Unity Remote: Universal-Fernbedienung für iPhone und iPad

Gestern hatten wir kurz erwähnt, dass die App der UnityRemote jetzt auch iPad kompatibel ist. Heute schieben wir den versprochenen Test nach.

Unity Remote: Universal-Fernbedienung für iPhone und iPadUnity Remote: Universal-Fernbedienung für iPhone und iPadUnity Remote: Universal-Fernbedienung für iPhone und iPadUnity Remote: Universal-Fernbedienung für iPhone und iPad

Viele werden es kennen: Man hat einen Ferenseher, einen DVD- oder BluRay-Player, einen Receiver und bei jedem Gerät liegt eine eigene Fernbedienung bei. Wer soll da denn noch durchblicken, welche Taste für welche Funktion steht? Natürlich gibt es für solch ein Problem schon lange eine Lösung: Eine Universal-Fernbedienung für alle Geräte, wie zum Beispiel die Logitech Harmony ist sicher eine gute Alternative, doch nun schauen wir uns die Unity Remote von Gear4 an.

Das kleine Runde Objekt ist ziemlich unauffällig und kann an einen beliebigen Ort platziert werden, da es einen 360 Grad Sensor besitzt. Der Empfänger an sich hat einen Durchmesser von nur 64mm und ist 51mm hoch. Um das Gerät betreiben zu können müssen vorher zwei AAA-Batterien eingelegt werden, die im Lieferumfang enthalten sind. Natürlich sollte die Remote noch in der Nähe stehen, damit die Signale empfangen werden können.

Bevor man die Fernbedienung nutzen kann muss man die dazu passende App aus dem App Store herunteralden. Wie schon oben erwähnt, ist die App seit kurzem auch mit dem iPad kompatibel. Im Gegensatz zur Remote selbst, ist die App kostenlos. Danach geht es an die Konfiguration der App. Der einfachste Weg eine Verbindung aufzubauen geht über den automatischen Assistenten, der einen durch die einzelnen Schritte führt. Dazu muss man das iPhone oder iPad vorher über die Bluetooth-Verbindung koppeln und danach das entsprechende Gerät aus einer Liste mit über 250.000 Geräten wählen. In unserem Test musste ein TV von Philips herhalten, sowie ein Receiver, ein BluRay-Player und ein Heimkinosystem. Die Kopplung ist ziemlich simpel. Nehmen wir als Beispiel den Fernseher von Philips: Man wählt zuerst die Marke aus und danach den passende Gerätetyp (Philips -> Fernsehgerät). Danach sucht die Remote automatisch nach dem richtigen Code, damit man mit dem Fernseher kommunizieren kann.

Die Bedienoberfläche ist auf jedes Gerät abgestimmt, was bedeutet, dass ein TV zum Beispiel keine Play-Taste benötigt. Zudem lässt sich das Gerät durch Gesten steuern. Wischt man nach rechts wird ein Sender weiter geschaltet, wischt man wieder nach links gelangt man zum vorherigen Programm. Alle Gesten sind außerdem in der App erklärt. Der klare Vorteil der Gesten ist, dass man die Fernbedienung quasi blind bedienen kann.

In unserem Test hat die Unity Remote alle Geräte gefunden und wir musste keine neuen Funktionen lernen. Wird ein Gerät nicht gefunden, kann man der Unity Remote nämlich neue Funktionen beibringen, was natürlich ein wenig zeitaufwendig ist doch das Resultat lohnt sich sicherlich.

Weitere Funktionen sind in der App vorhanden: Lautstärke-Regler, Ziffernblock, Favoriten, Joystick, Mute-Button, All-Off und viele weitere.

Allerdings können wir die Unity Remote nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, da zur Steuerung immer ein iPhone oder iPad benötigt wird. Befindet sich beispielsweise in einem Haushalt nur ein iPhone und das gerade unterwegs ist, kann man die Geräte nicht über die Unity Remote steuern. Darüber sollte man vor dem Kauf auf jeden Fall nachdenken. Außerdem ist es manchmal sehr nervend, wenn die Bluetooth-Verbindung unterbrochen wurde und man die Verbindung manuell wiederherstellen muss.

Wer eh ein iPhone oder iPad besitzt braucht neben der Unity Remote keine andere Fernbedienung mehr. Im Gegensatz zur Logitech Fernbedienung (125 Euro) ist die UnityRemote von Gear4 sogar noch billiger. Derzeit bekommt man auf Amazon die Unity Remote für etwas mehr als 80 Euro. Auch auf eBay wird die Unity Remote angeboten, öfters sogar unter dem Amazon-Preis.

Wer vor lauter Fernbedienungen den Fernseher nicht mehr sieht, sollte sich überlegen zur UnityRemote zu greifen.

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50in1 Piano: Mehr als nur ein Klavier

Man muss kein Chopin sein, um diese App für iPhone und iPod Touch zu mögen: 50in1 Piano bietet auch für bisherige Instrument-Verweigerer jede Menge Spaß.

50in1 Piano: Mehr als nur ein Klavier50in1 Piano: Mehr als nur ein Klavier50in1 Piano: Mehr als nur ein Klavier50in1 Piano: Mehr als nur ein Klavier

Auch wer sich bislang immer davor gedrückt hat, ein anständiges Instrument zu lernen, kann mit der 1,59 Euro teuren App des Entwicklers Alexander Gross gleich ein ganzes Orchester mit sich in der Tasche tragen. Zu allererst empfiehlt sich aufgrund der Größe allerdings der Download über iTunes im eigenen WLAN-Netz: mit ganzen 171 MB ist 50in1 Piano nämlich kein Leichtgewicht unter den App-Downloads. Auch eine iPad-Version ist verfügbar, hier zahlt man ebenfalls 1,59 Euro.

Die App selbst startet auf einem iPhone 4 schnell und kommt mit hochauflösenden, gestochen scharfen Grafiken daher. Damit man gleich loslegen kann, findet man sofort einen Auszug (genau genommen eine Oktave) einer Klaviatur, mit der sich sämtliche Instrumente bedienen lassen. Über eine Ansicht am oberen Rand des Bildschirms kann man zwischen verschiedenen Oktaven hin- und herswitchen, so dass letztendlich auch eine gesamte Klaviatur zum Spielen vorhanden ist. Mit den Fingern kann die Tastatur auch vergrößert und verkleinert werden, wobei man bei kleineren Tasten kaum noch etwas trifft.

Über verschiedene Symbole am oberen Bildrand gelangt man dann auch unter anderem in ein Menü, in dem sich eine Fülle von Instrumenten zum Spielen auswählen lassen. Hier findet man nicht nur Klassiker wie ein Klavier, E- und akustische Gitarren, eine Violine, ein Saxofon oder eine Harfe, sondern auch eher exotische Leckerbissen wie ein Banjo, eine Ocarina oder ein Xylophon. Mein Favorit hier, die wirklich echt klingende Kirchenorgel oder die Sitar, lassen sich allesamt über die Klaviatur spielen und fordern besonders bei hoher Lautstärke die Toleranz der mithörenden Menschen heraus. Leider war es mir nicht möglich, das iPhone per Kopfhörerbuchse an hochwertige Monitorboxen anzuschließen – auf das Ergebnis wäre ich insbesondere bei der Kirchenorgel sehr gespannt.

Hilfe für Klavier-Einsteiger
Für alle, die sich nicht gerade für Mozart oder Beethoven halten, gibt es zum Einstudieren einiger Klassiker eine Menge Übungen, getrennt nach linker und rechter Hand. So lernt man im Handumdrehen Stücke wie das „Air“ von J.S. Bach, Schubert’s „Ave Maria“, „Danny Boy“ oder auch „Für Elise“ von Beethoven. Wer die angezeigten Tasten perfekt trifft, bekommt am Ende sogar einen kleinen Pokal.

Wer dann seine Technik perfektioniert hat, kann mit dem eingebauten Recorder-Tool seine Darbietungen auch noch aufnehmen. Zusätzlich gibt es einige hinzuschaltbare Patterns, mit denen man sein Liedchen unterlegen kann. Und wer sein iPhone beim Spielen bewegt, kann die Töne sogar manuell etwas anpassen – als wenn man auf ein Pedal treten würde.

Ein Kritikpunkt dieser ansonsten überzeugenden und spaßigen App: auf einem kleinen iPhone-Screen eine gesamte Klaviatur bedienen zu wollen, ist selbst für motorisch geschulte Personen sicherlich eine Herausforderung. Da eine ganze Tastatur mit durchschnittlich acht Oktaven niemals im Ganzen aufs iPhone passt, muss mit dem spielbaren Ausschnitt und dem Hin- und Herschieben der Klaviatur Vorlieb genommen werden. Wünschenswert wäre auch eine deutschsprachige Umsetzung gewesen…

Wer jedoch immer schon einmal vor hatte, zumindest ansatzweise ein paar bekannte Klassiker auf dem Klavier lernen zu wollen, sollte bei 50in1 Piano zuschlagen. Einen günstigeren Musiklehrer samt Aufnahmegerät gibt es wohl kaum. Leider ist das Hosentaschen-Piano nicht als Universal-App verfügbar, eine Video-Demonstration der iPad-Version werden wir in Kürze nachreichen.

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Könnte süchtig machen: OvenBreak-Infinity

Vor kurzer Zeit hatten wir das Spiel OvenBreak-Infinity komprimiert vorgestellt. Heute gibt es einen ausführlichen Testbericht.

Könnte süchtig machen: OvenBreak-InfinityKönnte süchtig machen: OvenBreak-InfinityKönnte süchtig machen: OvenBreak-InfinityKönnte süchtig machen: OvenBreak-Infinity

OvenBreak-Infinity gibt es schon fast drei Jahre im App Store ,allerdings hat man von der App nicht viel gehört. Erst vor kurzem wurde die App kostenlos angeboten und machte auf sich aufmerksam.

Bei OvenBreak-Infinity spielt man ein kleines Männchen, das einfach nicht aufhören kann zu rennen. Allerdings lauern auf dem Weg einige Gefahren denen man ausweichen beziehungsweise überspringen sollte.

Das Spielprinzip klingt sehr simpel und zur Steuerung gibt es nur zwei Buttons. Auf der linken Seite befindet sich der „Jump-Knopf“ und auf der rechten Seite der Button zum „sliden“. Das waren auch schon alle Funktionen, doch mehr braucht man auch nicht. Insgesamt gibt es vier Level die nach und nach freigeschaltet werden müssen.

Auf dem Weg zum Ziel können so genannte „Jellys“ eingesammelt werden, die natürlich zusätzliche Punkte geben, aber auch den Weg vorgeben. So muss man über Abgründe springen oder unter Gegenständen hinweg rutschen. Das kleine Männchen trägt immer eine Zuckerstange bei sich mit der man sich an Bäumen festhalten kann. Wenn eine großer Abgrund auf einen wartet, hält man sich mit der Zuckerstange einfach am oberen Gegenstand fest und kann somit auch einen großen Abgrund überwinden.

OvenBreak-Infinity verfügt über einen eigenen Highscore-Dienst, allerdings ist auch das GameCenter integriert. Des Weiteren kann man seine eigene Bestleistung an Twitter oder Facebook senden. Dazu muss man sich kurz einloggen und danach kann mit einem Klick die Punktzahl versendet werden.

OvenBreak-Infinity kann schnell süchtig machen, da man immer besser sein will und die nächsten Level freischalten möchte. Auch die Nutzer von einem iPhone 4 kommen auf ihre Kosten, da das Retina-Display unterstützt wird.

Für viele ist das Spiel sicher lustig und interessant, doch jeder Geschmack ist verschieden. Es wird auch Personen geben, die solche Spiele nicht mögen und den Spaß daran schon nach der ersten Runde verlieren. In welcher Kategorie ihr euch wieder findet müsst ihr selbst entscheiden.

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connect: Zum Start zwei Ausgaben kostenlos

Immer mehr Magazine sind in digitaler Form für das iPad erhältlich. Zu den neuesten Vertretern zählt connect.

connect: Zum Start zwei Ausgaben kostenlosconnect: Zum Start zwei Ausgaben kostenlosconnect: Zum Start zwei Ausgaben kostenlosconnect: Zum Start zwei Ausgaben kostenlos

In connect dreht sich alles um Handys und Smartphones, schließlich ist das Heft Europas größtes Magazin zur Telekommunikation. Seit kurzem kann die connect-App kostenlos aus dem App Store geladen werden, in der Version 1.0 ist bisher die März-Ausgabe gratis zu haben, auch für das folgende Magazin wird man nichts bezahlen müssen. Was der Verlag später für die Ausgaben in der App verlangen will, steht noch nicht fest – man hat allerdings versichert, dass es nicht teurer als die gedruckte Ausgabe wird.

Bevor man mit dem Lesen beginnen kann, muss man die aktuelle Ausgabe aber erst einmal laden. Bei einer schneller DSL-Verbindung mussten wir inklusive der folgenden Installation geschlagene dreieinhalb Minuten warten, bis wir einen ersten Blick in das digitale Magazin werfen konnten. Später werden alle Ausgaben nach dem Start der App zur Auswahl stehen, eine Möglichkeit zum Löschen einzelner Ausgaben scheint es momentan noch nicht zu geben.

Inhaltlich gibt es an der connect nichts zu bemängeln. Natürlich dreht sich nicht alles nur um das iPhone, auch andere Themen – zum Beispiel mit Android-Geräte oder Nachrichten über die Netzbetreiber – sind im Angebot enthalten, schließlich nutzt nicht jeder iPad-Besitzer ein iPhone. Dem Thema Apps, insbesondere natürlich dem App Store, wird aber auch in der connect Aufmerksamkeit geschenkt.

In der digitalen connect-Ausgabe bekommt man die gleichen Inhalte wie in der Printausgabe präsentiert, auch der Aufbau ist identisch. Die Schrift ist gut leserlich und kann stufenlos vergrößert werden, auch der Seitenwechseln funktioniert problemlos und schnell über die Wisch-Funktion. Zudem kann man sich jederzeit ein Inhaltsverzeichnis oder ein Überblick anzeigen lassen und einzelne Seiten als Lesezeichen speichern.

Wo aber liegen die Unterschiede und Vorteile gegenüber dem Printheft? Insgesamt sind 14 verschiedene interaktive Funktionen verbaut, die sich allesamt über kleine Icons erreichen lassen. Diese Icons fliegen bei jedem Seitenwechsel über den Bildschirm, was vielleicht bei den ersten paar Malen noch ganz nett aussieht, aber schnell als störend empfunden wird.

Über diese Icons lassen sich verschiedene Funktionen abrufen, die zumeist eine Internetverbindung voraussetzen. So können direkt aus der App heraus verlinkte Webseiten (wie etwa Einkaufsmöglichkeiten und Herstellerseiten) oder Bildergalerien angezeigt werden. Beinahe jedes Bild kann vergrößert werden, manchmal versteckt sich auch eine Facebook-Seite oder ein Twitter-Feed hinter einem der Icons. Videos oder 360-Grad-Bilder konnten wir aber noch nicht entdecken.

Auf dem iPad natürlich besonders praktisch: Wird über eine App berichtet, gibt es auch einen direkten Weg in den App Store. Was dort aber direkt auffällt und schnell behoben werden sollte: Will man wieder zurück in das Magazin, landet man in der connect-App zunächst auf der Startseite und muss die zuletzt gelesene Seite per Hand öffnen. Das gleiche Phänomen tritt natürlich auch auf, wenn man die App beendet.

Praktisch dagegen ist die Verlinkung zwischen den einzelnen Seiten. Entdeckt man zum Beispiel direkt auf der Titelseite ein interessantes Thema, genügt ein Klick und man wird sofort zum passenden Artikel geleitet. Für eine erste Version macht die connect jedenfalls eine gute Figur, auch wenn es noch einige Kinderkrankenheiten zu beheben gibt. Da die ersten zwei Ausgaben aber kostenlos zu haben sind, kann man momentan noch darüber hinweg sehen.

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Sacred Odyseey: Tolles Action-RPG-Spiel

Sacred Odyseey ist eines der neusten Spiele aus dem Hause Gameloft und verfolgt das neue Freemium Modell, was derzeit in der Kritik steht.

Sacred Odyseey: Tolles Action-RPG-SpielSacred Odyseey: Tolles Action-RPG-SpielSacred Odyseey: Tolles Action-RPG-SpielSacred Odyseey: Tolles Action-RPG-Spiel

Bevor wir uns dem Spiel widmen möchten auch wir kurz auf das Freemium-Modell von Gameloft eingehen. Es gibt natürlich zwei Seiten, eine positive und eine negative. Das positive an diesem Modell ist, dass man das Spiel kostenlos antesten kann und sich erst danach entscheiden muss, ob man die Vollversion nun kaufen möchte. Der Nachteil ist allerdings, dass man keine Preisreduzierungen mehr nachvollziehen kann, da die App immer 0 Euro kostet – und das ist ziemlich schade. Nun aber zum Spiel.

Nach dem 400MB großen Download kann es auch direkt losgehen. Die erste Mission kann von allen Downloadern gespielt werden, erst danach wird man zur Kasse gebeten. Diese ist aber schnell durchgespielt: Ein paar Kobolde töten und danach die Prinzessin von drei bösen Orcs befreien. Für einen Vorgeschmack ist die erste Mission schon recht kurz. Doch vielleicht können wir euch mit unsrem Test weitere Einblicke gewähren.

Wie fast immer ist das Spiel in englischer Sprache, allerdings ist der Untertitel auch in deutsch verfügbar. Nicht nur die Story ist recht interessant sondern auch die Rätsel und Kämpfe, die auf dem Weg zum Erfolg auf einen warten.

Gameplay und Grafik
Als Ayden reitest du mit einem Pferd durch die große Welt und musst nicht nur Hauptaufträge erfüllen, sondern auch einige Nebenaufträge. Unterwegs gibt es Schatztruhen, die neue Energie generieren oder einen Trank enthalten. Über eine kleine Mini-Map sieht man immer direkt wo man sich gerade befindet und wo der nächste Tipp für eine Mission auf einen wartet. So muss man im ersten Abschnitt einen sprechenden Baum finden und kurz darauf gelangt zum ersten Endgegner – eine riesige Biene die nur schwer zu bekämpfen ist. Selbst ich als erfahrener Spieler habe fast 30 Minuten gebraucht bis der erste Endgegner endlich zu Boden ging.

Die Steuerung von Sacred Odyseey ist wie bei fast allen anderen Spielen. Auf der linken Seite befindet sich ein Joystick um Ayden zu bewegen, mit den Buttons auf der rechten Seite kann man Gegner angreifen oder sich selbst mit einem Schild schützen. Außerdem kann man die Kameraeinstellung ändern, indem man einfach mit dem Finger nach oben, unten, rechts oder links wischt. Anfangs ist es nicht gerade einfach beides zu kombinieren, aber nach einigen Missionen geht das ganz gut.

Die Grafik ist auf dem iPhone als auch auf dem iPad recht ansprechend. Das Action-RPG Spiel bietet für seinen Preis einen sehr langen Spielspaß. Bis man das Spiel komplett durchgespielt hat vergehen mehrere Tage, bei manchem vielleicht sogar Wochen. Wie man von Gameloft gewöhnt ist, gibt es leider keine Universal-App. Aus diesem Grund werden jeweils 5,49 Euro für die iPhone– als auch für die iPad-Version fällig.

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Das TomTom Car Kit im Praxistest

Gestern haben wir euch TomTom und den MobileNavigator vorgestellt. Heute ist das TomTom Car Kit an der Reihe.

Das TomTom Car Kit im PraxistestDas TomTom Car Kit im PraxistestDas TomTom Car Kit im PraxistestDas TomTom Car Kit im Praxistest

iPhone 3GS und iPhone 4 haben zwar einen eigenen GPS-Chip, je nach Auto und Verglasung kann es allerdings zu Empfangsproblemen kommen. Eine bessere Leistung verspricht TomTom mit seinem Car Kit, das einen eigenen GPS-Chip spendiert bekommen hat und zudem mit einigen anderen Extras aufwarten kann.

Der erste Eindruck des Car Kits ist gut, die Verarbeitung passt. Damit das etwas dünnere iPhone 4 nicht rutscht und perfekt passt, wird ein kleiner Gummi-Aufsatz mitgeliefert, der schnell angebracht ist. Das macht auch Hoffnung auf etwaige andere iPhone-Modelle – solange sich die Höhe nicht unterscheidet, sollte man auch in Zukunft gute Karten haben.

Das iPhone ist schnell festgemacht und hält sicher. Da kein Schwanenhals verbaut wurde, kommt es nicht zu größeren Vibrationen. Allerdings kann man sein iPhone nur im Querformat an die Scheibe festsaugen lassen, wenn die Frontscheibe nicht besonders steil ist – der Abstand zur Scheibe ist sonst einfach zu gering. Zwar letzt sich die Halterung etwas verschieben, bei uns reicht das aber nicht ganz aus.

In unserem Citroen C1 haben wir das Car Kit auf dem Amaturenbrett befestigt, mit einem mitgelieferten Plastik-Aufkleber war das kein Problem – der Saugnapf-Halt ist wie an der Frontscheibe fest. Im Lieferumfang ist natürlich auch ein Adapter für den Zigarettenanzünder mitgeliefert, nur auf ein AUX-Kabel muss man verzichten, um das iPhone an das Autoradio anzuschließen.

Das Kabel hätte TomTom dem Nutzer eigentlich spendieren können, denn spätestens auf der Autobahn hat es sich mit dem Lautsprecher des Car Kits erledigt, wenn man denn auch etwas Musik genießen will. Hier hätte es durchaus ein stärkerer Lautsprecher sein dürfen, auch Telefonate gestalten sich so schwierig (zusätzlich ist ein Mikrofon verbaut).

Also schnell das AUX-Kabel an das Car Kit und das Autoradio angeschlossen. Gerade bei der TomTom-App traten hier allerdings sehr starke Störgeräusche auf, an Musik war so nicht zu denken. Besser funktioniert es, wenn man das Kabel in den Kopfhörerausgang steckt – hier mussten wir unser Autoradio aber voll aufdrehen.

Besser scheint sich das TomTom Car Kit mit dem MobileNavigator von Navigon zu vertragen, auch diese App profitiert vom externen GPS-Chip und arbeitet noch genauer – inbesondere beim Start. Nachtrag: Ich bin letztens mal wieder ohne Car Kit gefahren und war erschreckt, wie oft ich statt auf der Autobahn auf einmal auf der parallel verlaufenden Straße unterwegs war. Der Unterschied ist wirklich beachtlich.

Abschließend sei gesagt: Das Car Kit ist mit einem Preis von 85 Euro sicher kein Schnäppchen, abgesehen von den eher schwachen Lautsprechern und den (teilweisen) Störgeräuschen bei internen AUX-Ausgaben kann es aber Punkten. Die GPS-Qualität ist hervorragend, die Verarbeitung stimmt. Es ist übrigens auch ein Car Kit für den iPod Touch erhältlich, bei dem bekanntlich ein GPS-Chip fehlt und der Einsatz des Car Kits die vermutlich einzige Methode ist, eine Navi-App zu nutzen. Wer gerne bei eBay einkauft, sollte auf die aktuellen Angebote achten.

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Erfahrungsbericht: Navigon und TomTom im Vergleich

Navigon oder TomTom? Diese Frage haben sich bestimmt schon einige Nutzer gestellt. Wir haben beide Systeme getestet.

Erfahrungsbericht: Navigon und TomTom im VergleichErfahrungsbericht: Navigon und TomTom im VergleichErfahrungsbericht: Navigon und TomTom im VergleichErfahrungsbericht: Navigon und TomTom im Vergleich

Auf einer Autofahrt von Bochum nach Hamburg und wieder zurück ins Ruhrgebiet haben wir jeweils eine der beiden Navi-Lösungen eingesetzt. Wir wollten wissen: Mit welcher App kommt man vielleicht besser ans Ziel und wo haben beide Lösungen ihre Vor- oder Nachteile. Unseren Erfahrungsbericht könnt ihr nun nachlesen.

Das Menü: In Sachen Menüführung geben sich beide Apps nicht viel. Sowohl MobileNavigator als auch TomTom sind schlicht gehalten und mit großen Buttons versehen, mit dem Finger kommt man hier einfach zurecht. Wer bereits eines der Systeme von früher kennt, wird sich mit Sicherheit schneller zurechtfinden als Um- oder Neueinsteiger.

Auch bei der Routeneingabe geben sich die beiden Programme nicht viel. Man kann eine Adresse eingeben, einen POI suchen, was in beiden Apps auch per Google-Suche möglich ist. Natürlich kann man auch seine eigene Adresse eingeben, um schnell nach Hause zu navigieren. Hier sind Navigon und TomTom ebenfalls auf Augenhöhe.

Die Grafik: Während der Fahrt wird der Nutzer bei beiden Lösungen mit allen wichtigen Informationen versorgt, neben der eigentlichen Route auch mit Zeit- und Tempodaten, Warnhinweisen und ähnlichem. Bei Navigon kann man mit einem Klick auf eine 2D-Vogelperspektive umschalten, bei TomTom ist das nicht möglich.

Sehr praktisch sind die Spurassistenten in Großstädten und auf der Autobahn, hier verpasst man keine Abfahrt mehr oder findet sich plötzlich auf der falschen Spur wieder. Die Grafiken unterscheiden sich in den beiden Apps zwar leicht voneinander, die aber beide einen guten Job machen.

Der Ton: In beiden Programmen stehen diverse Stimmen zur Verfügung, die man über das Menü auswählen kann. Ob man Männlein oder Weiblein lieber hat, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Laut und deutlich sind alle Ansagen, bei jeweils einer Stimme gibt es die Straßennamen mit dazu.

Erfahrungsbericht: Navigon und TomTom im VergleichErfahrungsbericht: Navigon und TomTom im VergleichErfahrungsbericht: Navigon und TomTom im VergleichErfahrungsbericht: Navigon und TomTom im Vergleich

In Sachen Musik hat Navigon die Nase vorn. Über einen Button gelangt man direkt in die iPod-Ansicht, in der man Musik auswählen und verwalten kann – wirklich praktisch. TomTom kann das nicht bieten, hier hat man lediglich die Möglichkeit, bereits laufende Musik zu steuern. Bei Sprachansagen wird die Musik in beiden Apps ausgeblendet.

Das Kartenmaterial: Hier scheint TomTom die Nase vorn zu haben. Kleine Aktualisierungen können direkt in der App geladen werden, auf unserer kleinen Tour gab es keine Schwierigkeiten. Navigon hinkt anscheinend etwas hinterher, in unserem Fall fehlte ein Kreisverkehr und eine Tankstelle, die wir zuvor als POI auf der Route ausgewählt hatten – von ihr war weit und breit keine Spur. Das sind zwei harmlose Hinweise – im Zweifel steht man allerdings im Wald.

Die GPS-Genauigkeit: Beide Programme hinken etwas hinterher, das merkt man vor allem beim Abbiegen und Anfahren an der Ampel – weiter problematisch ist das nicht. In Tunneln machen beide Apps eine gute Figur, hier wird man auch ohne Signal richtig geleitet. Unsere Erinnerung sagt uns zudem: Mit dem iPhone 3GS war die GPS-Genauigkeit nicht ganz so gut wie mit dem iPhone 4. Nach dem Start sind beide Apps schnell einsatzbereit: Die Ortungsdienste mit Kombination aus WLAN-Ortung und GPS arbeiten gut.

Verkehrsinformationen: Da das iPhone kein TMC bietet, muss man auf Internetdienste zurückgreifen, was bei beiden Lösungen vor allem im Ausland schlecht oder unmöglich ist. Auf unserer Tour gab es keine großen Probleme, Navigon änderte die Route einmal automatisch, bei TomTom mussten wir die veränderte Route kurz bestätigen. TomTom entschied, einen kleinen Stau lieber mitzunehmen, anstatt die Autobahn zu verlassen. Entscheidend ist hier der Preis: Navigon verlangt „nur“ 20 Euro für eine unbegrenzte Laufzeit, bei TomTom zahlt man 30 Euro im Jahr.

Das Fazit: TomTom und Navigon sind auf Augenhöhe unterwegs, einen großen Vorsprung hat keiner der beiden Kandidaten. Entscheidend ist wohl auch der persönliche Geschmack, vor allem wenn zuvor schon eine Navi-Lösung eines Herstellers im Einsatz war.

Wir würden auf jeden Fall eine Europa-Version empfehlen, ein späteres Update ist nämlich nicht möglich. Entscheidend ist hier auch der Preis: Für TomTom Europa sind 89,99 Euro fällig, Navigon möchte für seinen MobileNavigator das gleiche Geld. Mit TomTom Westeuropa und MobileNavigator EU 10 sind zwei etwas eingeschränkte Versionen etwas günstiger zu haben. Unser Tipp: Wenn es nicht eilt, dann lieber auf die nächste Preisaktion warten – die letzte gab es allerdings erst vor kurzem.

Auch wenn dieser Artikel schon etwas umfangreicher war: TomTom und Navigon sind noch viel umfangreicher. Falls also spezielle Fragen offen sind, dürft ihr sie natürlich in den Kommentaren stellen – wir versuchen sie so schnell wie möglich zu beantworten. Morgen gibt es übrigens noch einen Test des TomTom Car Kits.

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Tiny Wings: Das neue Doodle Jump?

Wer das kleine grüne Männchen aus Doodle Jump oder die wütenden roten Vögel langsam leid ist, dem kann mit dem brandneuen und vielversprechenden Casual Game Tiny Wings weitergeholfen werden.

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Die App für iPhone und iPod Touch kann momentan für kleine 79 Cent aus dem App Store geladen werden – und hat es nach seiner Veröffentlichung am 18. Februar bereits auf Platz zwei (derzeit Platz eins!) der „meistgekauft“-Hitliste geschafft. Liest man die mittlerweile knapp 80 Rezensionen, bemerkt man den durchweg positiven Ton der Bewertungen. Grund genug also, sich Tiny Wings einmal genauer anzusehen.

Das Gameplay ist schnell erklärt: Als kleiner Vogel mit winzig kleinen Flügeln („tiny wings“ eben) versucht man der Schwerkraft zu strotzen und die vorhandenen Hügel dazu zu nutzen, möglichst lange und hoch in die Lüfte zu fliegen. In verschiedenen Welten sammelt man Boni ein und muss gleichzeitig dem drohenden Sonnenuntergang entfliehen. Schön hier: Die Farben der jeweiligen Welt passen sich der Tageszeit an. Bemerkt man also einen erst leicht gelblichen, dann bläulichen Farbton, weiß man, dass man sich beeilen muss, bevor das Spiel vorbei ist.

Die Steuerung funktioniert ebenso einfach, bedarf aber einer kurzen Erprobung. Um die Hügel bestmöglich als Sprungschanzen für hohe Flugphasen zu nutzen, wird auf den Bildschirm getippt, und das kleine Vögelchen legt seine Flügel an – und wird dementsprechend schwerer und schneller. Mit richtigem Timing schießt das gefiederte Tierchen dann beim loslassen des Screens wie ein Katapult in die Luft. Bonuspunkte gibt es, wenn mit einem Flug die höher gelegenen Wolken erreicht oder mehrere Flüge in Folge perfekt abgeschlossen werden.

Neben einer liebevollen und retina-optimierten Grafik, die stark an andere Casual Games wie iBlast Moki oder Rolando erinnert, trumpft das innovative Spiel auch mit einer niedlichen, aber nie aufdringlichen Soundkulisse auf – so quietscht das Vögelchen vor Vergnügen, wenn es einen besonders gelungenen, hohen Flug durch die Lüfte macht.

Und was noch nicht unerwähnt bleiben sollte: Diese App macht süchtig. Im Laufe des Abends wollte ich für diesen Artikel „nur mal schnell reinschauen“ und ein wenig das Gameplay testen – schon fand ich mich gefesselt in einer Partie nach der nächsten. Der deutsche Entwickler Andreas Illiger verspricht zudem in einem baldigen Update eine GameCenter-Anbindung; OpenFeint Nutzer können bereits jetzt Online-Ranglisten einsehen.

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101-in-1 Games: Masse statt Klasse

Mit ganzen 116 verschiedenen Minispielen für iPhone und iPod Touch wartet die Sammlung 101-in-1 Games auf. Ob das für den i-Nutzer nicht vielleicht zuviel des Guten ist, klärt unser kleiner App-Test.

101-in-1 Games: Masse statt Klasse101-in-1 Games: Masse statt Klasse101-in-1 Games: Masse statt Klasse101-in-1 Games: Masse statt Klasse

Die momentan auf Platz neun der App Store-Rangliste geführte App des Entwicklerteams Nordcurrent ist zugegebenermaßen mit nur 0,79 Euro ein verlockendes Schnäppchen. Wo sonst bekommt man schon für so einen Preis so viele Spiele in einer App? Wenn man es genau wissen will, kostet jedes der Games somit nur knapp 0,007 Cent.

Startet man die knapp 50MB große App, wird gleich klar, daß die Entwickler anscheinend noch nie etwas von einem Retina-Display gehört haben – das Ganze wirkt grafisch gesehen auf einem iPhone 4 sehr pixelig und unscharf. Auch das Icon im iPhone-Screen hat keine optimierte Auflösung.

Im Hauptmenü angekommen erfährt man gleich die nächste Enttäuschung: von den insgesamt 116 Spielen sind zu Anfang nur ganze 25 freigeschaltet. Weitere Spiele lassen sich mit genügend Punkten unlocken, die man beim Spielen der bereits vorhandenen Games sammeln kann. Nachdem ich ca. eine halbe Stunde mit der App verbracht und verschiedene Minigames ausprobiert hatte, konnte ich etwa 4 weitere Spiele freischalten.

Zu den Games selbst läßt sich in sofern nicht viel sagen, da es wirklich ganz unterschiedliche Kategorien gibt, so unter anderem Darts, Fußball, Knobelspiele, Basketball, das bekannte Nokia-Game Snake usw. Auf jeden Fall erwähnt werden sollte jedoch die zuweilen schlechte Steuerung, die es fast unmöglich macht, den vorgeschriebenen Punktestand zum direkten Freischalten eines weiteren Spiels zu erreichen. In einem Minigame zum Beispiel sammelt man in einem Aquarium verschiedene Bonusgegenstände ein, muss aber den Kontakt mit vorbeischwimmenden Fischen vermeiden. Hier ist die Steuerung über den Touchscreen so dermaßen träge, dass man nach wenigen erfolglosen Versuchen fast schon gewillt ist, das Gerät gefrustet in die Ecke zu werfen.

Positiv zu bemerken ist sicherlich jedoch die wirklich enorm große Auswahl an kleinen Spielchen für zwischendurch. Hier kann auch der Ansatz, Spiele durch Erfolge freischalten zu müssen, für einen Ansporn sorgen. Im Gegensatz zur bereits existierenden Version für den Nintendo DS hängt hier das Pendant für iPhone/iPod Touch jedoch grafisch und steuerungstechnisch arg hinterher. Und wer für einen Preis von 0,79 Euro über 100 Spiele im Format von Fifa 11 oder Need for Speed erwartet, wird ganz sicher enttäuscht werden.

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AutoStitch: Panorama-Fotos leicht gemacht

Panorama-Bilder können richtig spektakulär sein – und für das iPhone gibt es natürlich eine passende App.

AutoStitch: Panorama-Fotos leicht gemachtAutoStitch: Panorama-Fotos leicht gemachtAutoStitch: Panorama-Fotos leicht gemachtAutoStitch: Panorama-Fotos leicht gemacht

Unser derzeitiger Favorit ist AutoStitch Panorama. Die Applikation ist für gerade einmal 79 Cent zu haben und bringt kaum Funktionen mit, was in diesem Fall aber richtig gut ist, wie unser Testbericht zeigen soll. Das besondere an AutoStitch ist nämlich, dass dem Nutzer beinahe die komplette Arbeit abgenommen wird.

Nur noch Knipsen muss man selbst. Das geht leider nicht direkt in der App, man muss also die Kamera-App oder ein Programm seiner Wahl dafür verwenden, was wir allerdings nicht besonders schlimm finden: So kann man erst einmal in Ruhe um die Fotos kümmern und kann das Panorama dann später in Ruhe erstellen.

Beim Knipsen der Fotos sollte man darauf achten, dass sich die einzelnen Bildbereiche immer etwas überlappen. Dabei spielt es keine Rolle, von wo nach wo man fotografiert und aus wie vielen Zeilen oder Spalten das spätere Panorama bestehen soll – nach oben sind eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Hat man alle Fotos geschossen, öffnet man AutoStitch und wählt die einzelnen Bilder aus. Wenn man ähnliche Motive ausgewäht hat, muss man bei der Auswahl schon genauer hinsehen, aber viel kann man allerdings nicht falsch machen. Hat man alle Fotos ausgewählt, genügt ein Klick auf den Stitch-Button.

Dann macht sich die App ans Werk. Sie überprüft alle Bilder und erstellt danach das Panorama-Bild, wobei nicht taugliche Bilder automatisch aussortiert werden. Je nach Anzahl der einzelnen Bilddateien dauert der Vorgang einige Momente, wirklich lange muss man allerdings nicht warten. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann in den Optionen die Qualität noch etwas nach oben schrauben.

Das passende Panorama wird direkt in der App präsentiert, die unsauberen Ränder können automatisch abgeschnitten werden – oder aber man legt selbst Hand an, was aufgrund der Größe des Panoramas allerdings etwas fummelig werden kann. Das fertige Bild kann entweder in der Bibliothek abgespeichert, per E-Mail versendet oder auf Facebook hochgeladen werden.

Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Natürlich sieht man die Nahtstellen, wenn man ganz genau hinschaut. Da die Bildgröße so riesig ist, fällt das aber kaum auf. Für ein so kleines Tool sind die Ergebnisse mehr als zufriedenstellend. Als kleinen Vorgeschmack haben wir zwei Bilder in voller Auflösung für euch hochgeladen: Auf AutoStitch: Panorama-Fotos leicht gemacht seht ihr die Hamburger Speicherstadt und die Hochbahn, AutoStitch: Panorama-Fotos leicht gemacht zeigt einen Blick auf den Hafen und das Musical König der Löwen von den Landungsbrücken aus.

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Gut und günstig: iPad-Hülle „Envoy“ von iFrogz

Heute stellen wir euch in einem kurzen Video die iPad-Hülle Envoy von iFrogz vor.

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 29,99 US-Dollar, was umgerechnet etwas mehr als 21 Euro sind. Der Online-Shop Amazon listet die Hülle in mehreren Farben und ist ab 13,90 Euro zu haben. eBay bietet diese Hüllen ab 29,95 Euro an. Wir empfehlen Amazon.

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ColorFoto: Das Magazin für Fotografen und Fotoliebhaber

Dass das iPhone nicht die beste Kamera besitzt, ist uns allen eigentlich klar. Aus diesem Grund greifen auch viele auf eine Digital- beziehungsweise Spiegelreflex-Kamera zurück.

ColorFoto: Das Magazin für Fotografen und FotoliebhaberColorFoto: Das Magazin für Fotografen und FotoliebhaberColorFoto: Das Magazin für Fotografen und FotoliebhaberColorFoto: Das Magazin für Fotografen und Fotoliebhaber

Wer das Fotografieren sein Hobby nennt, liest sicher auch bestimmt ein paar Zeilen zu aktuellen Kameras oder Testberichten in Fachzeitschriften. Ab sofort steht auch das Magazin ColorFoto als iPad-Version im App Store bereit.

Nach dem kostenlosen Download der App muss man vor dem Lesen allerdings die Ausgabe herunterladen und installieren. Da das Dokument recht groß ist, kann der Download bis zu vier Minuten in Anspruch nehmen. Hier kommt es natürlich auf die Geschwindigkeit der WLAN-Verbindung an. Nach dem Download werden die einzelnen Seiten aufgearbeitet und stehen dann zum Lesen bereit.

Die digitale Ausgabe ist 100% identisch zur gedruckten Ausgabe, bietet allerdings weitere Vorteile, die die Printausgabe schlichtweg nicht anbieten kann. Sieht man schon direkt im Inhaltsverzeichnis einen interessanten Bericht, kann man mit einem Klick direkt dort hinspringen, ohne lange blättern zu müssen. Außerdem gibt es auf jeder Seite sogenannte Interaktionselemente. So lassen sich Links im In-App-Browser öffnen, Bilder können im Großformat geöffnet werden oder man wird zu einer Fotostrecke weitergeleitet.

Die Aufarbeitung ist recht gut gelungen. Der Text ist auch ohne zu zoomen lesbar, doch möchte man diesen etwas vergrößern, empfehlen wir mit einem Doppelklick auf den entsprechenden Abschnitt den Text heranzuholen. Am unteren Rand des iPads befinden sich weitere Elemente, womit man das Inhaltsverzeichnis öffnen oder zu zuvor favorisierte Seiten springen kann.

Wenn man vorerst genug gelesen hat und zum anderen Zeitpunkt an der gleichen Stelle weiterlesen möchte, wird man leider enttäuscht, da die App kein Multitasking unterstützt. Dass bedeutet, wird die App beendet und danach wieder gestartet, muss man von Hand zur zuletzt gelesenen Seite blättern. Allerdings lassen sich Lesezeichen setzen, um schnell zu einer Seite zu gelangen.

Inhaltlich finden sich keine Mängel in der ColorFoto-App. Ob man nun nur Hobbyfotograf oder das Knipsen zum Beruf geworden ist, in der ColorFoto werden alle Interessen abgedeckt. Ausführliche Testberichte können die Kaufentscheidung erleichtern, ausführliche Praxisstrecken zu Photoshop mit Fototipps verbessern den Umgang mit diesem Programm und im 360 Grad-View kann das Produkt von allen Seiten betrachtet werden. Außerdem läuft dauerhaft ein Foto-Wettbewerb, welcher in jeder Ausgabe aufgegriffen wird und 100 tolle Bilder in einer Fotogalerie aufzeigt.

Doch wie sieht der Preis im Gegensatz zur Printausgabe aus? Die ersten beiden Ausgaben können kostenlos bezogen werden, damit man die App selbst ausgiebig testen kann. Erst danach wird für jedes Heft ein gewisser Preis fällig, der bis dato noch nicht fest steht, doch der Verlag bestätigte, dass es nicht allzu teuer werden wird.

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Yoga2slim: Wellness-Workouts für Gesundheitsbewußte

Vom obligatorischen Sonnengruß oder Lotussitz hat wahrscheinlich schon jeder einmal im Zusammenhang mit Yoga gehört. Aber diese Übungen sind nicht die einzigen, die Yoga2slim zu bieten hat.

Yoga2slim: Wellness-Workouts für GesundheitsbewußteYoga2slim: Wellness-Workouts für GesundheitsbewußteYoga2slim: Wellness-Workouts für GesundheitsbewußteYoga2slim: Wellness-Workouts für Gesundheitsbewußte

In Zeiten von allumfassenden Gesundheitsangeboten für eine ständig unter Stress stehende Gesellschaft finden sich gleichzeitig immer mehr Angebote, um sowohl Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Eine dieser Möglichkeiten ist Yoga, eine alte indische Philosophie, die eine Reihe von körperlichen und geistigen Übungen umfasst. Nun kann man diese auch mit Hilfe von iPhone oder iPad durchführen.

Die Universal-App Yoga2slim wendet sich laut Beschreibung im App Store an Nutzer, die ein ganzheitliches Konzept suchen und nicht nur durch Yoga entspannen, sondern auch etwas für die eigene Fitness und Gewichtsreduzierung tun wollen. Mit der Vorgänger-App „Yoga2Go“ präsentierten die Entwickler vom Buenavista Studio bereits ein Trainingsprogramm für Interessierte – die neue App soll dabei mit speziell ausgewählten Übungen einen Weg zu einer schlankeren Figur aufzeigen.

Die momentan zum Einführungspreis von 3,99 Euro erhältliche App überzeugt durch ein ansprechendes Hauptmenü, welches in die Kategorien Coaching, Sequenzen, Asanas (= körperliche Yogaübungen), Favoriten und Über eingeteilt ist. Im Menüpunkt „Coaching“ findet der Yoga-Interessierte wissenswerte Artikel zum Thema Yoga und Abnehmen, wie etwa zu Selbstdisziplin, Akzeptanz und Motivation. Im Sequenzmenü lassen sich dann diese Erkenntnisse in ersten Trainingssessions einbinden. Verschiedene körperliche Übungen dienen dazu, ein einzelnes Ziel zu erreichen, z.B. „Positive Bilder fördern“ und bestimmte Muskelpartien aufzubauen.

Den eigentlichen Asanas, den Körperhaltungen, ist ein weiteres großes Thema gewidmet. Mit über 50 Übungen gestaltet sich dieses sehr umfangreich, wird aber jeweils verständlich mit einem Bild sowie einer Anleitung (inklusive Diashow) erläutert. So lassen sich auch Haltungen mit klangvollen Namen wie „Königstaube“, „Umgedrehtes Bett“ oder „Friedvoller Krieger“ ausführen. Sequenzen und Asanas lassen sich mit einem Klick sowohl als Favoriten speichern oder auch per E-Mail verschicken.

Auch wenn die App mit dem Konzept „Schlank, fit und schön mit Yoga“, basierend auf vier Wochen täglichen Trainings aufwartet, wurde dieses letztendlich nicht ausreichend umgesetzt. Zwar findet der User verschiedene Sequenzen aus zusammengesetzten Übungen – aber einen richtigen, gezielten Trainingsplan im eigentlichen Sinne vermißt man deutlich. Vielleicht wird diese Funktion in folgenden Versionen ja noch nachgereicht. Startet man die App auf dem iPhone 4 muss man leider feststellen, dass die Icons nicht für das Retina-Display optimiert sind.

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P-Flip: Multitalent mit Solar-Funktion

Kann man mit dem iPhone unabhängig von Steckdosen und USB-Steckplätzen bleiben? Wir wollten es herausfinden.

P-Flip: Multitalent mit Solar-FunktionP-Flip: Multitalent mit Solar-FunktionP-Flip: Multitalent mit Solar-FunktionP-Flip: Multitalent mit Solar-Funktion

iPhone-Nutzer, die ihr Smartphone nicht nur in der Hosentasche lassen, sondern auch mal spielen, ein paar Videos nutzen und viel im Internet surfen, werden das Problem kennen: Der Akku des iPhone ist manchmal schneller leer, als es einem lieb ist. Aber wo bekommt man im Notfall Saft her, wenn keine Energiequelle in der Nähe ist?

Dexim hat uns für einen Test freundlicherweise ein P-Flip Foldable Solar Power zur Verfügung gestellt. Wir wollen zunächst den Namen aufschlüsseln: Es handelt sich hierbei um ein faltbares Dock mit integrierten Akku und Solarzellen, das sich für alle iPhone-Modelle eignet. Im Internet kann man dieses Modell ab etwa 55 Euro kaufen, den günstigsten Preis haben wir hier gefunden.

Auf den Rückseiten des Klapp-Docks befindet sich zwei Solarmodule, die das iPhone mit Sonnenenergie versorgen sollen. Was so einfach klingt, hat leider einen Haken – der nicht nur das Modell von Dexim betrifft: Solarzellen dieser Größe sind viel zu klein, um ein iPhone laden zu können.

Daher wird auch nicht das iPhone geladen, sondern ein integrierter Akku, der immerhin eine Kapazität von 2.000 mAh hat. Das reicht locker aus, um das iPhone einmal komplett zu laden und danach, je nach Modell, noch etwas Saft übrig zu haben. In Sachen Geschwindigkeit tut sich hier nichts zu normalen Ladegeräten.

Sonne liefert nicht genug Power
Über drei LED-Leuchten wird angezeigt, wie viel Power noch übrig ist und ob der Akku mit Sonnenenergie geladen wird. Bei typischen Wetterbedingungen und der tief stehenden Sonne ist es uns leider nicht gelungen, den Akku an einem Tag nur mit Sonnenenergie aufzuladen. Zudem sollte man darauf achten, dass die Sonnenstrahlen zuvor nicht durch eine Fensterscheibe müssen und möglichst frontal auf die Solarzellen treffen – im Sommer wird das alles vermutlich besser funktionieren.

Toll finden wir, dass man sein iPhone auch mit Bumper in das Dock bekommt und so unterwegs aufstellen kann, auch auf dem Schreibtisch macht das Dexim-Modell keine schlechte Figur. Die Synchronisation erfolgt über ein mitgeliefertes USB-Kabel, über das der Akku auch einfach geladen werden kann.

Insgesamt ist das Dexim P-Flip Foldable Solar Power eine nette Sache, vor allem Klapp-Funktion, Akku und USB-Synchronisation können überzeugen. Die Solarzellen sind einfach zu klein und liefern zu wenig Energie, damit kämpfen aber alle Hersteller. Im Notfall kann es bei gutem Wetter aber ein sonst nicht mögliches Telefonat erlauben.

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THINK Quiz: Lustige Raterunden zum kleinen Preis

THINK Quiz ist ein neues Spiel von Ravensburger, das wir direkt einmal durch unsere Testwerkstatt gejagt haben.

THINK Quiz: Lustige Raterunden zum kleinen PreisTHINK Quiz: Lustige Raterunden zum kleinen PreisTHINK Quiz: Lustige Raterunden zum kleinen PreisTHINK Quiz: Lustige Raterunden zum kleinen Preis

Bereits im Laufe der Woche haben wir euch THINK Quiz von Ravensburger vorgestellt, das noch bis zum 4. März zum Einführungspreis von 1,59 Euro aus dem App Store geladen werden kann und mit 600 + 100 Fragen daherkommt. Ein Großteil der Fragen ist standardmäßig dabei, 100 Fußball-Fragen bekommen leider nur Telekom-Nutzer gratis dazu.

Die einzelnen Fragen sind in drei Kategorien unterteilt, die sich grundlegend voneinander unterscheiden. Multiple Choice-Fragen sind in drei Schwierigkeitsstufen vorhanden und bringen unterschiedlich viele Punkte, wenn man aus den drei Möglichkeiten die richtige Antwort herausfischt. Beim Fragentyp Erster muss das zeitlich vor dem anderen liegende Fakt geklickt werden und im Finale muss man sieben Begriffe sortieren.

Nachdem eine Frage gestellt worden ist, beginnt die Punktzahl vom Ursprungswert langsam rückwärts zu laufen, wer schnell antwortet bekommt also die meisten Punkte. Wenn eine Frage falsch beantwortet wurde, geht man komplett leer aus.

Bisher klingt das alles nicht besonders einzigartig. Doch es ist der Charme und die Unbefangenheit der Fragestellungen, die das THINK Quiz so besonders machen. Kleine Kostprobe gefällig. Das Thema: „Der Sparzwang nimmt kein Ende! Jetzt sollen sogar Wochentage eingespart werden!“ Und die folgende Frage: „Wenn künftig nur noch bei Vollmond Montag ist, wann ist dann immer Montag? Alle 29,5 Tage, alle 30,2 Tage oder alle 31 Tage?“

Nach der Frage gibt es natürlich die passende Erklärung, die ebenfalls locker flockig präsentiert wird. Wir fühlen uns sehr stark an den Klassiker „You Don’t Know Jack“ erinnert, der uns früher schon sehr viel Freude bereitet hat.

Aber da war doch was: Klar, es fehlt der Sprecher, aber auf den kann man auch verzichten, sein iPhone kann man ja auch nicht überall aufdrehen. Für die volle Punktzahl fehlt ein Multiplayer-Modus, in dem man gemeinsam an einem iPhone oder über eine Funkverbindung gegen Freunde antreten kann.

THINK Quiz macht auf jeden Fall Spaß und ist amüsant, immer mal für eine Runde gut. Nach dem Einführungszeitraum wird die App 2,39 Euro kosten, also ab dem 4. März. Ravensburger will außerdem weitere Fragenpakete nachreichen, die jeweils 79 Cent kosten sollen und 200 Fragen enthalten. Das klingt nach einem fairen Deal.

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