelt ist.

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