Mit iOS 8 hat Apple eine wirklich praktische Funktion für gemeinsame Haushalte eingeführt – wir stellen euch die Familienfreigabe vor.
Die mit iOS 8 eingeführte Familienfreigabe ist eine spannende Sache – doch es gibt einige Punkte und Einschränkungen zu beachten, die wir euch in diesem Artikel ein wenig näher bringen wollen. Alle Fragen können wir damit sicherlich nicht beantworten, im Zweifel könnt ihr unklare Details aber in den Kommentaren ansprechen, wo wir oder andere Nutzer sie gerne für euch beantworten.
Wir haben unsere Favoriten des letzten Monats schon mit euch geteilt und einige echte Perlen für euch herausgepickt. Seit gestern präsentiert auch Apple seine Empfehlungen.
Apples beste App aus dem August – Vamos: Der Event-Guide für das iPhone ist schon ein alter Hase. Bereits vor einem Jahr hatten wir die App auf dem Radar, im letzten Monat gab es ein umfangreiches Design-Update. Was uns gefällt: Die App ist tatsächlich sehr übersichtlich und man kann im Handumdrehen herausfinden, welche Veranstaltungen in der Nähe stattfinden. Das große Problem: Es werden längst nicht alle Events gelistet. Und damit meinen wir nicht die kleine Fete in der Kneipe um die Ecke, sondern teilweise sogar überregional bekannte Veranstaltungen mit internationalen Top-Acts. Reinschauen kostet aber nichts. (iPhone, kostenlos)
Wir haben ja so etwas in der Art geahnt. Seit gestern Abend präsentiert Apple 14 ausgewählte Apps zum Sparpreis von jeweils 89 Cent. Alle Apps gibt es jetzt auf einen Blick.
Update am 3. September: Letzte Chance! Die Apple-Aktion läuft in rund 24 Stunden ab. Wer noch günstige und gute Apps sucht, sollte die folgenden Empfehlungen unter die Lupe nehmen. Zusätzlich gibt es 15 tolle Spiele für 89 Cent.
Sky Guide: Eine günstige Alternative zum kürzlich neu erschienenen Star Walk. Mit dieser App hat man die Sterne immer im Blick und kann interessante Infos zum Himmelsobjekten abrufen. (5 Sterne, App Store-Link, sonst 1,79 Euro)
Sprout Baby: Alle Infos zum Nachwuchs können in einer App gesammelt werden. Egal ob Gewichtsverlauf oder Fotos im Kalender, sogar ein Füttertagebuch ist dabei. Alle Inhalte können über mehrere Geräte hinweg synchronisiert werden. (keine Wertung, App Store-Link, sonst 4,49 Euro)
Immer wieder liest man im Internet Berichte von erbosten Entwicklern, deren Apps nicht für den App Store zugelassen wurden. Aber woran liegt das überhaupt?
Zunächst einmal vielen Dank an die zahlreichen Zuschriften, die uns an den letzten beiden Tagen erreicht haben. Es dreht sich um diese neu gestaltete Entwickler-Webseite von Apple, auf der sich ganz unten ab sofort die Top-10 der Gründe finden, wegen denen Apps nicht für den App Store zugelassen wurden. Wirklich in die Karten schauen lässt sich Apple dort aber nicht.
Der häufigste Grund mit 14 Prozent: Es werden mehr Informationen benötigt. Was genau Apple damit meint, bleibt offen. Wir gehen davon aus, dass fehlende oder unzureichende Beschreibungs-Texte oder gar fehlende Screenshots die Ursache sind. Immerhin wird Apple bei den anderen neun Gründen, die ihr auch oben im Bild sehen könnt, etwas konkreter.
Seit dem Start am 11. Juli 2008 ist der App Store unaufhaltsam gewachsen. Wir blicken auf interessante Daten und Fakten.
Heute treiben wir uns auf der Gamescom in Köln herum und entdecken viele neue Spiele, die es schon in Kürze in den App Store schaffen werden. Das elektronische Kaufhaus für iPhone und iPad ist für die Spiele-Industrie mittlerweile eine sehr wichtige Plattform geworden, immerhin kann man so 800 Millionen Geräte auf einen Schlag erreichen.
Dabei fing alles ganz klein an. Zum Start am 11. Juli 2008 standen im App Store gerade einmal 500 Apps zum Download bereit. Schon kurze Zeit später ist der App Store quasi explodiert: Nicht einmal ein Jahr nach dem Start gab es bereits 50.000 Apps, die Marke von 100.000 Apps wurde am 4. November 2009 geknackt. Seit Oktober 2013 gibt es im App Store über 1.000.000 Apps, die letzte offizielle Zahl ist auf den 2. Juli 2014 datiert: 1.200.000 Apps für iPhone und iPad.
Reich werden per App. Was so einfach klingt, ist mehr als unwahrscheinlich. Wie viel verdienen Entwickler tatsächlich?
Es sind die großen Überraschungen, die uns positiv in Erinnerung bleiben. Etwa Tiny Wings und Andreas Illiger, der mit seinem Hit quasi über Nacht zum Millionär wurde. Oder Dong Nguyen, der mit seinem Flappy Bird über 50.000 US-Dollar am Tag verdient haben soll – nur durch Werbeeinblendungen. Die Realität sieht derweil ganz anders aus: Nur ein kleiner Teil der Entwickler kann wirklich kostendeckend arbeiten und sein Leben mit Apps finanzieren.
Deutlich wird das in einer Studie von Developer Economics unter mehr als 10.000 Entwicklern aus über 100 Ländern. So sollen 50 Prozent der Entwickler für iOS-Applikationen weniger als 500 US-Dollar im Monat verdienen, bei Android-Apps sieht das Ergebnis noch schlechter aus. Umgerechnet sind das rund 370 Euro – Leben kann man davon mit Sicherheit nicht.
Vor einiger Zeit mussten wir uns noch davor fürchten, dass im App Store bald alles Freemium ist. Nun setzt ein anderer Trend ein.
In den letzten zwei Jahren haben wir sehr oft Pressemeldungen erhalten, in denen der folgende Satz enthalten war. „Das Spiel wurde von Grund auf für mobile Plattformen entwickelt.“ Für uns hieß das so viel wie: Man hat von Anfang an geplant In-App-Käufe so zu integrieren, dass der Spieler früher oder später vor eine Bezahl-Wand stößt und ein paar Euro investieren muss, um die bis dahin so geliebte und vor allem kostenlose App weiter spielen zu können.
Umso mehr ist uns die Kinnlade heruntergefallen, als Gameloft vor einigen Wochen offiziell verkündet hat, dass Modern Combat 5 komplett ohne In-App-Käufe auskommen wird. Immerhin ist die französische Entwickler-Firma vorher jubelnd auf den Freemium-Zug aufgesprungen und hat uns immer wieder aufs neue bestätigt, dass es Nutzer gibt, die tatsächlich 89,99 Euro für einen In-App-Kauf in einem Spiel für iPhone und iPad ausgeben. Was ist da los im App Store?
Ab Montag kann man das eigene iTunes-Konto wieder zum Sparpreis aufladen. Es gibt die gewohnten 20 Prozent Rabatt.
Wie ihr vielleicht heute Nachmittag schon in unserem Newsletter erfahren habt, gibt es ab dem 16. Juni bei der Supermarkt-Kette Kaufland 20 Prozent Rabatt auf iTunes-Karten. Die iTunes-Karte mit einem Wert von 25 Euro gibt es von Montag bis Samstag für nur 20 Euro. Auf eine bestimmte Anzahl scheint Kaufland den Verkauf nicht zu limitieren. Die nächste Filiale könnt ihr direkt auf der Kaufland-Webseite ausfindig machen.
Nachdem es in den letzten Woche ja immer mal wieder Angebote gab, bei denen nicht 5 Euro abgezogen wurden, sondern 5 Euro zusätzliches Guthaben verbucht wurden, ist das nun wieder eine tolle Gelegenheit, etwas Geld zu sparen. Schließlich kann das Guthaben für alle Einkäufe im App Store und iTunes Store verwendet werden.
Mai? Schon wieder vorbei! Damit nicht alles in Vergessenheit gerät, wollen wir euch unsere Favoriten des abgelaufenen Monats noch einmal vorstellen. Schließlich strotzt der App Store nur so vor Qualität – man muss sie nur finden.
Adobe Voice: Mit dieser App kann man mit wenigen Handgriffen hilfreiche und schöne Video-Animationen erstellen. Praktisch ist das zum Beispiel, wenn man selbst ein kleines Tutorial erstellen möchte. Zunächst nimmt man nämlich Audio-Inhalte auf, danach kann man Grafiken, Text und Icons importieren. Zusätzlich kann man auf Hintergrund-Musik zurückgreifen und kleine Animationen sowie Übergänge verwenden. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos, man muss sich nur ein wenig einarbeiten. (kostenlos, iPad, kompletter Artikel)
Apple hat seinen Service im App Store um ein kleines Detail erweitert – bisher allerdings nur bei ausgewählten Apps.
Wer einen Blick auf populäre Spiele wie Angry Birds Star Wars II oder Cut the Rope 2 wirft, trifft dort seit kurzem auf einen besonderen Hinweis der Apple-Redaktion. Neben den Screenshots und der Beschreibung der Entwickler gibt es eine zusätzliche Anmerkung der Apple-Redaktion, wie eine niederländische Webseite entdeckt hat.
Wirklich umfassend ist das bisher aber noch nicht gelungen. Zu finden sind die durchaus hilfreichen Hinweise nur bei den wenigsten Spielen, gefunden habe ich bisher jedenfalls keine anderen Einträge. Zudem sind „Unsere Anmerkungen“ bisher nur auf iPhone und iPad, nicht aber in iTunes auf dem Mac oder PC zu finden. Ebenfalls schade: Es gibt keine deutsche Übersetzung der Texte.
Wie immer gilt: Wenn ihr eine App findet und nicht wirklich einschätzen könnt, ob es sich um eine qualitativ hochwertige und empfehlenswerte App handelt, gebt den Namen einfach in die Suche in unserer App ein und schaut, ob wir sie schon getestet haben. Falls nicht, schreibt uns einfach kurz eine Mail – dann kümmern wir uns um euer Anliegen.
Jennifer Schneidereit (Foto: Mitte), mitverantwortlich für das schicke iOS-Spiel Tengami, hat mit uns über die Entwicklung ihrer App und die Entwicklung des App Stores gesprochen. Im Interview lest ihr, warum es kleine Entwickler heutzutage nicht mehr einfach haben.
Im Februar habt ihr mit Tengami euer erstes Spiel veröffentlicht. Es ist definitiv „anders“. Wie würdet ihr das Spiel in ein paar Sätzen zusammenfassen? Jennifer Schneidereit: Tengami ist ein atmosphärisches Abenteuer in einem japanischen Aufklappbuch oder Pop-Up-Buch. Die Spieler manipulieren die Welt direkt, indem sie zum Beispiel Teile des Buches falten, blättern oder verschieben. Es gibt Rätsel, die zu lösen sind, allerdings geht es in Tengami eher um die Stimmung. Das Spiel ist sehr ruhig und fast meditativ. Wir sagen manchmal „Chill-Out“-Spiel oder „Gute-Nacht“-Spiel, anstelle einer „Gute-Nacht“- Geschichte.
In den Charts hat sich mal wieder einiges getan. Aber welche der am meisten verkauften iPhone-Apps lohnen sich wirklich? Wir haben die Top-10 unter die Lupe genommen.
Platz 1 – Threema: Der sichere Messenger ist kaum noch aus den Top-Platzierungen im App Store wegzudenken – und trotzdem scheint er nur geringe Chancen gegen den übermächtigen WhatsApp Messenger zu haben. Falls euch Datenschutz nicht unwichtig ist, ist die geringe Gebühr für den Kauf der App aber wirklich nicht der Rede wert. (1,79 Euro, iPhone, 4,5 Sterne)
Platz 2 – Leo’s Fortune: In den vergangenen Tagen habt ihr bei uns schon einiges über das Jump’n’Run lesen dürfen. Wer das Genre mag, wird von diesem Spiel definitiv begeistert sein. Steuerung, Aufmachung und Spielspaß stimmen absolut. (4,49 Euro, Universal-App, 5 Sterne)
Apple hat in iOS 7.1.1 doch mehr verändert als zunächst angenommen – auch im App Store hat sich etwas getan.
In der Nacht und in den frühen Morgenstunden haben uns mehrere Zuschriften rund um den App Store erreicht: Auch in den App-Store-Charts zeigt Apple nun In-App-Käufe an, wie ihr auf dem eingebundenen Screenshot sehen könnt. Diese prominent platzierte Zusatz-Information tauchte zumindest auf unseren Geräten erst nach einem Update auf das gestern Abend veröffentlichte iOS 7.1.1 auf.
In den Topcharts kann man nun bereits vor dem Öffnen der App-Detailseite sehen, ob eine App In-App-Käufe enthält. Im Zweifel spart man sich so etwas Zeit, auch wenn die In-App-Käufe ganz verschiedenen sein können. Als Nutzer weiß man erst bei einem Blick in die Details, ob es sich dabei beispielsweise um einen einzigen In-App-Kauf zum Freischalten der Vollversion oder um viele Käufe rund um Goldmünzen und Schatztruhen handelt.
Neben dem allseits bekannten Rechtsstreit Apple vs Samsung gibt es insbesondere im Bereich des Mobile Gaming noch einen weiteren großen Konkurrenten für Apple: Google.
Googles Betriebssystem Android ist mittlerweile auf einem Großteil an Smartphones installiert, aktuelle Zahlen des Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC) gehen im Jahr 2013 bereits von knapp 80%, um ganz genau zu sein 78,6%, aus. Apples iOS generiert hingegen nur einen Marktanteil von 15,2%. Kein Wunder also, dass die beiden größten Konkurrenten ihre Grabenkämpfe um entscheidende Prozentpunkte auch in ihrem App Store, der bei Google mit „Play“ bezeichnet wird, ausfechten.
Das amerikanische Wall Street Journal berichtete daher interessanterweise kürzlich, dass sowohl Apple als auch Google große Game-Developer bzw. Entwicklerstudios umwerben, ihre prominenten Neuerscheinungen zuerst im App Store bzw. in Google Play zu veröffentlichen. Erscheinen diese Apps dann im jeweiligen Store, wird den Entwicklern eine Premium-Platzierung auf der Startseite und in den Featured-Listen in Aussicht gestellt.
In unserer wöchentlichen Reihe für iOS-Einsteiger und alle, die noch etwas lernen wollen, stellen wir euch heute den Wunschzettel aus dem App Store vor.
Man stöbert im App Store und entdeckt eine tolle App, hat aber gerade nicht genug Geld auf dem iTunes-Konto oder kann die App aufgrund ihrer Größe unterwegs nicht laden. Stunden später hat man dann vielleicht schon vergessen, was man sich alles im App Store angesehen hat. Zum Glück hat Apple mit der Wunschliste eine Funktion eingeführt, die als Merkliste genutzt werden kann.
Wenn man im App Store eine interessante App entdeckt und sie sich merken möchte, klickt man einfach oben rechts auf den Aktions-Button (Kästchen mit Pfeil) und tippt dann unten links den Punkt „zur Wunschliste hinzufügen“ an. Danach wird die App in die Wunschliste übernommen, die man einfach über das Listen-Symbol im App Store (oben rechts) öffnen kann. Die Liste ist sogar in iTunes auf dem Computer verfügbar und wird automatisch synchronisiert.